The Tide Is High (Get The Feeling) - Atomic Kitten Testbericht

The-tide-is-high-get-the-feeling-atomic-kitten
ab 0,68
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

5 Sterne
(4)
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(1)
1 Stern
(1)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von springschting

Die Flut kommt...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Mal wieder ein Bericht über einen Musikclip, der einige Wochen oft bei den Musiksendern gespielt wurde. Die Rede ist von ‚The Tide is High’ von ‚Atomic Kitten’. Wahrscheinlich hat den Clip schon fast jeder mal gesehen, und trotzdem möchte ich noch einmal darüber Berichten. Ob ich diesen Clip nun gut finde oder nicht, soll dieser Bericht zeigen.

Atomic Kitten
Diese Gruppe, bestehend aus Natasha Hamilton, Jenny Frost und Liz McClaron (früher mit dabei: Kerry Katona, ist wegen Schwangerschaft ausgestiegen (Kind mit Bryan von Westlife) und wurde durch Jenny ersetzt), kommt aus England, und hat spätestens seit ‚Whole Again’ auch hier in Deutschland den Status ‚Star’ erreicht. Ihre Hits ‚Eternal Flame’ und ‚It’s Ok’ waren alle auf Platz 1 der deutschen Singlecharts, und man muss sagen, dass diese Lieder auch gar nicht so schlecht waren. Atomic Kitten covern allerdings die meisten ihrer Songs. Ob das nun negativ zu werten ist, sollte jeder selbst entscheiden, ich finde es nicht schlimm, denn oft genug ist das Remake besser als da Original. Hörenswert sind die Remakes allemal, und so auch bei den Hits von Atomic Kitten.

Die Single ‚The Tide is High’
Auch dieser Song ist gecovert, diesmal stammt das ‚Original’ von Blondie. Original ist aber auch nicht ganz richtig, da es schon eine ältere Version gab, die den gleichen Text und annähernd ähnliche Musik hatte, leider weiß ich aber nicht, von wem diese stammte. Allzu bekannt war (der männliche) Künstler aber scheinbar nicht.
Ich möchte auch noch mal den Text veröffentlichen. Ich finde es etwas schade, dass der Hauptwert auf den Refrain gelegt wurde, wo doch auch durchaus Sinn ergebender sonstiger Text vorhanden ist.

[Refrain]
The tide is high
But I\'m holding on
I\'m gonna be your number one

I\'m not the kinda girl
Who gives up just like that (Oh no)

It\'s not the things you do
That tease and hurt me bad
But it\'s the way you do the things
You do to me
I\'m not the kinda girl
Who gives up just like that
(Oh no)

[Refrain]

number one
number one

Every girl wants
You to be her man
But I\'ll wait my dear
\'Til it\'s my turn
I\'m not the kinda girl
Who gives up just like that
Oh no

[Refrain]

number one
number one

Every time that I get the feeling
You give me something to believe in
Every time that I got you near me
I don\'t believe that I want it to be
But you know that
I\'m gonna take my chance now
I\'m gonna make it happen somehow
And you know I can take the pressure
A moment\'s pain for a lifetime pleasure

Every girl wants you to be her man
But I\'ll wait right here
\'Til it\'s my turn
I\'m not the kinda girl
Who gives up just like that
[Oh no)

[Refrain]

[Wiederholung ‘Every Time’]

Der Clip zu ‘The Tide is High’
Nun zum eigentlichen Kern des Berichts, dem Clip. Dieser ist zugegeben nicht sehr aufwendig, wirkt aber trotzdem nicht billig oder wird gar langweilig. Personen die vorkommen, sind eigentlich nur Atomic Kitten selber und ein paar Tänzer. Natasha war zum Zeitpunkt des Drehs übrigens Schwanger und hat ihr Kind inzwischen zur Welt gebracht. Man sieht ihr die Schwangerschaft am Anfang allerdings gar nicht an, erst wenn man sie im Profil sieht bemerkt man den Bauch. Gekleidet sind die Drei eigentlich immer ganz einfach, allerdings nicht billig oder so. Es sieht gut aus, zeigt aber glücklicherweise auch nicht zu viel, so dass der Clip schon mehr Wert auf den Song an sich als auf das Aussehen der Darstellerinnen legt.

Der Blick beginnt in einem schwarzen Raum, in dem nur im Hindergrund ein Regenbogen durch Stablampen dargestellt ist. Vor dem ‚laufen’ Atomic Kitten auf die Kamera zu, während sie schon singen. Im Laufe des Clips wird von einem Kitten zum nächsten gewechselt und jede singt ihren Teil.

Anschließend wird zu ein paar Tänzern geschnitten, die unter einem großen Schriftzug ‚Atomic’ in ebenfalls einem schwarzen Raum tanzen. Der Schriftzug ist von Glühbirnen umrandet und erinnert etwas an die Lichtreklamen auf Volksfesten.
Nun kommt die erste Strophe, Liz’ Auftritt. Sie befindet sich in einem Raum, in dem sie sich an eine silberne Palme lehnt. Die Wände sind auch mit Palmen und blauem Hintergrund geschmückt. Mit einem abschließenden Lächeln von Liz in die Kamera geht’s weiter.

Jetzt tanzen wieder alle drei unter dem Schriftzug und wir befinden uns im Refrain. Die Choreographie des Tanzes ist nicht wirklich schwer, sieht aber trotzdem gut aus und ist sicher leicht nachzutanzen. Ich denke, da wurde auch ein bisschen auf die Schwangere Natasha Rücksicht genommen, die ja nicht mehr uneingeschränkt alles tanzen konnte. Dazwischen wechselt die Kameraeinstellung immer wieder in verschiedene Ansichten, was Abwechslung bringt.

Jetzt ist Jenny mit der zweiten Strophe an der Reihe. Sie befindet sich in einem blau-weißen Raum in dem ein ebenfalls blau-weißer Porsche 911er Carrera 4 steht (denke ich). Sie singt, während sie am Porsche entlangläuft und ihre Hand darüber fahren lässt. Zum Schluss folgt das obligatorische Auflehnen auf die Motorhaube.

Es folgt der Refrain, der wieder so ähnlich abläuft wie der erste, es passiert nichts besonderes mehr.

Nun kommt einer meiner Lieblingsteile des Liedes, nämlich das dazu gefügte ‚Get the Feeling’. Ich finde, es hört sich gut an und macht gute Laune und Spaß. Atomic Kitten tanzen in einem Raum mit vielen violetten Lichtern und haben sichtlich einfach nur ihren Spaß daran, was sich auch etwas auf den Zuschauer überträgt.

Danach ist Natasha an der Reihe, ihre Strophe zu performen. Sie befindet sich in einem Raum, der Rosa ist und in dem drei große Einsen stehen. Natasha singt, läuft auf die Kamera zu und lehnt sich an eine dieser Einsen.

Zum Schluss tanzen noch mal alle drei ganz vergnügt und es werden noch mal alle Räume mit der jeweiligen Sängerin gezeigt. Am Ende tanzen wieder alle wie am Anfang unter dem Regenbogen und laufen auf die Kamera zu.

Fazit
Alles in allem ein gelungenes Werk, das sicher auch nicht allzu viel gekostet hat. Es macht sehr viel Spaß, diesen Clip zu hören und auch zu sehen, und er wird auch nicht so schnell langweilig. Atomic Kitten haben gute Arbeit geleistet und ich kann den Clip sowie den Song nur empfehlen.

14 Bewertungen