Erfahrungsbericht von tigie
Endlich unsere Ruhe!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nachdem wir zu Beginn dieses Jahres in eine wunderschöne Wohnung umgezogen sind, mussten wir leider die Nachteile im Sommer kennen lernen. Direkt hinter unserem Haus ist nämlich ein recht großer Bauernhof, der auch jede Menge Tiere beherbergt. Das hier einiges an Fliegen und auch Schnaken umherschwirrt, ist eigentlich logisch. Das merkten auch wir, allerdings erst zu spät und dann auch noch von jetzt auf nachher!
Bei warmen Wetter hatten wir innerhalb von wenigen Minuten einen großen, total unangenehmen Fliegenschwarm in der Wohnung, der allein durch das einfache kippen der Fenster schon in die Bude reinflog.
Diese ekeligen Fliegenfänger, die man an die Decke hängt und gelegentlich selber mit den Haaren dran kleben bleibt, hielten uns die groben Massen fern. Aber für einen richtigen Erfolg sprachen sie leider nicht.
Deshalb gab es eigentlich nur eine Möglichkeit für uns: es müssen Fliegengitter an die Fenster und Balkontüren! Und da wir uns keine richtigen, festen Gittertüren leisten können, entschieden wir uns für \"tesa Fliegengitter\"!
Als erstes, vor dem Kauf, heißt es wohl Fenster messen! Schließlich gibt es verschieden große Fenster und somit auch verschieden große Fliegengitter.
Der Preis liegt bei der durchschnittlichen Fenstergröße bei 11,99 Euro und bei einer normal großen Balkontüre bei 13,99 Euro. Dieser Preis variiert natürlich je nach Größe. Allein für Fenster gibt es eine Größenauswahl von genau fünf verschiedenen Größen. Balkontüren hingegen haben nicht ganz so eine Wahl, diese scheinen wohl eher alle fast gleich groß zu sein.
Hat man nun die richtige Größe und Farbe, es gibt fast alle Ausführungen in schwarz oder weiß, kann es auch schon losgehen mit dem Anbringen, was alles andere als Spaß macht, aber eben sein muß!
Der innere Fensterrahmen sollte vorher sehr gründlich gereinigt werden. Er sollte fettfrei, sauber, trocken, sowie aber auch putzmittelfrei sein. Eine Reinigung mit Spiritus oder mit Fensterputzmittel ist daher sehr angebracht. Nun einfach das in der Packung enthaltene Klettband in alle vier Seiten des Innenrahmens kleben und fest andrücken. Jetzt noch das zurecht geschnittene Gittertüll auf das Klettband fest andrücken und schon wars das!
Ja, in der Kurzfassung hört sich das auch wirklich einfach an! Aber...
... um den Tüll zusammen zu schneiden, ist in der Packung ein Spezial-Zuschneider beigelegt. Diesen muß man nur durch das Tüll schieben und schon ist er ruckizucki geschnitten! Und mit höchster Wahrscheinlichkeit schräg und der Tüll dann unbrauchbar, es sei denn, man hat noch ein kleineres Fenster übrig. Deshalb kann ich zum Schneiden nur eine Schere empfehlen. Mit dieser kann man die einzelnen Schneidelinien wesentlich genauer einhalten und verhindert hässliche Ecken zu viel oder zu wenig Stoff.
... vor dem Kauf bitte auch unbedingt testen, ob die Fenster im Innenrahmen überhaupt beklebbar sind! Meine waren es nämlich nicht! Und deshalb musste ich sie außen anbringen, was alles unglaublich erschwerte.
Ist es jedoch einmal am Fenster, ist der Streß beendet und man kann in Ruhe die Fenster offen lassen und den Fliegen die Zunge rausstrecken!
Wird der Tüll im Laufe der Zeit etwas dreckig und erhält einen leichten Grauschimmer, so kann man es einfach vom Klettband abziehen und bei 30 ° C in der Waschmaschine waschen. Aber bitte vorsichtig vom Klettband abziehen, da es sehr schnell zerreist und gern die Form verliert!
Nach dem Waschen einfach wieder ankleben und schon ist es wieder fertig!
Der Hersteller ist übrigens die Fa. Beiersdorf in Hamburg, die bereits auf der Verpackung verspricht, daß sich die Fenster trotz des Gitters problemlos öffnen und schließen lassen. Stimmt auch, hier gibt es gar keinen Zweifel. Aber um zu lüften ist es natürlich ein Hinderniss. Man braucht wesentlich länger um endlich mal einen Luftaustausch zu haben, aber dafür eben ohne lästigen Insekten...
Das Anbringen an den Balkontüren ist übrigens genau das selbe. Nur, daß man hier zwei Stoffbahnen nimmt und diese nur an drei Klettbänder klebt. Die Bahnen überlappen sich in der Mitte etwa um die 10 cm und haben im unteren Teil transparente Kunststoffplätchen am Tüll, um ihn zu verschweren, damit die Überlappung konstant bleibt, damit auch ja nirgends etwa einfliegen kann! Hier sollte man trotzdem nach jedem rein und raus gehen schauen, daß das Gitter nicht aufsteht.
Leute, die gern von ihren Nachbarn beobachtet werden, helfen diesem Problem zugleich auch Abhilfe. Ein Sichtschutz ist hier garantiert! Trotz einem weißem Fliegengitter kann man nicht mehr hinein schauen, aber auch kaum noch hinaus...
Trotz des großen Vorteils, das es die lästigen, blutsaugenden Monster abhält uns zu nerven, und auch andere Insekten abhält uns auf den Keks zu gehen, werde ich das Gitter nur in den schlimmsten Monaten benutzen. Es ist schade daß der Blick nach draußen drastisch verringert wird und auch die kleine kühle Brise kaum ein durchdringen hat.
Aber der Hauptgrund für das Anbringen dieses Gitters ist ja nicht das verschönern des Hauses, bzw. des Fensters, sondern das Versperren des Weges nach Innen für Insekten, weshalb ich diesem Produkt auch trotzdem drei Sterne geben werde. Die Insekten haben nämlich wirklich kein Durchkommen mehr und wir nun endlich unsere Ruhe!
Liebe Grüße, Eure tigie!
Bei warmen Wetter hatten wir innerhalb von wenigen Minuten einen großen, total unangenehmen Fliegenschwarm in der Wohnung, der allein durch das einfache kippen der Fenster schon in die Bude reinflog.
Diese ekeligen Fliegenfänger, die man an die Decke hängt und gelegentlich selber mit den Haaren dran kleben bleibt, hielten uns die groben Massen fern. Aber für einen richtigen Erfolg sprachen sie leider nicht.
Deshalb gab es eigentlich nur eine Möglichkeit für uns: es müssen Fliegengitter an die Fenster und Balkontüren! Und da wir uns keine richtigen, festen Gittertüren leisten können, entschieden wir uns für \"tesa Fliegengitter\"!
Als erstes, vor dem Kauf, heißt es wohl Fenster messen! Schließlich gibt es verschieden große Fenster und somit auch verschieden große Fliegengitter.
Der Preis liegt bei der durchschnittlichen Fenstergröße bei 11,99 Euro und bei einer normal großen Balkontüre bei 13,99 Euro. Dieser Preis variiert natürlich je nach Größe. Allein für Fenster gibt es eine Größenauswahl von genau fünf verschiedenen Größen. Balkontüren hingegen haben nicht ganz so eine Wahl, diese scheinen wohl eher alle fast gleich groß zu sein.
Hat man nun die richtige Größe und Farbe, es gibt fast alle Ausführungen in schwarz oder weiß, kann es auch schon losgehen mit dem Anbringen, was alles andere als Spaß macht, aber eben sein muß!
Der innere Fensterrahmen sollte vorher sehr gründlich gereinigt werden. Er sollte fettfrei, sauber, trocken, sowie aber auch putzmittelfrei sein. Eine Reinigung mit Spiritus oder mit Fensterputzmittel ist daher sehr angebracht. Nun einfach das in der Packung enthaltene Klettband in alle vier Seiten des Innenrahmens kleben und fest andrücken. Jetzt noch das zurecht geschnittene Gittertüll auf das Klettband fest andrücken und schon wars das!
Ja, in der Kurzfassung hört sich das auch wirklich einfach an! Aber...
... um den Tüll zusammen zu schneiden, ist in der Packung ein Spezial-Zuschneider beigelegt. Diesen muß man nur durch das Tüll schieben und schon ist er ruckizucki geschnitten! Und mit höchster Wahrscheinlichkeit schräg und der Tüll dann unbrauchbar, es sei denn, man hat noch ein kleineres Fenster übrig. Deshalb kann ich zum Schneiden nur eine Schere empfehlen. Mit dieser kann man die einzelnen Schneidelinien wesentlich genauer einhalten und verhindert hässliche Ecken zu viel oder zu wenig Stoff.
... vor dem Kauf bitte auch unbedingt testen, ob die Fenster im Innenrahmen überhaupt beklebbar sind! Meine waren es nämlich nicht! Und deshalb musste ich sie außen anbringen, was alles unglaublich erschwerte.
Ist es jedoch einmal am Fenster, ist der Streß beendet und man kann in Ruhe die Fenster offen lassen und den Fliegen die Zunge rausstrecken!
Wird der Tüll im Laufe der Zeit etwas dreckig und erhält einen leichten Grauschimmer, so kann man es einfach vom Klettband abziehen und bei 30 ° C in der Waschmaschine waschen. Aber bitte vorsichtig vom Klettband abziehen, da es sehr schnell zerreist und gern die Form verliert!
Nach dem Waschen einfach wieder ankleben und schon ist es wieder fertig!
Der Hersteller ist übrigens die Fa. Beiersdorf in Hamburg, die bereits auf der Verpackung verspricht, daß sich die Fenster trotz des Gitters problemlos öffnen und schließen lassen. Stimmt auch, hier gibt es gar keinen Zweifel. Aber um zu lüften ist es natürlich ein Hinderniss. Man braucht wesentlich länger um endlich mal einen Luftaustausch zu haben, aber dafür eben ohne lästigen Insekten...
Das Anbringen an den Balkontüren ist übrigens genau das selbe. Nur, daß man hier zwei Stoffbahnen nimmt und diese nur an drei Klettbänder klebt. Die Bahnen überlappen sich in der Mitte etwa um die 10 cm und haben im unteren Teil transparente Kunststoffplätchen am Tüll, um ihn zu verschweren, damit die Überlappung konstant bleibt, damit auch ja nirgends etwa einfliegen kann! Hier sollte man trotzdem nach jedem rein und raus gehen schauen, daß das Gitter nicht aufsteht.
Leute, die gern von ihren Nachbarn beobachtet werden, helfen diesem Problem zugleich auch Abhilfe. Ein Sichtschutz ist hier garantiert! Trotz einem weißem Fliegengitter kann man nicht mehr hinein schauen, aber auch kaum noch hinaus...
Trotz des großen Vorteils, das es die lästigen, blutsaugenden Monster abhält uns zu nerven, und auch andere Insekten abhält uns auf den Keks zu gehen, werde ich das Gitter nur in den schlimmsten Monaten benutzen. Es ist schade daß der Blick nach draußen drastisch verringert wird und auch die kleine kühle Brise kaum ein durchdringen hat.
Aber der Hauptgrund für das Anbringen dieses Gitters ist ja nicht das verschönern des Hauses, bzw. des Fensters, sondern das Versperren des Weges nach Innen für Insekten, weshalb ich diesem Produkt auch trotzdem drei Sterne geben werde. Die Insekten haben nämlich wirklich kein Durchkommen mehr und wir nun endlich unsere Ruhe!
Liebe Grüße, Eure tigie!
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