Ring (VHS) Testbericht

Ring-vhs-horrorfilm
ab 5,70
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Erfahrungsbericht von Sunny21

Fernsehen gefährdet die Gesundheit!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Vorgeschichte:
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Eigentlich wollte ich ja letzten Dienstag -da ist ja bei uns immer Kinotag- in Anatomie 2 mit Mutti und Schatzi gehen, doch da ich bedingt durch eine böse Grippe ausgeschaltet war, haben wir uns am Samstag spontan entschieden in eine Spätvorstellung zu gehen. Dummerweise lief Anatomie 2 erst in 45 min und der nächste Film der an dem Abend startete war "Ring" und weil wir nicht warten wollten wurde "Ring" unser "Abendschocker"....


Zur Erklärung:
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Der 115 minütige Streifen "Ring" ist ein Remake des größten Kinoerfolgs den es in Japan je gegeben hat. Basierend auf einer Romantrilogie von Suzuki Koji wurden "Ringu" und "Ringu 2" (beide 1998) und "Ringu 0" ,die Vorgeschichte (2000) gedreht. Also kann man hierzulande wohl auch auf Fortsetzungen des Films hoffen.

"Ring" wurde ab 16 Jahre freigegeben was ich soweit auch als tragbar finde, da auf Blut- und Gewaltszenen verzichtet wird dafür geht der Film vielmehr ans Nervenkostüm des Betrachters.


Die Hauptfiguren:
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Brian Cox - Richard Morgan
David Dorfman - Aidan
Jane Alexander - Dr. Grasnik
Martin Henderson - Noah
Naomi Watts - Rachel Keller


Der Film:
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Rachel Keller, alleinerziehende Mutter Ihres geliebten Sohnes Aidan, arbeitet als Journalistin und schlägt sich dabei mehr schlecht als recht durch, ihr fehlt eine gute Story die ihren Boss überzeugen würde.

Doch dann stirbt auf tragische Art und Weise die beste Freundin und Cousine von Aidan die Teenagerin Katie. Katies beste Freundin Becca, die am gleichen Abend bei Katie zuhause war hat seit diesem Ereignis panische Angst vor Fernsehgeräten und man sieht die ärmste wie sie völlig verstört in einer Nervenanstalt unterbracht vor sich hin vegetiert. Doch an was ist Katie eigentlich verstorben?

Die Ärzte sagen es wäre ein Herzinfarkt gewesen, doch mit diesem Urteil gibt sich Katies trauernde Mutter nicht zufrieden -welsches 16 Jahre alte Mädchen erleidet denn schon einen Herzinfarkt? Und sie bittet ihre Schwester Rachel den genaueren totesumständen Katies nachzugehen.

Rachel findet heraus, daß Katies Freund und auch 2 beste Freunde Katies alle genau wie Katie um jeweils 22.00 Uhr am gleichen Tag, auch unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen sind. Rachel bekommt von guten Freunden der verunglückten gesagt, das das ganze wohl mit einem Video zu tun hätte, daß wenn man es sich anschaut dazu führe das man 7 Tage darauf stirbt. Für Rachel klingt das ganze eher wie ein modernes Märchen, dennoch macht sie sich auf den Weg, zu einer Ferienhütte in der Katie und ihre Freunde 7 Tage vor deren tot gewohnt haben. Auch Rachel schaut sich dort das Video an das sehr surreal wirkt und nach Ende des Videos klingelt das Telefon und eine weibliche Stimme droht düster "Noch 7 Tage!".

Rachel ist sehr beunruhigt sehen doch alle Fotos die sie von sich selbst nach dem schauen des Videos macht so verzogen aus wie die Bilder ihrer toten Nichte Katie. Sie bittet ihren Ex-Freund -den Vater Aidans- Noah ,der seines Zeichens Videoexperte ist, um Hilfe. Rachel fertigt eine Kopie des Bandes an und Noah schaut sich diese an...

... und auch für ihn klingelt das Telefon. Später schaut auch Rachels Sohn Aidan sich das Video an, weil Rachel es dummerweise offen liegen gelassen hatte. Jetzt läuft die Zeit hart gegen Rachel und alles was ihr lieb ist...

Sie recherchiert weiter und weiter und so findet sie heraus, daß das Video mit einem Familiendrama der Familie Morgan zu tun hat. Anna Morgan und ihr Mann Richard sind stolze Besitzer einer Pferderanch auf einer Insel und wünschen sich sehnlichst ein Kind. Doch Anna bekommt nur Fehlgeburten und so entschließen sich die Morgans Samara zu adoptieren, woher die Morgans Samara hatten weiß niemand auf der Insel. Kurz darauf sterben die Pferde der Morgans an einer seltsamen Krankheit -die Pferde ertränken sich selbst. Anna landet in einer Nervenanstalt und stirbt dort und auch Samara war seither nicht mehr gesehen ...ist dort nurnoch der alte Richard Morgan und der begeht als er von Samara hört kurzerhand Selbstmord.

Rachel steht am Anfang ihres 7. Tages wieder am Anfang ihrer suche in der kleinen Hütte in den Bergen, dort wo sie ihre suche begonnen hatte und der Ring ...Pardon... Kreis schließt sich.


Das Video:
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Eine Videokassette, die mit alptraumhaften Bildern bespielt ist. Es erscheinen surreale Bilder die anfänglich keinen Sinn ergeben doch im Laufe des Films zumindest etwas klarer werden. Man könnte glauben man sehe sich einen Alptraum von jemanden an. Maden, tote Pferde, eine lachende Frau, Unwetter, ein Brunnen, ein Mädchen, ein Ring und *zisch* ENDE

Das Video ist das ungelöste Rätsel. Wie ist es entstanden? Die Antwort bleibt wohl zumindest in diesem 1. Film unbeantwortet.


mein Fazit:
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Die Schauspieler sind in diesem Film alle eher unbekannt, doch das macht dem ganzen kein Abbruch. Der Regisseur Gore Verbinski verzichtet auch Splatterhorrorkino Marke "Halloween" sondern lehrt uns auf andere Art und Weise das Gruseln. Er greift uns Zuschauer an unseren Nerven an, er spielt mit unserem Nervenkostüm. Er kocht die Spannung teilweise so hoch das der Kinobesucher sich halb zu Tode erschreckt bei
einem kleinen Tierchen das über die Leinwand krabbelt (ich denke da nur an den Tausendfüssler, die Frau neben mir hat ganzschön geschrieen *fg*) und selbst eine kleine Fliege ist plötzlich total eklig.
Weiter kommt oft so das Gefühl hoch "Jetzt passiert es!" und dann ist die Kamera auch in diesem fiesen Blickwinkel wie wir ihn aus Horrorfilmen wie "Scream" kennen und man weiß jetzt steht der Mörder hinter der Tür und tötet das arme verängstigte Opfer. Doch nicht so in "Ring" hier wird anderes Horrorkino gemacht -meist wie gesagt im Kopf des Zuschauers.

Aidan erinnert etwas an den Jungen aus "The 6th Sense" und wirkt auch etwas gespenstisch mit seinem käsigen Gesicht ,seinen seltsamen Zeichnungen und Träumen. Das Video um das es eigentlich geht könnte man in die Richtung "Blair Witch 1" einordnen (Wackelbilder, seltsame Geräusche, unbegreifbar).

Gut gelungen finde ich auch das Ende des Films das die Tür für eine Weiterverfilmung offen läst und genau wie beim Ende von "Blair Witch 1" eine Menge Fragen offen läst....

Abschließend beurteile ich den Film als sehenswert und gebe ihm ein „gut“ gerade für diese "schön-schaurigen-und-beklemmenden" Atmosphäre.


Danke fürs Lesen!

Noch etwas gruseln?
http://movies.uip.de/ring


PS: Eine kleine Anekdote. Meine Mutti hatte auf ihrem Telefon nach dem Kinobesuch einen Anruf in Abwesenheit von einem unbekannt. Teilnehmer auf ihrem Telefon verzeichnet -danach war ihr nicht so wohl im Bauch.
Warum? Film anschauen!

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