Erfahrungsbericht von KennedyJohnF
Man muss nicht gleich zum Killer werden...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
... denn es gibt auch andere Wege um unliebsames Ungeziefer und Insekten der fliegenden und kriechenden Art von einem, vor allem aber aus dem Wohnbereich, fernzuhalten.
Ich hab grade durch Zufall gesehen, dass Ciao in seinem wahnwitzig-bahnbrechenden, allmonatlich neuen Berechnungen nun auch 3 Cent für mein heißgeliebtes Fliegengitter vergibt. Niemals im Leben wäre ich darauf gekommen einen Bericht über dieses Ding zu schreiben, doch wenn Ciao es nicht anders will, dann werde ich eben auch dazu meine Erfahrungen kundtun, und ich bestehe darauf, es sind Erfahrungen, ich würde über ein Produkt nicht schreiben nur weil es 3c bringt, sondern nur dann wenn ich es auch besitze und beurteilen kann, also auch im Sinne von Ciao hier schreiben kann.
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Produktbeschreibung
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Das tesa/Fliegengitter kommt in der handelsüblichen Verpackung, also in der Kartonage. Nicht übermäßig groß und besonders verschnörkelt verpackt, sondern eine einfache Pappverpackung die das Fliegengitter, die Schneidhilfe und das Klebeband, sicher beinhaltet. Womit ich ja auch schon auf den Inhalt eingegangen wäre, denn der ist spartanisch, aber mehr bedarf es auch nicht.
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Von A-Z: Anbringen und Zuschneiden
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Bevor ich noch darauf eingehe wie sehr man sich mit so einem Fliegengitter plagen muss, um dann einen „insektenfreien“ Schlaf genießen zu können, möchte ich noch hinweisen, dass es die Fliegengitter von Tesa in 3 Farben gibt, in weiß, grün und einem leichten braun (sieht für mich eher nach gelb aus, aber bitte).
Zuerst muss man sich natürlich entscheiden wo man denn ein Fliegengitter anbringen will, ich habe mich schon vor 3 Jahren entschieden eines an meinem Schlafzimmerfenster anzubringen, da ich gerne bei offenem Fenster schlafe.
Um zur Tat zu schreiten musste ich mir mal die Ausmaße meines Fensters vergegenwärtigen, also habe ich es mit dem Maßstab ausgemessen.
Den Fensterrahmen muss man vorerst gut abputzen und von Schmutz und kleineren Unreinheiten befreien, damit nachher das Klebeband auch wirklich „bombensicher“ hält. Ich bediente mich dazu einem normalen Spülmittel, dass ich stark mit Wasser verdünnt hatte.
Danach kann man das Klebeband an den Fensteraußenseiten, also dem Rahmen, anbringen, natürlich muss man es vorher genau abmessen.
Ist der Klebestreifen, auf dem sich eine Art „Klettverschluss-System“ befindet, angebracht, kann man daran gehen das Fliegengitter, dass man zuvor ausgemessen und zugeschnitten hat, zu fixieren.
Und genau DAS ist auch des Pudels schrecklicher Kern, denn es ist gar nicht so einfach dieses Ding dauerhaft fixieren zu können. Hat man erst mal eine Seite ordentlich am Klettband angedrückt, dann geht es daran die andere Seite auch noch festzumachen, zu beachten gilt dabei, dass das Gitter nicht zu fest gespannt sein sollte, da es bei Windböen und ordentlichen Stürmen durchaus flexibel sein sollte, um etwas mitzuschwingen, ansonsten kann es euch durchaus passieren, dass das Gitter sich aus der „Verankerung“, sprich vom Klebeband löst, und im Wind flattert, oder noch schlimmer, sogar reißt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Conclusio / Fazit
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Generell ist das Fliegengitter der Firma Tesa eine gute, auch praktische Idee. Wenn, ja wenn es montiert ist und man diese grässliche Arbeit hinter sich gebracht hat, ohne kopfüber aus dem 3.Stock eines Wohnhauses zu fallen, oder aber anderen Vorkommnissen.
Das Schlimmste an diesem Produkt ist also das Anbringen, doch ist das mal überstanden, dann darf man sich darüber freuen des Nächtens das Fenster offen zu lassen und den Mücken und allerlei anderen Insekten ein Schnippchen geschlagen zu haben.
Meine Bewertung dieses Produkt betreffend muss, wie man es bei meinen Berichten wohl schon gewohnt ist, sehr differenziert betrachtet werden. Einerseits hätten wir da das absolute Pro-Argument der guten Nachtruhe, da ein laues Lüftchen in mein Zimmer dringt, aber keineswegs eine Mücke. Andererseits wiederum ist die Installation dieses Ungeziefer-abweisenden-Allheilmittels nicht gerade einfach und auch weitere Nachteile tun sich auf. Das Klebeband verliert nach einiger Zeit seine Wirkung, was den bedeutenden Nachteil mit sich bringt, dass das Fliegengitter sich davon ablöst und im Wind baumelt oder gleich die Hauptrolle in „Vom Winde verweht“ spielt.
Für manchen Putzfanatiker wird vielleicht auch noch interessant sein, dass sich der Fensterrahmen nicht mehr ohne Probleme säubern lässt, müsste man doch das Klebeband und das damit verbundene Gitter abnehmen.
Apropos abnehmen. Laut Tesa, der Herstellerfirma, ist es möglich die Fliegengitter bei 30 ° C zu waschen, ich rate davon ab, einmal hab ich den Versuch gestartet (nun vielleicht waren es mehr als 30°, wer weiß, ich nicht *g*) doch das Gitter ist etwas geschrumpft und passte nicht mehr.
Es ist anzumerken dass man, wenn man auf halbwegs erträgliche Optik wert legt, die Gitter nach einer Saison, also im Spätherbst, wenn die Mücken ob der tieferen Temperaturen am Sterben sind, abnehmen sollte und im nächsten Jahr neue verwenden sollte.
Womit ich auch auf den Kostenpunkt zu sprechen komme, der ein weiterer etwas negativerer Aspekt ist.
Die Preise der Fliegengitter variieren von Geschäft zu Geschäft, ich habe mein diesjähriges Fliegengitter für ein Fenster um 14 € bei einem Bau-Fachmarkt gekauft und dieser Preis ist meines Erachtens doch sehr überteuert.
Wenn man sich überlegt, dass es sich bei einem Fliegengitter doch „nur“ um ein Stückchen Gewebe und Klebeband handelt, dann finde ich den Preis unverschämt.
Meine Bewertung wird sich also aufgrund der hohen „Strapazen“ des Zuschneidens und Anbringens, der unzuverlässigen Haftwirkung des Klebebands und dem unverschämt hohen Preis nur mit 2* zu Buche schlagen. Auch wenn ich gut schlafe und vor allem ohne Mücken in meinem Schlafzimmer, so rechtfertigt meine angenehme Nachtruhe noch immer keine bessere als die oben genannte Bewertung.
Zwiegespaltene Bewertung, eine Empfehlung in Bezug auf die ungestörte Nachtruhe, und zwei Sterne und somit Kritik an den oben genannten Kriterien.
Vielen Dank für´s Lesen und...
... mögen euch die Mücken verschonen.
*~* El Presidente™ *~*
©KennedyJohnF, am 8.8.2002 für Ciao, nun Yopi
Ich hab grade durch Zufall gesehen, dass Ciao in seinem wahnwitzig-bahnbrechenden, allmonatlich neuen Berechnungen nun auch 3 Cent für mein heißgeliebtes Fliegengitter vergibt. Niemals im Leben wäre ich darauf gekommen einen Bericht über dieses Ding zu schreiben, doch wenn Ciao es nicht anders will, dann werde ich eben auch dazu meine Erfahrungen kundtun, und ich bestehe darauf, es sind Erfahrungen, ich würde über ein Produkt nicht schreiben nur weil es 3c bringt, sondern nur dann wenn ich es auch besitze und beurteilen kann, also auch im Sinne von Ciao hier schreiben kann.
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Produktbeschreibung
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Das tesa/Fliegengitter kommt in der handelsüblichen Verpackung, also in der Kartonage. Nicht übermäßig groß und besonders verschnörkelt verpackt, sondern eine einfache Pappverpackung die das Fliegengitter, die Schneidhilfe und das Klebeband, sicher beinhaltet. Womit ich ja auch schon auf den Inhalt eingegangen wäre, denn der ist spartanisch, aber mehr bedarf es auch nicht.
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Von A-Z: Anbringen und Zuschneiden
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Bevor ich noch darauf eingehe wie sehr man sich mit so einem Fliegengitter plagen muss, um dann einen „insektenfreien“ Schlaf genießen zu können, möchte ich noch hinweisen, dass es die Fliegengitter von Tesa in 3 Farben gibt, in weiß, grün und einem leichten braun (sieht für mich eher nach gelb aus, aber bitte).
Zuerst muss man sich natürlich entscheiden wo man denn ein Fliegengitter anbringen will, ich habe mich schon vor 3 Jahren entschieden eines an meinem Schlafzimmerfenster anzubringen, da ich gerne bei offenem Fenster schlafe.
Um zur Tat zu schreiten musste ich mir mal die Ausmaße meines Fensters vergegenwärtigen, also habe ich es mit dem Maßstab ausgemessen.
Den Fensterrahmen muss man vorerst gut abputzen und von Schmutz und kleineren Unreinheiten befreien, damit nachher das Klebeband auch wirklich „bombensicher“ hält. Ich bediente mich dazu einem normalen Spülmittel, dass ich stark mit Wasser verdünnt hatte.
Danach kann man das Klebeband an den Fensteraußenseiten, also dem Rahmen, anbringen, natürlich muss man es vorher genau abmessen.
Ist der Klebestreifen, auf dem sich eine Art „Klettverschluss-System“ befindet, angebracht, kann man daran gehen das Fliegengitter, dass man zuvor ausgemessen und zugeschnitten hat, zu fixieren.
Und genau DAS ist auch des Pudels schrecklicher Kern, denn es ist gar nicht so einfach dieses Ding dauerhaft fixieren zu können. Hat man erst mal eine Seite ordentlich am Klettband angedrückt, dann geht es daran die andere Seite auch noch festzumachen, zu beachten gilt dabei, dass das Gitter nicht zu fest gespannt sein sollte, da es bei Windböen und ordentlichen Stürmen durchaus flexibel sein sollte, um etwas mitzuschwingen, ansonsten kann es euch durchaus passieren, dass das Gitter sich aus der „Verankerung“, sprich vom Klebeband löst, und im Wind flattert, oder noch schlimmer, sogar reißt.
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Conclusio / Fazit
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Generell ist das Fliegengitter der Firma Tesa eine gute, auch praktische Idee. Wenn, ja wenn es montiert ist und man diese grässliche Arbeit hinter sich gebracht hat, ohne kopfüber aus dem 3.Stock eines Wohnhauses zu fallen, oder aber anderen Vorkommnissen.
Das Schlimmste an diesem Produkt ist also das Anbringen, doch ist das mal überstanden, dann darf man sich darüber freuen des Nächtens das Fenster offen zu lassen und den Mücken und allerlei anderen Insekten ein Schnippchen geschlagen zu haben.
Meine Bewertung dieses Produkt betreffend muss, wie man es bei meinen Berichten wohl schon gewohnt ist, sehr differenziert betrachtet werden. Einerseits hätten wir da das absolute Pro-Argument der guten Nachtruhe, da ein laues Lüftchen in mein Zimmer dringt, aber keineswegs eine Mücke. Andererseits wiederum ist die Installation dieses Ungeziefer-abweisenden-Allheilmittels nicht gerade einfach und auch weitere Nachteile tun sich auf. Das Klebeband verliert nach einiger Zeit seine Wirkung, was den bedeutenden Nachteil mit sich bringt, dass das Fliegengitter sich davon ablöst und im Wind baumelt oder gleich die Hauptrolle in „Vom Winde verweht“ spielt.
Für manchen Putzfanatiker wird vielleicht auch noch interessant sein, dass sich der Fensterrahmen nicht mehr ohne Probleme säubern lässt, müsste man doch das Klebeband und das damit verbundene Gitter abnehmen.
Apropos abnehmen. Laut Tesa, der Herstellerfirma, ist es möglich die Fliegengitter bei 30 ° C zu waschen, ich rate davon ab, einmal hab ich den Versuch gestartet (nun vielleicht waren es mehr als 30°, wer weiß, ich nicht *g*) doch das Gitter ist etwas geschrumpft und passte nicht mehr.
Es ist anzumerken dass man, wenn man auf halbwegs erträgliche Optik wert legt, die Gitter nach einer Saison, also im Spätherbst, wenn die Mücken ob der tieferen Temperaturen am Sterben sind, abnehmen sollte und im nächsten Jahr neue verwenden sollte.
Womit ich auch auf den Kostenpunkt zu sprechen komme, der ein weiterer etwas negativerer Aspekt ist.
Die Preise der Fliegengitter variieren von Geschäft zu Geschäft, ich habe mein diesjähriges Fliegengitter für ein Fenster um 14 € bei einem Bau-Fachmarkt gekauft und dieser Preis ist meines Erachtens doch sehr überteuert.
Wenn man sich überlegt, dass es sich bei einem Fliegengitter doch „nur“ um ein Stückchen Gewebe und Klebeband handelt, dann finde ich den Preis unverschämt.
Meine Bewertung wird sich also aufgrund der hohen „Strapazen“ des Zuschneidens und Anbringens, der unzuverlässigen Haftwirkung des Klebebands und dem unverschämt hohen Preis nur mit 2* zu Buche schlagen. Auch wenn ich gut schlafe und vor allem ohne Mücken in meinem Schlafzimmer, so rechtfertigt meine angenehme Nachtruhe noch immer keine bessere als die oben genannte Bewertung.
Zwiegespaltene Bewertung, eine Empfehlung in Bezug auf die ungestörte Nachtruhe, und zwei Sterne und somit Kritik an den oben genannten Kriterien.
Vielen Dank für´s Lesen und...
... mögen euch die Mücken verschonen.
*~* El Presidente™ *~*
©KennedyJohnF, am 8.8.2002 für Ciao, nun Yopi
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