The Ketchup Song - Las Ketchup Testbericht
Erfahrungsbericht von Klops
NIE WIEDER KETCHUP!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
1.Einleitung
Eigentlich wollte ich ja nicht über diesen „The Ketchup Song“ („Asereje“) von der spanischen Gruppe „Las Ketchup“ schreiben, aber da ich recht viele Leute kenne, die dieses Lied unglaublich toll finden und zu Hause schon beinahe der Haussegen schief hängt, weil meine Eltern dieses Lied so toll finden, will ich jetzt auch einen Bericht über dieses Lied schreiben. Aber anscheinend hat dieses Lied nicht nur meine nähere Umgebung, sondern fast ganz Deutschland ergriffen, steht das Lied doch seit Wochen auf Platz 1 der Charts und jede Radio- und Fernsehstation spielt dieses Lied rauf und runter. Auch wenn man auf irgendwelche öffentlichen Veranstaltungen oder Partys geht, muss man dieses Lied hören, besser gesagt, ertragen. Und ganz ehrlich, ich habe dieses Lied das erste Mal unvoreingenommen gehört und ich fand es damals schon richtig schlecht, aber inzwischen könnte ich eigentlich jedes Mal, wenn ich das Lied höre die Toilette aufsuchen (gut, vielleicht ist das etwas überspitzt ausgedrückt). Gut, aber nur rumnörgeln hilft niemandem weiter, daher werde ich auch schreiben, was mir an dem Lied so stinkt.
2.Die Lieder im einzelnen
1.Asereje (Spanglish Version) - 3:34 Minuten
Leichte Gitarrenklänge unterstützt von beinahe noch leichteren Schlagzeugtönen eröffnen das Lied und durch einen Effekt wird gleich eine südliche, fast schon exotische Stimmung verbreitet. Dieser kurze Anfang mit den Instrumenten ist recht eingängig und wirkt auch gar nicht mal so schlecht, zumindest verbreitet er eine recht passende Stimmung. Nach einigen Sekunden setzen die 3 Mädels von Las Ketchup dann mit „Friday night, it’s party time – Feeling ready, looking fine – Viene Diego rumbeando...“ ein. Ich kann an deren Stimmen auch bei intensivster Suche rein gar nichts Positives oder Herausragendes finden. Dieser Anfang könnte auch von jedem x-beliebigen Künstler gesungen werden, den Unterschied würde wahrscheinlich niemand merken. Zudem fällt schon gleich in diesen 3 Zeilen auf, dass wie im Titel wahrscheinlich schon erkannt, Englisch und Spanisch vermischt wurden. Während des Gesanges laufen die Instrumente so vor sich her und gehen hinter diesem Gesang irgendwie unter, so dass man sie nach einiger Zeit überhaupt nicht mehr wahrnimmt. Nach einer weiteren belanglosen Strophe, in der sich kaum etwas verändert und das Lied, wie ein kleiner Bach, vor sich hinplätschert, folgt dann der Teil des Liedes der Asereje so berühmt gemacht hat. Kurz vor dem Refrain wird der Rhythmus etwas schneller, im Refrain ist dann nur noch eine minimale Steigerung zu hören. Nachdem in den Strophen Englisch und Spanisch vermischt wurden, ergibt der Refrain textlich gesehen gar keinen Sinn mehr, so weit ich weiß: „Asereje ja de je de jebe – Tu de jebere seibiunouva – Majavi an de bugui an de buididpi...“, weitere Auszüge spare ich mir lieber, da die selben 3 Zeilen nur noch zweimal folgen. Ich muss zugeben, dass der Refrain irgendwie schon ins Ohr geht, allerdings wären die Stimmen austauschbar und zudem nervt dieser Refrain nach einmal hören extrem. Außerdem wirkt dieser Refrain auf mich irgendwie langweilig und einfallslos. Nach dem Refrain kommt dann noch mal eine kurze Einlage der Instrumente, groß retten kann diese das Lied aber auch nicht mehr. Ohne große Umwege und große Experimente läuft das Lied schnurstracks und vollkommen eintönig auf den zweiten Refrain zu, nachdem den Hörer dann im gleichen Rhythmus ein „Na na na na na...“ erwartet, das den Song wohl letztendlich ins Lächerliche zieht. Danach geht das Lied fließend in den dritten Refrain über, nachdem es dann auch endet. Richtig bekannt geworden ist dieses Lied dann wohl erst durch den Tanz im Refrain, den die 3 Mädels machen. So ähnlich wie damals bei Macarena sieht man jetzt überall Leute die diesen dämlichen Tanz nachmachen.
Aus meiner Sicht wurde hier einfach versucht einen Sommerhit zu produzieren, was vollkommen nach hinten losgeht. Sind der Rhythmus und die Instrumente, die noch für eine recht gute Stimmung sorgen annehmbar, nervt der Gesang unglaublich und wäre beliebig austauschbar. Dazu kommt dann noch die nervige Verbindung zwischen Englisch und Spanisch und der nervige Refrain ohne jeglichen Sinn, daher komme ich hier auf eine Wertung von
1/10 Punkten
2.Asereje (Album Version) – 3:31 Minuten
Hat man jetzt noch nicht die Nase voll, wobei man dann schon sehr hartgesotten sein, einer Folter oder einem Hinterhalt zum Opfer gefallen sein muss oder einen Single-Bericht schreiben will, bekommt man nun die Album Version zu hören, welche komplett in Spanisch gehalten ist. Musikalisch ist das Lied genauso langweilig, wie die „Spanglish Version“. Dadurch das die Vermischung von Englisch und Spanisch wegfällt, ist es aus meiner Sicht auch nicht sonderlich besser, daher auch hier nur
1/10 Punkten
3.Asereje (Chringuito Club Single Edit) – 3:41 Minuten
Hier also der erste Remix, wäre ja auch zu anstrengend einen neuen Song auf die Single zu bringen, da verändern wir doch lieber das Original um ein paar Nuancen, haben sich Las Ketchup hier wohl gedacht. Das Lied wird mit einem Aufschrei eröffnet, der wohl so etwas wie Partystimmung oder gute Laune ausdrücken will. Statt den leichten Klängen wurden hier Trommelklänge eingesetzt, um den Rhythmus etwas kräftiger zu gestalten. Übrigens ist auch diese Version in Spanisch gesungen, aber dafür nervt hier der Beat ziemlich extrem, fällt aber extremer auf und geht nicht so unter wie der der normalen Version. Das restliche Lied läuft genauso uninspiriert herunter wie die Versionen davor, dazu kommt noch der nervige Beat, daher auch hier wieder nur
1/10 Punkten
4.Asereje (Motown Club Single Edit) – 3:40 Minuten
Und noch ein Remix, auf den wohl jeder verzichten könnte, Las Ketchup meinten aber trotzdem ihn auf die Single bringen zu müssen. Anscheinend soll hier eine Art von Jazz vermittelt werden, allerdings liegt die Betonung auf soll, denn gelingen tut das nicht wirklich, dafür klingt die Musik insgesamt viel zu elektronisch. Auch hier bleibt wieder der gleiche langweilige Song, unter anderem aufgepeppt durch einige jazzige Elemente, die aber auch nichts mehr retten können, daher auch hier eine Wertung von
1/10 Punkten
3.Meine Meinung und das Fazit
Wie man an den Songbeschreibungen merkt, halte ich rein gar nichts von diesem Lied. Anfangs hat es mir schon nicht sonderlich gefallen und spätestens nach dem dritten Mal hören, hing es mir zu den Ohren raus. Leider wird dieses Lied sehr oft und anscheinend überall gespielt, so dass man dem Ketchup-Song gar nicht entgehen kann. Vor allem dadurch, dass ich ihn jetzt schon so oft gehört habe, kommt mir bei diesem Lied jedes Mal die Galle hoch. Aus meiner Sicht ist das Lied durch die Vermischung zweier Sprachen und den Refrain, der anscheinend irgendeinen Schwachsinn enthält, total sinnentleert und absolut unerträglich. Zudem sind in dem Lied keine Innovationen oder Besonderheiten zu entdecken, hier wurde lediglich probiert mit einem einfachen 0815-Song und einem tollen Tanz eine Menge Geld zu scheffeln – leider mit Erfolg! Die Maxi wird dann aufgefüllt mit der spanischen Version und zwei Remixen, die Remixe sind dabei allerdings fast noch schlechter als die Spanglish-Version. Ich denke mal, dass man von Las Ketchup nichts mehr hören wird, vielleicht sieht man immer mal wieder ihren Tanz und hört dieses eine Lied, aber um sich länger an der Spitze zu halten braucht man schon Talent, ein gutes Aussehen oder eine besondere Kreativität – bei den 3 Mädels ist nichts von alledem gegeben, so hart das jetzt auch klingen mag. Wer die Single trotzdem kaufen will, sollte zwischen 5 und 7 € (je nach Geschäft) bereithalten. Nach meinem Text und den einzelnen Songbewertungen, dürfte wohl klar sein, dass es nur den einen Pflichtstern und natürlich keine Empfehlung meinerseits gibt, die Single zu kaufen.
Danke für das Lesen meines Berichtes. Über Kommentare und Gästebucheinträge freue ich mich immer.
Gruss, euer Stefan.
Eigentlich wollte ich ja nicht über diesen „The Ketchup Song“ („Asereje“) von der spanischen Gruppe „Las Ketchup“ schreiben, aber da ich recht viele Leute kenne, die dieses Lied unglaublich toll finden und zu Hause schon beinahe der Haussegen schief hängt, weil meine Eltern dieses Lied so toll finden, will ich jetzt auch einen Bericht über dieses Lied schreiben. Aber anscheinend hat dieses Lied nicht nur meine nähere Umgebung, sondern fast ganz Deutschland ergriffen, steht das Lied doch seit Wochen auf Platz 1 der Charts und jede Radio- und Fernsehstation spielt dieses Lied rauf und runter. Auch wenn man auf irgendwelche öffentlichen Veranstaltungen oder Partys geht, muss man dieses Lied hören, besser gesagt, ertragen. Und ganz ehrlich, ich habe dieses Lied das erste Mal unvoreingenommen gehört und ich fand es damals schon richtig schlecht, aber inzwischen könnte ich eigentlich jedes Mal, wenn ich das Lied höre die Toilette aufsuchen (gut, vielleicht ist das etwas überspitzt ausgedrückt). Gut, aber nur rumnörgeln hilft niemandem weiter, daher werde ich auch schreiben, was mir an dem Lied so stinkt.
2.Die Lieder im einzelnen
1.Asereje (Spanglish Version) - 3:34 Minuten
Leichte Gitarrenklänge unterstützt von beinahe noch leichteren Schlagzeugtönen eröffnen das Lied und durch einen Effekt wird gleich eine südliche, fast schon exotische Stimmung verbreitet. Dieser kurze Anfang mit den Instrumenten ist recht eingängig und wirkt auch gar nicht mal so schlecht, zumindest verbreitet er eine recht passende Stimmung. Nach einigen Sekunden setzen die 3 Mädels von Las Ketchup dann mit „Friday night, it’s party time – Feeling ready, looking fine – Viene Diego rumbeando...“ ein. Ich kann an deren Stimmen auch bei intensivster Suche rein gar nichts Positives oder Herausragendes finden. Dieser Anfang könnte auch von jedem x-beliebigen Künstler gesungen werden, den Unterschied würde wahrscheinlich niemand merken. Zudem fällt schon gleich in diesen 3 Zeilen auf, dass wie im Titel wahrscheinlich schon erkannt, Englisch und Spanisch vermischt wurden. Während des Gesanges laufen die Instrumente so vor sich her und gehen hinter diesem Gesang irgendwie unter, so dass man sie nach einiger Zeit überhaupt nicht mehr wahrnimmt. Nach einer weiteren belanglosen Strophe, in der sich kaum etwas verändert und das Lied, wie ein kleiner Bach, vor sich hinplätschert, folgt dann der Teil des Liedes der Asereje so berühmt gemacht hat. Kurz vor dem Refrain wird der Rhythmus etwas schneller, im Refrain ist dann nur noch eine minimale Steigerung zu hören. Nachdem in den Strophen Englisch und Spanisch vermischt wurden, ergibt der Refrain textlich gesehen gar keinen Sinn mehr, so weit ich weiß: „Asereje ja de je de jebe – Tu de jebere seibiunouva – Majavi an de bugui an de buididpi...“, weitere Auszüge spare ich mir lieber, da die selben 3 Zeilen nur noch zweimal folgen. Ich muss zugeben, dass der Refrain irgendwie schon ins Ohr geht, allerdings wären die Stimmen austauschbar und zudem nervt dieser Refrain nach einmal hören extrem. Außerdem wirkt dieser Refrain auf mich irgendwie langweilig und einfallslos. Nach dem Refrain kommt dann noch mal eine kurze Einlage der Instrumente, groß retten kann diese das Lied aber auch nicht mehr. Ohne große Umwege und große Experimente läuft das Lied schnurstracks und vollkommen eintönig auf den zweiten Refrain zu, nachdem den Hörer dann im gleichen Rhythmus ein „Na na na na na...“ erwartet, das den Song wohl letztendlich ins Lächerliche zieht. Danach geht das Lied fließend in den dritten Refrain über, nachdem es dann auch endet. Richtig bekannt geworden ist dieses Lied dann wohl erst durch den Tanz im Refrain, den die 3 Mädels machen. So ähnlich wie damals bei Macarena sieht man jetzt überall Leute die diesen dämlichen Tanz nachmachen.
Aus meiner Sicht wurde hier einfach versucht einen Sommerhit zu produzieren, was vollkommen nach hinten losgeht. Sind der Rhythmus und die Instrumente, die noch für eine recht gute Stimmung sorgen annehmbar, nervt der Gesang unglaublich und wäre beliebig austauschbar. Dazu kommt dann noch die nervige Verbindung zwischen Englisch und Spanisch und der nervige Refrain ohne jeglichen Sinn, daher komme ich hier auf eine Wertung von
1/10 Punkten
2.Asereje (Album Version) – 3:31 Minuten
Hat man jetzt noch nicht die Nase voll, wobei man dann schon sehr hartgesotten sein, einer Folter oder einem Hinterhalt zum Opfer gefallen sein muss oder einen Single-Bericht schreiben will, bekommt man nun die Album Version zu hören, welche komplett in Spanisch gehalten ist. Musikalisch ist das Lied genauso langweilig, wie die „Spanglish Version“. Dadurch das die Vermischung von Englisch und Spanisch wegfällt, ist es aus meiner Sicht auch nicht sonderlich besser, daher auch hier nur
1/10 Punkten
3.Asereje (Chringuito Club Single Edit) – 3:41 Minuten
Hier also der erste Remix, wäre ja auch zu anstrengend einen neuen Song auf die Single zu bringen, da verändern wir doch lieber das Original um ein paar Nuancen, haben sich Las Ketchup hier wohl gedacht. Das Lied wird mit einem Aufschrei eröffnet, der wohl so etwas wie Partystimmung oder gute Laune ausdrücken will. Statt den leichten Klängen wurden hier Trommelklänge eingesetzt, um den Rhythmus etwas kräftiger zu gestalten. Übrigens ist auch diese Version in Spanisch gesungen, aber dafür nervt hier der Beat ziemlich extrem, fällt aber extremer auf und geht nicht so unter wie der der normalen Version. Das restliche Lied läuft genauso uninspiriert herunter wie die Versionen davor, dazu kommt noch der nervige Beat, daher auch hier wieder nur
1/10 Punkten
4.Asereje (Motown Club Single Edit) – 3:40 Minuten
Und noch ein Remix, auf den wohl jeder verzichten könnte, Las Ketchup meinten aber trotzdem ihn auf die Single bringen zu müssen. Anscheinend soll hier eine Art von Jazz vermittelt werden, allerdings liegt die Betonung auf soll, denn gelingen tut das nicht wirklich, dafür klingt die Musik insgesamt viel zu elektronisch. Auch hier bleibt wieder der gleiche langweilige Song, unter anderem aufgepeppt durch einige jazzige Elemente, die aber auch nichts mehr retten können, daher auch hier eine Wertung von
1/10 Punkten
3.Meine Meinung und das Fazit
Wie man an den Songbeschreibungen merkt, halte ich rein gar nichts von diesem Lied. Anfangs hat es mir schon nicht sonderlich gefallen und spätestens nach dem dritten Mal hören, hing es mir zu den Ohren raus. Leider wird dieses Lied sehr oft und anscheinend überall gespielt, so dass man dem Ketchup-Song gar nicht entgehen kann. Vor allem dadurch, dass ich ihn jetzt schon so oft gehört habe, kommt mir bei diesem Lied jedes Mal die Galle hoch. Aus meiner Sicht ist das Lied durch die Vermischung zweier Sprachen und den Refrain, der anscheinend irgendeinen Schwachsinn enthält, total sinnentleert und absolut unerträglich. Zudem sind in dem Lied keine Innovationen oder Besonderheiten zu entdecken, hier wurde lediglich probiert mit einem einfachen 0815-Song und einem tollen Tanz eine Menge Geld zu scheffeln – leider mit Erfolg! Die Maxi wird dann aufgefüllt mit der spanischen Version und zwei Remixen, die Remixe sind dabei allerdings fast noch schlechter als die Spanglish-Version. Ich denke mal, dass man von Las Ketchup nichts mehr hören wird, vielleicht sieht man immer mal wieder ihren Tanz und hört dieses eine Lied, aber um sich länger an der Spitze zu halten braucht man schon Talent, ein gutes Aussehen oder eine besondere Kreativität – bei den 3 Mädels ist nichts von alledem gegeben, so hart das jetzt auch klingen mag. Wer die Single trotzdem kaufen will, sollte zwischen 5 und 7 € (je nach Geschäft) bereithalten. Nach meinem Text und den einzelnen Songbewertungen, dürfte wohl klar sein, dass es nur den einen Pflichtstern und natürlich keine Empfehlung meinerseits gibt, die Single zu kaufen.
Danke für das Lesen meines Berichtes. Über Kommentare und Gästebucheinträge freue ich mich immer.
Gruss, euer Stefan.
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