Erfahrungsbericht von Taschimaus
ICH HABE DEN RING GESEHEN UND LEBE NOCH IMMER..
Pro:
Tolle Story, geniale Umsetzung
Kontra:
eindeutig der Schluss
Empfehlung:
Ja
Hallo meine lieben Leserinnen und Leser!
Einleitung:
~*~*~*~*~
Am letzten Donnerstag haben mein Schatz und ich uns mal wieder eine Sneak-Preview angesehen. Ich hatte in den letzten Previews wirklich Pech gehabt, wurde ich doch mit Filmen wie „Mann umständehalber abzugeben“ oder „Schwere Jungs“ gequält. Dennoch war ich optimistisch und hoffte auf einen guten Film. Als dann der Moderator ankündigte, dass es in dem Film um ein mysteriöses Video geht war mir alles klar. Es würde also der Film kommen auf den ich mich so gefreut hatte. Schon der Trailer hatte mich wahnsinnig neugierig gemacht, denn ich finde Horrorfilme dieser Art wirklich gut und so hatte ich endlich mal wieder eine Sneak erwischt, wo ein guter Film läuft. Es handelte sich um den Horrorfilm „The Ring“. Heute möchte ich euch diesen Film, der in Deutschland übrigens am 13. Februar anläuft, einmal vorstellen.
Die Story:
~*~*~*~
Zu Beginn des Filmes scheint alles noch ganz harmlos zu sein. Zwei Mädchen sitzen auf einem Bett und schauen Fernsehen, nebenbei unterhalten sie sich und blödeln herum. Die eine erzählt der anderen von einem Gerücht, was unter den Jugendlichen umgeht. Sie erzählt von einer Videokassette und wenn man diese ansieht, dann bekommt man angeblich einen Anruf bei dem einem gesagt wird, dass man nur noch sieben Tage zu leben hat.
Zuerst denken beide an einen Scherz, aber eine der beiden, die übrigens Katie heißt, stirbt noch am selben Abend, denn sie hat dieses Video vor sieben Tagen mit einigen Freunden angesehen. Dies ist der Beginn einiger mysteriöser Todesfälle, die sich niemand erklären kann. Ihre Freundin Rebecca wird nach diesem Abend in die Psychiatrie eingewiesen, es muss also wirklich etwas schreckliches passiert sein, was sie dazu gebracht hat, dass sie total verstört ist.
Rachel, die Tante von Katie, wird von deren Mutter beauftragt diesem Todesfall auf den Grund zu gehen und sie beginnt sich auf die Spurensuche zu machen. Sie ist nämlich Journalistin und hofft darauf, dass sie daraus eventuell eine Story machen könnte. Einige Jugendliche berichten ihr später von dem gefährlichen Video und was ihr anfangs auch als Scherz erscheint wird bald bitterer Ernst. Sie findet dieses Video und auch sie bekommt den geheimnisvollen Anruf. Nun bleiben ihr also noch sieben Tage um das Geheimnis zu lüften oder sie wird sterben.
Viel mehr gibt es zu der Geschichte wirklich nicht zu erzählen, denn wenn man weitere Einzelheiten erzählt, dann wird die ganze Spannung genommen und das möchte ich ja schließlich nicht!
Die Schauspieler:
~*~*~*~*~*~*~
Die Hauptrolle wird von Naomi Watts gespielt, die ich in diesem Film zum ersten Mal auf der Leinwand gesehen habe. In dem Film „Mullholland Drive“ harre sie große Erfolge gefeiert, doch leider habe ich diesen Film noch nicht gesehen. Auch in „The Ring“ konnte sie mich überzeugen. Sie spielt ihre Rolle glaubwürdig, besonderes zum Schluss nimmt man ihr ab, wie viel Angst sie eigentlich hat. Ich muss auch sagen, dass sie hier nicht nur eine Frau ausgewählt haben, die gut spielen kann, sondern sie sah auf der Leinwand auch noch sehr gut aus. Es macht Spaß sich in ihre Rolle und deren Entwicklung hineinzuversetzen und da diese so gut dargestellt wird, fällt dies auch nicht schwer. Bis zum Schluss muss man einfach mit ihr mitfiebern. Alles in allem wurde hier eine passende Schauspielerin ausgewählt, die gut in das Szenario gepasst hat.
Der männliche Part wurde von Martin Henderson übernommen, der aber keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. Er ist die Stütze, die Rachel in diesem Film dringend braucht aber ansonsten sticht er nicht wirklich heraus. Seinen großen Auftritt hat er am Schluss des Filmes, denn auch er hat das Video angesehen und kann dem nicht entfliehen. Hier fand ich seine Leistung ganz okay, man hat ihm seine Angst in dieser Situation sehr gut angesehen. Seine Rolle ist sicher ein Part die mit jedem anderen genauso gut besetzt gewesen wäre, er hat eine solide Leistung abgeliefert, aber kommt gegen Naomi Watts nicht an.
David Dorfman ist der dritte Darsteller im Bunde, er spielt den Sohn von Rachel. Von der Konstellation der Personen fühlt man sich bei diesem Film doch sehr an „The Sixth Sense“ erinnert, aber ich kann gleich sagen, dass dies täuscht. David taucht nicht so oft auf wie die Hauptdarsteller, aber dennoch konnte er mich überzeugen. Irgendwie hat er immer so verstört aus der Wäsche geguckt und das war schon gut dargestellt. Ob man noch mal was von ihm hört ist die andere Sache, aber hier finde ich es gut, dass er ausgewählt wurde.
Meine Meinung:
~*~*~*~*~*~*~
Im Voraus wusste ich, dass es sich bei diesem Film um ein Remake eines japanischen Filmes handelt und ich muss ehrlich sagen, dass ich etwas skeptisch gewesen bin. Meist sind Remakes nicht so gut wie die Originale, da ich die japanische Version aber nicht kenne, bin ich ja nicht „vorbelastet“ gewesen. Auch die Kritiken versprachen einen Topfilm und er wurde schon in einem Atemzug mit dem Horrorfilm „The Sixth Sense“ genannt. Hier hatte ich also dementsprechende Erwartungen und ich kann im Nachhinein sagen, dass ich nicht enttäuscht gewesen bin.
Als die erste Szene von „The Ring“ auf der Leinwand zu sehen war, da musste ich ganz stark an typische Teenie-Horrorfilme denken, wie beispielsweise die „Scream-Trilogie“ oder eher noch an „Düstere Legenden“. Auch diese Filme fand ich okay, aber auf noch so einen Abklatsch wo man nur Blut spritzen sieht, hatte ich keine Lust. Zum Glück ändert sich dieser Eindruck dann aber recht schnell, denn dieser Film setzt nicht auf Ekeleffekte sondern er greift eher die Psyche des Zuschauers an. Ich saß nach den ersten Minuten schon gespannt im Kinosessel und diese Spannung hat auch den ganzen Film über angehalten.
Dabei wäre ich auch schon beim nächsten Punkt, der mir positiv aufgefallen ist. Da der Film von der Handlung chronologisch aufgebaut ist, weiß man zu Beginn der Todesfälle genauso wenig wie das betroffene Umfeld, sprich die Darsteller im Film. Dies ist sehr clever gemacht worden, denn so muss man bis zum Schluss mitfiebern und dem Rätsel so auf die Schliche kommen. Oft ist ja bei Horrorfilmen das Problem, dass man als Zuschauer alles viel zu leicht durchschauen kann, aber dies ist bei diesem Film überhaupt nicht der Fall.
Wie ich schon gesagt habe, finde ich es super, dass man endlich mal wieder einen „anspruchsvollen“ Horrorfilm (kann man das bei solchen Filmen überhaupt sagen???) geboten bekommt. Besonders das Video, dass man als Zuschauer des öfteren zu sehen bekommt, ist wirklich beängstigend, denn die Bilder sind sehr rätselhaft und stiften Verwirrung. Sehr gelungen fand ich deswegen auch die allerletzte Szene dieses Filmes, denn in dieser fühlt man sich als Zuschauer direkt angesprochen und das hat mir wirklich gut gefallen.
Andererseits habe ich aber noch einiges am Schluss zu kritisieren. Diese Kritik habe ich übrigens von mehreren schon gehört. Wenn man schon denkt, dass alles geklärt ist und das Rätsel sich soweit aufgelöst hat, dann ist er dennoch nicht zu Ende. Ich weiß nicht, was der Grund dafür war, dass man dieses Ende so gestaltet hat, aber irgendwie kam es mir so vor, als wären dem Regisseur zu wenige ekelige Szenen vorgekommen, so das er den letzten Abschnitt noch drangehängt hat. Es wirkt alles sehr hektisch und es werden wahnsinnig viele Infos in die letzten fünfzehn Minuten gepackt, was mir absolut nicht gefallen hat. Dies ist aber auch das einzige was ich zu kritisieren habe, vielleicht geht es anderen genauso?!
Eine Sache hat mir aber wirklich supergut gefallen und ich denke, dass dies auch für die Qualität des Filmes spricht. Zwischendurch hat man als Überleitung immer ein paar stimmungsvolle Landschaftsbilder gesehen, die sich perfekt in den Film eingefügt haben und die die Stimmung gut unterstützt haben. Dies zeigt, dass der Film vor allem durch Bilder beeindruckt, die sehr gut mit der Story im Einklang stehen. Die Umsetzung der Geschichte ist also meines Erachtens sehr gut gelungen.
Freigegeben wurde der Film ab 16 Jahren, was ich auf jeden Fall befürworten kann. Eine Freigabe ab 12 Jahren wäre auf jeden Fall falsch gewesen, denn dieser Film hinterlässt einige Eindrücke, die ich nicht so angenehm fand. Gerade weil er eher an der Psyche des Zuschauers nagt halte ich ihn für Jugendliche unter 16 Jahren definitiv nicht für geeignet. Außerdem könnte bei denen auch das Problem bestehen, dass sie den Film nicht so ganz verstehen, denn man muss hier schon etwas nachdenken um dem Inhalt folgen zu können. Alles in allem bin ich also auch hier zufrieden, was ich bei anderen Filmen ja schon des öfteren bemängelt habe.
Fazit:
~*~*~
Ein Film der mich wirklich überzeugt hat, aber es gab im Kino auch andere Meinungen. Man hat gemerkt, dass die Meinungen hier wirklich auseinander gehen, denn die einen halten diesen Film vielleicht für Blödsinn und andere, wie mich, hat er wirklich gefesselt. Die düstere Atmosphäre, die der Film mit sich bringt, ist wirklich sehenswert und ich denke, dass der Film auch sonst dazu anregt darüber nachzudenken, was bei mir meist für einen Film spricht, wenn man dies danach tut. Ich kann euch diesen Film wirklich empfehlen, wer Horrorfilme mag wird hier sicherlich nicht enttäuscht sein und ich denke, dass dieser Film auch in Deutschland sehr erfolgreich sein wird! Von mir gibt´s 4 Sternchen, denn der Schluss war für 5 Sterne etwas zu enttäuschend!
Danke für´s Lesen und Bewerten!
Liebe Grüße,
Eure Taschimaus
© by Natascha, erstveröffentlicht am 2003-02-03 bei ciao.com
PS: Es werden sich manche sicher fragen, wieso der Film gerade „The Ring“ heißt. Der Satz, der auch im Trailer schon gesagt wurde lautet „Wenn du stirbst siehst du den Ring“. Wenn man den Film gesehen hat, dann gibt dieser Satz einen Sinn, aber ich kann euch diese Bedeutung hier leider nicht verraten, denn sonst würde ich das Geheimnis ja preisgeben ;o)
Einleitung:
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Am letzten Donnerstag haben mein Schatz und ich uns mal wieder eine Sneak-Preview angesehen. Ich hatte in den letzten Previews wirklich Pech gehabt, wurde ich doch mit Filmen wie „Mann umständehalber abzugeben“ oder „Schwere Jungs“ gequält. Dennoch war ich optimistisch und hoffte auf einen guten Film. Als dann der Moderator ankündigte, dass es in dem Film um ein mysteriöses Video geht war mir alles klar. Es würde also der Film kommen auf den ich mich so gefreut hatte. Schon der Trailer hatte mich wahnsinnig neugierig gemacht, denn ich finde Horrorfilme dieser Art wirklich gut und so hatte ich endlich mal wieder eine Sneak erwischt, wo ein guter Film läuft. Es handelte sich um den Horrorfilm „The Ring“. Heute möchte ich euch diesen Film, der in Deutschland übrigens am 13. Februar anläuft, einmal vorstellen.
Die Story:
~*~*~*~
Zu Beginn des Filmes scheint alles noch ganz harmlos zu sein. Zwei Mädchen sitzen auf einem Bett und schauen Fernsehen, nebenbei unterhalten sie sich und blödeln herum. Die eine erzählt der anderen von einem Gerücht, was unter den Jugendlichen umgeht. Sie erzählt von einer Videokassette und wenn man diese ansieht, dann bekommt man angeblich einen Anruf bei dem einem gesagt wird, dass man nur noch sieben Tage zu leben hat.
Zuerst denken beide an einen Scherz, aber eine der beiden, die übrigens Katie heißt, stirbt noch am selben Abend, denn sie hat dieses Video vor sieben Tagen mit einigen Freunden angesehen. Dies ist der Beginn einiger mysteriöser Todesfälle, die sich niemand erklären kann. Ihre Freundin Rebecca wird nach diesem Abend in die Psychiatrie eingewiesen, es muss also wirklich etwas schreckliches passiert sein, was sie dazu gebracht hat, dass sie total verstört ist.
Rachel, die Tante von Katie, wird von deren Mutter beauftragt diesem Todesfall auf den Grund zu gehen und sie beginnt sich auf die Spurensuche zu machen. Sie ist nämlich Journalistin und hofft darauf, dass sie daraus eventuell eine Story machen könnte. Einige Jugendliche berichten ihr später von dem gefährlichen Video und was ihr anfangs auch als Scherz erscheint wird bald bitterer Ernst. Sie findet dieses Video und auch sie bekommt den geheimnisvollen Anruf. Nun bleiben ihr also noch sieben Tage um das Geheimnis zu lüften oder sie wird sterben.
Viel mehr gibt es zu der Geschichte wirklich nicht zu erzählen, denn wenn man weitere Einzelheiten erzählt, dann wird die ganze Spannung genommen und das möchte ich ja schließlich nicht!
Die Schauspieler:
~*~*~*~*~*~*~
Die Hauptrolle wird von Naomi Watts gespielt, die ich in diesem Film zum ersten Mal auf der Leinwand gesehen habe. In dem Film „Mullholland Drive“ harre sie große Erfolge gefeiert, doch leider habe ich diesen Film noch nicht gesehen. Auch in „The Ring“ konnte sie mich überzeugen. Sie spielt ihre Rolle glaubwürdig, besonderes zum Schluss nimmt man ihr ab, wie viel Angst sie eigentlich hat. Ich muss auch sagen, dass sie hier nicht nur eine Frau ausgewählt haben, die gut spielen kann, sondern sie sah auf der Leinwand auch noch sehr gut aus. Es macht Spaß sich in ihre Rolle und deren Entwicklung hineinzuversetzen und da diese so gut dargestellt wird, fällt dies auch nicht schwer. Bis zum Schluss muss man einfach mit ihr mitfiebern. Alles in allem wurde hier eine passende Schauspielerin ausgewählt, die gut in das Szenario gepasst hat.
Der männliche Part wurde von Martin Henderson übernommen, der aber keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. Er ist die Stütze, die Rachel in diesem Film dringend braucht aber ansonsten sticht er nicht wirklich heraus. Seinen großen Auftritt hat er am Schluss des Filmes, denn auch er hat das Video angesehen und kann dem nicht entfliehen. Hier fand ich seine Leistung ganz okay, man hat ihm seine Angst in dieser Situation sehr gut angesehen. Seine Rolle ist sicher ein Part die mit jedem anderen genauso gut besetzt gewesen wäre, er hat eine solide Leistung abgeliefert, aber kommt gegen Naomi Watts nicht an.
David Dorfman ist der dritte Darsteller im Bunde, er spielt den Sohn von Rachel. Von der Konstellation der Personen fühlt man sich bei diesem Film doch sehr an „The Sixth Sense“ erinnert, aber ich kann gleich sagen, dass dies täuscht. David taucht nicht so oft auf wie die Hauptdarsteller, aber dennoch konnte er mich überzeugen. Irgendwie hat er immer so verstört aus der Wäsche geguckt und das war schon gut dargestellt. Ob man noch mal was von ihm hört ist die andere Sache, aber hier finde ich es gut, dass er ausgewählt wurde.
Meine Meinung:
~*~*~*~*~*~*~
Im Voraus wusste ich, dass es sich bei diesem Film um ein Remake eines japanischen Filmes handelt und ich muss ehrlich sagen, dass ich etwas skeptisch gewesen bin. Meist sind Remakes nicht so gut wie die Originale, da ich die japanische Version aber nicht kenne, bin ich ja nicht „vorbelastet“ gewesen. Auch die Kritiken versprachen einen Topfilm und er wurde schon in einem Atemzug mit dem Horrorfilm „The Sixth Sense“ genannt. Hier hatte ich also dementsprechende Erwartungen und ich kann im Nachhinein sagen, dass ich nicht enttäuscht gewesen bin.
Als die erste Szene von „The Ring“ auf der Leinwand zu sehen war, da musste ich ganz stark an typische Teenie-Horrorfilme denken, wie beispielsweise die „Scream-Trilogie“ oder eher noch an „Düstere Legenden“. Auch diese Filme fand ich okay, aber auf noch so einen Abklatsch wo man nur Blut spritzen sieht, hatte ich keine Lust. Zum Glück ändert sich dieser Eindruck dann aber recht schnell, denn dieser Film setzt nicht auf Ekeleffekte sondern er greift eher die Psyche des Zuschauers an. Ich saß nach den ersten Minuten schon gespannt im Kinosessel und diese Spannung hat auch den ganzen Film über angehalten.
Dabei wäre ich auch schon beim nächsten Punkt, der mir positiv aufgefallen ist. Da der Film von der Handlung chronologisch aufgebaut ist, weiß man zu Beginn der Todesfälle genauso wenig wie das betroffene Umfeld, sprich die Darsteller im Film. Dies ist sehr clever gemacht worden, denn so muss man bis zum Schluss mitfiebern und dem Rätsel so auf die Schliche kommen. Oft ist ja bei Horrorfilmen das Problem, dass man als Zuschauer alles viel zu leicht durchschauen kann, aber dies ist bei diesem Film überhaupt nicht der Fall.
Wie ich schon gesagt habe, finde ich es super, dass man endlich mal wieder einen „anspruchsvollen“ Horrorfilm (kann man das bei solchen Filmen überhaupt sagen???) geboten bekommt. Besonders das Video, dass man als Zuschauer des öfteren zu sehen bekommt, ist wirklich beängstigend, denn die Bilder sind sehr rätselhaft und stiften Verwirrung. Sehr gelungen fand ich deswegen auch die allerletzte Szene dieses Filmes, denn in dieser fühlt man sich als Zuschauer direkt angesprochen und das hat mir wirklich gut gefallen.
Andererseits habe ich aber noch einiges am Schluss zu kritisieren. Diese Kritik habe ich übrigens von mehreren schon gehört. Wenn man schon denkt, dass alles geklärt ist und das Rätsel sich soweit aufgelöst hat, dann ist er dennoch nicht zu Ende. Ich weiß nicht, was der Grund dafür war, dass man dieses Ende so gestaltet hat, aber irgendwie kam es mir so vor, als wären dem Regisseur zu wenige ekelige Szenen vorgekommen, so das er den letzten Abschnitt noch drangehängt hat. Es wirkt alles sehr hektisch und es werden wahnsinnig viele Infos in die letzten fünfzehn Minuten gepackt, was mir absolut nicht gefallen hat. Dies ist aber auch das einzige was ich zu kritisieren habe, vielleicht geht es anderen genauso?!
Eine Sache hat mir aber wirklich supergut gefallen und ich denke, dass dies auch für die Qualität des Filmes spricht. Zwischendurch hat man als Überleitung immer ein paar stimmungsvolle Landschaftsbilder gesehen, die sich perfekt in den Film eingefügt haben und die die Stimmung gut unterstützt haben. Dies zeigt, dass der Film vor allem durch Bilder beeindruckt, die sehr gut mit der Story im Einklang stehen. Die Umsetzung der Geschichte ist also meines Erachtens sehr gut gelungen.
Freigegeben wurde der Film ab 16 Jahren, was ich auf jeden Fall befürworten kann. Eine Freigabe ab 12 Jahren wäre auf jeden Fall falsch gewesen, denn dieser Film hinterlässt einige Eindrücke, die ich nicht so angenehm fand. Gerade weil er eher an der Psyche des Zuschauers nagt halte ich ihn für Jugendliche unter 16 Jahren definitiv nicht für geeignet. Außerdem könnte bei denen auch das Problem bestehen, dass sie den Film nicht so ganz verstehen, denn man muss hier schon etwas nachdenken um dem Inhalt folgen zu können. Alles in allem bin ich also auch hier zufrieden, was ich bei anderen Filmen ja schon des öfteren bemängelt habe.
Fazit:
~*~*~
Ein Film der mich wirklich überzeugt hat, aber es gab im Kino auch andere Meinungen. Man hat gemerkt, dass die Meinungen hier wirklich auseinander gehen, denn die einen halten diesen Film vielleicht für Blödsinn und andere, wie mich, hat er wirklich gefesselt. Die düstere Atmosphäre, die der Film mit sich bringt, ist wirklich sehenswert und ich denke, dass der Film auch sonst dazu anregt darüber nachzudenken, was bei mir meist für einen Film spricht, wenn man dies danach tut. Ich kann euch diesen Film wirklich empfehlen, wer Horrorfilme mag wird hier sicherlich nicht enttäuscht sein und ich denke, dass dieser Film auch in Deutschland sehr erfolgreich sein wird! Von mir gibt´s 4 Sternchen, denn der Schluss war für 5 Sterne etwas zu enttäuschend!
Danke für´s Lesen und Bewerten!
Liebe Grüße,
Eure Taschimaus
© by Natascha, erstveröffentlicht am 2003-02-03 bei ciao.com
PS: Es werden sich manche sicher fragen, wieso der Film gerade „The Ring“ heißt. Der Satz, der auch im Trailer schon gesagt wurde lautet „Wenn du stirbst siehst du den Ring“. Wenn man den Film gesehen hat, dann gibt dieser Satz einen Sinn, aber ich kann euch diese Bedeutung hier leider nicht verraten, denn sonst würde ich das Geheimnis ja preisgeben ;o)
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