The Order (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von das-christian
Van Damme in seiner wohl schlechtesten Rolle!
Pro:
ich konnte nichts entdecken
Kontra:
schlechte Schauspieler, Kampfszenen waren schlecht zusammengeschnitten, langweilig
Empfehlung:
Nein
Einleitung
Ich komme nur noch selten dazu Filme im TV anzusehen, aber letztens war es mal wieder soweit, da sonst nichts lief tat ich mir The Order mit Jean Claude van Damme an. The Order war TV-Premiere auf Vox, auch durch die schlechte Kritik in der Fernsehzeitung ließ ich mich nicht irritieren und sah mir diesen Film an. Hier ist nun mein Bericht zum Actionfilm The Order.
Vorspann
Der Vorspann spielt im Mittelalter in Israel. Eine Stadt wird von Kreuzrittern attackiert, ein Mann legt seine Waffen nieder und gründet eine Sekte, kurz wird noch seine Lebensgeschichte erzählt, bis er dann mit einem Schwert getötet wird. Soviel zum Vorspann, ich habe mich anfangs gefragt was das soll, aber im Laufe des Films bekommt man etwas Klarheit darüber.
Story
Rudi (Jean Claude van Damme) ist in einem Museum wo er ein wertvolles Ei klauen will. Er löst jedoch den Alarm aus und einige Wache kommen, diese kann er jedoch durch seine Kampfkunst ausschalten und er flüchtet aus dem Museum mit seiner Beute. Das Ei will er einem russischen Mafiosi verkaufen, jedoch kommt es zum Konflikt und Rudi landet schließlich im Gefängnis. All dies hat noch nichts mit der eigentlichen Story zu tun.
Als Rudi zu Hause angekommen ist, ruft sein Vater Oscar Caffmeyer (Vernon Dobtcheff) an. Dieser ist in Israel und dort scheinbar Opfer einer Entführung geworden. Er fliegt sofort nach Israel um seinen Vater zu retten. Angekommen wird er von Professor Finley (Charlton Heston) abgeholt. Bei einer Verfolgungsjagd stirbt Finley und Rudi ist seitdem auf der Flucht. Eine Freundin findet er in Dalia (Sofia Milos), die ihm glaubt und bei der Flucht hilft. Beide versuchen nun den Vater zu finden und kommen einer großen Sache auf die Spur.
Schauspieler
Jean Claude van Damme liefert hier wohl eine seiner schlechtesten Leistungen überhaupt ab. Seine Art hängt von dem Fahrzeug ab was er hat, mit seinem Ferrari mimt er den coolen Gangster, ansonsten den mutigen Actionhelden. Diese zwei Charaktere sind jedoch in ihrer Darstellung mehr als nur peinlich. Jean Claude van Damme hat sicherlich in einigen schlechten Filmen mitgespielt, aber dieser war in Hinsicht auf seine schauspielerische Leistung der schlechteste.
Charlton Heston hat einen kurzen und wohl eher auch peinlichen Auftritt, er spielt keine große Rolle. Sofia Milos polarisiert sich schon von Beginn an als wichtige Person heraus, aber bleibt dann doch eher unbedeutend. Der Rest ist schauspielerische Dutzendware die nicht nennenswert ist.
Meine Meinung
Die Story ist totlangweilig und unlogisch. Beginnt sie mit einem mittelalterlichen Ausflug am Anfang, so bleibt der Rest sehr farblos und primitiv. Viele Zusammenhänge ergeben sich im Film die sich unter normalen Umständen eigentlich überhaupt nicht ergeben dürften. Zum Beispiel ist Anfangs Sofia Milos am Flughafen beschäftigt, so nimmt sie schließlich aktiv bei der Verfolgung von Jean Claude van Damme teil. Dies lässt die Tatsache erwecken, dass die Welt wohl sehr klein ist. Dem Zuschauer interessiert nach einer gewissen Zeit überhaupt nichts mehr. Selbst das Ende, welches in einer Art Katakombe spielt kommt sehr bekannt und überhaupt nicht neu vor. Man kann sagen dass es sich hier um eine ganz schlechte Mischung aus Indiana Jones und Karate Kid für Arme handelt.
Es gibt viele schlecht dargestellte Kämpfe, den ganzen Film über. Für Action ist jedoch reichlich gesorgt, jedoch meist nur in Kampfsportart. Die Spannung ist nicht vorhanden, denn spätestens zum Schluss ist einem alles egal und man interessiert sich nicht mehr um das Überleben der Hauptakteure. Jean Claude van Damme versucht einige Witzchen zu machen, über die aber wohl nur er selbst lachen kann. Die Romantik ist mehr als nur lächerlich, speziell am Ende, wo Jean Claude van Damme mit Sofia Milos wie ein frisch verliebtes Ehepaar Hand in Hand durch den Gang läuft, die Tatsache dass sich beide in ein paar Szenen zuvor noch gesiezt haben, hat mich schon etwas nachdenklich gestimmt.
Die Kämpfe wurden sehr schlecht dargestellt. Speziell am Anfang ist mir aufgefallen, wie Jean Claude van Damme mit Phantomgegnern zu tun hatte. In der ersten Szene war noch ein Gegner da, in der zweiten Szene tauchte urplötzlich eine zweite Person aus dem Nichts auf. Aber dies trat nicht nur einmal auf. Auch so waren einige Kampfszenen absolut eintönig und einschläfernd, so hat Jean Claude van Damme mit einem Bösewicht zu kämpfen, beide versuchen zirka eine Minute lang nur mit den Beinen aufeinander loszugehen, sie sich quasi wegzutreten. Diese Szene wird spätestens nach der dritten sich wiederholenden Aktion langweilig.
Daten zum Film
Der Film ist 2001 erschienen und wurde am 7.11.2004 als Erstausstrahlung im TV gesendet. Er hat eine Länge von 89 Minuten. Die FSK liegt bei 16, was ich absolut nachvollziehen kann. Regisseur war Sheldon Lettich. Er führte bereits im ebenso schlechten Film Double Impact Regie.
Fazit
Ich bekam wirklich schlechte Filmkost geboten. Der Film war nicht nur langweilig, er wurde auch mit absolut schlechten Darstellern gespielt, wo auch ein Charlton Heston nur noch als Witzfigur agieren konnte. Selbst die Kampfszenen und die Kameraschnitte waren unterste Schublade. Ich hab den Film zwar bis zum Schluss gesehen, aber dies ändert nichts an meiner Bewertung. Ich habe auch Angriff der Killertomaten bis zum Ende gesehen. The Order bekommt keine Empfehlung von mir, außer man möchte wirklich schlecht gemachten Trash mit einem fürchterlichen Jean Claude van Damme sehen. Allen anderen kann ich nur von diesem Film abraten.
Ich komme nur noch selten dazu Filme im TV anzusehen, aber letztens war es mal wieder soweit, da sonst nichts lief tat ich mir The Order mit Jean Claude van Damme an. The Order war TV-Premiere auf Vox, auch durch die schlechte Kritik in der Fernsehzeitung ließ ich mich nicht irritieren und sah mir diesen Film an. Hier ist nun mein Bericht zum Actionfilm The Order.
Vorspann
Der Vorspann spielt im Mittelalter in Israel. Eine Stadt wird von Kreuzrittern attackiert, ein Mann legt seine Waffen nieder und gründet eine Sekte, kurz wird noch seine Lebensgeschichte erzählt, bis er dann mit einem Schwert getötet wird. Soviel zum Vorspann, ich habe mich anfangs gefragt was das soll, aber im Laufe des Films bekommt man etwas Klarheit darüber.
Story
Rudi (Jean Claude van Damme) ist in einem Museum wo er ein wertvolles Ei klauen will. Er löst jedoch den Alarm aus und einige Wache kommen, diese kann er jedoch durch seine Kampfkunst ausschalten und er flüchtet aus dem Museum mit seiner Beute. Das Ei will er einem russischen Mafiosi verkaufen, jedoch kommt es zum Konflikt und Rudi landet schließlich im Gefängnis. All dies hat noch nichts mit der eigentlichen Story zu tun.
Als Rudi zu Hause angekommen ist, ruft sein Vater Oscar Caffmeyer (Vernon Dobtcheff) an. Dieser ist in Israel und dort scheinbar Opfer einer Entführung geworden. Er fliegt sofort nach Israel um seinen Vater zu retten. Angekommen wird er von Professor Finley (Charlton Heston) abgeholt. Bei einer Verfolgungsjagd stirbt Finley und Rudi ist seitdem auf der Flucht. Eine Freundin findet er in Dalia (Sofia Milos), die ihm glaubt und bei der Flucht hilft. Beide versuchen nun den Vater zu finden und kommen einer großen Sache auf die Spur.
Schauspieler
Jean Claude van Damme liefert hier wohl eine seiner schlechtesten Leistungen überhaupt ab. Seine Art hängt von dem Fahrzeug ab was er hat, mit seinem Ferrari mimt er den coolen Gangster, ansonsten den mutigen Actionhelden. Diese zwei Charaktere sind jedoch in ihrer Darstellung mehr als nur peinlich. Jean Claude van Damme hat sicherlich in einigen schlechten Filmen mitgespielt, aber dieser war in Hinsicht auf seine schauspielerische Leistung der schlechteste.
Charlton Heston hat einen kurzen und wohl eher auch peinlichen Auftritt, er spielt keine große Rolle. Sofia Milos polarisiert sich schon von Beginn an als wichtige Person heraus, aber bleibt dann doch eher unbedeutend. Der Rest ist schauspielerische Dutzendware die nicht nennenswert ist.
Meine Meinung
Die Story ist totlangweilig und unlogisch. Beginnt sie mit einem mittelalterlichen Ausflug am Anfang, so bleibt der Rest sehr farblos und primitiv. Viele Zusammenhänge ergeben sich im Film die sich unter normalen Umständen eigentlich überhaupt nicht ergeben dürften. Zum Beispiel ist Anfangs Sofia Milos am Flughafen beschäftigt, so nimmt sie schließlich aktiv bei der Verfolgung von Jean Claude van Damme teil. Dies lässt die Tatsache erwecken, dass die Welt wohl sehr klein ist. Dem Zuschauer interessiert nach einer gewissen Zeit überhaupt nichts mehr. Selbst das Ende, welches in einer Art Katakombe spielt kommt sehr bekannt und überhaupt nicht neu vor. Man kann sagen dass es sich hier um eine ganz schlechte Mischung aus Indiana Jones und Karate Kid für Arme handelt.
Es gibt viele schlecht dargestellte Kämpfe, den ganzen Film über. Für Action ist jedoch reichlich gesorgt, jedoch meist nur in Kampfsportart. Die Spannung ist nicht vorhanden, denn spätestens zum Schluss ist einem alles egal und man interessiert sich nicht mehr um das Überleben der Hauptakteure. Jean Claude van Damme versucht einige Witzchen zu machen, über die aber wohl nur er selbst lachen kann. Die Romantik ist mehr als nur lächerlich, speziell am Ende, wo Jean Claude van Damme mit Sofia Milos wie ein frisch verliebtes Ehepaar Hand in Hand durch den Gang läuft, die Tatsache dass sich beide in ein paar Szenen zuvor noch gesiezt haben, hat mich schon etwas nachdenklich gestimmt.
Die Kämpfe wurden sehr schlecht dargestellt. Speziell am Anfang ist mir aufgefallen, wie Jean Claude van Damme mit Phantomgegnern zu tun hatte. In der ersten Szene war noch ein Gegner da, in der zweiten Szene tauchte urplötzlich eine zweite Person aus dem Nichts auf. Aber dies trat nicht nur einmal auf. Auch so waren einige Kampfszenen absolut eintönig und einschläfernd, so hat Jean Claude van Damme mit einem Bösewicht zu kämpfen, beide versuchen zirka eine Minute lang nur mit den Beinen aufeinander loszugehen, sie sich quasi wegzutreten. Diese Szene wird spätestens nach der dritten sich wiederholenden Aktion langweilig.
Daten zum Film
Der Film ist 2001 erschienen und wurde am 7.11.2004 als Erstausstrahlung im TV gesendet. Er hat eine Länge von 89 Minuten. Die FSK liegt bei 16, was ich absolut nachvollziehen kann. Regisseur war Sheldon Lettich. Er führte bereits im ebenso schlechten Film Double Impact Regie.
Fazit
Ich bekam wirklich schlechte Filmkost geboten. Der Film war nicht nur langweilig, er wurde auch mit absolut schlechten Darstellern gespielt, wo auch ein Charlton Heston nur noch als Witzfigur agieren konnte. Selbst die Kampfszenen und die Kameraschnitte waren unterste Schublade. Ich hab den Film zwar bis zum Schluss gesehen, aber dies ändert nichts an meiner Bewertung. Ich habe auch Angriff der Killertomaten bis zum Ende gesehen. The Order bekommt keine Empfehlung von mir, außer man möchte wirklich schlecht gemachten Trash mit einem fürchterlichen Jean Claude van Damme sehen. Allen anderen kann ich nur von diesem Film abraten.
21 Bewertungen, 1 Kommentar
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16.11.2004, 19:51 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichschöner und ausführlicher Bericht, ich kenn eigentlich viele Filme mit Van Damme aber der sagt mir wirklich nix, muß man aber sicher auch nicht kennen wie du geschrieben hast, lg janet
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