Erfahrungsbericht von Nyneave
*ring* *ring*
Pro:
gute Schockmomente, Psycho-Horror
Kontra:
seltsames Ende
Empfehlung:
Ja
Geh nicht ans Telefon!!!
Wenn du diesen Film gesehen hast. So ging es mir gestern nacht, nachdem ich diesen Leih-Film gesehen habe. Ich wäre für alles Geld der Welt nicht ans Telefon gegangen, wenn es geklingelt hätte. Doch erstmal zum Bericht...
Story:
******
Zwei Teenager, Katie und Becca sind abends allein zu Hause und zappen im TV. Als beiden das zu langweilig wird, unterhalten sie sich über ein mysteriöses Video. Es heißt, wenn du es dir ansiehst, dann stirbst du sieben Tage später. Katie ist nervös, denn sie hat dieses Video wirklich gesehen, zusammen mit Freunden vor genau einer Woche. Es kommt, wie es kommen muß, Katie stirbt.
Auf der Beerdiungsfeier spricht ihre Mutter ihre Schwester Rachel Keller an, die als Reporterin arbeitet. Sie bittet sie, herauszufinden, warum ihre Tochter sterben mußte. Durch Zufall erfährt sie von dem Video und daß Becca in der psychatrischen Klinik ist. Zudem erfährt sie, das die Freunde, mit denen sie das letzte Wochenende verbracht hatte, ebenfalls tot sind, am selben Tag und zur selben Zeit gestorben wie Katie. Sie findet heraus, wo die Teenager das Wochenende vor ihrem plötzlichen Tod waren und fährt dorthin. Dort findet sie ein Video...besagtes Video. Als Reporterin von Natur aus neugierig sieht sie sich dieses Video an. Denn schließlich kann man doch nicht sterben, nur weil man sich ein Video ansieht?!
Doch nachdem sie das seltsame Video zu Ende gesehen hat, schellt das Telefon. Sie geht ran und eine Mädchenstimme sagt: \"Sieben Tage.\" Natürlich glaubt Rachel nicht an diese Legende und fängt unbekümmert mit ihren Nachforschungen an. Sie zeigt das Band ihrem Ex-Mann Noah und der ist keinesfalls beeindruckt. Bis das Telefon klingelt...
Nach und nach scheint sich zu zeigen, das doch etwas an der Legende dran ist...
Cast & Crew:
************
Regie - Gore Verbinski
Produktion - Walter F. Parkes, Laurie MacDonald
Drehbuch - Ehren Kruger
Ausführende Produktion - Mike Macari, Roy Lee, Michele Weisler, Neil Edelstein
Kamera - Bojan Bazelli
Romanvorlage - Koji Suzuki
Darsteller:
Rachel Keller - Naomi Watts
Noah - Martin Henderson
Aidan - David Dorfman
Richard Morgan - Brian Cox
Samara - Daveigh Chase
http://movies.uip.de/thering/
Meine Meinung:
**************
Zuerst war ich von der Story etwas irritiert. Doch beim Sehen stellt sich heraus, das dieser Film genialer Psycho-Horror ist. Ich war auf die Schockmomente keinesfalls gefaßt und darum wirkten sie auf mich noch beängstigender. Die Anfangsszene mit den beiden Mädchen wirkt vielleicht auf den ersten Blick wie eine ganz normale Szene aus den Teenie-Horrorfilmen, doch schon nach kürzester Zeit zeigt sich, dass der Regisseur Gore Verbinski hier nicht auf Splatter-Effekte abzielt, sondern den subtileren Horror aufgreift, nämlich den, der sich in deiner Seele festsetzt.
Rachels Sohn, Aidan ist mit dieser Story fest verbunden, denn er spricht mit einem toten Mädchen und zeichnet immer wieder seltsame Bilder, die einen Ring zeigen. Erinnert mich irgendwie an \"The Sixth Sense\".
Zuerst bekommst du die pure Portion Horror ab, doch dann entwickelt sich der Film zu einer Art Detektiv-Film, als Rachel und Noah versuchen herauszufinden, was es mit dem Ring auf sich hat und warum in dem Video ein verkrüppelter Baum, eine Frau, die sich im Spiegel betrachtet, eine Leiter, ein Leuchtturm und das Meer zu sehen sind. All diese Sachen scheinen keinen Sinn zu machen, doch Rachel ist eine Journalistin und kommt nach und nach einer Geschichte auf die Spur. Und als Zuschauer fieberst du so richtig mit, denn sieben Tage scheinen nicht viel Zeit zu sein, um diesem Rätsel auf die Spur zu kommen. Während der ganzen Zeit bleibt eine düstere Gruselatmosphäre erhalten und dir wird nicht langweilig, ganz im Gegenteil, den mit den immer wieder kehrenden Schockmomenten wird immer wieder deine Aufmerksamkeit gefesselt.
Alles in allem muß ich ein fettes Lob aussprechen. Die Kameraführung ist brillant. Schnelle Schnitte vermitteln ein Gefühl der Hektik, während die \"ruhigeren\" Szenen, wie zum Beispiel ein Baum, dessen Blätter blutrot wirken, eher ein beunruhigendes Gefühl der Angst verbreiten. Die Landschaften wirken düster und wenig anheimelnd und passen perfekt zu diesem Film und der Story.
Fazit:
******
Genial! \"The Ring\" überrascht mit einer gut durchdachten Story, gut eingestreuten Schock-Momenten und dem morbiden Spiel mit den Ängsten der Zuschauer. Gut, das Ende war seltsam und teilweise auch sehr unlogisch, weswegen ich einen Stern abziehe, aber darüber kann ich hinwegsehen. Auch wenn ich in dieser Nacht noch ein ganzes Weilchen wach lag, hat sich dieser Film doch für gelohnt. Jeder, der nicht wie ich von solchen Filmen immer etwas mitgenommen wird, wird seine helle Freude an diesem Psycho-Horror-Film haben.
Nyneave
Wenn du diesen Film gesehen hast. So ging es mir gestern nacht, nachdem ich diesen Leih-Film gesehen habe. Ich wäre für alles Geld der Welt nicht ans Telefon gegangen, wenn es geklingelt hätte. Doch erstmal zum Bericht...
Story:
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Zwei Teenager, Katie und Becca sind abends allein zu Hause und zappen im TV. Als beiden das zu langweilig wird, unterhalten sie sich über ein mysteriöses Video. Es heißt, wenn du es dir ansiehst, dann stirbst du sieben Tage später. Katie ist nervös, denn sie hat dieses Video wirklich gesehen, zusammen mit Freunden vor genau einer Woche. Es kommt, wie es kommen muß, Katie stirbt.
Auf der Beerdiungsfeier spricht ihre Mutter ihre Schwester Rachel Keller an, die als Reporterin arbeitet. Sie bittet sie, herauszufinden, warum ihre Tochter sterben mußte. Durch Zufall erfährt sie von dem Video und daß Becca in der psychatrischen Klinik ist. Zudem erfährt sie, das die Freunde, mit denen sie das letzte Wochenende verbracht hatte, ebenfalls tot sind, am selben Tag und zur selben Zeit gestorben wie Katie. Sie findet heraus, wo die Teenager das Wochenende vor ihrem plötzlichen Tod waren und fährt dorthin. Dort findet sie ein Video...besagtes Video. Als Reporterin von Natur aus neugierig sieht sie sich dieses Video an. Denn schließlich kann man doch nicht sterben, nur weil man sich ein Video ansieht?!
Doch nachdem sie das seltsame Video zu Ende gesehen hat, schellt das Telefon. Sie geht ran und eine Mädchenstimme sagt: \"Sieben Tage.\" Natürlich glaubt Rachel nicht an diese Legende und fängt unbekümmert mit ihren Nachforschungen an. Sie zeigt das Band ihrem Ex-Mann Noah und der ist keinesfalls beeindruckt. Bis das Telefon klingelt...
Nach und nach scheint sich zu zeigen, das doch etwas an der Legende dran ist...
Cast & Crew:
************
Regie - Gore Verbinski
Produktion - Walter F. Parkes, Laurie MacDonald
Drehbuch - Ehren Kruger
Ausführende Produktion - Mike Macari, Roy Lee, Michele Weisler, Neil Edelstein
Kamera - Bojan Bazelli
Romanvorlage - Koji Suzuki
Darsteller:
Rachel Keller - Naomi Watts
Noah - Martin Henderson
Aidan - David Dorfman
Richard Morgan - Brian Cox
Samara - Daveigh Chase
http://movies.uip.de/thering/
Meine Meinung:
**************
Zuerst war ich von der Story etwas irritiert. Doch beim Sehen stellt sich heraus, das dieser Film genialer Psycho-Horror ist. Ich war auf die Schockmomente keinesfalls gefaßt und darum wirkten sie auf mich noch beängstigender. Die Anfangsszene mit den beiden Mädchen wirkt vielleicht auf den ersten Blick wie eine ganz normale Szene aus den Teenie-Horrorfilmen, doch schon nach kürzester Zeit zeigt sich, dass der Regisseur Gore Verbinski hier nicht auf Splatter-Effekte abzielt, sondern den subtileren Horror aufgreift, nämlich den, der sich in deiner Seele festsetzt.
Rachels Sohn, Aidan ist mit dieser Story fest verbunden, denn er spricht mit einem toten Mädchen und zeichnet immer wieder seltsame Bilder, die einen Ring zeigen. Erinnert mich irgendwie an \"The Sixth Sense\".
Zuerst bekommst du die pure Portion Horror ab, doch dann entwickelt sich der Film zu einer Art Detektiv-Film, als Rachel und Noah versuchen herauszufinden, was es mit dem Ring auf sich hat und warum in dem Video ein verkrüppelter Baum, eine Frau, die sich im Spiegel betrachtet, eine Leiter, ein Leuchtturm und das Meer zu sehen sind. All diese Sachen scheinen keinen Sinn zu machen, doch Rachel ist eine Journalistin und kommt nach und nach einer Geschichte auf die Spur. Und als Zuschauer fieberst du so richtig mit, denn sieben Tage scheinen nicht viel Zeit zu sein, um diesem Rätsel auf die Spur zu kommen. Während der ganzen Zeit bleibt eine düstere Gruselatmosphäre erhalten und dir wird nicht langweilig, ganz im Gegenteil, den mit den immer wieder kehrenden Schockmomenten wird immer wieder deine Aufmerksamkeit gefesselt.
Alles in allem muß ich ein fettes Lob aussprechen. Die Kameraführung ist brillant. Schnelle Schnitte vermitteln ein Gefühl der Hektik, während die \"ruhigeren\" Szenen, wie zum Beispiel ein Baum, dessen Blätter blutrot wirken, eher ein beunruhigendes Gefühl der Angst verbreiten. Die Landschaften wirken düster und wenig anheimelnd und passen perfekt zu diesem Film und der Story.
Fazit:
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Genial! \"The Ring\" überrascht mit einer gut durchdachten Story, gut eingestreuten Schock-Momenten und dem morbiden Spiel mit den Ängsten der Zuschauer. Gut, das Ende war seltsam und teilweise auch sehr unlogisch, weswegen ich einen Stern abziehe, aber darüber kann ich hinwegsehen. Auch wenn ich in dieser Nacht noch ein ganzes Weilchen wach lag, hat sich dieser Film doch für gelohnt. Jeder, der nicht wie ich von solchen Filmen immer etwas mitgenommen wird, wird seine helle Freude an diesem Psycho-Horror-Film haben.
Nyneave
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