The Legend of Zelda: Majora's Mask (N64 Spiel) Testbericht
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Summe aller Bewertungen
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Erfahrungsbericht von maildramon
Maskiertes "Zelda: Ocarina of Time"?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ist "Zelda: Majoras Mask" nur ein maskiertes "Zelda: Ocarina of Time", wird sich der Fan des N64-Vorgängers des Spiels fragen, nachdem er die Welt von Termina einige Minuten erforscht hat, trifft er doch mitunter Spielfiguren, die ihm bereits bekannt sind. Nach einigen Stunden findet er seine Antwort: Nein.
"The Legend of Zelda: Majoras Mask" enthält diese Figuren nur, weil Link, der Held des Spiels, in einer Paralleldimension Hyrules gelandet ist, in der sie teils völlig anderen Charakter haben und in der es durch die Aktionen eines unheimlichen Maskenträgers (oder vielmehr der Maske selbst) drunter und drüber geht!
Das Schlimmste: Der Mond stürzt innerhalb von 72 Stunden (keine Angst, die Zeit vergeht schneller und lässt sich natürlich beinahe beliebig manipulieren) auf den Planeten, wird das "Horror-Kid" nicht aufgehalten - nun ja, eigentlich ist weder Horror-Kid selbst noch der Mond die wirkliche Bedrohung, aber das wird jeder früh genug erfahren...
Also reist Link durch die ganze Welt, um aus den 4 Tempeln der 4 Rassen Terminas die 4 Giganten zu befreien, die die Apokalypse vorläufig aufhalten könnten.
"Nur 4 Tempel?", wird sich der eingefleischte Adventure-Fan wundern - zu recht. Wer das ständige Rätsellösen in kompliziert aufgebauten Dungeons mag, kommt in diesem Spiel etwas kurz. Bei den vernachlässigten Tempeln kommen jedoch viel mehr Außen- und Nebenmissionen während des Spielverlaufs vor! Die Linearität des Spiels wird somit vermindert und der Forscherdrang blüht im Spieler regelrecht auf, da sie im Vergleich zu älteren Zelda-Spielen viel komplexer ausgefallen sind:
Nach Verteidigung der Romani Ranch in der ersten Nacht kann man am 2. Tag beim Milchausliefern helfen. Wenn man mitten der einer eigentlich romantischen Fahrt mit der jungen Besitzerin der Romani-Ranch im Planwagen durch Milchdiebe abgelenkt plötzlich eine wilde Verfolgungsjagd mitmachen muss und nach erfolgreicher Absolvierung Zugang zu weiteren Aufgaben bekommt, nenne ich das ausgefeiltes Gameplay.
In einer weiteren Mission, der komplexesten im ganzen Spiel, muss man über die ganzen 72 Spielstunden hinweg an nur einer (freiwillig zu erfüllenden) Aufgabe tüfteln, nämlich an der, ein unglückliches Liebespaar geschickt zusammenzubringen. Als Belohnung winkt eine Maske, auf die man dann ganz besonders stolz sein kann, und ein um eine Hochzeit reicherer Abspann, zu dem es natürlich erst nach dem atemberaubendem und möglicherweise überraschendem Showdown kommt...
Dabei gilt natürlich immer das Prinzip: Sei zur richtigen Zeit am richtigen Ort und wenns nicht klappt, dreh die Zeit zurück!
Manchmal nervt es allerdings, wenn man trotz seiner zeitverändernden Mittel eine Ewigkeit warten muss, um am richtigen Zeitpunkt "anzugelangen".
Das räumliche Problem ist nur ein geringes, denn die Teleporterfunktionen sind diesmal noch ausgeklügelter als in "Ocarina of Time", mit nur einem Lied gelingt der Teleport an einen beinahe beliebigen Punkt der Karte.
Grafisch wie erwartet eine Meisterleistung, etwas bunter und ungewohnter als der Vorgänger, der Sound passend aber nicht immer spektakulär (die Untermalung der Situation der Menschen 6 Stunden vor dem zu verhindernden Weltuntergang ist allerdings gigantisch gelungen - sie strahlt die ganze Hoffnung der todgeweihten Menschen, aber auch ihre tiefe Trauer und Depression aus!), das Gameplay ebenfalls etwas ungewohnt durch eine Großzahl an den teilweise bekannten Masken, einige sogar mit dem Effekt der Verwandlung in ein Wesen einer der 4 Rassen, wiederum äußerst gut gelungen - das ist "Zelda: Majoras Mask" in kurzen Worten.
Zelda ist dem Einsteiger genauso zu empfehlen wie dem Erfahrenen - wenn er sich in eine phantastisch-wirre Welt von Magie, Heldentum und Abenteuer versetzen will und mal Lust hat, die Welt zu retten!
"The Legend of Zelda: Majoras Mask" enthält diese Figuren nur, weil Link, der Held des Spiels, in einer Paralleldimension Hyrules gelandet ist, in der sie teils völlig anderen Charakter haben und in der es durch die Aktionen eines unheimlichen Maskenträgers (oder vielmehr der Maske selbst) drunter und drüber geht!
Das Schlimmste: Der Mond stürzt innerhalb von 72 Stunden (keine Angst, die Zeit vergeht schneller und lässt sich natürlich beinahe beliebig manipulieren) auf den Planeten, wird das "Horror-Kid" nicht aufgehalten - nun ja, eigentlich ist weder Horror-Kid selbst noch der Mond die wirkliche Bedrohung, aber das wird jeder früh genug erfahren...
Also reist Link durch die ganze Welt, um aus den 4 Tempeln der 4 Rassen Terminas die 4 Giganten zu befreien, die die Apokalypse vorläufig aufhalten könnten.
"Nur 4 Tempel?", wird sich der eingefleischte Adventure-Fan wundern - zu recht. Wer das ständige Rätsellösen in kompliziert aufgebauten Dungeons mag, kommt in diesem Spiel etwas kurz. Bei den vernachlässigten Tempeln kommen jedoch viel mehr Außen- und Nebenmissionen während des Spielverlaufs vor! Die Linearität des Spiels wird somit vermindert und der Forscherdrang blüht im Spieler regelrecht auf, da sie im Vergleich zu älteren Zelda-Spielen viel komplexer ausgefallen sind:
Nach Verteidigung der Romani Ranch in der ersten Nacht kann man am 2. Tag beim Milchausliefern helfen. Wenn man mitten der einer eigentlich romantischen Fahrt mit der jungen Besitzerin der Romani-Ranch im Planwagen durch Milchdiebe abgelenkt plötzlich eine wilde Verfolgungsjagd mitmachen muss und nach erfolgreicher Absolvierung Zugang zu weiteren Aufgaben bekommt, nenne ich das ausgefeiltes Gameplay.
In einer weiteren Mission, der komplexesten im ganzen Spiel, muss man über die ganzen 72 Spielstunden hinweg an nur einer (freiwillig zu erfüllenden) Aufgabe tüfteln, nämlich an der, ein unglückliches Liebespaar geschickt zusammenzubringen. Als Belohnung winkt eine Maske, auf die man dann ganz besonders stolz sein kann, und ein um eine Hochzeit reicherer Abspann, zu dem es natürlich erst nach dem atemberaubendem und möglicherweise überraschendem Showdown kommt...
Dabei gilt natürlich immer das Prinzip: Sei zur richtigen Zeit am richtigen Ort und wenns nicht klappt, dreh die Zeit zurück!
Manchmal nervt es allerdings, wenn man trotz seiner zeitverändernden Mittel eine Ewigkeit warten muss, um am richtigen Zeitpunkt "anzugelangen".
Das räumliche Problem ist nur ein geringes, denn die Teleporterfunktionen sind diesmal noch ausgeklügelter als in "Ocarina of Time", mit nur einem Lied gelingt der Teleport an einen beinahe beliebigen Punkt der Karte.
Grafisch wie erwartet eine Meisterleistung, etwas bunter und ungewohnter als der Vorgänger, der Sound passend aber nicht immer spektakulär (die Untermalung der Situation der Menschen 6 Stunden vor dem zu verhindernden Weltuntergang ist allerdings gigantisch gelungen - sie strahlt die ganze Hoffnung der todgeweihten Menschen, aber auch ihre tiefe Trauer und Depression aus!), das Gameplay ebenfalls etwas ungewohnt durch eine Großzahl an den teilweise bekannten Masken, einige sogar mit dem Effekt der Verwandlung in ein Wesen einer der 4 Rassen, wiederum äußerst gut gelungen - das ist "Zelda: Majoras Mask" in kurzen Worten.
Zelda ist dem Einsteiger genauso zu empfehlen wie dem Erfahrenen - wenn er sich in eine phantastisch-wirre Welt von Magie, Heldentum und Abenteuer versetzen will und mal Lust hat, die Welt zu retten!
8 Bewertungen, 1 Kommentar
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21.02.2002, 01:12 Uhr von Sickness
Bewertung: sehr hilfreichkann ich in den meisten fällen zustimmen
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