Erfahrungsbericht von prinzmichael
Wer, wo, wie, wann und weshalb ...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hohe Erwartung an eine nervenkitzelnde Story!?
Keiner weiß wer, wo, wie, wann und weshalb ...
Spannung garantiert!
Nun, erst mal eine kurze Inhaltsangabe:
Grace (Nicole Kidman) lebt kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges allein mit ihren beiden Kindern in einem riesigen Anwesen. Die Bediensteten sind vor einer Woche spurlos verschwunden. Da kommen ihr natürlich die drei neuen Bediensteten, die eines Tages an ihrer Türe klopfen, wie gerufen. Doch das Leben in dem Haus ist nicht einfach für alle. Die beiden Kinder leiden an einer unheilbaren Lichtkrankheit, sie dürfen keinem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Die strenge Mutter gibt strickte Anweisungen immer die Vorhänge geschlossen zu halten und die Türen abzuschließen. Irgendwann behauptet die Tochter es seien noch weitere Personen in dem Haus und die unheimlichen Ereignisse nehmen ihren Lauf ...
Ich möchte hier jedoch nicht mehr verraten, schaut es Euch selbst mal an.
Nun, als großer Horror- und Thriller-Freund musste ich diesen Film natürlich sehen. Meine Erwartungen wurden durch Medien und Meinungen weit nach oben geschraubt.
Vorsorglich hatte ich im Kino meine Freundin an die Hand genommen. Frauen sind ja manchmal sensibel bei solchen Filmen.
Der Anfang war zum einen etwas seicht zum anderen etwas sprunghaft. Ließ aber viel Spielraum für die ersten eigenen Spekulationen (um was geht es hier eigentlich, was für eine Rolle spielen die Diener, welche die Kinder, und was ist mit der Mutter?).
Als vorzüglich empfand ich die Darstellung der einzelnen Charaktere:
- Grace (Nicole Kidman), die etwas hysterische und strenge Mutter, die ihre Kinder über alles liebt (!?)
- Anne (Alakina Mann), die eigenwillige und mutige Tochter
- Nicholas (james Bentley), der süße und naive Sohn
- Mrs. Mills (Fionnula Flanagan), die höfliche, geduldige und verständnisvolle Haushälterin (mit einem eisernen Blick, wie ich finde)
- Mr. Tuttle (Eric Sykes), der ältere, gebrechlich wirkende Gärtner
- Lydia (Elaine Cassidy), die schweigsame, hilflos wirkende Magd
Einfach herrlich, wie die Charakter ihre Eigenheiten ausspielen und dem Film die Spannung und die Ungewissheit geben, dass mit jedem irgendetwas nicht stimmt. Wer ist hier normal und wer nicht? Oder sollte es heißen, wer ist hier real und wer nicht?
Mal denkt man an 'Psycho', mal an 'The Sixth Sense'.
Bis zur Mitte des Films ist auch noch alles offen, doch so langsam kommt man dahinter, um was es für ein Geheimnis hier geht ...
Die Spannung hält sich in Grenzen. Es gibt einige erschreckende und gruselige Momente, dass sind aber die üblichen Psycho-Thriller-Elemente.
Es gibt zwar kein Gemetzel, aber ob aufgrund der psychischen Wirkung der Film schon ab 12 geeignet ist, wage ich zu bezweifeln.
Insgesamt ist es gute Unterhaltung, mit einer originellen Story und guten Schauspielern, aber irgendwann vorhersehbar.
Regie, Drehbuch und Musik: Alejandro Amenabar
© prinzmichael
Keiner weiß wer, wo, wie, wann und weshalb ...
Spannung garantiert!
Nun, erst mal eine kurze Inhaltsangabe:
Grace (Nicole Kidman) lebt kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges allein mit ihren beiden Kindern in einem riesigen Anwesen. Die Bediensteten sind vor einer Woche spurlos verschwunden. Da kommen ihr natürlich die drei neuen Bediensteten, die eines Tages an ihrer Türe klopfen, wie gerufen. Doch das Leben in dem Haus ist nicht einfach für alle. Die beiden Kinder leiden an einer unheilbaren Lichtkrankheit, sie dürfen keinem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Die strenge Mutter gibt strickte Anweisungen immer die Vorhänge geschlossen zu halten und die Türen abzuschließen. Irgendwann behauptet die Tochter es seien noch weitere Personen in dem Haus und die unheimlichen Ereignisse nehmen ihren Lauf ...
Ich möchte hier jedoch nicht mehr verraten, schaut es Euch selbst mal an.
Nun, als großer Horror- und Thriller-Freund musste ich diesen Film natürlich sehen. Meine Erwartungen wurden durch Medien und Meinungen weit nach oben geschraubt.
Vorsorglich hatte ich im Kino meine Freundin an die Hand genommen. Frauen sind ja manchmal sensibel bei solchen Filmen.
Der Anfang war zum einen etwas seicht zum anderen etwas sprunghaft. Ließ aber viel Spielraum für die ersten eigenen Spekulationen (um was geht es hier eigentlich, was für eine Rolle spielen die Diener, welche die Kinder, und was ist mit der Mutter?).
Als vorzüglich empfand ich die Darstellung der einzelnen Charaktere:
- Grace (Nicole Kidman), die etwas hysterische und strenge Mutter, die ihre Kinder über alles liebt (!?)
- Anne (Alakina Mann), die eigenwillige und mutige Tochter
- Nicholas (james Bentley), der süße und naive Sohn
- Mrs. Mills (Fionnula Flanagan), die höfliche, geduldige und verständnisvolle Haushälterin (mit einem eisernen Blick, wie ich finde)
- Mr. Tuttle (Eric Sykes), der ältere, gebrechlich wirkende Gärtner
- Lydia (Elaine Cassidy), die schweigsame, hilflos wirkende Magd
Einfach herrlich, wie die Charakter ihre Eigenheiten ausspielen und dem Film die Spannung und die Ungewissheit geben, dass mit jedem irgendetwas nicht stimmt. Wer ist hier normal und wer nicht? Oder sollte es heißen, wer ist hier real und wer nicht?
Mal denkt man an 'Psycho', mal an 'The Sixth Sense'.
Bis zur Mitte des Films ist auch noch alles offen, doch so langsam kommt man dahinter, um was es für ein Geheimnis hier geht ...
Die Spannung hält sich in Grenzen. Es gibt einige erschreckende und gruselige Momente, dass sind aber die üblichen Psycho-Thriller-Elemente.
Es gibt zwar kein Gemetzel, aber ob aufgrund der psychischen Wirkung der Film schon ab 12 geeignet ist, wage ich zu bezweifeln.
Insgesamt ist es gute Unterhaltung, mit einer originellen Story und guten Schauspielern, aber irgendwann vorhersehbar.
Regie, Drehbuch und Musik: Alejandro Amenabar
© prinzmichael
39 Bewertungen, 2 Kommentare
-
16.01.2003, 17:44 Uhr von w.gruentjens
Bewertung: sehr hilfreichIch mag ihn sehr.
-
12.09.2002, 22:07 Uhr von JuleG
Bewertung: sehr hilfreichwerde mir den film irgendwann mal ausleihen.




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