The Marshall Mathers - Eminem Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von hirni

Der Durchbruch des weißen Superstars

Pro:

Geile Lieder :)

Kontra:

Die Skits (Ansichtssache)

Empfehlung:

Ja

Einleitung:
Anno 2000 maldete sich Eminem mit ?The Marshall Mathers LP? ins HipHop-Geschäft zurück, erst mit 16 Liedern, aber auf Grund einiger Ereignissen erweitere er noch während der ?Up and Smoke Tour? sein Album um zwei weitere Stück und über genau dieses Album, mit welchem ihm wohl der absolute Durchbruch gelang, handelt mein heutiger Bericht.


Titelliste:
1. ?Public Service Announcenment 2000? [0:25 min]
2. ?Kill You? [4:24min]
3. ?Stan (feat. Dido)? [6:44min]
4. ?Paul (skit)? [0:10min]
5. ?Who Knew? [3:47min]
6. ?Steve Berman (skit)? [0:53]
7. ?The Way I Am? [4:50min]
8. ?The Real Slim Shady? [4:44min]
9. ?Remember Me (feat. RBX and Sticky Fingaz)? [3:38min]
10. ?I?m Back? [5:10min]
11. ?Marshall Mathers? [5:21min]
12. ?Ken Kaniff (skit)? [1:01min]
13. ?Drug Ballad? [5:00min]
14. ?Amityville (feat. Bizarre)? [4:14min]
15. ?Bitch Please (feat. Dr. Dre, Snoop Dogg, Xzibit and Nate Dogg)? [4:48min]
16. ?Kim? [6:17min]
17. ?Under The Influence (feat. D-12)? [5:22min]
18. ?Criminal? [5:19min]


Meinung
1. Public Service Announcenment 2000? [0:25 min]
Die Einleitung des Stückes, es wird darüber geredet, dass es Em? nicht interessiert, wie man über das Album denkt und als letztes sagt er selbst noch, dass man ihn doch anklagen solle ? alles natürlich mit ?etwas? mehr Slang formuliert. Es geht danach direkt weiter zum nächsten Lied, ohne Pause?
Bewertung: 4/5 Punkte

2. ?Kill You? [4:24min]
Das Album fängt mit dem ersten richtigen Lied eher ruhig an. Es gibt eine konstante Melodie mit viel Bass, ist aber alles mehr im Hintergrund, mehr Akzente setzt da der Rap von Eminem, den er so gut rüberbringt, dass es sich gar nicht so schnell anhört, aber es gibt kaum Pausen im Stück. Er spricht darüber, dass man sich nicht mit ihm anlegen sollte, weil er einen fertig macht und am Anfang gibt er schon direkt das beste über seine Mutter zu hören.
Bewertung: 9/10 Punkte

3. ?Stan (feat. Dido)? [6:44min]
Mit Stan, liefert er für manche schon das schlechteste Stück der Platte ab, manchem wird es gefallen, aber es ist nicht der typische HipHop. Es ist sehr düster und Eminem versetzt sich als fanatischer und verzweifelter Fan und beschwert sich bei Stan, tauscht also die Rollen, er bringt seine Gefühle dabei sehr gut rüber, wie verzweifelt er ist. Er wechselt sich beim Gesang mit Dido, die seine Freundin spielt. Das Lied gibt es auch als Single-Auskopplung und das Video davon sehr gut gelungen.
Bewertung: 7/10 Punkte

4. ?Paul (skit)? [0:10min]
Gerade mal 10 Sekunden lang ist diese Einleitung zum nächsten Stück. Es meldet sich Paul (Rosenberg) auf dem Anrufbeantworter und bittet Eminem um eine Kopie der LP.
Bewertung: 3,5/5 Punkte

5. ?Who Knew? [3:47min]
Dieser Song fängt schon sehr schnell an, passt auch sehr gut zum Skit davor. Es gibt Rap durch und durch von Eminem, mit einigen guten Stellen mit guten Chorus und erstklassigen Beat, wie man es von HipHop gewohnt ist, allerdings ist alles teilweise (besonders der Refrain) etwas langsamer und irgendetwas fehlt.
Bewertung: 7/10 Punkte

6. ?Steve Berman (skit)? [0:53]
Keine Sorge, das ist zwar jetzt schon zum dritten Mal ein Skit, aber auch zum vorletzten Mal. Diesmal meint Steve Berman, dass Eminem seine Aufnahmen ändern solle, weil er nur Scheiße labern würde und dass sein Album weniger als nichts wäre.
Bewertung: 3/5 Punkte

7. ?The Way I Am? [4:50min]
Der Song ist vom Inhalt her wirklich in Ordnung. Eminem rappt darüber, dass er sich von den Plattenbossen nichts sagen lässt (daher auch der Skit von vorhin) und seine Songs niemals ändern wird (kommt auch in andren Liedern noch in andren Zusammenhängen vor). Das ganze Stück ist sehr düster, mit viel Bass und einen durchgängigen Beat. Mir persönlich etwas zu düster, etwas zu eintönig, aber es gefällt sicherlich vielen.
Bewertung: 8/10 Punkte

8. ?The Real Slim Shady? [4:44min]
Für mich das beste Lied seiner LP. Es hat einen genialen Beat, mit den Instrumenten perfekt umgesetzt, nicht zu eintönig, aber weiterhin HipHop und Rap vom allerfeinsten, sehr schnell aber auch weiterhin deutlich. Kann man sich immer wieder anhören, kam auch sehr oft im Fernsehn. Inhaltlich nimmt er hier auf niemanden Rücksicht, macht unsere Popstars Britney Spears und Christina Aguilera, aber auch Pamela Anderson und alle andre Pop-?Scheiße?, aber sich auch gleichzeitig für den Besten hält (was er auch ist?)
Bewertung: 10/10 Punkte

9. ?Remember Me (feat. RBX and Sticky Fingaz)? [3:38min]
Hier gibts weniger von Eminem zu hören, mehr von RBX und Sticky Fingaz. Er ist sehr düster, fängt mit Gesprühe an und hat einen dirty Bass. Alles ist sehr hart und aggressiv, mit einem ganz guten Beat, aber sehr guten Rap.
Bewertung: 8/10 Punkte

10. ?I?m Back? [5:10min]
Dieser Song gefällt mir schon wieder sehr gut. Hat einen astreinen Chorus, der zwar simpel aber mitreisend ist, mit kräftigen Bass und konstantem Beat, der sehr gut zum eher langsameren Rap passt. Er meldet sich damit zurück und zieht damit über alle her, die noch auf seiner Liste stehen und wird deshalb auch ?The Real Slim Shady? genannt.
Bewertung: 9/10 Punkte

11. ?Marshall Mathers? [5:21min]
Ein klasse Song, mit einem abwechslungsreichen Beat, der zu jederzeit gut ist, oft mehr in den Hintergrund rückt und ruhiger ist, so wie auch das Rappen von Eminem, dennoch ist es sehr schnell. Auch inhaltlich gefällt mir dieses Lied mit am meisten von allen. Er erzählt uns, er wäre auch nur ein Mensch, der ja im richtigen Leben Marshall Mathers heißt, und dass er noch letztes Jahr erst ein Niemand wäre, aber dieses Album sich wohl Millionen Mal verkaufen wird. Er meinte später zum Song selbst, dass es er diesen eher zufällig entdeckt habe, der Chorus (,,?Cause I?m just Marshall Mathers?) gar nicht von ihm stammt und das Album nach diesem Song benannt hat.
Bewertung: 10/10 Punkte

12. ?Ken Kaniff (skit)? [1:01min]
Was soll das denn? Der wohl schlechteste Skit von allen. Man hört jemanden, der einen ge****** bekommt, dazu Geschmatze und Gestöhne. Es soll wohl ein Diss gegen Ken Kaniff sein, aber wirklich verstehen kann ich ihn nicht. Leider dauert das alles auch noch über eine Minute, allerdings mit einem ganz akzeptablen Ende und einer guten Überleitung zum nächsten Stück.
Bewertung: 2/5 Punkten

13. ?Drug Ballad? [5:00min]
Ein weiterer, für Eminem nur durchschnittlicher, Song der Marshall Mathers LP. Der Beat ist hauptsächlich mit harten Schlagzeugschlägen und etwas Klavier gemacht und, wie der Rap auch, eher ruhig und gelassen. Alles passt gut zusammen, aber es gibt nichts besonderes im Song, dennoch hebt er sich von den andren Stücken ab und ist ein ganz gutes Stück, wie die meisten Lieder seiner Platte.
Bewertung: 8/10 Punkte

14. ?Amityville (feat. Bizarre)? [4:14min]
Auch Amityville fängt mit sehr harten, ruhigeren und dumpfen Schlägen an, die das ganze Stück überdauern. Dann setzt Eminems Rap ein, der oft sehr hart wie der Beat ist und in gewohnter Geschwindigkeit, ab und zu gibt Bizarre sein bestes zum Stück dazu. Sie rappen darüber, wie verrückt sie und ihr Wohnviertel war und immer noch sind. Insgesamt ein ganz gutes Stück, in dem der, fürs Genre sehr harte, Rap überwiegt.
Bewertung: 9/10 Punkte

15. ?Bitch Please (feat. Dr. Dre, Snoop Dogg, Xzibit and Nate Dogg)? [4:48min]
Vom Beat her auch eher ein ruhigeres Stück, weniger hart, in dem auf jeden Fall der Rap überwiegt, aber den auch die ganze Rap-Elite erstklassig macht. Hier sind alle vertreten und jeder gibt nacheinander sein bestes, jeder mit seiner eigenen Styl-Art, aber dennoch passt alles sehr gut zusammen, nicht nur der Rap, sondern auch der 1a Beat; eine Session halt, also auch ohne Refrain.
Bewertung: 10/10 Punkte

16. ?Kim? [6:17min]
Der Song fängt eher ruhig an, wie er mit seiner kleinen Tochter spricht, aber man merkt, dass da noch was kommt und dann beginnt der Rap-Sturm. Der Song ist seiner Frau Kim gewidmet, aber nicht im positiven Sinn, er macht sie fertig, beschimpft sie als Hure und dass er sie wie die Pest hasst. Man hört auch Kim, wie sie weint und röchelt. Der Beat ist schnell und hart, nicht ganz so im Hintergrund wie bei den andren und passend zum Rap und Chorus, der erstklassig ist, etwas ruhiger und weniger aggressiv als der Rest des Raps.
Bewertung: 10/10 Punkte

17. ?Under The Influence (feat. D-12)? [5:22min]
Das Stück fängt sofort mit Em?s Rap an, allerdings spricht er den Chorus in einer andren Sprache oder, wie ich gehört hab, rückwärts. Dann ruft er ?Translation? und bringt das ganze noch mal auf Englisch. Es geht darum, dass es ihm egal ist, wie man über seinen Produziertes (?Shit?) denkt. Hier überwiegt wieder mal der Rap, den er aber nicht alleine macht, sondern von D-12 unterstützt wird. Der Rap ist, sogar für Eminem, sehr schnell, aber nur der Part von ihm selbst, auch der Beat ist nicht zu ruhig. Der Chorus ist hier erstklassig, kommt aber, für seine Klasse, eindeutig zu kurz, da er nicht wiederholt wird und im ganzen Stück so nur dreimal vorkommt. Dennoch ein klasse Stück, wenn man es schön laut aufdreht, geht es richtig ab.
Bewertung: 10/10 Punkte

18. ?Criminal? [5:19min]
Ein ruhiger Anfang, in dem Eminem, während er langsam durch Regen läuft, etwas über Leute spricht, die alles, was er in seinen Texten sagt, glauben und ihm viele dumme Fragen gestellt haben (?stupid, fuckin? questions?). Und er sagt, wenn die Leute glauben, er sei kriminell, wenn wäre er es auch. Der richtige Rap-Teil ist sehr schnell, passend zum ? wieder mal ? weniger auffallenden Beat, wirkt aber trotzdem teilweise ruhiger, als er eigentlich ist. Im Chorus bleibt er in der selben Geschwindigkeit und Lautstärke, nur das ?Criminal? ruft er jedes Mal einzeln laut aus. Zwischendurch gibt es eine, wenn man der englischen Sprach mächtig ist, ziemlich harte Zwischensequenz, auf die ich jetzt nicht näher eingehen möchte.
Bewertung: 10/10 Punkte


Gesamt (ohne Skips): 125/140 Punkte ? durchschnittlich: 8,9 Punkte



F A Z I T :
Ich glaube die Punktzahl sagt es schon: Kaufen ist Pflicht! ? außer ihr habt überhaupt nichts für Rap übrig. Es soll aber auch Techno-Hörer geben, denen das Album gefallen hat, gerade Rock-Fans könnte es gefallen, da viele der Beats auch sehr hart sind und Rock ähnlich sind. Gerade zum Ende hin dreht er hier richtig auf und zeigt, welche Klasse er wirklicht: Die Beste was Rap betrifft.
Mein Lieblingsalbum, was man ? trotz des relativ hohen Alters ? immer noch hören kann, da einige Klassiker drauf sind.


© by Hirni 2003

16 Bewertungen