The Ballad Hits - Roxette Testbericht

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ab 11,03
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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von DagSonja

Für mich als Fan ein Muss

5
  • Cover-Design:  gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Pro:

alles

Kontra:

nix

Empfehlung:

Ja

Nachdem ich von Euch durch die ausgekoppelte Single erfahren habe, dass es auch ein Album mit allen Balladen gibt, musste ich mir das natürlich auch noch anschaffen. Eigentlich habe ich ja alle Lieder von Roxette, aber mal so zusammengestellt und mit einem noch unbekannten Titel dazu, das musste als Fan einfach sein.

Leider kann ich euch nicht sagen, wie viel sie kostet, denn ich habe sie im Internet geladen und dann entpackt.

Cover
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Im Gegensatz zu der Single – (erster Titel dieser CD) ist auf dem Cover dieses Mal ein ausgefülltes Herz mit wunderschönen Himbeeren. Sie sehen frisch und zum Anbeissen aus.

Nun zu den Titeln:

1 - A thing about you
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Hier also nochmal die ausgekoppelte Single – gleich am Anfang -. Nach dem Gitarrenklang beginnt Per mit dem Gesang. Dann kommt beim Refrain Marie dazu. Es ist eine Geschichte von zwei Menschen, Frau und Mann, die einzeln im Bett aufwachen und sich suchen, unschlüssig sind und dann doch zusammenkommen, indem sie die Tür gegenseitig aufmachen und sich in die Augen schauen. Per und Marie singen abwechselnd und zusammen mit Leidenschaft. Ein schöner Einstiegstitel für diese Balladen-CD. Der Rhythmus ist nach Roxette-Art und man erkennt einfach, wer da gerade singt und das Lied arrangiert hat.

2 – It must have been love
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Schlagzeug-Einleitung, dann Gitarre – hauchender Gesang mit der Titelzeile von Per. Dann beginnt Marie mit der Strophe. Sie singt wie immer mit Gefühl die Geschichte des Liedes. Als Begleitung ein Schlagzeugrhythmus, der sich im ganzen Lied nicht verändert, dazu unterstützende andere Instrumente. Der Gesang von Marie ist im Vordergrund. Das Zwischenspiel mit Gitarre und Keyboard. Am Ende wird sie flehender, deutlicher, lauter. Ein Hintergrundchor singt die Titelzeile des Liedes. Eine Ballade, bei der man schleichend mitgehen kann. Am Ende höre ich auch noch etwas Per und das Lied klingt leiser werdend aus.

3 – Listen to your heart
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Gitarre mit einer eingängigen Melodie, dann Keyboard, die gleiche Melodie. Dann setzt Marie mit dem Gesang ein, der Rhythmus mit Schlagzeug und Gitarre. Hier ist die Strophe und der Refrain nicht in Blöcken, sondern eher zeilenmäßig und fliessend gestaltet. Das Lied steigert sich und wird immer leidenschaftlicher und fordernder. Vor allem die Titelzeile kommt immer wieder in verschiedenen Varianten. Das Zwischenspiel mit einer eindringlichen Gitarre und mit Steigerung. Die nächstfolgende Strophe wird noch weiter steigernd gesungen, es kommt Per als Unterstützung teilweise dazu. Diesem Lied und der Ausstrahlung kann man sich einfach nicht entziehen. Flehend und mit Gefühl gesungen,wie für Marie gemacht – wunderschön.

4 – Fading like a flower
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Dieses Lied geht mit einer schnellen Gitarrenmelodie los, etwas verhalten, aber dann ein Schlagzeug-Ton und Marie fällt mit der Strophe ein. Auch hier wieder eine sehr schön gesungene Ballade von ihr, wobei der Refrain mitreissender geartet ist, aber dann wieder in die etwas langsamere Strophe übergeht und dann von Neuem beginnt. Ab und zu ist auch hier ein Chor zu hören, aber die Stimme von Marie ist durchdringend und markant. Eine Passage folgt dann ohne viel Instrumente, danach setzt wieder der Refrain ein, der mitreisst und auch verleitet zum Mitsingen. Es klingt aus mit Schlagzeug und E-Gitarre und der Wiederholung der Titelzeile.


5 – Spending my time
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Hier gleich mit Gesang – wieder Marie. Dieses Lied ist etwas ruhiger, aber nicht minder schön. Nur mit der Gitarre begleitet singt Marie diesen Titel. Im Refrain wird sie lauter und eindringlicher. Bei der zweiten Strophe höre ich auch Per, aber mehr als Unterstützung, nicht im Vordergrund oder als gleichberechtigte Stimme neben ihr. Es klingt aber sehr gut. Auch hier steigert sich das Lied und ihr Gesang. Immer wieder kommt die Titelzeile, manchmal auch versetzt mit ihrer Stimme und mit Hintergrundchor.
Hier sind auch Geigen zu hören, das Schlagzeug bildet das ganze Lied über den Rhythmus und die Gitarren rahmen das Lied ein. Es wird langsam ausgeblendet.


6 – Queen of Rain
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Ein Brummen, dann Keyboard-Klänge. Gitarre, ein Ton mit einer Melodie. Nun beginnt Marie mit der Strophe. Diesmal etwas verhalten. Der Ton kommt ab und zu wieder. Der Refrain wird von Per mit gesungen. Ich höre Besen vom Schlagzeug und Klavier. Das Schlagzeug hat einen immer wiederkehrenden Schlag, bildet aber weniger die Melodie oder den Rhythmus. Der wird mehr oder weniger mit dem Gesang als solches gestaltet. Der Ton und auch die anderen Instrumente dienen mehr der Begleitung und der Hervorhebung von Marie ihrem Gesang, der wie immer leidenschaftlich wirkt. Das Lied ist ein wenig zum Träumen und sich verlieren. Es endet mit Schlagzeug, Ton, Keyboard und Gitarre.

7 – Almost Unreal
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Der Beginn erfolgt mit Keyboard und mit einer eingängigen und auch von vornherein fordernden Melodie. Die verhallt kurz und dann singt Marie. Fast schleichend und doch klar wirkt ihr Gesang. Man merkt , dass sich das Lied steigern will und nur auf den richtigen Einsatz wartet. Dann geht’s richtig los. Der Refrain , in dem in der zweiten Zeile Almost Unreal gesungen wird, wird kräftiger gesungen. Dazu auch die Instrumente, die gleichzeitig lauter werden. Die zweite Strophe wird genauso gestaltet. Hier ist auch zur Unterstützung Per zu hören. Das Zwischenspiel ist mit E-Gitarre, dann wird es noch mehr gesteigert, der Refrain wirkt eindringlich und zieht mich mit in seinen Bann. In diesem Moment mache ich die Augen zu und lasse mich zum leidenschaftlichen Mitsingen verleiten. Nach der dritten Steigerung dann wird es langsam wieder abgebaut und versinkt in sich selbst.


8 – Crash! Boom! Bang!
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Auch hier ein für mich leidenschaftlicher Titel. Dieses Lied hat einen markanten Ton, der in regelmäßigen Abständen, nach jeder Zeile eingespielt wird. Ausserdem eine leise Begleitung durch das Keyboard, das Schlagzeug verhalten. Marie sing auch hier wieder gefühlvoll, fordernd, steigernd und wird von Strophe zu Strophe eindringlicher und für mich mitziehender. Es ist kein Discotitel, sondern einfach eine leidenschaftliche Ballade. Das Zwischenspiel wirkt genauso steigernd wie der Gesang. Bei diesem Titel geht es mir genauso mit dem Mitgehen, Mitsingen, Reinsteigern in diese Welt des Liedes. Ich kann mich nicht entziehen und lasse mich fallen bis zum letzten Ton.

9 – Vulnerable
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Keyboard und Schlagzeug gleich kraftvoll. Diesmal singt Per mit seiner unnachahmlichen Stimme und genauso gefühlvoll und leidenschaftlich. Fast ohne begleitende Instrumente singt er seine Strophe. Aber Schlagzeug und Gitarre bilden eine Unterstützung, doch der markante Gesang steht im Vordergrund. Er hat eine warme, runde Stimme, die harmonisch und doch kraftvoll wirkt. Etwas steigert sich das Lied im zweiten Teil und auch ein Hintergrundchor kommt hinzu. Ich glaube auch, ein bisschen Marie zu hören, aber ganz verhalten. Eine diesmal von Per wunderschön gesungene Ballade. Es klingt aus mit Streichinstrumenten.


10 – You don’t Understand Me
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E-Gitarren-Ton, dann Keyboard und Schlagzeug dazu. Nun wieder Marie. Erst ganz normal, aber dann wird sie lauter und kräftiger. Ausserdem auch leidenschaftlicher und gefühlvoller als so schon. Das wiederholt sich bei jeder Strophe. Im Zwischenspiel ein durchdringender Ton, durch Keyboardmelodie. Ihre klare helle Stimme drückt etwas Flehendes aus, sie wiederholt immer wieder die Titelzeile.


11 – Wish I could fly
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Streicher – heyeyey von Marie. Dann ein mitreissender Rhythmus, aber langsamer als Disco. Dann verhaltener Gesang von Marie. Wieder Streicher. Aber auch Schlagzeug und Keyboard. Nun legt sie richtig los. Marie singt mit kräftiger Stimme die Strophe. Die Zeile *in the middle of the night* kurz ohne Begleitung, weshalb sich die Zeile absetzt. Die nächste Strophe aber dann wieder wie am Anfang. Nun steigert sich das Lied, indem das Zwischenspiel fordernder und lauter durch die Instrumente gestaltet wird. Dann folgt wieder der Gesang von Marie. Jetzt kommt eine erneute Veränderung. Es ist etwas variiert innerhalb des Titels. Der Text aber und der Refrain verändert sich nicht, nur die Gestaltung der verschiedenen Teile. Der Rhythmus aber zieht sich durch das ganze Lied. Es endet mit Streichinstrumenten.

12 – Anyone
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Kling, klang .- rumms. Dann ein kraftvoller Auftakt, wieder Schlagzeug und Geigen. Eine eingängige Melodie mit Keyboard. Dann beginnt Marie mit der Titelzeile und Strophe. Klavier als Begleitung ist mit dabei. Auch hier wieder eine Steigerung. Der Refrain wird immer kraftvoller, die Strophen fordernder im Gegensatz zum verhaltenen Anfang. Ein raunender Hintergrundchor ist zu hören. Das Wort „Anyone“ wird immer kraftvoller und eindringlicher gesungen. Das verleitet mich mal wieder zum Mitfühlen und –Singen, es zieht mich in seinen Bann. Dazwischen E-Gitarre und Geigen. Danach die weitere Steigerung – bis zum Abwinken. Alles wird lauter, fordernder, eindringlicher……………


13 – Salvation
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Keyboard ganz leise und klirrend. Nun verhaltener Gesang, hell und klar von Marie. Jetzt setzt das Schlagzeug ein. Sie wird lauter. Bei der Strophe ist sie wieder beim gefühlvollen und eindringlich wirkenden Gesang angekommen. Beim Refrain nach der zweiten Strophe singt auch Per dann mit, aber er singt eine andere Zeile als sie. Auch dieses Lied steigert sich vom Anfang bis zum Ende. Ich kann mich auch hier wieder nicht entziehen und muss mich fallen lassen in die Welt von Marie und Per und ihrem unwiderstehlichen Charme.


14 – Milk and toast and honey
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Das Lied hier ist auch als Single erhältlich. Es gibt es in verschiedenen Varianten. Auf dieser CD befindet sich die Original.-Version mit Marie. Es beginnt mit Klavier oder Keyboard-Melodie, bevor dann Marie mit der Strophe einsetzt. Eine sehr eingängige Melodie, die ansteckend ist. ImRefrain singt ein Hintergrundchor mit. „Here we come“.
Auch bei diesem Titel wird sie langsam lauter und steigert sich. Auch im Zwischenspiel mit Klavier, Streicher, Gitarre und Schlagzeug ist das zu erkennen. Aber es ist ingesamt langsam im Rhythmus und angenehm im Hören.

15 – Breathe
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Das ist ein Neuling von Roxette. Dieser Titel ist ein Bonus-Track auf dieser CD und bisher (soviel ich weiss) noch nicht veröffentlicht. Es ist etwas schneller und ein normaler 2-1-Rhythmus. Es singt Marie die Strophen in normaler Gesangsweise. Im Refrain ist „I breathe“ zu hören und es singt ein Hintergrundchor mit. Manchmal ist ein Ton zu hören, dessen Instrument ich nicht deuten kann. Es ist ein durchgängig gestaltetes Lied, ohne viel Schnickschnack und er passt mit dazu in die mir bekannte Roxette-Welt. Damit schliesst diese CD ab.


Ja, was soll ich noch mehr sagen. Ich habe schon an anderen Stellen beschrieben, dass ich Roxette und ihren Stil sehr mag. Er zieht mich an, macht mich fröhlich und unbeschwert, lässt mich manchmal träumen und in ihren Bann ziehen. Je nachdem, was für Lieder das auch sind, die Per und Marie gestalten, sie haben doch immer ihren unnachahmlichen Roxette-Klang.

Marie mit ihrer hellen, klaren, gefühlvollen Stimme, die jede Ballade zu einem Genuß macht, bei der man sich immer wieder hineinziehen lassen kann in die Wirkung ihrer Stimme und ihres leidenschaftlichen Gesanges.

Per mit seiner warmen, harmonisch wirkenden Stimme, rauchig, angenehm und nicht weniger gefühlvoll. Auch er bringt alles so rüber, dass es einfach hörenswert ist.

Egal ob sie ihre Balladen singen oder auch die Discotitel, die mich genauso ansprechen, jedes einzelne Lied ist eine neue Geschichte, die geschrieben, gesungen und gestaltet wird und eine neue Herausforderung für die beiden bedeutet. Sie stehen hinter jedem Lied, was sie spielen und ich habe das auch schon live miterleben können.

Sie sind und bleiben eben Roxette !!!

Ich hoffe, dass es Marie bald wieder richtig gut geht, denn sie hat ja eine Tumoroperation hinter sich und kämpft noch ein wenig mit der Krankheit. Wünschen wir ihr alles zusammen alles Gute, so dass sie bald wieder richtig weiter singen kann und mit Per gemeinsam bald wieder auf der Bühne oder im Studio stehen kann.

Eure DagSonja