Erfahrungsbericht von DieEine
Schuld sind immer die Anderen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Gestern war mal wieder Zeit für einen Kinobesuch. Da wir nicht wußten, was genau im Kino läuft (im Internet gucken wäre ja langweilig) fuhren wir auf gut Glück mal zum UCI Kino nach Düsseldorf, um dort festzustellen, daß irgendwie nichts läuft, was uns direkt ansprach. Meine Freundin geht nicht so gerne in Psycho-Thriller oder Horrorfilme, aber so ziehmlich alle Filme, die wir noch nicht gesehen hattten, in dieses Genre einzuordnen waren, hab ich mich mal wieder durchgesetzt und wir sind in die Spätvorstellung von "The Others" gegangen.
Auf unserer Eintrittskarte stand zwar, daß der Film "Die Otters" heißen solle, aber es war dann wirklich der Film mit Nicole Kidman, den wir uns um 23 Uhr ansahen....
Die Story:
********
1945: Grace lebt mit ihren beiden Kindern Nicholas und Anne in einem großen Haus in England, abgeschieden von der Dorfgemeinschaft. Graces Mann Charles ist in den Krieg gezogen und nicht wiedergekehrt. Anne und Nicholas haben eine extreme Lichtallergie, die dürfen niemals dem Sonnenlicht ausgesetzt werden, denn das würde den sicheren Tod für die Kleinen bedeuten. Deshalb hängen vor allen Fenstern dicke Vorhänge und alle Türen müssen ständig verschlossen sein. Diese Anweisung gibt Grace auch den drei neuen Bediensteten Miss Mills, Mr. Tuttles und Lydia, das stumme Mädchen, die sich eines Tages bei Grace vorstellen. Die älteren Herrschaften behaupten, sie hätten früher schon auf diesem Anwesen gearbeitet und wollten nun zurückkehren, weil in einem so großen Haus ja immer Leute gebraucht werden. Grace stellt die drei ein und seitdem passieren merkwürdige Dinge im Haus.
Anne erzählt, daß sie Menschen sehen würde. Eine alte Dame, einen kleinen Jungen und zwei weitere Erwachsene. Grace hört hin und wieder Stimmen und Gerumpel aus der Dachkammer. Auch der Flügel im Musikzimmer gibt Geräusche von sich.
Auf dem Weg zum Dorf, wo Grace den Pfarrer, der das Haus segnen soll, holen möchte, begegnet sie ihrem Mann Charles, der aus dem Krieg zurückgekehrt ist. Als Grace zum ersten mal die vermeintlichen Geister sieht, rastet sie aus und schlägt ihre Tochter. Als Anne mit ihrem Vater über die Vorkommnisse spricht, verläßt Charles die Familie wieder.
Im Laufe der Zeit wird klar, daß mit Miss Mills und den anderen Angestellten etwas nicht stimmt, denn es scheint als steckten sie hinter den mysteriösen Geschehnissen im Haus.
Zum großen Showdown kommt es, als Anne und Nicholas nachts im Garten des Anwesens drei Gräber finden: das von Miss Mills, Mr. Tuttles und Lydia....
Wie "The Others" ausgeht, verrate ich natürlich nicht. Nur soviel sei gesagt: es erinnert stark an "The sixt sense"....
Die Hauptdarsteller:
****************
Nicole Kidman glänzt in der Rolle der Grace. Sie spielt die starke Frau, die ihre Kinder beschützen will, aber selbst Angst hat, sehr gut. Für diese Rolle hätte man keine Bessere finden können.
Alakina Mann spielt die trotzige Anne, der Anfangs niemand glauben will, daß sie Personen sieht. Teilweise wirkt Anne sehr zickig, aber das ist bei Kindern in der Situation wohl normal.
James Bentley ist der kleine, ängstliche Nicholas, der sich nicht von seiner Schwester bevormunden lassen will und allen zeigen möchte, daß er kein Angsthase ist. Sehr gut gespielt!!
Fionnula Flanagan spielt die Kinderfrau Miss Mills mit viel Gefühl. Zu dem Kindern ist sie wie die nette alte Dame, gegenüber Grace ist sie sehr distanziert und teilweise auch herrisch.
Elaine Cassidy als stumme Lydia tritt nur sehr selten in Aktion. Allein ihre Stummheit verleiht ihr etwas mystisches.
Eric Sykes ist der Gärtner Mr. Tuttles, der, so wie es scheint, unter den Fittichen von Miss Mills steht.
Länge und Freigabe:
****************
Ich versteh zwar nicht warum, aber diese 101 Minuten Horror-Thriller ist ab 12 Jahren freigegeben.
Meine Meinung:
*************
Die erste halbe Stunde passiert gar nichts in diesem Film und ich hatte echt überlegt, ob ich nicht den Kinosaal verlassen sollte. Die ganze Vorgeschichte der Kinder wird erzählt und die Schauspieler treten nicht besonders sympathisch auf, aber dann irgendwann kam die erste Unheil verkündende Musik und damit begann dann die langsame Adrenalinausschüttung bei mir. Den ganzen Film über hatte ich ein sehr unbehagliches Gefühl, das manchmal von heftigen und vor allem lauten Schreckzuckungen gekrönt wurde. Nicht nur mir ging das so; viele Leute haben sich sehr oft mit einem "huch" gemeldet.
Der Film ist wirklich spannend und das Ende mehr als überraschend. Das Schöne an "The Others" ist, wenn man sich von dem Schock erholt hat, daß man noch sehr lange über diesen Film reden kann, weil man einige Sachen vielleicht doch nicht ganz verstanden hat oder nach Indizien sucht, die auf das Ende hinweisen.
Was mir an diesem Film nicht so gut gefallen hat, waren die vielen Nachaufnahmen von Nicole Kidmans makellosem Gesicht. Das hätte man sich echt sparen können.
Ansonsten kann ich diesen Film jedem empfehlen der nicht so schwache Nerven hat!!
Auf unserer Eintrittskarte stand zwar, daß der Film "Die Otters" heißen solle, aber es war dann wirklich der Film mit Nicole Kidman, den wir uns um 23 Uhr ansahen....
Die Story:
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1945: Grace lebt mit ihren beiden Kindern Nicholas und Anne in einem großen Haus in England, abgeschieden von der Dorfgemeinschaft. Graces Mann Charles ist in den Krieg gezogen und nicht wiedergekehrt. Anne und Nicholas haben eine extreme Lichtallergie, die dürfen niemals dem Sonnenlicht ausgesetzt werden, denn das würde den sicheren Tod für die Kleinen bedeuten. Deshalb hängen vor allen Fenstern dicke Vorhänge und alle Türen müssen ständig verschlossen sein. Diese Anweisung gibt Grace auch den drei neuen Bediensteten Miss Mills, Mr. Tuttles und Lydia, das stumme Mädchen, die sich eines Tages bei Grace vorstellen. Die älteren Herrschaften behaupten, sie hätten früher schon auf diesem Anwesen gearbeitet und wollten nun zurückkehren, weil in einem so großen Haus ja immer Leute gebraucht werden. Grace stellt die drei ein und seitdem passieren merkwürdige Dinge im Haus.
Anne erzählt, daß sie Menschen sehen würde. Eine alte Dame, einen kleinen Jungen und zwei weitere Erwachsene. Grace hört hin und wieder Stimmen und Gerumpel aus der Dachkammer. Auch der Flügel im Musikzimmer gibt Geräusche von sich.
Auf dem Weg zum Dorf, wo Grace den Pfarrer, der das Haus segnen soll, holen möchte, begegnet sie ihrem Mann Charles, der aus dem Krieg zurückgekehrt ist. Als Grace zum ersten mal die vermeintlichen Geister sieht, rastet sie aus und schlägt ihre Tochter. Als Anne mit ihrem Vater über die Vorkommnisse spricht, verläßt Charles die Familie wieder.
Im Laufe der Zeit wird klar, daß mit Miss Mills und den anderen Angestellten etwas nicht stimmt, denn es scheint als steckten sie hinter den mysteriösen Geschehnissen im Haus.
Zum großen Showdown kommt es, als Anne und Nicholas nachts im Garten des Anwesens drei Gräber finden: das von Miss Mills, Mr. Tuttles und Lydia....
Wie "The Others" ausgeht, verrate ich natürlich nicht. Nur soviel sei gesagt: es erinnert stark an "The sixt sense"....
Die Hauptdarsteller:
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Nicole Kidman glänzt in der Rolle der Grace. Sie spielt die starke Frau, die ihre Kinder beschützen will, aber selbst Angst hat, sehr gut. Für diese Rolle hätte man keine Bessere finden können.
Alakina Mann spielt die trotzige Anne, der Anfangs niemand glauben will, daß sie Personen sieht. Teilweise wirkt Anne sehr zickig, aber das ist bei Kindern in der Situation wohl normal.
James Bentley ist der kleine, ängstliche Nicholas, der sich nicht von seiner Schwester bevormunden lassen will und allen zeigen möchte, daß er kein Angsthase ist. Sehr gut gespielt!!
Fionnula Flanagan spielt die Kinderfrau Miss Mills mit viel Gefühl. Zu dem Kindern ist sie wie die nette alte Dame, gegenüber Grace ist sie sehr distanziert und teilweise auch herrisch.
Elaine Cassidy als stumme Lydia tritt nur sehr selten in Aktion. Allein ihre Stummheit verleiht ihr etwas mystisches.
Eric Sykes ist der Gärtner Mr. Tuttles, der, so wie es scheint, unter den Fittichen von Miss Mills steht.
Länge und Freigabe:
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Ich versteh zwar nicht warum, aber diese 101 Minuten Horror-Thriller ist ab 12 Jahren freigegeben.
Meine Meinung:
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Die erste halbe Stunde passiert gar nichts in diesem Film und ich hatte echt überlegt, ob ich nicht den Kinosaal verlassen sollte. Die ganze Vorgeschichte der Kinder wird erzählt und die Schauspieler treten nicht besonders sympathisch auf, aber dann irgendwann kam die erste Unheil verkündende Musik und damit begann dann die langsame Adrenalinausschüttung bei mir. Den ganzen Film über hatte ich ein sehr unbehagliches Gefühl, das manchmal von heftigen und vor allem lauten Schreckzuckungen gekrönt wurde. Nicht nur mir ging das so; viele Leute haben sich sehr oft mit einem "huch" gemeldet.
Der Film ist wirklich spannend und das Ende mehr als überraschend. Das Schöne an "The Others" ist, wenn man sich von dem Schock erholt hat, daß man noch sehr lange über diesen Film reden kann, weil man einige Sachen vielleicht doch nicht ganz verstanden hat oder nach Indizien sucht, die auf das Ende hinweisen.
Was mir an diesem Film nicht so gut gefallen hat, waren die vielen Nachaufnahmen von Nicole Kidmans makellosem Gesicht. Das hätte man sich echt sparen können.
Ansonsten kann ich diesen Film jedem empfehlen der nicht so schwache Nerven hat!!




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