Ring (VHS) Testbericht

Ring-vhs-horrorfilm
ab 5,70
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Erfahrungsbericht von Kela4

Dem Tod auf den Fersen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Titel: The Ring
Regie: George Verbinski
Darsteller: Naomi Watts, Martin Henderson, David Dorfman
USA, 2002
Laufzeit: 115 Minuten
Genere: Mystery, Thriller, Horror
FSK: ab 16 Jahren

Inhalt:
Katie und Becca sind zwei ganz normale Teenager. Und so wie es sich für einen Horrorfilm gehört, versuchen sich sich gegenseitig mit kleinen Horrorstories aufzuziehen. Darunter auch eine über einen geheimnisvolles Video: Jeder, der das Video sieht, bekommt sofort einen Anruf durch welchen ihm mitgeteilt wird, dass er nur noch 7 Tage zu leben hat. Doch der Spass der Teenies hört bald auf - Katie ist nämlich wirklich tot und keiner weiss warum. Und damit wäre die Geschichte zu Ende, gäbe es da nicht Aidan - der kleine Junge, Katies Cousin, scheint ihren Tod vergessen zu haben. Seine Mutter, die Journalistin Rachel, hängt sich in die Story und stellt fest: Katie hat ein Video gesehen und sie war nicht alleine, alle die dabei waren sind ebenfalls tot, gestorben unabhängig voneinander am selben Abend, sogar zur selben Uhrzeit. Sie beschafft sich das Video und sieht es sich an, plötzlich klingelt das Telefon. Und eher sie sich versieht, kämpft sie nicht nur um ihr Leben sondern auch um das ihres Sohnes und wird gezwungen auf eine Entdeckungsreise zu gehen, bei der die eine oder andere Grausamkeit des Menschen aufgedeckt wird.

Naomi Watts wirkt am Anfang des Films als estwas aufgesetzt und unnatürlich, im Laufe des Films läuft sie zur Hochform auf und lässt den Zuschauer ihren Angstschweiss förmlich riechen.
David Dorfman, der ihren Sohn spielt, ist schwer einzuschätzen. Die Darstellung ist überzeugend, aber seine Rolle ist nicht groß genug um ihn mit Haley Joel Osment aus \"The 6th Sense\" vergleichen zu können.
Von den Hauptdarstellern bleibt uns lediglich Martin Handerson, ein ziemlicher Newcomber auf der großen Leinwand. Er spielt den Ex-Mann von Rachel und ist der Vater des kleinen Aidan. Zuerst skeptisch wird er gezwungen, an die Macht des Videos zu glauben und unterstützt Rachel auf ihrer Suche nach den Antworten und den dazu passenden Fragen. Etwas amateuhaft wirkt er seine Darbietung schon, aber nicht nervend. Ein guter Durchschnitt hier, lobenswert für einen Newcomber.

Was bleibt ist das Video, eine Aneinanderreihung teils realer Bilder, die bei genauer Betrachtung immer mehr Details offenbaren und letztendlich den Schlüssel des Rätsels in sich tragen, wenn man nur genau genug hinschaut.

The Ring ist mystisch, unglaublich spannend und dunkel, düster, grau. Die Geräuschkulisse ist im allgemeinen leise bis nicht vorhanden, umso mehr hört man jedes Geräusch doppelt, dreifach so laut und erschreckend. Weniger ist halt doch mehr und die Spannung lässt sich auch ohne abgetrennte Gliedmassen und herausspritzende Hirne aufrechterhalten.

Was bleibt abschliessend zu sagen? Vielleicht das \"The Ring\" ein sehr guter - sowohl handwerklich als auch von der Idee her - Film ist. Aber das es sich doch mal lohnen kann in massiv beworbene Hollywood-Produktionen reinzugehen. \"The Ring\" ist ein Film, auf den man sich einlassen muss, tut man dies, lässt er dich nicht mehr los.

12 Bewertungen