Teekanne Hüttentraum Testbericht
ab 11,52 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Zubereitung:
Erfahrungsbericht von Duvie
Geplatzte Geschmacksträume
Pro:
leichte Zubereitung
Kontra:
erfüllte nicht meine Erwartungen
Empfehlung:
Ja
Winterzeit ist gleich Teezeit, das gilt jedenfalls für mich! Und deshalb könnte ich jeden Winter vermutlich problemlos 10 bis 15 verschiedene Teesorten vorstellen. Aber da mir dazu die Zeit fehlt, berichte ich immer nur über einige ausgewählte Sorten, wie z.B. heute den Hüttentraum von Teekanne.
Ausschlaggebend für den Kauf waren vor allem zwei Dinge:
Kurz vor der Weihnachtszeit (denn das war es damals) wünscht man sich einen Tee der auch irgendwie nach Besinnlichkeit, Harmonie und Weihnachtsmarkt schmeckt.
Außerdem war die Verpackung wundervoll ansprechend, da diese eine gemütliche eingeschneite Holzhütte zeigt, dazu einen Apfel und einen saftigen Orangenschnitz, eine wunderschöne Hibiskusblüte, Hagebutten, pralle Trauben und verheißungsvolle Zimtstangen. Etwas absurd ist allerdings das mit Rum gefüllte Schnapsglas und der darüber prangende Spruch: „Natürlich ohne Alkohol!“.
Man kann es jetzt schon ahnen, die Geschmacksrichtung lautet: Rumtraube-Orange.
Das steckt drin:
Wer sich das Bild auf der Packung anschaut, kennt eigentlich schon alle Inhaltsstoffe. Etwas ärgerlich finde ich, dass neben Äpfeln, Hibiskus, Hagebutten; Orangenschalen und Zimt wieder künstliche Geschmackstoffe herangezogen wurden, nämlich zum einen Rumtrauben- und zum anderen Orangenaroma.
Der Geschmack:
Die Geschmacksbezeichnung und die Bilder auf der Packung haben bei mir eine doch recht eindeutige Erwartung geweckt. Ich hatte mit einem sehr kräftigen Geschmack gerechnet, dem vollmundigen Geschmack von Rum und dem würzigen Kribbeln von Zimt.
Das Geschmackserlebnis ist dann doch anderer Art: Im Vordergrund steht ganz eindeutig Orange, alles in allem schmeckt es etwas wässrig, der Rum ist im Hintergrund zu erahnen, die Traube – na ja, wohl eher nicht – die Hagebutte schmecke ich dafür deutlich heraus und den Zimt hat man wohl vergessen. Noch wässriger war das aromatische Gesamterlebnis allerdings bevor ich einen dicken Würfel braunen Teezucker in meine Tasse verfrachtet habe, der brachte den nötigen Kick!
Tja, leider ist das so gar nicht, was ich mir erwartet habe, aber dennoch nicht schlecht, würde es doch nur Orangen-Hagebutten-Tee heißen.
Aber wisst ihr, was ich am allermeisten vermisse? Den fruchtigen und wohltuenden Teegeruch, der bei fast allen Sorten bereits nach dem Öffnen der Schachtel entgegenströmt, oder spätestens in die Nase steigt, sobald ich das sprudelnd heiße Wasser über den Beutel gieße, dieser Tee riecht selbst nach maximaler Ziehdauer noch fade und ein leichter Orangenduft ist nur zu erahnen, wenn man die Nase direkt über den aufsteigenden Dampf aus der Tasse hält.
Sonstiges Know-how:
Die Zubereitung des Tees ist natürlich ein Kinderspiel. Man nimmt den Beutel aus dem kleinen Papierkuvert, in das alle 20 Teebeutel noch einmal extra verpackt sind, hierbei trennt man einen kleinen Zettel, der an der Rückholschnur hängt, vorsichtig heraus. Sowohl auf der Schachtel wie auch auf dem Kuvert kann man die Ziehdauer nachlesen. Empfohlen wird den Tee, nachdem man ihn mit kochendem Wasser aufgegossen hat, 5-8 Minuten ziehen zu lassen, wobei ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass 8 Minuten besser sind als 5.
Das Füllgewicht eines Teebeutels beträgt 3 g, wodurch sich ein Gesamtfüllgewicht von 60 g ergibt. Dafür zahlt man in allen mir bekannten Supermärkten ca. 2 € - der gewöhnliche Durchschnittspreis für etwas exotische Beutelteesorten.
Kleines Fazit:
Da ich mich nun damit angefunden habe, dass der Tee schmeckt wie er schmeckt und leider nicht, wie von mir erhofft, habe ich mich nun doch mit ihm angefreundet. Der Orangengeschmack ist appetitlich, aber nicht originell genug. Da das Rumaroma nahezu unterschlagen wurde, bin ich auch nicht bereit die vollen Sternenzahl zu vergeben und beschränke mich auch 3 Sterne, womit auch der etwas wässrige Geschmack abgedeckt sein sollte!
Den Tee kann ich dennoch empfehlen.
Kommt gut durch den Winter, und nehmt euch die Zeit für einen genussvollen Tee während draußen der Wind pfeift!
Ausschlaggebend für den Kauf waren vor allem zwei Dinge:
Kurz vor der Weihnachtszeit (denn das war es damals) wünscht man sich einen Tee der auch irgendwie nach Besinnlichkeit, Harmonie und Weihnachtsmarkt schmeckt.
Außerdem war die Verpackung wundervoll ansprechend, da diese eine gemütliche eingeschneite Holzhütte zeigt, dazu einen Apfel und einen saftigen Orangenschnitz, eine wunderschöne Hibiskusblüte, Hagebutten, pralle Trauben und verheißungsvolle Zimtstangen. Etwas absurd ist allerdings das mit Rum gefüllte Schnapsglas und der darüber prangende Spruch: „Natürlich ohne Alkohol!“.
Man kann es jetzt schon ahnen, die Geschmacksrichtung lautet: Rumtraube-Orange.
Das steckt drin:
Wer sich das Bild auf der Packung anschaut, kennt eigentlich schon alle Inhaltsstoffe. Etwas ärgerlich finde ich, dass neben Äpfeln, Hibiskus, Hagebutten; Orangenschalen und Zimt wieder künstliche Geschmackstoffe herangezogen wurden, nämlich zum einen Rumtrauben- und zum anderen Orangenaroma.
Der Geschmack:
Die Geschmacksbezeichnung und die Bilder auf der Packung haben bei mir eine doch recht eindeutige Erwartung geweckt. Ich hatte mit einem sehr kräftigen Geschmack gerechnet, dem vollmundigen Geschmack von Rum und dem würzigen Kribbeln von Zimt.
Das Geschmackserlebnis ist dann doch anderer Art: Im Vordergrund steht ganz eindeutig Orange, alles in allem schmeckt es etwas wässrig, der Rum ist im Hintergrund zu erahnen, die Traube – na ja, wohl eher nicht – die Hagebutte schmecke ich dafür deutlich heraus und den Zimt hat man wohl vergessen. Noch wässriger war das aromatische Gesamterlebnis allerdings bevor ich einen dicken Würfel braunen Teezucker in meine Tasse verfrachtet habe, der brachte den nötigen Kick!
Tja, leider ist das so gar nicht, was ich mir erwartet habe, aber dennoch nicht schlecht, würde es doch nur Orangen-Hagebutten-Tee heißen.
Aber wisst ihr, was ich am allermeisten vermisse? Den fruchtigen und wohltuenden Teegeruch, der bei fast allen Sorten bereits nach dem Öffnen der Schachtel entgegenströmt, oder spätestens in die Nase steigt, sobald ich das sprudelnd heiße Wasser über den Beutel gieße, dieser Tee riecht selbst nach maximaler Ziehdauer noch fade und ein leichter Orangenduft ist nur zu erahnen, wenn man die Nase direkt über den aufsteigenden Dampf aus der Tasse hält.
Sonstiges Know-how:
Die Zubereitung des Tees ist natürlich ein Kinderspiel. Man nimmt den Beutel aus dem kleinen Papierkuvert, in das alle 20 Teebeutel noch einmal extra verpackt sind, hierbei trennt man einen kleinen Zettel, der an der Rückholschnur hängt, vorsichtig heraus. Sowohl auf der Schachtel wie auch auf dem Kuvert kann man die Ziehdauer nachlesen. Empfohlen wird den Tee, nachdem man ihn mit kochendem Wasser aufgegossen hat, 5-8 Minuten ziehen zu lassen, wobei ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass 8 Minuten besser sind als 5.
Das Füllgewicht eines Teebeutels beträgt 3 g, wodurch sich ein Gesamtfüllgewicht von 60 g ergibt. Dafür zahlt man in allen mir bekannten Supermärkten ca. 2 € - der gewöhnliche Durchschnittspreis für etwas exotische Beutelteesorten.
Kleines Fazit:
Da ich mich nun damit angefunden habe, dass der Tee schmeckt wie er schmeckt und leider nicht, wie von mir erhofft, habe ich mich nun doch mit ihm angefreundet. Der Orangengeschmack ist appetitlich, aber nicht originell genug. Da das Rumaroma nahezu unterschlagen wurde, bin ich auch nicht bereit die vollen Sternenzahl zu vergeben und beschränke mich auch 3 Sterne, womit auch der etwas wässrige Geschmack abgedeckt sein sollte!
Den Tee kann ich dennoch empfehlen.
Kommt gut durch den Winter, und nehmt euch die Zeit für einen genussvollen Tee während draußen der Wind pfeift!
Bewerten / Kommentar schreiben