The Others (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Tuvok

Filmkritik und Meinung von The Others

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

The Others


Die Kanalinsel Jersey. Es ist das Jahr 1945. Der Krieg ist zu Ende. Die meisten Soldaten sind heimgekehrt. Nur noch einige werden vermisst. Schlimm ist es überhaupt wenn man eine Familie hat. GRACE ( Nicole Kidman ) lebt alleine in einem Riesengroßen Haus. Ihr Ehemann ist noch nicht zurückgekehrt. Sie hat Ihre Kinder, ANNE und NICHOLAS, doch sie ist irgendwie alleine. Als strenggläubige Katholikin lebt sie isoliert, in einem alten Viktorianischen Gebäude, mit einem Großen Anwesen. Ständig der Nebel, ständig das kalte Wetter. Es klingt wie eine Selbstbestrafung. Sie Lehrt die Kinder von Fegefeuer und Hölle, und versucht sie damit zu braven Kindern zu erziehen. ANNE und NICHOLAS haben eine furchtbare Krankheit. Sie dürfen niemals direktem Licht ausgesetzt werden. Niemals dürfen sie der Sonne ausgesetzt werden. Sie dürfen niemals ein Licht genießen das heller ist als der Schein einer Kerze. Ihre Mutter hat deshalb ständig ein Auge darauf, das die, Dienerschaft, bestehend aus Mrs. BERTHA MILLS, und Mr. EDMUND TUTTLE, und der stummen LYDIA, ständig die Fenster verschlossen hält, nie ein Licht hereinlässt, und zur absoluten Sicherheit, ständig die Türen verschlossen hält damit nicht eines der Kinder in einen Raum gerät, wo Licht ist, der Vorhang vergessen wurde zu schließen, oder gar die Türe offen ist. Mrs. MILLS versucht das mit wirklicher Geduld zu praktizieren, denn GRACE ist direkt fanatisch, wenn es um die Gesundheit der Kinder geht. Sie ist wie eine Glucke, sie ist einfach eine Mutter die mehr als ein Argusauge auf die beiden geworfen hat. Eines Tages erzählt ANNE, nachdem einige Geräusche zu hören waren, von einem Kleinen Jungen. Einem Eindringling. GRACE straft sie Lügen, denn das ganze Haus wurde danach untersucht. Nichts wurde gefunden. Doch ANNE ist sich sicher das da ein Eindringling war. NICHOLAS will Ihr am Anfang auch nicht glauben, und bekommt Angst, als er den Kleinen Jungen reden hört, und denkt das ANNE die Stimme verstellt. Daraufhin wird sie bestraft. Mrs. MILLS versucht ANNE zu trösten. Doch irgendwas hat die Dame. Sie scheint was zu wissen was keiner weiß. Es geht immer weiter, so weit bist beide Kinder ein Problem mit den Eindringlingen bekommen. Während GRACE Ihrem CHARLES nachtrauert, der von der Front noch immer nicht zurückkehrte, eskaliert alles und wird immer schlimmer.
„ The Sixth Sense“, „ Schatten der Wahrheit „, „ Die 9 Pforten „, „ Das Böse „, die haben alle irgendwie eine Ähnlichkeit. Sie sind spannend, beschäftigen sich mit Übernatürlichen Phänomenen, bei den meisten Filmen schreckt man einige Male zusammen, aber nicht weil sei grauslich sind, sondern weil sie einfach spannend sind. Genau wie dieser hier. Kein Blut, kein Geschimpfe, Mystisch, spannend, abenteuerlich, gut gemacht, eine gute Geschichte, hervorragende Darsteller, das ganze kommt einem „ Die Schwarze 13 „ nach. Die Kidman, sie könnte die Biographie von der Grace Kelley spielen. Die Frau ist einfach ein Wahnsinn. Sie spielt die Rolle nicht nur, sie ist einfach die Rolle. Sie ist einfach eine wirklich gute Schauspielerin, eine die nicht so ein Modernes Gesicht hat, sondern eines, das in solche Filme, oder altmodische Streifen paßt. Das Grauen ist so richtig perfide und gemein, wenn es mit einer schönen Frau gespickt ist. Gut ist, das dieser Film mal was blutarmes ist. In der letzten Zeit ist ja Horrorfilm Konjunktur, oder besser gesagt, Blutschlachter Konjunktur, da ist dieser Film eine wunderbare Ausnahme. Ein Mysterisches Hysterisches Mystikspiel mit einer wunderbar wandlungsfähigen Kidman, die, die meisten Kinobesucher zu anschließenden Beruhigungskakaoinfusionsspritzen animiert, denn nach den 105 Min. Film kann man wohl nicht so leicht einschlafen. Obwohl er gar nicht so grauslich ist, er ist einfach nur nachdenklich, und man bekommt vielleicht eine andere Sicht auf die Dimension in der wir leben.
Das Klima hat einen Hang zu Klaustrophobisch gruftigen Warnehmungsphasen, in der die Nachos mit Käse zu Erdbeerfrapees werden, und in Wirklichkeit ist es Reinste Alpenmilch Schokolade.
Der Film hat seine Schockeffekte sicher auch von einigen alten Edgar Wallace Filmen, und alleine schon die Tatsache, das alles in einer so richtig Englischen Gegend, eben auf den Kanalinseln, angesiedelt ist, und noch dazu nach dem Weltkrieg, lässt das ganze so richtig als Einsam Gruselig erscheinen.
Ein interessantes Zeitgeistphänomen ist auch zu beobachten, während des Filmgenußes. Die meisten, oder fast alle Darsteller wurden in dem Film beschuldigt, der und das gewesen zu sein und das und dieses gemacht zu haben, aber nicht mal annähernd war es so wie die Auflösung im letzten Viertel des Filmes.
Einfach nur gut. Ich und meine bessere Hälfte haben schon den Staat verantwortlich machen wollen, aber der hat ja nie was zu tun, und während wir uns wie Klammeraffen aneinanderkuschelten, und uns gegenseitig die abgebissenen Fingernägel ins weiche Fleisch bohrten, war der Film dann auch leider schon aus. Als man uns versuchte zu trennen, mussten einige Bluttransfusionen gemacht werden, nicht nur von uns, andere Leute hatten noch längere Fingernägel als wir beide zusammen. Und so hatte das Rote Kreuz wieder Hochkonjunktur. Jaja die spannenden Filme. Die Geschichte ist auch so gut gewählt worden, weil das Wetter so richtig Englisch ist. So richtig grauslich eben. Und das macht auch einen Großen Reiz im Film aus. Alleine schon durch das Wetter kann man sehr viel Gruselige Stimmung erzeugen. Die Großen Räume des Hauses, alleine schon wenn man in einem Gruselfilm sitzt, und man sieht ein Mobiliar das mit weißen Laken verdeckt ist, und man weiß das da was unheimliches passiert ist, dann Stimmen, und Gemurmel ? Nach mehr brauchts einem nicht und man geht schon gar nicht mehr alleine nach Hause, und die folgenden Wochen ist es besser wenn man sich einen Katheder, eine Leibschüssel, und einen Leibwächter, oder einen Exorzisten besorgt, für den langen Weg durch das dunkle Vorzimmer auf die Toilette.

Einfach sehenswert, spannend, vielleicht abgekupfert von 6. Sense, aber sehr gruselig.

81 von 100

1 Bewertung