Erfahrungsbericht von Papa_Santano
DIE EINTAGSFLIEGE !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es vergeht kein Jahr, in dem es nicht auch einen unumstrittenen Sommerhit geben würde. Natürlich wird zum Hit auch immer gleich der passende Tanz geliefert und eines haben diese Songs alle gemeinsam. Sie sind leicht verdaulich, sehr gut tanzbar und zeichnen sich in erster Linie durch ihre Banalität aus.
Und so buhlen in jedem Jahr diverse Künstler darum den Sommerhit des Jahres abzuliefern und wer sich in der Musikszene ein wenig auskennt wird wissen, dass es sich meist um neue Formationen handelt, denen er gelingt den Sommerhit des Jahres abzuliefern.
Gerne erinnert man sich da an Lambada, Macarena oder auch Boi Bumba, die in den letzten Jahren aktuell waren. Und wieder einmal ist es ein Song aus dem Bereich Latino, der in diesem Jahr das Rennen machte und zu den meistverkauften Singles des Jahres 2002 zählen dürfte.
Hinter dem Titel „The Ketchup Song“ verbirgt sich nichts anderes, als eine geschickte Inszenierung der verantwortlich zeichnenden Produzenten, die den Song auf den Markt geworfen haben.
Auch wenn ich von mir behaupten kann, mich beim Thema Musik ganz gut auszukennen, habe ich von den Damen, die diesen Song interpretieren noch nie zuvor gehört. Erst nach und nach erfuhr ich, dass es sich hierbei um die Töchter eines Flamenco Gitarristen namens Tomate handeln soll.
Pilar, Lola und Lucia sind die Namen der drei durchaus attraktiven Mädels, die sich vorerst wohl keine finanziellen Sorgen mehr machen brauchen.
Geschrieben und produziert von Ruiz Queco ist dieser Song ein schönes Beispiel dafür, wie man mit einer netten Melodie und ein paar einfachen Harmonien einen Sommerhit abliefern kann.
Maßgeblich zum Erfolg beigetragen hat auch sicherlich das entsprechende Video, um das es hier aber nicht primär gehen soll.
Was mich da musikalisch fast schon verfolgt ist eine Mischung aus Latino Klängen, die gepaart mit einem knackigen Beat einen durchaus interessanten Titel abliefern. Allerdings und hier dürfte das große Problem liegen, nutzt sich der Song sehr schnell ab und wird immer und immer wieder gehört langweilig, ja teilweise sogar nervig.
Dies dürfte wohl auch daran liegen, dass wo immer man sich bewegt von eben diesem Sog berieselt wird. Auch wenn die Melodie ganz nett ist, fehlen dem Song doch die Qualitäten um eines Tages einmal als Evergreen in die Musikgeschichte einzugehen.
Einen nicht unerheblichen Teil des Erfolges dürfte des etwas merkwürdig anmutende Text sein, der hier nicht ein weiteres Mal genannt sei.
Mal ganz davon abgesehen, dass ich kaum ein Wort verstehe, auch weil teilweise auf spanisch gesungen, sagt der Text nicht gerade viel aus.
Er erzählt von einem Typen namens Diego, der für sein Leben gerne tanzt und musikalisch im Bereich des Hip Hop angesiedelt ist.
So gut mit die Nummer anfangs auch gefiel, ödet sie mich nunmehr an, weil man sich an ihr sehr schnell „satt“ hören kann.
Interessanter, weil meiner Meinung nach besser, sind da die verschiedenen Versionen des Songs. Nicht nur musikalisch, sondern auch die Sprache ist hier unterschiedlich, denn es gibt neben dem Mix aus englisch und spanisch auch eine rein spanische Version dieses Songs und mehr als nur einen Mix.
Auf der bei Sony erschienen Single, sind insgesamt vier Versionen des Songs enthalten, wobei mir persönlich die Nummer drei noch immer am besten gefällt. Im Einzelnen kann man auf der Single folgende Mixe hören:
The Ketchup Song (Asereje) (Spanglish Version)
The Ketchup Song (Asereje) (Album Version)
The Ketchup Song (Asereje) (Chiringuito Club Single Edit)
The Ketchup Song (Asereje) (Motown Club Single Edit)
Unter der Bestellnummer 5099767296028 findet sich die Single in jedem Plattenladen, denn als Nummer 1 der Charts kann es sich kein Geschäft leisten diese Single nicht zu führen. Preislich liegt die Single je nach Anbieter bei rund 6 Euro und die ersten gebrauchten Exemplare habe ich auch schon gesehen, die dann natürlich weit preiswerter sind.
Alles in allem denke ich es hier mit einem Song zu tun zu haben, der so nett er Anfangs auch sein mag, leider auch sehr schnell langweilig werden kann und sich abnutzt.
Dennoch ist dieser Song der unangefochtene Sommerhit 2002 und wird als solcher auch in die Geschichte eingehen.
Ob man von den Damen noch was hören wird bewage ich zu bezweifeln, denn meist verschwinden die Interpreten eines Sommerhits schnell wieder in der Versenkung und tauchen nie wieder auf.
Und so wird es auch im nächsten Jahr wieder einen Sommerhit geben und kein Mensch redet mehr vom Ketchup Song.
© Papa_Santano am 02,11,2002
Und so buhlen in jedem Jahr diverse Künstler darum den Sommerhit des Jahres abzuliefern und wer sich in der Musikszene ein wenig auskennt wird wissen, dass es sich meist um neue Formationen handelt, denen er gelingt den Sommerhit des Jahres abzuliefern.
Gerne erinnert man sich da an Lambada, Macarena oder auch Boi Bumba, die in den letzten Jahren aktuell waren. Und wieder einmal ist es ein Song aus dem Bereich Latino, der in diesem Jahr das Rennen machte und zu den meistverkauften Singles des Jahres 2002 zählen dürfte.
Hinter dem Titel „The Ketchup Song“ verbirgt sich nichts anderes, als eine geschickte Inszenierung der verantwortlich zeichnenden Produzenten, die den Song auf den Markt geworfen haben.
Auch wenn ich von mir behaupten kann, mich beim Thema Musik ganz gut auszukennen, habe ich von den Damen, die diesen Song interpretieren noch nie zuvor gehört. Erst nach und nach erfuhr ich, dass es sich hierbei um die Töchter eines Flamenco Gitarristen namens Tomate handeln soll.
Pilar, Lola und Lucia sind die Namen der drei durchaus attraktiven Mädels, die sich vorerst wohl keine finanziellen Sorgen mehr machen brauchen.
Geschrieben und produziert von Ruiz Queco ist dieser Song ein schönes Beispiel dafür, wie man mit einer netten Melodie und ein paar einfachen Harmonien einen Sommerhit abliefern kann.
Maßgeblich zum Erfolg beigetragen hat auch sicherlich das entsprechende Video, um das es hier aber nicht primär gehen soll.
Was mich da musikalisch fast schon verfolgt ist eine Mischung aus Latino Klängen, die gepaart mit einem knackigen Beat einen durchaus interessanten Titel abliefern. Allerdings und hier dürfte das große Problem liegen, nutzt sich der Song sehr schnell ab und wird immer und immer wieder gehört langweilig, ja teilweise sogar nervig.
Dies dürfte wohl auch daran liegen, dass wo immer man sich bewegt von eben diesem Sog berieselt wird. Auch wenn die Melodie ganz nett ist, fehlen dem Song doch die Qualitäten um eines Tages einmal als Evergreen in die Musikgeschichte einzugehen.
Einen nicht unerheblichen Teil des Erfolges dürfte des etwas merkwürdig anmutende Text sein, der hier nicht ein weiteres Mal genannt sei.
Mal ganz davon abgesehen, dass ich kaum ein Wort verstehe, auch weil teilweise auf spanisch gesungen, sagt der Text nicht gerade viel aus.
Er erzählt von einem Typen namens Diego, der für sein Leben gerne tanzt und musikalisch im Bereich des Hip Hop angesiedelt ist.
So gut mit die Nummer anfangs auch gefiel, ödet sie mich nunmehr an, weil man sich an ihr sehr schnell „satt“ hören kann.
Interessanter, weil meiner Meinung nach besser, sind da die verschiedenen Versionen des Songs. Nicht nur musikalisch, sondern auch die Sprache ist hier unterschiedlich, denn es gibt neben dem Mix aus englisch und spanisch auch eine rein spanische Version dieses Songs und mehr als nur einen Mix.
Auf der bei Sony erschienen Single, sind insgesamt vier Versionen des Songs enthalten, wobei mir persönlich die Nummer drei noch immer am besten gefällt. Im Einzelnen kann man auf der Single folgende Mixe hören:
The Ketchup Song (Asereje) (Spanglish Version)
The Ketchup Song (Asereje) (Album Version)
The Ketchup Song (Asereje) (Chiringuito Club Single Edit)
The Ketchup Song (Asereje) (Motown Club Single Edit)
Unter der Bestellnummer 5099767296028 findet sich die Single in jedem Plattenladen, denn als Nummer 1 der Charts kann es sich kein Geschäft leisten diese Single nicht zu führen. Preislich liegt die Single je nach Anbieter bei rund 6 Euro und die ersten gebrauchten Exemplare habe ich auch schon gesehen, die dann natürlich weit preiswerter sind.
Alles in allem denke ich es hier mit einem Song zu tun zu haben, der so nett er Anfangs auch sein mag, leider auch sehr schnell langweilig werden kann und sich abnutzt.
Dennoch ist dieser Song der unangefochtene Sommerhit 2002 und wird als solcher auch in die Geschichte eingehen.
Ob man von den Damen noch was hören wird bewage ich zu bezweifeln, denn meist verschwinden die Interpreten eines Sommerhits schnell wieder in der Versenkung und tauchen nie wieder auf.
Und so wird es auch im nächsten Jahr wieder einen Sommerhit geben und kein Mensch redet mehr vom Ketchup Song.
© Papa_Santano am 02,11,2002
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