Erfahrungsbericht von zewland
Die neue Referenz der aktuellen Horrorfilme
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo!
Den Titel meines Berichtes möchte ich nur unterstreichen. Ich ging in diesen Film ohne grosse Erwartungen und wurde jedoch vollends positiv überrascht. Ich habe schon lange keinen so guten Horrorfilm mehr gesehen und ich glaube seit "Event Horizont" hatte ich nicht mehr einen dermassen hohen Dauerpuls wie bei diesem Film.
Doch lasset Euch berichten:
+++++ Story ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Die Story beginnt ein wenig konfus. Man sieht zwei Mädchen von denen eine davon zu erzählen anfängt, dass sie gehört habe, dass es ein Video gibt, welches, wenn man es sich ansieht, einen binnen sieben Tage tötet.
Das andere Mädchen sieht auf einmal erschrocken drein und erzählt, dass sie genau dieses Video vor einer Woche mit Freunden in einer abgelegenen Hütte angesehen habe. Zwar passiert in dieser Sekunde nichts, doch stirbt dieses Mädchen wirklich noch an diesem Abend.
Es gibt ein Begräbnis und zu diesem Begräbnis kommen alle Verwandten und Freunde. Sowie auch die Tante der Verstorbenen, Rachel (Naomi Watts), welche Journalistin und allein erziehende Mutter ist. Ihr zehnjähriger Sohn Aiden (David Dorfman) war der beste Freund seiner 17 jährigen Cousine.
Die Mutter der Verstorbenen bittet Rachel, ihre Schwester, den Tod des Mädchens zu überprüfen und die merkwürdige Todesursache zu ergründen.
Rachel erfährt gleich am Begräbnis von einigen Freundinnen der Verstorbenen, dass nicht nur sie, sondern auch die Freunde mit denen sie auf der Hütte war am gleichen Tag verstorben sind. Und sie erfährt von dem Video, das einem sieben Tage nachdem man es sich angesehen hat tötet.
Durch Fotos die sie im Zimmer der Verstorbenen findet gelangt sie an die Informationen wann und wo die Kids unterwegs waren als sie das "Video" angeblich angesehen haben.
Sie begibt sich zu jener Hütte wo auch die Kids abgestiegen sind. Im Hüttenverleih findet sie auch das angebliche Video und nimmt es mit.
In der Hütte angekommen macht Rachel es sich bequem, legt die Kassette ein und sieht sich das Video an....
... und Sekunden nachdem sie sich das Video angesehen hat klingelt das Telefon und eine Stimme sagt: "Du wirst in sieben Tagen sterben!".
Und damit beginnt ein Gruselschocker der vielleicht zugegeben vereinzelt Fragen aufwirft die wenn man sie logisch beantworten möchte keinen Sinn ergeben, aber dennoch zwei Stunden pure Spannung und Thrill garantiert.
+++++ Film-Kritik +++++++++++++++++++++++++++++++++
Ich habe Euch von der Story mit Absicht nur den Beginn erzählt, da diese selbst sehr viel zum Film beiträgt und ich finde ihr solltet ihn Euch selbst ansehen.
Wie schon oben gesagt, gibt es im Film ein, zwei Fragen die einfach ungeklärt bleiben bzw. nicht ganz logisch sind. Doch das tut dem Film keinen Abbruch.
Ich habe bereits weiter oben den Film mit "Event Horizont" verglichen und dieser Vergleich kommt nicht von ungefähr. „The Ring“ verwendet das gleiche Prinzip: Zu Beginn, an Stellen, wo man es nicht erwartet tritt ein Schockeffekt ein. Dies beeinflusst den Zuseher so, dass er den gesamten restlichen Film auf ähnliche Schocker wartet obwohl es teilweise nur komplett harmlose Stellen zu sein scheinen.
Der Film baut von der ersten Sekunde an eine Atmosphäre und Spannung auf, die sich durch den gesamten Film trägt und den Puls nie unter 180 kommen lässt. Es kommt sogar soweit, dass ein normaler Einkauf in einem Lebensmittelladen unheimlich wirkt.
Dies schafft der Film dadurch, indem er mit sehr intelligenten und subtilen Methoden wie mit fehlender Musik oder lauten Atemgeräusche arbeitet, welche die Spannung immer höher treiben.
Getragen wird das Ganze von einer Story die sich genial entwickelt und die man als Zuseher, je weiter der Film fortgeschritten ist, endlich lösen möchte. Doch es geht immer nur Stückchenweise voran und immer wenn das Rätsel vor einer Lösung steht tut sich ein neues schauriges Detail auf, das den Film in noch tiefere Abgründe stürzt.
Das genialste am ganzen Film aber ist dessen Schluss, - ich möchte hier nicht ansatzweise verraten was dieser ist - denn dieser gibt dem Film genau den letzten Schliff, der ihn für mich zur Referenz aufsteigen lässt.
+++++ Schauspieler, schauspielerische Leistung +++++++++++++
Also hier muss ich grosse Pluspunkte vergeben. Die Rollen sind optimal besetzt und die schauspielerische Leistung ist absolut toll.
Die Hauptdarstellerin (Rachel, Naomi Watts) spielt ihre Rolle meiner Meinung nach am besten. Ich geh sogar soweit, dass ich behaupten möchte, dass man erstmals einer Horrordarstellerin einen Oscar geben könnte.
Rachels Sohn (Aiden, David Dorman) macht das Quäntchen überirdische im Menschen aus. Im Laufe des Filmes entwickelt er sich zum Quell zusätzlicher Details die des Rätsels Lösung sind. Die beiden ergänzen sich zusammen mit dem Vater des Jungen wunderbar und runden die Atmosphäre des Filmes perfekt ab.
+++++ Musik, Screenplay, Features +++++++++++++++++++++++
Der gesamte Film arbeitet mit sehr einfachen Mitteln und es gibt eigentlich wenig "grausame" Szenen. Die Aufmachung des Filmes ist schlicht doch passend und die Einfachheit und Realitätsnähe des Equipments ist wie alles in dem Film optimal gewählt.
Zur Musik kann ich nur folgendes sagen: Ich habe keinen einzigen Ton in Erinnerung, ausser dass ich bemerkt habe, dass es an manchen Stellen überhaupt keine Musik gab. Der Rest der Musik war einfach ein Teil des Filmes, was wohl das grösste Kompliment für Filmmusik sein sollte.
+++++ Sonstige Information ++++++++++++++++++++++++++++
Ich habe mich jetzt mit einer Freundin unterhalten, die das Buch gelesen hat. Ich wollte ein paar Antworten auf meine Fragen erhalten. Leider habe ich diese aber nicht vollständig erhalten, da der Film doch um einiges noch vom Buch abweicht.
Des Weiteren habe ich durch Internetreserche erfahren, dass der Film zuerst in Japan gedreht und vorgeführt wurde und auf Grund des grossen Erfolges einfach für Europa und Amerika nachgespielt und in die Kinos gebracht wurde.
+++++ Fazit +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ein Gruselschocker der extra-Klasse, der mit optimal zusammen spielenden Bereichen eine Atmosphäre schafft die ihresgleichen sucht. Dem Film liegt zusätzlich eine tolle Geschichte zu Grunde, die ihn in die Referenzklasse des Horrogenre hebt.
Beste Grüsse,
zewi
PS: Sorry, hatte den falschen Film eingefügt.
Den Titel meines Berichtes möchte ich nur unterstreichen. Ich ging in diesen Film ohne grosse Erwartungen und wurde jedoch vollends positiv überrascht. Ich habe schon lange keinen so guten Horrorfilm mehr gesehen und ich glaube seit "Event Horizont" hatte ich nicht mehr einen dermassen hohen Dauerpuls wie bei diesem Film.
Doch lasset Euch berichten:
+++++ Story ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Die Story beginnt ein wenig konfus. Man sieht zwei Mädchen von denen eine davon zu erzählen anfängt, dass sie gehört habe, dass es ein Video gibt, welches, wenn man es sich ansieht, einen binnen sieben Tage tötet.
Das andere Mädchen sieht auf einmal erschrocken drein und erzählt, dass sie genau dieses Video vor einer Woche mit Freunden in einer abgelegenen Hütte angesehen habe. Zwar passiert in dieser Sekunde nichts, doch stirbt dieses Mädchen wirklich noch an diesem Abend.
Es gibt ein Begräbnis und zu diesem Begräbnis kommen alle Verwandten und Freunde. Sowie auch die Tante der Verstorbenen, Rachel (Naomi Watts), welche Journalistin und allein erziehende Mutter ist. Ihr zehnjähriger Sohn Aiden (David Dorfman) war der beste Freund seiner 17 jährigen Cousine.
Die Mutter der Verstorbenen bittet Rachel, ihre Schwester, den Tod des Mädchens zu überprüfen und die merkwürdige Todesursache zu ergründen.
Rachel erfährt gleich am Begräbnis von einigen Freundinnen der Verstorbenen, dass nicht nur sie, sondern auch die Freunde mit denen sie auf der Hütte war am gleichen Tag verstorben sind. Und sie erfährt von dem Video, das einem sieben Tage nachdem man es sich angesehen hat tötet.
Durch Fotos die sie im Zimmer der Verstorbenen findet gelangt sie an die Informationen wann und wo die Kids unterwegs waren als sie das "Video" angeblich angesehen haben.
Sie begibt sich zu jener Hütte wo auch die Kids abgestiegen sind. Im Hüttenverleih findet sie auch das angebliche Video und nimmt es mit.
In der Hütte angekommen macht Rachel es sich bequem, legt die Kassette ein und sieht sich das Video an....
... und Sekunden nachdem sie sich das Video angesehen hat klingelt das Telefon und eine Stimme sagt: "Du wirst in sieben Tagen sterben!".
Und damit beginnt ein Gruselschocker der vielleicht zugegeben vereinzelt Fragen aufwirft die wenn man sie logisch beantworten möchte keinen Sinn ergeben, aber dennoch zwei Stunden pure Spannung und Thrill garantiert.
+++++ Film-Kritik +++++++++++++++++++++++++++++++++
Ich habe Euch von der Story mit Absicht nur den Beginn erzählt, da diese selbst sehr viel zum Film beiträgt und ich finde ihr solltet ihn Euch selbst ansehen.
Wie schon oben gesagt, gibt es im Film ein, zwei Fragen die einfach ungeklärt bleiben bzw. nicht ganz logisch sind. Doch das tut dem Film keinen Abbruch.
Ich habe bereits weiter oben den Film mit "Event Horizont" verglichen und dieser Vergleich kommt nicht von ungefähr. „The Ring“ verwendet das gleiche Prinzip: Zu Beginn, an Stellen, wo man es nicht erwartet tritt ein Schockeffekt ein. Dies beeinflusst den Zuseher so, dass er den gesamten restlichen Film auf ähnliche Schocker wartet obwohl es teilweise nur komplett harmlose Stellen zu sein scheinen.
Der Film baut von der ersten Sekunde an eine Atmosphäre und Spannung auf, die sich durch den gesamten Film trägt und den Puls nie unter 180 kommen lässt. Es kommt sogar soweit, dass ein normaler Einkauf in einem Lebensmittelladen unheimlich wirkt.
Dies schafft der Film dadurch, indem er mit sehr intelligenten und subtilen Methoden wie mit fehlender Musik oder lauten Atemgeräusche arbeitet, welche die Spannung immer höher treiben.
Getragen wird das Ganze von einer Story die sich genial entwickelt und die man als Zuseher, je weiter der Film fortgeschritten ist, endlich lösen möchte. Doch es geht immer nur Stückchenweise voran und immer wenn das Rätsel vor einer Lösung steht tut sich ein neues schauriges Detail auf, das den Film in noch tiefere Abgründe stürzt.
Das genialste am ganzen Film aber ist dessen Schluss, - ich möchte hier nicht ansatzweise verraten was dieser ist - denn dieser gibt dem Film genau den letzten Schliff, der ihn für mich zur Referenz aufsteigen lässt.
+++++ Schauspieler, schauspielerische Leistung +++++++++++++
Also hier muss ich grosse Pluspunkte vergeben. Die Rollen sind optimal besetzt und die schauspielerische Leistung ist absolut toll.
Die Hauptdarstellerin (Rachel, Naomi Watts) spielt ihre Rolle meiner Meinung nach am besten. Ich geh sogar soweit, dass ich behaupten möchte, dass man erstmals einer Horrordarstellerin einen Oscar geben könnte.
Rachels Sohn (Aiden, David Dorman) macht das Quäntchen überirdische im Menschen aus. Im Laufe des Filmes entwickelt er sich zum Quell zusätzlicher Details die des Rätsels Lösung sind. Die beiden ergänzen sich zusammen mit dem Vater des Jungen wunderbar und runden die Atmosphäre des Filmes perfekt ab.
+++++ Musik, Screenplay, Features +++++++++++++++++++++++
Der gesamte Film arbeitet mit sehr einfachen Mitteln und es gibt eigentlich wenig "grausame" Szenen. Die Aufmachung des Filmes ist schlicht doch passend und die Einfachheit und Realitätsnähe des Equipments ist wie alles in dem Film optimal gewählt.
Zur Musik kann ich nur folgendes sagen: Ich habe keinen einzigen Ton in Erinnerung, ausser dass ich bemerkt habe, dass es an manchen Stellen überhaupt keine Musik gab. Der Rest der Musik war einfach ein Teil des Filmes, was wohl das grösste Kompliment für Filmmusik sein sollte.
+++++ Sonstige Information ++++++++++++++++++++++++++++
Ich habe mich jetzt mit einer Freundin unterhalten, die das Buch gelesen hat. Ich wollte ein paar Antworten auf meine Fragen erhalten. Leider habe ich diese aber nicht vollständig erhalten, da der Film doch um einiges noch vom Buch abweicht.
Des Weiteren habe ich durch Internetreserche erfahren, dass der Film zuerst in Japan gedreht und vorgeführt wurde und auf Grund des grossen Erfolges einfach für Europa und Amerika nachgespielt und in die Kinos gebracht wurde.
+++++ Fazit +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ein Gruselschocker der extra-Klasse, der mit optimal zusammen spielenden Bereichen eine Atmosphäre schafft die ihresgleichen sucht. Dem Film liegt zusätzlich eine tolle Geschichte zu Grunde, die ihn in die Referenzklasse des Horrogenre hebt.
Beste Grüsse,
zewi
PS: Sorry, hatte den falschen Film eingefügt.
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