The Village - Das Dorf (DVD) Testbericht
Auf yopi.de gelistet seit 11/2004
Erfahrungsbericht von Sommergirl
Da habe ich echt mehr erwartet - relativ schwach...
Pro:
siehe Bericht
Kontra:
siehe Bericht
Empfehlung:
Ja
The Village - Das Dorf
^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^
Die freien Tage über Pfingsten habe ich natürlich wieder mal genutzt, um den Berg an DVDs ab zu arbeiten. Da ich alle Filme von M. Night Shyamalan gut fand und diesen Film hier im Kino damals verpasst habe, legte ich ihm mir zu als er auf Amazon.de in den Sonderangeboten zu finden war. Nun habe ich die DVD mal eingeworfen. Hier mein Bericht dazu.
Infos zur DVD:
--------------------
- FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
- Darsteller: William Hurt, Sigourney Weaver, Adrian Brody, Bryce Dallas Howard, Joaquin Phoenix
- Regie: M. Night Shyamalan
- Musik: James Newton Howard
- Format: Dolby, DTS Surround Sound, PAL, Surround Sound
- Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
- Bildformat: 16:9, 1.85:1
- DVD Features:
° Making Of: Auswahl der Filmlocation, Casting der Hauptdarsteller, Vorbereitungs- und Ausbildungs-Camp, Filmmusik, Schnitt & Ton, Interviews mit den Hauptdarstellern, dem Regisseur und Produzenten
° Ausschnitte aus dem persönlichen Tagebuch von Bryce Dalllas Howard während der Filmaufnahmen zu The Village - Das Dorf
° Zusätzliche Szenen mit Einführung von Regisseur M. Night Shyamalan: Alarm, Die Geschichte von August, Vor der Hochzeit, Pfeifen
° Fotogalerie
° M. Night's Home Movie
Die Story:
-------------
Der Film spielt in dem sehr idyllischen und recht abgelegenen Dorf Covington, ein 60-Seelen-Dörfchen wie aus dem Bilderbuch. In Covington - Pennsylvania - des Jahres 1897 lebt man absolut autark und hält sich an überlieferte Regeln, fast wie die Amish-Leute. Doch der ruhige Schein trügt. Der Film beginnt mit einer ruhigen fast zu idyllischen Szene von zwei Besen schwingenden jungen Frauen auf der Veranda. Plötzlich entdeckt die eine eine schöne rote Blume, rupft sie hastig aus und vergräbt sie. Ohne auf den Vorfall weiter ein zu gehen, geht die Putzerei weiter.
Doch was sollte das? Von den Dorfältesten wird erzählt, dass in den Wäldern fremdartige, fleischfressende Wesen hausen, die in den Ort einfallen, wenn sie sich bedroht fühlen. Ein Friedensabkommen mit diesen Bestien lässt ein recht friedliches Leben zu, nur ab und zu kommen diese Viecher ins Dorf und sorgen für Unruhe, vor allem dann, wenn jemand die Grenze zum Wald überschritt oder die verbotene Farbe Rot (!) irgendwo zum Vorschein kommt (Blumen, Beeren etc.). Da beschließt der stoische Schweiger Lucius (Phoenix), das Böse heraus zu fordern indem er den Wald betritt und den Ast eines Strauches mit roten Beeren pflückt. Ein kleiner Schritt mit großen Folgen, den Lucius wird von den Wesen gesehen und prompt kommen sie Abends ins Dorf und machen mächtig Radau und hinterlassen Angst und Schrecken. Lucius gesteht sein Vergehen und gelobt Besserung. Unterdessen hat sich Ivy (Bryce Dallas Howard), die blinde Tochter eines Dorfältesten, in Lucius verliebt. Beide fühlen sich zueinander gehörig und sie bekommen die Erlaubnis zu heiraten. Das jedoch missfällt dem geistig gestörten Noah (Adrian Brody) äusserst, denn auch er hat ein Auge auf Ivy geworfen. Mittels eines Dolches sticht Noah Lucius nieder und verletzt ihn lebensgefährlich. Die eingeschränkten medizinischen Mittel des Dorfes können Lucius nicht helfen, irgendwann wird er an einer Infektion sterben. Das kann Ivy jedoch nicht zulassen und bitten den Vater um Erlaubnis, durch den Wald in die nächste Stadt gehen zu dürfen, um dort Medikamente für Lucius zu holen. Das wird zu einem Problem, auf der einen Seite haben die Dorfältesten geschworen, nie mehr dieses Tal zu verlassen, da sie alle in ihrem Leben eine geliebte Person verloren haben und so einen Horror nicht mehr durchmachen wollen, jedoch will man Lucius nicht einfach so sterben lassen. Da der Eid mit der Missetat von Noah sowieso schon angeknackst ist, erlaubt Ivys Vater ihr die „Ausreise“ aus dem Dorf. Um die Reise erfolgreich zu machen, weiht Ivys Vater sie in ein wichtiges Geheimnis ein, sie muss Stillschweigen schwören. Dann gibt er ihr einen Zettel mit dem Namen des Medikamentes und eine Uhr als Bezahlung mit. Begleitet von zwei jungen Männern geht die blinde Ivy nun auf ihre Horrortour. Die jungen Männer sind nach kurzer Zeit so verängstigt, dass sie die junge Frau einfach im Wald alleine lassen. Irgendwann kommt Ivy an die von ihrem Vater beschriebene Strasse und macht ihre Schritte in eine für sie unbekannte Welt. Ob sie es schaffen wird, verrate ich hier nicht.
Die Darsteller:
--------------------
William Hurt: Als Vater von Ivy und Dorfältester. Hurt spielt den überlegten und beherrschten Vater und das Dorfoberhaupt wie immer gekonnt und glaubhaft. Hunt hat schon viele unterschiedliche Rollen inne gehabt, jedoch spielt er das Familienoberhaupt sehr oft. Man kennt in aus Filmen wie Lost in Space oder Mehrteilern wie DUNE.
Sigourney Weaver: Sie spielt auch ein Mitglied der Dorfältesten sowie die Mutter von Lucius. Nur wenige Darsteller spielten in so unterschiedlichen Filmen mit wie sie und doch nimmt man ihr jeden einzelnen Charakter vollumfänglich ab. Ist es die kampferprobte Amazone in Aliens oder die geldgierige Heiratsschwindlerin in Heartbreakers.
Adrian Brody: Spielt den geistig verwirrten Noah, welcher durch seine kindliche Unbeschwertheit zu vielen Problemen beiträgt. Seine Leistung hier ist bemerkenswert, man nimmt ihn den Schwachsinnigen sofort ab. Man kennt Brody unter anderem aus Filmen wie Der Schmale Grat oder King Kong.
Bryce Dallas Howard: Die Newcomerin Bryce Dallas Howard ist die Tochter von Regisseur Ron Howard. Sie bringt in diesem Film eine erstaunlich souveräne Leistung. Vor allem die Darstellung ihrer Furcht im Wald ist eindrucksvoll und man zittert förmlich mit.
Joaquin Phoenix: Kennt man ja mittlerweile recht gut. Er lässt sich praktisch in keiner Rollen-Schublade unterbringen. Seine Leistung ist auch hier wie immer sehr gut und souverän. In Filmen wie Gladiator oder Walk the Line hat er bewiesen was er drauf hat.
Allgemeiner Eindruck:
------------------------------
Der Film lebt von seinen Kamerafahrten, der Auswahl bestimmter Szenen sowie der dazu passenden Musik. Oft lässt M. Night Shyamalan einfach eine Szene wirken und untermalt sie mit der entsprechenden Musik, so wird aus etwas harmlosen eine spannende Sequenz. Vor allem die Darstellung der Farbe Rot ist toll umgesetzt, sie steht jedesmal im Mittelpunkt in dem sonst vor allem in gedeckten Tönen wie braun, grau oder beige gehaltenen Film.
Jedoch muss man sagen ist das Auftauchen der Kreaturen das einzig Spannende in den Film, und leider tauchen diese Biester eher selten auf, die meisten Spannungssequenzen werden eben durch die Auswahl der Musik hergestellt.
Obwohl die Leistung der Darsteller allesamt tadellos ist, können sie dem Film über gewisse Schwächen und Leerläufe nicht hinweg helfen, zu viele banale Szenen nehmen dem Streifen die Spannung.
Vor allem das Ende, auf welches ich nicht näher eingehen werde - ist sehr flach, man hätte hier wesentlich mehr herausholen können.
Mein Fazit:
--------------
Ich bin echt froh, habe ich den Film nicht im Kino geschaut sondern gemütlich zu Hause, so dass es kein sinnloser Abend geworden ist. Für einen gemütlichen Filme-Nachmittag taugt der Film gerade noch. Ich geben „The Village - Das Dorf“ ein durchschnittlich, da habe ich einfach mehr erwartet von diesem Filmemacher, wenn man bedenkt dass tolle Streifen wie Unbreakable oder The Sixt Sense von ihm sind.
44 Bewertungen, 19 Kommentare
-
02.03.2007, 20:41 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichSh & lg Sarah
-
15.08.2006, 11:16 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
-
10.08.2006, 12:55 Uhr von lil_do
Bewertung: sehr hilfreichsh .... liebe grüße ***Dorit***
-
25.07.2006, 18:41 Uhr von panico
Bewertung: sehr hilfreichlg panico :-)
-
25.07.2006, 17:45 Uhr von sape26
Bewertung: sehr hilfreichalso ich kann dir nur Recht geben..hab mir auch mehr erwartet von dem Film! toller Bericht!lg,Sandra
-
25.07.2006, 04:48 Uhr von Kerith
Bewertung: sehr hilfreichIch fand den Film eigentlich wirklich gut und spannend, daher kann ich deine Bewertung nicht nachvollziehen, aber trotzdem ein sh für den Bericht.^^ Eines stört mich aber: In deiner Storyzusammenfassung klingt es ein wenig so, als ob der Hauptteil der Gesc
-
15.07.2006, 11:58 Uhr von honeymaus
Bewertung: sehr hilfreichSH & LG, Manuela
-
09.06.2006, 23:03 Uhr von June
Bewertung: sehr hilfreichIch fand den Film super und vor allem das Ende überraschend. Lg, Nadine
-
08.06.2006, 14:32 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLieben Gruss, Manuela :o))
-
07.06.2006, 14:46 Uhr von feldhase
Bewertung: sehr hilfreichToller, ausführlicher Beircht! sh + LG vom Feldhasen
-
07.06.2006, 12:35 Uhr von superlativ
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht, hat Spaß gemacht ihn zu lesen. Liebe Grüße!
-
07.06.2006, 12:22 Uhr von Zzaldo
Bewertung: sehr hilfreichein klasse Bericht von dir. Daher bekommst du ein sh von mir. LG Stephan
-
06.06.2006, 20:35 Uhr von topware2002
Bewertung: sehr hilfreich,,,,, SH ,,,,,
-
06.06.2006, 18:46 Uhr von bodspy
Bewertung: sehr hilfreich* * * SEHR HILFREICH * * * Liebe Grüße.. RenÖ ;o))
-
06.06.2006, 18:13 Uhr von SuicideToday
Bewertung: sehr hilfreichsh und lg
-
06.06.2006, 16:56 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichsh & *lg* Alan :>))))
-
06.06.2006, 16:21 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh, LG Birgit :-)
-
06.06.2006, 16:16 Uhr von leuchttuermin
Bewertung: sehr hilfreichsehr ausführlich!!!
-
06.06.2006, 15:59 Uhr von topfmops
Bewertung: sehr hilfreichDanke für die Warnung.
Bewerten / Kommentar schreiben