Erfahrungsbericht von Frank_2000
Nicole mal anders
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Für die junge Grace (Nicole Kidman) ist das Sonnenlicht der schlimmste Feind. Ihre beiden Kinder Anne und Nicholas leiden nämlich an einer furchtbaren Krankheit. Sie sind fotointensiv. Das heisst sie sind hochallergisch auf Sonnenlicht. Jeder Sonnenstrahl wäre lebensbedrohend.
Deshalb ist die Familie zu einem Dasein in ständiger Dunkelheit verdammt.
So leben die drei in einem riesigen, viktorianischen Anwesen auf der Kanalinser Jersey. Graces Ehemann gilt seit dem Ende des 2. Weltkrieges als vermisst. Als Mrs. Mills (Fionnula Flanagan) und ihre Gefährten, der schweigsame Mr. Tuttle und die stumme Lydia, an Graces Tür klopfen und sich als Diener bewerben, stellt sie die Hausherrin sofort ein.
Doch bevor das Personal sich an die Arbeit machen kann, werden die drei von Grace in die strengen Gesetze des Hauses eingewiesen: Alle Räumlichkeiten, zu denen die Kinder Zugang haben, müssen stets verdunkelt werden. Die Dienerschaft ist angehalten, penibelst darauf zu achten, dass kein natürlicher Lichtschein in die Räume drängt.
Jede Tür muss verschlossen werden, bevor die nächste geöffnet wird. Doch trotz der Gewissenhaftigkeit von Mrs. Mills geschehen rätselhafte Dinge.
Es ist, als ob das riesige, dürstere Gemäuer inmitten des ständig von dichten Nebelschwaden durchzogenen Parks ein eigenes Leben hätte.
Immer wieder hört man mysteriöse Geräusche, Klavierspiel, Schritte. Und immer häufiger werden lebenswichtige Verdunklungen wie von Geisterhand geöffnet.
Spukt es in dem alten Haus ? Oder steckt doch das Personal dahinter ?
Grace, deren Nervenkostüm ohnehin schon angegriffen ist, beginnt an ihrem Verstand zu zweifeln....
Analyse:
========
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Der Film lässt bis zum Schluss viele Fragen offen und regt zum mitanalysieren an. Überraschende Handlungswechsel erhöhen die Dramarturgie.
Ein Horrorfilm der Art wie ich ihn mag. Geheimnisvoll, spannend und ohne schwachsinniges Blutvergiessen ala Scream, Du weisst was auch immer und ähnlich.
Den Spannungsbogen kann der Film leider zwischenzeitlich nicht ganz halten. Im Mittelteil tritt der Film teilweise irgendwie auf der Stelle.
Nichts desto trotz übersteht man diese Passage anstandslos und ist den ganzen Film über in einen Bann gezogen.
Regisseur Alejandro Amenabar hat eine solide Arbeit abgeliefert. Die Atmosphäre stimmt, ist düster und der Soundtrack erhöht die Spannung. Die Handlung ist nicht vorhersehbar, aber schlüssig.
Nicole Kidman glänzt in ihrer Rolle. Sie trägt den Film ein gutes Stück alleine und spielt ihre meiner Meinung nach, bisher beste Rolle.
Interessant ist, dass ihr Ex Tom Cruise zum Produktionsteam gehörte und der Regisseur Amenabar für den Film Vanilla Sky verantwortlich ist, in dem sich Tom Cruise bekanntlich nicht nur filmisch in Penelope Cruz verliebte.
Amenabar führte aber nicht nur Regie. Auch das Drehbuch und selbst die Filmmusik stammte von ihm.
Der Film hat eine Länge von 104 Min., die aber merklich schnell vorbei sind.
Alleine wegen der Tollen Auflösung lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall !
Deshalb ist die Familie zu einem Dasein in ständiger Dunkelheit verdammt.
So leben die drei in einem riesigen, viktorianischen Anwesen auf der Kanalinser Jersey. Graces Ehemann gilt seit dem Ende des 2. Weltkrieges als vermisst. Als Mrs. Mills (Fionnula Flanagan) und ihre Gefährten, der schweigsame Mr. Tuttle und die stumme Lydia, an Graces Tür klopfen und sich als Diener bewerben, stellt sie die Hausherrin sofort ein.
Doch bevor das Personal sich an die Arbeit machen kann, werden die drei von Grace in die strengen Gesetze des Hauses eingewiesen: Alle Räumlichkeiten, zu denen die Kinder Zugang haben, müssen stets verdunkelt werden. Die Dienerschaft ist angehalten, penibelst darauf zu achten, dass kein natürlicher Lichtschein in die Räume drängt.
Jede Tür muss verschlossen werden, bevor die nächste geöffnet wird. Doch trotz der Gewissenhaftigkeit von Mrs. Mills geschehen rätselhafte Dinge.
Es ist, als ob das riesige, dürstere Gemäuer inmitten des ständig von dichten Nebelschwaden durchzogenen Parks ein eigenes Leben hätte.
Immer wieder hört man mysteriöse Geräusche, Klavierspiel, Schritte. Und immer häufiger werden lebenswichtige Verdunklungen wie von Geisterhand geöffnet.
Spukt es in dem alten Haus ? Oder steckt doch das Personal dahinter ?
Grace, deren Nervenkostüm ohnehin schon angegriffen ist, beginnt an ihrem Verstand zu zweifeln....
Analyse:
========
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Der Film lässt bis zum Schluss viele Fragen offen und regt zum mitanalysieren an. Überraschende Handlungswechsel erhöhen die Dramarturgie.
Ein Horrorfilm der Art wie ich ihn mag. Geheimnisvoll, spannend und ohne schwachsinniges Blutvergiessen ala Scream, Du weisst was auch immer und ähnlich.
Den Spannungsbogen kann der Film leider zwischenzeitlich nicht ganz halten. Im Mittelteil tritt der Film teilweise irgendwie auf der Stelle.
Nichts desto trotz übersteht man diese Passage anstandslos und ist den ganzen Film über in einen Bann gezogen.
Regisseur Alejandro Amenabar hat eine solide Arbeit abgeliefert. Die Atmosphäre stimmt, ist düster und der Soundtrack erhöht die Spannung. Die Handlung ist nicht vorhersehbar, aber schlüssig.
Nicole Kidman glänzt in ihrer Rolle. Sie trägt den Film ein gutes Stück alleine und spielt ihre meiner Meinung nach, bisher beste Rolle.
Interessant ist, dass ihr Ex Tom Cruise zum Produktionsteam gehörte und der Regisseur Amenabar für den Film Vanilla Sky verantwortlich ist, in dem sich Tom Cruise bekanntlich nicht nur filmisch in Penelope Cruz verliebte.
Amenabar führte aber nicht nur Regie. Auch das Drehbuch und selbst die Filmmusik stammte von ihm.
Der Film hat eine Länge von 104 Min., die aber merklich schnell vorbei sind.
Alleine wegen der Tollen Auflösung lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall !
16 Bewertungen, 1 Kommentar
-
12.03.2002, 14:49 Uhr von tepungaatewaka
Bewertung: sehr hilfreichgelungener Bericht über einen ebenso gelungenen Film. Gruß von tepu




Bewerten / Kommentar schreiben