The Ballad Hits - Roxette Testbericht

The-ballad-hits-roxette
ab 11,03
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
5 Sterne
(10)
4 Sterne
(1)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)
Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von FrankyMarc

Dabei wirste nicht Balla-Balla(de) :)

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wer gerne etwas ruhigere Musik, aber auch gern mal leicht rockige Klänge hört, der wird am Roxette-Album “The Ballad Hits” nicht vorbei kommen. Auch ich habe es nicht geschafft die Kurve zu kratzen und musste euch einfach von dieser CD berichten. Dass es nicht schlecht abgeschnitten haben kann, sieht man ja bereits bei der Bewertung von 5 Sternen, ob bzw. was es zu kritisieren gab, erfahrt ihr aber erst beim Lesen des Berichtes. Ich hoffe, dass mit nun keiner wegen meines Musikgeschmacks an die Gurgel springen wird, aber jeder hört halt was anderes – also seid fair zu mir und schaut euch an, was ich über die beiden Schweden zu berichten habe :)

Track 1: A Thing About You

Eher melancholisch beginnt der erste Track der CD. Wer dann die männliche Stimme hört, wird vielleicht nicht direkt an Roxette denken, doch im Refrain kommt dann auch wieder die unverkennbare weibliche Stimme von Marie zum Zuge. Die Strophen sind diesmal halt in der Hand von Per. „I know what is right, and this is so wrong“… “Lately you’ve been painting my world blue” Eine Ballade – wer hätts gedacht – die einerseits sehr schön ist, aber meiner Meinung nach nicht den richtigen Kick mit sich bringt, dass sich die Nackenhaare sträuben.
8/10 Punkten

Track 2: It Must Have Been Love

Wer kennt es nicht, das Lied? Was? Wer hat da gerufen?.. Naja, gut, es kann ja nicht jeder wissen, was gut ist. Schon am Anfang merkt man, dass das Lied etwas älter ist. Und schon direkt am Anfang, sobald Marie anfängt zu singen, läuft mir ein Schauer über den Rücken. Die Melodie geht fast alleine von ihrer Stimme aus, die Musik ist im Hintergrund und nur zur Begleitung. Eine Mischung aus ruhig und schwungvoll lässt einen etwas im unklaren, ob der Song nun so traurig ist, wie er klingt, doch spätestens der Text beantwortet diese Frage. „It must have been love, but it’s over now, it must have been good, but I lost it somehow. It must have been love, but it’s over now, from the moment we touched, till the time had run out”
10/10 Punkten

Track 3: Listen To Your Heart

Und auch hier wieder ein extrem bekannter Song, der auch einen Schauer durch den Körper jagt. Dies beginnt mit der Melodie und steigert sich im Refrain noch weiter. „And there are voices that want to be heard…” Ich weiss nicht genau, was ich hier noch schreiben soll. Man muss den Song einfach auf sich einwirken lassen.
10/10 Punkten

Track 4: Fading Like A Flower

Eher fröhlich beginnt “Fading Like A Flower”, doch hier steht mal wieder der Text im Gegensatz zur Musik. „When I sleep I break down and cry“… Dieser Song rockt etwas mehr durch den stärkeren Einsatz der E-Gitarre, ist deswegen aber weder schlechter noch besser, sondern einfach etwas anders. Dennoch ist es nicht das Gelbe vom Ei, auch wenn er sehr gut ist.
9/10 Punkten

Track 5: Spending My Time

Hier haben wir mal wieder einen etwas trauriger klingenden Song. Alleine durch die ruhigere Musik wirkt alles etwas weicher, harmonischer und auch trauriger. Auch wenn ich mit dem Titel nichts anfangen konnte, kenne ich auch dieses Lied. Doch ist auch hier mein Geschmack nicht voll getroffen. Teilweise sind Akkorde dabei, die mir persönlich halt nicht so gefallen.
8/10 Punkten

Track 6: Queen Of Rain

“There’s a time for the good in life, and time to kill the pain in life, dream about the sun you queen of rain.” Sehr ruhig und verträumt, aber leider auch nicht so sehr mein Fall. Der Text ist um Welten besser als die Musik – doch ist das ganze immer noch über dem Mittelmaß gelegen.
7/10 Punkten

Track 7: Almost Unreal

Auch hier wieder ein Song, dessen Anfang mir nicht all zu sehr zusagt. Mit der Zeit bekommt man den Eindruck, dass man nichts neues hört. Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen den Songs lässt sich sicher nicht abstreiten, obwohl auch eine recht vielfältige Mischung auf dem Album vorhanden ist. „Almost Unreal“ ist wieder ein Mischling aus ruhigen Klängen und einer Rock-Ballade, die mich nicht ganz überzeugen kann. Manche Passagen sind besser, manche schlechter.
7/10 Punkten

Track 8: Crash!Boom!Bang!

Und wieder mal ein bekannter Song, der allerdings im Gegensatz zum Rest des Albums auch keine überragenden Neuerungen mit sich bringt. Doch dieser Song schafft es auch irgendwie, sich in meinem Kopf festzusetzen, da er doch irgendwie anders ist. Auf jeden Fall ist er hörenswert.
9/10 Punkten

Track 9: Vulnerable

Dass Per auch singen kann, hat er auf dem Album zwar schon bewiesen, doch bestätigt er es hier. Mit seiner kratzigen Stimme haucht er ruhige Worte ins Mikrofon. Ein schönes Lied, wenn man träumen will. Was soll man noch sagen – es ist ganz nett, aber auch nicht perfekt.
8/10 Punkten

Track 10: You Don’t Unterstand Me

Etwas fröhlicher kommt dieser Song daher, aber aufheitern würde er einen bei schlechter Laune auch nicht. Doch auch hier finde ich leider ein paar Töne wieder, die das Gesamtbild etwas runterziehen. So werde ich auch an dieser Stelle nicht vollkommen überzeugt wie bei den ersten Tracks.
8/10 Punkten

Track 11: Wish I Could Fly

Einen Welterfolg landeten die beiden Schweden mit der ersten Auskopplung aus dem Album “Have A Nice Day”. Wenn der Song auch mangels Talent nicht in aller Munde sein wird, so wird er noch in vielen Ohren rumgeistern. Und wer würde nicht gerne mal fliegen? „I dreamed I could fly, out in the blue, over this town, following you.“ Schönes Lied ;)
9/10 Punkten

Track 12: Anyone

“Das umstrittene Video zur zweiten Single \"Anyone\" wurde von vielen Fernsehstationen verboten. Der wunderschöne Clip wurde erst nach 22 Uhr in vielen Ländern gesendet weil \'Experten\' meinten, das Video könne junge Menschen zum Selbstmord verleiten.“ So heisst es auf www.songtext.net - der Song an sich ist jedenfalls in meinen Augen nicht umstritten. „All I imagine is heaven on earth..“ Ein wunderschönes Lied, das zum träumen anregt und mir seit langem wieder einen Schauer über den Rücken einjagt. „It’s over, when it’s over, what can I do about it?“
10/10 Punkten

Track 13: Siehe Ende des Berichtes - wurd versehentlich geschlabbert *schäm*

Track 14: Milk And Toast And Honey

Mir persönlich gefällt diese noch recht neue Ballade nur etwas mehr als mittelprächtig, da sie irgendwie einfach sehr flach wirkt – nichts besonderes in meinen Ohren halt. „Milk and toast and honey make it sunny all the rain is sad today“.. naja, geht bei mir halt nicht so tief, wie z.B. “Anyone”. Daher nur
6/10 Punkten

Track 15: Breathe

Auch wenn “Anyone” in meinen Augen ein sehr guter Track zum Ende gewesen wäre, steht dem “Breathe” in nichts nach. Etwas freundlicher, aber dennoch ruhig und alles andere als hektisch präsentiert sich das letzte Lied der CD. „I breathe your love...” zwar schnulzig, aber doch ganz schön. Ein seichter Abschied aus dem Player – sicherlich auch gut gewählt. Allerdings trotz schöner Musik kein einzigartiger Song.
9/10 Punkten

118/140 Punkten -> 84% -> 1 (sehr gut)

Noch 5 Sterne für die CD, viel schlechter hätte sie zur Abwertung aber auch nicht sein dürfen. Zum Ende hin wird die CD allerdings mit der Zeit auch etwas öde, da einem alles irgendwie bekannt vorkommt. Die Songs am Anfang, die einem wirklich bekannt sind, kann man immerhin noch mehr oder weniger fröhlich mitsingen, solange man damit seinem direkten Umfeld keinen Schaden zufügt. Die CD hat ihre 5 Sterne also auch knapp verdient, wenn auch nur mit Mühe. Empfehlen kann ich diese CD auf jeden Fall, da ein paar sehr schöne und teilweise auch bekannte Songs darauf zu finden sind, die eigentlich in keiner Sammlung fehlen sollten – vorrausgesetzt man mag diese Art von Musik ;)

© bY o~> FrankY

21 Bewertungen, 1 Kommentar

  • maailma

    12.04.2007, 10:23 Uhr von maailma
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh, hab dich in meinem abo..!