Erfahrungsbericht von LilithIbi
Gefangen zwischen Traum und Wirklichkeit....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
....dies darf der Psychologin Catherin (dargestellt durch Jennifer Lopez) in dem endlich recht günstig erhältlichen Film "The Cell" nicht passieren. Während sie durch eine neue computergesteuerte "Therapie" in das Unterbewußtsein ihrer Patienten eindringt, kann ihr eigentlich nichts passieren.
Eigentlich.
Denn sobald sie sich in dessen Unterbewusstsein nicht mehr bewusst ist, dass sie sich lediglich in den Gedanken und Träumen der zu therapierenden umherläuft, wird sie Teil der Fiktion.
Für solche Notfölle werden die Experimente zwar überwacht, jedoch kann sie mit einer Art Schock wieder "zurückgeholt" werden.
Dieser Gefahr zum Trotz versucht Catherine mit aller Kraft einem kleinen Jungen zu helfen.
Während der sogenannten "Interaktion" schreitet sie durch die Wüste, um auf den Jungen zuzugehen und herauszufinden, weshalb er in das Wachkoma gefallen ist.
Dies stellt im übrigen die Anfangsszene des Filmes dar, welche dem Zuschauer schon bald demonstriert: hier bin ich nicht in einem gewöhnlichen Film!
Ingesamt ist der ganze Film aussergewöhnlich, so auch Catherines Lebensphilosopie:
An Autismus, den alle anderen Ärzte bescheinigen, glaubt Catherine nicht, und deshalb geht sie in ihrem nächsten Fall, um den es in dem Film vorangig geht, noch verbissener als sonst zur Sache.
Die Eltern des kleinen Jungens wollen ihren Sohn in ein "normales" Krankenhaus verlegen -Catherine sieht ihre letzte Chance, ihre neue Methode zu beweisen, darin, dem FBI zu helfen.
Dieses sieht die letzte Überlebenschance von dem Serienkiller Carl entführten Jugendlichen darin, dass Catherine in das Hirn von dem kürzlich festgenommen eindringt.
Da Carl bewußtlos in seiner Wohnung aus der Wanne gefischt wurde, bleibt nur wenig Zeit.
Zu oft schon sind in Puppen verwandelte (ausgezogen und mittels Bleichmittel "verschönerte" junge Frauen) in irgendeiner verlassenen Gegend gefunden wurden.
Fest steht nur, dass die Mädchen einen grausamen Tod hinter sich haben.....
Der FBI Agent Peter und die Psychologin Catherine sind sich sicher, dass der psychopathische Carl erwischt werden wollte.
Zu schlampig ist er bei seiner letzten Entführung vorgegangen: die Haare seines Albinohundes waren am Tatort verstreut und sein auffälliges Auto hinterlies Kratzer an einer Mauer.
Doch was verbirgt sich hinter dem zurückgezogen wohnenden Carl wirkich?
Welche Gründe hatte er, all die Mädchen umzubringen, zu bleichen und sich letztendlich endlich schnappen zu lassen?
- All dies (und noch viel mehr) wird Minute für Minute auf fesselnde Art und Weise aufgeklärt; dem Kinozuschauer wird erstmals ein Blick in das "Innere", in die Gefühlswelt und Gedanken eines schizophrenen psychisch gestörten Killers gewährt; welcher die Gefühle der Zuschauer (und Darsteller) Carl gegenüber durcheinanderwühlt.
Empfand man anfangs noch Wut und Abscheu Carl gegenüber, bringt man mehr und mehr Mitleid und evt. Verständnis für den Killer auf - immer in Hinblick darauf, das Carl sich selber für seine Taten verurteilt.
Es folgt eine wahre Schock-serie, welche beginnt mit
Dem ersten Schock für den Zuschauer:
------------------------------------
zuzusehen, wie das erste (sichtbare) Opfer eingesperrt in einer durchsichtigen Zelle, beobachtet von mehreren Kameras (Hommage an big brother?) langsam ertrinkt.
Erster Schock für das "letzte" Opfer:
---------------------------------------
der von ihr vermeintlich überfahrende, kläglich winselnde, bildschöne weiße Schäferhund "Valtentine", der regungslos hinter ihrem Wagen liegt bzw. die Milli-Sekunde danach, in der ihr bewußt wird, das ihr Wagen lediglich gegen einen vorsorglich angebrachten Stein hinter ihrem Reifen fuhr.
Erster Schock für den FBI - Agenten Pieter:
--------------------------------------------
die Leiche im wenigen cm tiefen See - gebleicht und mit Narben übersäht.
Erster Schock für Catherine:
-------------------------------
....bevor sie in die Psyche des Killers eintaucht: die Ursache der Verletzungen auf Carls Rücken.
Er hatte sich mehrere große Metallringe durch die Haut gebohrt, um sich an seine Kellerdecke aufzuhängen und so das Gefühl von Schwerelosigkeit zu spüren.
Zweiter Schock für Catherine:
--------------------------------
...nachdem sie in die Psyche des Killers eintauchte: das Pferd, was sie fürsorglich streichelt, wird in mehrere Teile gestückelt - um ein Haar hätte es sie auch erwischt; hätte der im "Traum" noch junge Carl sie nicht auf Seite geschubst.
Dritter Schock für Catherine:
-------------------------------
... nachdem sie sich in der Psyche des Killers verloren hat: der FBI Agent Pieter, der ihr in die Traumwelt Carls gefolgt ist, wird ans Bett gekettet. Dort wird ihm eine Schere in den Magen gestochen und ein Teil der Gedärme aus dem Leib gezogen, während ein Aasgeier ungeduldig flattert und sich erwartungsvoll und genüßlich den Schnabel leckt.
- Die Leser, die jetzt entweder gar nicht oder angenehm geschockt sind, sollten sich den Film schnellstmöglich ausleihen.
Noch ein Hinweis auf die traurigste Szene:
die, in der man in Carls Unterbewußtsein miterlebt, wie er als Kind wegen seines Spielens mit einer Puppe aufs brutalste Prügel und einen Brandabdruck mit einem Bügeleisen erntete.
Eigentlich.
Denn sobald sie sich in dessen Unterbewusstsein nicht mehr bewusst ist, dass sie sich lediglich in den Gedanken und Träumen der zu therapierenden umherläuft, wird sie Teil der Fiktion.
Für solche Notfölle werden die Experimente zwar überwacht, jedoch kann sie mit einer Art Schock wieder "zurückgeholt" werden.
Dieser Gefahr zum Trotz versucht Catherine mit aller Kraft einem kleinen Jungen zu helfen.
Während der sogenannten "Interaktion" schreitet sie durch die Wüste, um auf den Jungen zuzugehen und herauszufinden, weshalb er in das Wachkoma gefallen ist.
Dies stellt im übrigen die Anfangsszene des Filmes dar, welche dem Zuschauer schon bald demonstriert: hier bin ich nicht in einem gewöhnlichen Film!
Ingesamt ist der ganze Film aussergewöhnlich, so auch Catherines Lebensphilosopie:
An Autismus, den alle anderen Ärzte bescheinigen, glaubt Catherine nicht, und deshalb geht sie in ihrem nächsten Fall, um den es in dem Film vorangig geht, noch verbissener als sonst zur Sache.
Die Eltern des kleinen Jungens wollen ihren Sohn in ein "normales" Krankenhaus verlegen -Catherine sieht ihre letzte Chance, ihre neue Methode zu beweisen, darin, dem FBI zu helfen.
Dieses sieht die letzte Überlebenschance von dem Serienkiller Carl entführten Jugendlichen darin, dass Catherine in das Hirn von dem kürzlich festgenommen eindringt.
Da Carl bewußtlos in seiner Wohnung aus der Wanne gefischt wurde, bleibt nur wenig Zeit.
Zu oft schon sind in Puppen verwandelte (ausgezogen und mittels Bleichmittel "verschönerte" junge Frauen) in irgendeiner verlassenen Gegend gefunden wurden.
Fest steht nur, dass die Mädchen einen grausamen Tod hinter sich haben.....
Der FBI Agent Peter und die Psychologin Catherine sind sich sicher, dass der psychopathische Carl erwischt werden wollte.
Zu schlampig ist er bei seiner letzten Entführung vorgegangen: die Haare seines Albinohundes waren am Tatort verstreut und sein auffälliges Auto hinterlies Kratzer an einer Mauer.
Doch was verbirgt sich hinter dem zurückgezogen wohnenden Carl wirkich?
Welche Gründe hatte er, all die Mädchen umzubringen, zu bleichen und sich letztendlich endlich schnappen zu lassen?
- All dies (und noch viel mehr) wird Minute für Minute auf fesselnde Art und Weise aufgeklärt; dem Kinozuschauer wird erstmals ein Blick in das "Innere", in die Gefühlswelt und Gedanken eines schizophrenen psychisch gestörten Killers gewährt; welcher die Gefühle der Zuschauer (und Darsteller) Carl gegenüber durcheinanderwühlt.
Empfand man anfangs noch Wut und Abscheu Carl gegenüber, bringt man mehr und mehr Mitleid und evt. Verständnis für den Killer auf - immer in Hinblick darauf, das Carl sich selber für seine Taten verurteilt.
Es folgt eine wahre Schock-serie, welche beginnt mit
Dem ersten Schock für den Zuschauer:
------------------------------------
zuzusehen, wie das erste (sichtbare) Opfer eingesperrt in einer durchsichtigen Zelle, beobachtet von mehreren Kameras (Hommage an big brother?) langsam ertrinkt.
Erster Schock für das "letzte" Opfer:
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der von ihr vermeintlich überfahrende, kläglich winselnde, bildschöne weiße Schäferhund "Valtentine", der regungslos hinter ihrem Wagen liegt bzw. die Milli-Sekunde danach, in der ihr bewußt wird, das ihr Wagen lediglich gegen einen vorsorglich angebrachten Stein hinter ihrem Reifen fuhr.
Erster Schock für den FBI - Agenten Pieter:
--------------------------------------------
die Leiche im wenigen cm tiefen See - gebleicht und mit Narben übersäht.
Erster Schock für Catherine:
-------------------------------
....bevor sie in die Psyche des Killers eintaucht: die Ursache der Verletzungen auf Carls Rücken.
Er hatte sich mehrere große Metallringe durch die Haut gebohrt, um sich an seine Kellerdecke aufzuhängen und so das Gefühl von Schwerelosigkeit zu spüren.
Zweiter Schock für Catherine:
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...nachdem sie in die Psyche des Killers eintauchte: das Pferd, was sie fürsorglich streichelt, wird in mehrere Teile gestückelt - um ein Haar hätte es sie auch erwischt; hätte der im "Traum" noch junge Carl sie nicht auf Seite geschubst.
Dritter Schock für Catherine:
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... nachdem sie sich in der Psyche des Killers verloren hat: der FBI Agent Pieter, der ihr in die Traumwelt Carls gefolgt ist, wird ans Bett gekettet. Dort wird ihm eine Schere in den Magen gestochen und ein Teil der Gedärme aus dem Leib gezogen, während ein Aasgeier ungeduldig flattert und sich erwartungsvoll und genüßlich den Schnabel leckt.
- Die Leser, die jetzt entweder gar nicht oder angenehm geschockt sind, sollten sich den Film schnellstmöglich ausleihen.
Noch ein Hinweis auf die traurigste Szene:
die, in der man in Carls Unterbewußtsein miterlebt, wie er als Kind wegen seines Spielens mit einer Puppe aufs brutalste Prügel und einen Brandabdruck mit einem Bügeleisen erntete.
6 Bewertungen, 2 Kommentare
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10.09.2006, 21:03 Uhr von sandraberg
Bewertung: sehr hilfreicharbeite grad das cis der letzten wochen ab - puh, das ist viel arbeit. bei denen, die zu viel veröffentlicht haben, kann ich daher nicht jeden bericht einzeln bewerten, aber ein paar sind bei jedem drinnen :-) liebe grüße, sandra
-
29.08.2006, 17:31 Uhr von waltraud.d
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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