Tesa Insect Stop Lamellensystem für Türen Testbericht

Tesa-insect-stop-lamellensystem-fuer-tueren
ab 9,52
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

Erfahrungsbericht von kerlimaus99

Bsss, Bsss, flieg und plop

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Im Rahmen dieses Beitrages möchte ich Euch sowohl ein wirksames Produkt vorstellen, mit dem man Insekten aus Innenräumen fernhalten kann, aber auch gleichzeitig ein paar für Euch vielleicht nützliche Tipps geben, wie man sich vor Insekten schützen kann. Hierbei geht es bis auch eine Ausnahme eigentlich mehr um vertreiben, abschrecken oder ablenken, deshalb geht es vielleicht nicht so sehr im wahrsten Sinne des Wortes um Insektenbekämpfung aber Bekämpfung muß ja auch nicht zwangsläufig mit dem \"Tod\" des Gegners enden, oder.

Aber nun mal eins nach dem anderen, denn sonst wird es ja nur chaotisch. Zur Natur des Menschen gehört wohl der Wunsch nach frischer Luft und so ist man auch froh, wenn endlich die kalte Jahreszeit vorbei ist und man die Fenster wieder ständig geöffnet lassen kann, aber was passiert jetzt, es summt, brummt und flieg nur so um einen herum, die lieben Insekten sind wieder da. Ob Schnacken, Fliegen, Mücken oder auch Bienen, Wespen oder gar Hornissen, lästig sind sie auf jeden Fall, auf wenn für einen Menschen normalerweise selbst ein Hornissenstich nicht wirklich gefährlich ist, aber ist man auch noch allergisch sieht die Sache ganz anders aus.

Was nun tun. Natürlich kann man sich mit Fliegenklatschen bewaffnet und wie der Insekten-Terminator um sich schlagen oder die Viechern mit chemisch, akustischen oder anderen Hilfsmitteln zu Leibe rücken. Bei chemischen bin ich immer skeptisch, inwieweit sie meine eigene Gesundheit beeinträchtigen, außer diesen normalen Fliegenfängern, und die anderen wirken meistens eh nicht, sondern kosten nur viel Geld.

Wäre es da nicht viel besser, wenn man die Insekten gleich ganz aussperren könnte. Wer noch dazu in der Nähe eines Fensters insektenanziehende Pflanzen hat, so wie ich an einer Hausseite Blauregen, der ein regelrechter Insektenmagnet ist, würde anders der Plage auch gar nicht mehr her, aber dafür gibt es ja Fliegengitter. Diese kann man selber machen oder kaufen.

Doch sollte man an diese Teile gewissen Anforderungen stellen, denn sie sollten lange haltbar sein, sich einfach installieren lassen und einmal installiert auch wirklich halten, auch wenn mal Wind aufkommt und man sollte auch gut durchschauen können. Selber machen kam für mich eigentlich nie in Frage, denn so gerne bastele ich eigentlich nicht, also kaufen.

Nachdem ich nun einige Produkte ausprobiert habe, von denen ich aber durchweg enttäuscht war, weil sie entweder nicht an ihrem Platz bleiben wollten, sobald das kleinste Lüftchen aufkam, obwohl richtig befestig, oder man konnte überhaupt nicht richtig durchschauen, oder aber sie waren einfach nicht stabil genug, um dem \"Ansturm\" von der Blauregenseite gewachsen zu sein, so daß sie mit der Zeit Löcher hatten, fand ich endlich das richtige.

Die schlechte Nachricht vorweg. das Produkt ist relativ teuer, es handelt sich um das Fliegengitter von Tesa, daß man für gut 10 Euro bekommt, was im Vergleich zu anderen Produkten, zum Beispiel aus dem Euro recht teuer ist.

Ich habe es in der Größe 1,30 x 1,30 m gekauft, weil das meinen Fenstergrößen am nächsten kam, aber es gibt es wohl auch in anderen Größen, aber das weiß ich nicht mehr genau, könnte auch sein, daß die anderen Größen von einer anderen Firma waren, ist aber eigentlich auch nicht so wichtig, denn 1,30 x 1,30 m passt, zumindest bei mir.

Zum Lieferumfang gehört logischerweise das Fliegengitter selbst, Klebeband und eine Schneidehilfe zum zuschneiden, ja wozu auch sonst kerlimaus99, Du Blödmann.

Wenn man an die Installation geht ist es auf jeden Fall wichtig zunächst den Fensterrahmen gründlich zu reinigen und fettfrei zu machen, weil sonst das Klebeband nicht langfristig hält. Hier braucht man aber kein teures Mittel, Spiritus erfüllt genauso den Zweck.

Nun muß zunächst das Klebeband an den Innenseiten des Rahmens festigt werden und zwar natürlich an allen vier Seiten. Hierbei ist darauf zu achten es gründlich und fest anzudrücken, bevor man jetzt das Fliegengitter aufklebt.

Sollte es zu groß sein, so vorher grob zuschneiden, lieber nicht ganz genau, sondern dann lieber hinterher das überstehende abschneiden, denn sonst passt es hinterher vielleicht nicht, nach dem Motto fünfmal abgeschnitten und noch zu kurz.

Wie Ihr seht ist es schnell installiert, es hält wirklich bombenfest, was Ihr spätestens feststellt, wenn Ihr es wieder entfernen wollt, man kann trotzdem gut durchsehen und es hält auf Dauer wirklich alle Insekten ab und nach sich sowohl vor größeren Brummern als auch vor stärkerem Wind nicht bange.

Laut Aufdruck soll man es auch waschen können, aber davon würde ich aus Erfahrung abraten, denn erstens läßt es sich recht schwer entfernen, man müßte dann auch Klebeband nachkaufen und zweitens gerät es beim Waschen selbst bei Einhaltung der vorgeschriebenen 30 Grad stark außer Form, so daß es sich kaum wieder befestigen läßt. Ich würde eher dazu raten, es nur abzuwaschen, was aber relativ gut geht. Irgendwann will man es aber ja doch wieder abnehmen, was zwar relativ schwer geht, aber ich habe auch den Kleber von meinen Kunststoffrahmen wieder restlos ohne Probleme abbekommen, wie dies allerdings bei Holz oder Aluminiumrahmen aussieht, dazu kann ich Euch keine Erfahrungswerte liefern, wer dazu etwas weiß kann es ja vielleicht in einem Kommentar hinterlassen.

Wer einen sicheren Schutz vor Insekten sucht, der ist hier sicher an der richtigen Adresse, auch wenn es sehr teuer ist. Ich habe es aber nur an der Seite mit dem Blauregen installiert, so halten sich die Kosten in Grenzen. Die leichte Montage, langfristige Haltbarkeit, gute Durchsicht und Windstabilität wiegen den hohen Preis meiner Meinung nach auf.

In den anderen Räumen versuche ich mir mit normalen Fliegenfängern zu helfen, weil ich mir sonst irgendwie im Gefängnis vorkommen würde mit Fliegengittern vor allen Fenster und so bin ich auch schon bei meinen Tipps. Von irgendwelchen Insektensprays, oder elektrisch zu verdampfenden Flüssigkeiten würde ich im Interesse Eurer eigenen Gesundheit abraten. Fliegenfänger der traditionellen Art und eine Fliegenklatsche tun es auch, zumal Mücken mich eh meiden, hab wohl kein „süßes“ Blut und größere Brummer wie Bienen oder Wespen scheuche ich vorsichtig wieder aus dem Haus.

Unter Insekten fallen natürlich auch Motten, aber was dagegen tun, Mottenkugeln, igitt was für ein Gestank, etwas Lavendelöl im Schrank oder wenn vorhanden ein Lavendelzweig erfüllen den Job noch viel besser, mögen die Motten wohl nicht.

Was aber, wenn man an einem schönen Sommertag auf der Terrasse oder dem Balkon mal Kaffee und Kuchen zu sich nehmen möchte und sich immer mehr Bienen und vor allem auch Wespen als ungebetene Gäste selbst einladen. Machen sie doch einfach ein Angebot, zu dem diese Plagegeister nicht nein sagen können. Stellen sie am besten zwei schalen auf, eine mit etwas Marmelade und eine, bei der sie die Marmelade mit etwas Saurem, zum Beispiel ein klein wenig Essig, versetzen und schon haben sie Ihre Ruhe, denn die Bienen werden sich statt auf ihren Kuchen auf die Marmelade stürzen und Wespen mögen es wohl eher chinesisch, also süß-sauer.

Ich hoffe, ich habe Euch jetzt nicht allzu sehr gelangweilt und konnte dem einen oder anderen eine Anregung geben oder nützliche Tipps mitteilen. Sollte ich dennoch etwas wichtiges vergessen habe, so bin ich Hinweisen und Anregungen in Euren Kommentaren gegenüber wie immer aufgeschlossen und werde sie gegebenenfalls in einem Update verarbeiten.

Danke für Euer Interesse und fürs Lesen.

Liebe grüße und einen schönen Tag

Euer insektenverscheuchender kerlimaus99

15 Bewertungen