Erfahrungsbericht von Nietzsche
Grusel in leisen Tönen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Fantasy- und Gruselfilme haben Hochkonjunktur. Wer meint, daß dem Zuschauer deswegen nichts neues oder zumindest interessantes geboten wird, kann sich durch den Film „The Others“ eines besseren belehren lassen!
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Story:
°°°°°
Grace (Nicole Kidman) lebt zusammen mit ihren beiden Kindern Anne und Nicolas in einem alten, abgelegenen Haus. Seit ihr Mann vor anderthalb Jahren in den Krieg gezogen ist und ihre Dienstboten sie kürzlich unbegründet verließen, sind die drei allein im Haus.
Die Situation ändert sich, als drei Anwärter auf die freigewordenen Posten vor der Tür stehen. Diese werden von Grace eingestellt und sofort in die strenge Hausordnung eingeführt: Da die Kinder an einer Lichtallergie leiden müssen Tagsüber alle Vorhänge zugezogen werden. Außerdem gilt es jede Tür nach deren öffnen sofort wieder abzuschließen.
Grace ist eine gute Mutter, die ihre Kinder liebt, dennoch läßt sie Strenge walten: Die Kinder werden christlich erzogen und – wenn es sein muß – durch Marathon-Lesungen in der Bibel bestraft.
Doch Anne fängt an zu behaupten im Haus Menschen zu sehen, mit denen sie sich angeblich sogar unterhalten hat. Da Geisterglauben nicht in Graces Weltbild paßt, untersagt sie ihrer Tochter weiter darauf zu beharren. Allerdings kann sie selbst bald auch nicht mehr leugnen, daß seltsame Dinge im Haus geschehen.
Die Situation gerät für Grace aus dem Ruder zu laufen, als ihr Mann verstört aus dem Krieg zurückkehrt.
Langsam aber sicher zeigt sich, daß die Wahrheit jenseits all dessen liegt, an das Grace zu glauben meint... .
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Meine Meinung:
°°°°°°°°°°°°°
Der Film setzt auf klassische Gruseleffekte, die man aus Filmen der eher älteren Generation kennt. Hier wurde nichts animiert und kein Schauder durch spektakuläre Effekte erzeugt, sondern allein durch musikalische Effekte, Schnitt, Kamera oder Überraschungsmomente. Dadurch wird der Film aber nicht schlecht oder erscheint gar „billig“ – ganz im Gegenteil! Gerade durch seine Machart wird hier subtiler Grusel erzeugt, der sich vor allem im Kopf des Zuschauers manifestiert und bekanntlich ist all das, was wir uns im Geiste ausmalen können schauriger als alles, was uns durch Animationen vorgesetzt werden könnte!
Der Film ist allerdings nicht der Gruselschocker, wie der Trailer vielleicht vermuten läßt. Viele Sequenzen sind eher ruhig und manchmal scheint es, als rückten die Spukgeschichten des Hauses in den Hintergrund.
Manchmal tuen sie das tatsächlich. Statt dessen wird die Person der Grace näher skizziert: Ihre Strenge, ihr festhalten an christlichen Dogmen, ihre Sorge um die Kinder.
Nicole Kidman spielt ihre Rolle gut, wie ich finde, obwohl ich schon gegenteiliges gehört habe. Mir gefiel ihre Vorstellung, denn sie spielt glaubhaft und voller Emotion.
Neben ihr glänzte noch die Darstellerin der alten Haushälterin: Fionula Flanagan (Mrs. Mills). Ihr merkt man beständig an, daß sie mehr weiß, als sie sagt – sich jedoch zurückhält, wie man es in ihrer Stellung erwarten würde. Ihr gelingt es meisterlich subtil durchscheinen zu lassen, daß da noch etwas ist – etwas, was sie bis zum Schluß als ihr Geheimnis behält.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Fazit:
*****
Der Film ist auf jedem Fall lohnenswert. Wer auf subtilen Grusel steht, sollte sich diesen Film unbedingt ansehen, sollte jedoch keinen Gruselschocker erwarten, denn das ist der Film nur bedingt. Hier wird auf leise Töne gesetzt und auf ein Ende, daß man nie und nimmer erwartet hätte. Ein Ende, daß die gesamte Story revolutioniert!
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Spanien/USA/Frankreich 2001
Länge: 100 Minuten
Regie: Alejandro Amenábar
Darsteller: Nicole Kidman, Fionulla Flanagan, Christopher Eccleston, Alakina Mann, James Bantley, Elaine Cassidy, Eric Sykes
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Story:
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Grace (Nicole Kidman) lebt zusammen mit ihren beiden Kindern Anne und Nicolas in einem alten, abgelegenen Haus. Seit ihr Mann vor anderthalb Jahren in den Krieg gezogen ist und ihre Dienstboten sie kürzlich unbegründet verließen, sind die drei allein im Haus.
Die Situation ändert sich, als drei Anwärter auf die freigewordenen Posten vor der Tür stehen. Diese werden von Grace eingestellt und sofort in die strenge Hausordnung eingeführt: Da die Kinder an einer Lichtallergie leiden müssen Tagsüber alle Vorhänge zugezogen werden. Außerdem gilt es jede Tür nach deren öffnen sofort wieder abzuschließen.
Grace ist eine gute Mutter, die ihre Kinder liebt, dennoch läßt sie Strenge walten: Die Kinder werden christlich erzogen und – wenn es sein muß – durch Marathon-Lesungen in der Bibel bestraft.
Doch Anne fängt an zu behaupten im Haus Menschen zu sehen, mit denen sie sich angeblich sogar unterhalten hat. Da Geisterglauben nicht in Graces Weltbild paßt, untersagt sie ihrer Tochter weiter darauf zu beharren. Allerdings kann sie selbst bald auch nicht mehr leugnen, daß seltsame Dinge im Haus geschehen.
Die Situation gerät für Grace aus dem Ruder zu laufen, als ihr Mann verstört aus dem Krieg zurückkehrt.
Langsam aber sicher zeigt sich, daß die Wahrheit jenseits all dessen liegt, an das Grace zu glauben meint... .
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Meine Meinung:
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Der Film setzt auf klassische Gruseleffekte, die man aus Filmen der eher älteren Generation kennt. Hier wurde nichts animiert und kein Schauder durch spektakuläre Effekte erzeugt, sondern allein durch musikalische Effekte, Schnitt, Kamera oder Überraschungsmomente. Dadurch wird der Film aber nicht schlecht oder erscheint gar „billig“ – ganz im Gegenteil! Gerade durch seine Machart wird hier subtiler Grusel erzeugt, der sich vor allem im Kopf des Zuschauers manifestiert und bekanntlich ist all das, was wir uns im Geiste ausmalen können schauriger als alles, was uns durch Animationen vorgesetzt werden könnte!
Der Film ist allerdings nicht der Gruselschocker, wie der Trailer vielleicht vermuten läßt. Viele Sequenzen sind eher ruhig und manchmal scheint es, als rückten die Spukgeschichten des Hauses in den Hintergrund.
Manchmal tuen sie das tatsächlich. Statt dessen wird die Person der Grace näher skizziert: Ihre Strenge, ihr festhalten an christlichen Dogmen, ihre Sorge um die Kinder.
Nicole Kidman spielt ihre Rolle gut, wie ich finde, obwohl ich schon gegenteiliges gehört habe. Mir gefiel ihre Vorstellung, denn sie spielt glaubhaft und voller Emotion.
Neben ihr glänzte noch die Darstellerin der alten Haushälterin: Fionula Flanagan (Mrs. Mills). Ihr merkt man beständig an, daß sie mehr weiß, als sie sagt – sich jedoch zurückhält, wie man es in ihrer Stellung erwarten würde. Ihr gelingt es meisterlich subtil durchscheinen zu lassen, daß da noch etwas ist – etwas, was sie bis zum Schluß als ihr Geheimnis behält.
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Fazit:
*****
Der Film ist auf jedem Fall lohnenswert. Wer auf subtilen Grusel steht, sollte sich diesen Film unbedingt ansehen, sollte jedoch keinen Gruselschocker erwarten, denn das ist der Film nur bedingt. Hier wird auf leise Töne gesetzt und auf ein Ende, daß man nie und nimmer erwartet hätte. Ein Ende, daß die gesamte Story revolutioniert!
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Spanien/USA/Frankreich 2001
Länge: 100 Minuten
Regie: Alejandro Amenábar
Darsteller: Nicole Kidman, Fionulla Flanagan, Christopher Eccleston, Alakina Mann, James Bantley, Elaine Cassidy, Eric Sykes
16 Bewertungen, 3 Kommentare
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16.02.2002, 12:43 Uhr von melannium
Bewertung: sehr hilfreichEndlich noch so'n Kinofan wie ich... ;o)
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14.02.2002, 16:15 Uhr von Sunny21
Bewertung: sehr hilfreichhab den Film im Kino gesehen
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14.02.2002, 16:13 Uhr von MichaelW97614
Bewertung: sehr hilfreichIch fand den Film ebenfalls klasse! bye




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