The Ketchup Song - Las Ketchup Testbericht
Erfahrungsbericht von katze35
Ich kanns nicht mehr hören (oder: Rache für meine Lesungen!)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Ich möchte gerne, aber ich kann nicht anderst !! Es brennt mir auf der Seele, es zermartert meinen Geist – ES MUSS RAUS !!! „ Aserejé ja de jé de jebe .....
Ich wusste gar nicht, das es zu dem neuen (am 11.11.2002) erscheinenden „Steuersong“ von Las Kanzler (Elmar Brand – natürlich Düsseldorfer) bereits eine von drei wohlproportionierten Grazien gesungene Persiflage gibt.
War es vor Jahren der Macarena Song, später dann unsere über alles ge- und beliebten DJ Ötzi bzw. der Mambo No.5–Lou Bega, so blieb uns auch in diesem Jahr (zum Glück nicht all zu früh) ein weiteres „Highlight“ mallorquinischer Gesangskunst nicht erspart. Schlimmer noch, auf der CD hört man dieses unsägliche Gesinge auf nicht weniger als vier Versionen (exakt 4 zuviel), als da wären:
1.The Ketchup Song bzw. Asereje in Spanglish Version
2.einer Album Version
3. einer Chiringuito Club Single Edit
4.und Last but not least, einer Motown Club Single Edit
Jede der Versionen unsägliche 3.40 Minuten lang. Pro Sekunde 0,68 Cent die, wie ich meine, sinnlos investiert wurden, wenn man tatsächlich den Mut aufgebracht hat den Plattenladen zwecks Kauf dieser CD für rund 6,00 Euro zu betreten. Im Preis ist das Stirnrunzeln des Verkäufers allerdíngs beinhaltet.
Was soll man zu den Mädels sagen. Meines Wissens sind es die Töchter (zugegeben - nicht hässliche Töchter) eines Flamenco-Gitarristen. Dieser dürfte auch für das Intro des Songs verantwortlich sein, welches sich wohltuend vom Rest der Scheibe abhebt. Pilar, Lola und Lucia sind die nach Urlaub und Sonne klingenden Namen der Holden, die, so bin ich mir sicher, zwar das Temperament, nicht aber die Gesangskunst ihrer Vorfahren geerbt haben, wenn auch die Mädels in Spanien schon diverse Erfolge vorweisen konnten.
Zum Inhalt (Text will ich es nicht unbedingt nennen) :
Ein Zigeunerjunge streicht (zugedröhnt) mit seiner Liebsten, durch die weiten der spanischen Lande und träumt von Musik und Party. So einfach kann man es umschreiben. Die Textmischung (in der „Radio-Edit“) aus Englisch und Spanisch ist für den Ballermann, nicht aber für die Party zu mitgrölen (ääähm: mitsingen) geeignet. Dafür wird der vulminante Bewegungsablauf der Damen beim Refrain (überkreuzen der Hände, mit abschließendem Ohnmachtsanfall und dem Griff zur Stirne) hier und da gerne zum Anlass körperlicher Ertüchtigung genommen.
Fazit:
Stimmung wie am Ballermann – ja, wers braucht. Anspruchsvoll wie jeder ander der jährlichen Partyknaller, der aus den sonnigen Gefilden stammt. Wenn ich denn auf einer Party nun das 12 Glas Altbier geleert habe (was natürlich fast nie vorkommt), singe ich sicher aus voller Kehle mein: „Country road ... „ (natürlich von den anspruchsvollen Holländern: Hermes House Band) mit, aber mit dem Text des Ketchup-Songs hätte ich so meine Schwierigkeiten, ebenso mit der Koordination meiner Gliedmaßen beim neuen „Volkstanz“.
Meine ungepiercte 13-Jährige möge mir verzeihen, aber ich kann den Song nicht mehr hören.
Eure Katze
Anmerkung: Auch nach X-fachem hören (müssen), ist mir der Teufel noch nicht erschienen !!
Ich wusste gar nicht, das es zu dem neuen (am 11.11.2002) erscheinenden „Steuersong“ von Las Kanzler (Elmar Brand – natürlich Düsseldorfer) bereits eine von drei wohlproportionierten Grazien gesungene Persiflage gibt.
War es vor Jahren der Macarena Song, später dann unsere über alles ge- und beliebten DJ Ötzi bzw. der Mambo No.5–Lou Bega, so blieb uns auch in diesem Jahr (zum Glück nicht all zu früh) ein weiteres „Highlight“ mallorquinischer Gesangskunst nicht erspart. Schlimmer noch, auf der CD hört man dieses unsägliche Gesinge auf nicht weniger als vier Versionen (exakt 4 zuviel), als da wären:
1.The Ketchup Song bzw. Asereje in Spanglish Version
2.einer Album Version
3. einer Chiringuito Club Single Edit
4.und Last but not least, einer Motown Club Single Edit
Jede der Versionen unsägliche 3.40 Minuten lang. Pro Sekunde 0,68 Cent die, wie ich meine, sinnlos investiert wurden, wenn man tatsächlich den Mut aufgebracht hat den Plattenladen zwecks Kauf dieser CD für rund 6,00 Euro zu betreten. Im Preis ist das Stirnrunzeln des Verkäufers allerdíngs beinhaltet.
Was soll man zu den Mädels sagen. Meines Wissens sind es die Töchter (zugegeben - nicht hässliche Töchter) eines Flamenco-Gitarristen. Dieser dürfte auch für das Intro des Songs verantwortlich sein, welches sich wohltuend vom Rest der Scheibe abhebt. Pilar, Lola und Lucia sind die nach Urlaub und Sonne klingenden Namen der Holden, die, so bin ich mir sicher, zwar das Temperament, nicht aber die Gesangskunst ihrer Vorfahren geerbt haben, wenn auch die Mädels in Spanien schon diverse Erfolge vorweisen konnten.
Zum Inhalt (Text will ich es nicht unbedingt nennen) :
Ein Zigeunerjunge streicht (zugedröhnt) mit seiner Liebsten, durch die weiten der spanischen Lande und träumt von Musik und Party. So einfach kann man es umschreiben. Die Textmischung (in der „Radio-Edit“) aus Englisch und Spanisch ist für den Ballermann, nicht aber für die Party zu mitgrölen (ääähm: mitsingen) geeignet. Dafür wird der vulminante Bewegungsablauf der Damen beim Refrain (überkreuzen der Hände, mit abschließendem Ohnmachtsanfall und dem Griff zur Stirne) hier und da gerne zum Anlass körperlicher Ertüchtigung genommen.
Fazit:
Stimmung wie am Ballermann – ja, wers braucht. Anspruchsvoll wie jeder ander der jährlichen Partyknaller, der aus den sonnigen Gefilden stammt. Wenn ich denn auf einer Party nun das 12 Glas Altbier geleert habe (was natürlich fast nie vorkommt), singe ich sicher aus voller Kehle mein: „Country road ... „ (natürlich von den anspruchsvollen Holländern: Hermes House Band) mit, aber mit dem Text des Ketchup-Songs hätte ich so meine Schwierigkeiten, ebenso mit der Koordination meiner Gliedmaßen beim neuen „Volkstanz“.
Meine ungepiercte 13-Jährige möge mir verzeihen, aber ich kann den Song nicht mehr hören.
Eure Katze
Anmerkung: Auch nach X-fachem hören (müssen), ist mir der Teufel noch nicht erschienen !!
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