The Village - Das Dorf (DVD) Testbericht
D
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2004
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Erfahrungsbericht von Audiomanic
Ich kann Deine Farbe nicht mehr sehen...
Pro:
Unglaublich tiefsinnig
Kontra:
Der Tiefsinn ist weniger gut erkennbar. Der Zuschauer wird durch die Unaussprechlichen leider in eine etwas falsche Richtung gelenkt, und ist dann enttäuscht
Empfehlung:
Ja
The Village:
Hallo Liebe Leserinnen und Leser,
heute kommt einer der Filme, die ich mir am Freitag letzte Woche aus der Videothek ausgeliehen habe, zur Rezension.
/_/_/_/_/_/_/_/
The Village
/_/_/_/_/_/_/_/
Ich habe schon viel über den Film gelesen und wollte mir unbedingt meine eigenen Meinung bilden.
Also viel Spass beim Lesen...und ACHTUNG! Ich verrate das erste mal ne Menge vom Film. In der Story steht ein Hinweis dazu, im Fazit aber nicht.
Vorabinfos:
-------------
-Genre: Thriller/Drama - USA 2004
-FSK: ab 12 Jahren (vollkommen angemessen)
-Spielfilmdauer: 108 Min.
-Verleih: Buena Vista
-Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
-Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Spanisch, Italienisch, Französisch, Türkisch
-Kinostart: 09.09.2004
-DVD Veröffentlichung 17. Januar 2005
Drehbuch und Regie führte M. Night Shyamalan
Die Schauspieler im Überblick:
--------------------------------------
Bryce Dallas Howard spielt Ivy Walker
William Hurt spielt Edward Walker
Jayne Atkinson spielt Tabitha Walker
Judy Greer spielt Kitty Walker
Joaquin Phoenix spielt Lucius Hunt
Sigourney Weaver spielt Alice Hunt
Adrien Brody spielt Noah Percy
Celia Weston spielt Vivian Percy
Brendan Gleeson spielt August Nicholson
Cherry Jones spielt Mrs. Clack
John Christopher Jones spielt Robert Percy
Frank Collison spielt Victor
Fran Kranz spielt Christop Crane
Michael Pitt spielt Finton Coin
Jesse Eisenberg spielt Jamison
Etwas mehr zu den Hauptdarstellern:
--------------------------------------------
Joaquin Phoenix: (Der schüchterne Lucius)
..den „kleinen Bruder“ von River Phoenix, kennt man aus „Gladiator“ mit Russel Crow. Dort hat der den skrupellosen Commodus gespielt. „In 8 MM“ mit Nicolas Cage spielt er einen Waffenverkäufer und in „Im Feuer“, ist er vielleicht noch als Feuerwehrmann bekannt.
Hier in „The Village“ spielt er sehr überzeugend den Lucius. Joaquin Phoenix hat doch recht unterkühlte Gesichtszüge, die perfekt zum etwas kühlen und schüchternen Lucius passen. Super Castingwahl des Regisseurs !
Sigourney Weaver: (Lucius Mutter)
Wohl bestens aus “Alien” und “Gorillas im Nebel” bekannt. Meiner Meinung nach eine sehr hervorragende Schauspielerin, die Ihre Qualitäten mir leider nur den beiden o.g. Filmen zeigte. Auch hier in The Village kann sie nicht wirklich viel ihres Könnens zeigen.
Bryce Dallas Howard: (Die blinde Ivy)
Vom Namen her mir vollkommen unbekannt, aber das Gesicht kam mir bekannt vor. Als ich dann im I-net nach dem Namen suchte kam dennoch nur wenig bekanntes zum Vorschein. Sie hat die Heather in „Book of Love“ gespielt. Vergleiche kann ich so schlecht anstellen, aber in „The Village“ hat sie mir sehr gut gefallen. Die verkörpert eine sehr starke Person, die mit Ihrer Blindheit teils besser zurecht kommt, als mancher sehender. Doch etwas hat mich gestört, denn mir fiel auf, dass sie beim Sprechen und umherschauen zu sehr ihre Augen bewegt, was eigentlich sehr ungewöhnlich für einen blinden Menschen ist. Davon aber abgesehen bietet sie ein sehr gutes Schauspiel.
Adrien Brody: (Der geistig benachteiligte Noah)
Vielleicht der beste Schauspieler im Film. Er bringt unglaublich authentisch seine Behinderung rüber. Er lässt dabei nichts aus. Perfekte Mimik, super Gestiken und auch das Sabbern vergisst er nicht.
Eine weitere Rollen hatte Brody in „Der schmale Grat“, in dem er den Schriftführer Corporal Fife spielte.
M. Night Shyamalan: (Der Regisseur und Drehbuchautor)
Das „M“ steht für seinen richtigen Vornamen „Manjo“. Das Night hat er wohl eingefügt um seiner Art Filme zu drehen und Drehbücher zu schreiben, den gewissen Ausdruck zu verleihen. Ich allerdings hätte nicht das doch derbe abgedroschene Wort „Night“ verwendet. Das Shyamalan sich schon früh für Filme interessiert, zeigt das kleine Home.Video von ihm, dass es in den Extras zu sehen gibt. Es gibt noch 44 weitere kleine Kurzfilme, die er alle schon im zarten Alter von 15 Jahren drehte. ( Nicht in den Extras enthalten )
Gebohren wurde Manjo Shyamalan in Philadelphia, ist aber indischer Abstammung.
Seinen Durchbruch hatte er wohl mit dem Drehbuch zu „The sixth sence“. Von da ab zählte er als innovativer und unabhängiger Drehbuchautor und Regisseur.
Story:
-------
Wir könnten uns Ende des 19. Jahrhundert befinden. Ein idyllisches Dorf in Pennsylvania, mit nur ein paar Häusern, dementsprechend wenigen Menschen und viel Wald.
Im Wald leben die Unaussprechlichen, das sind Monsterähnliche Gestalten die den Bewohnern des Dorfes Covington doch eine gewissen Angst einjagen.
So gilt die Regel: „Geh nicht in den Wald und überschreite die Dorfgrenzen nicht, dann lassen Dich die Unaussprechlichen in Ruhe“
Geld gibt es in Covington nicht, auch keine Gesellschaftsschichten. Die Menschen in diesem Dorf sind dennoch nicht frei von Zwängen, aber ausgeglichen und zufrieden, wenn da nicht die Unaussprechlichen wären. Einer der Zwänge, dem sie unterlegen sind. Sie können das Dorf nicht verlassen.
Die junge Ivy Walker (Bryce Dallas Howard), verliebt sich in Lucius Hunt (Joaquin Phoenix). Lucius ist aber ein junger Mann, der nur schlecht mit seinen Gefühlen umgehen kann und fast immer verschlossen bleibt.
An einem romantischen, aber sehr kalten Abend, kommen sich Ivy und Lucius auf der Veranda näher und gestehen sich gegenseitig ihre Liebe.
Sehr zum Ärger des etwas geistig zurück gebliebenen Noah Percy (Adrien Brody), der eine besondere Verbindung zu Ivy hat. Denn auch Ivy ist nicht ganz Makellos. Noah fühlt sich zu Ivy besonders hingezogen, weil sie blind ist und ihm so ohne Vorurteile entgegen tritt. Noah fühlt sich sicher, weil Ivy sich nicht von seinem Äußeren abschrecken lassen kann. Aber generell ist Ivy eine offene und fröhliche Persönlichkeit.
Als Noah eines Tages Lucius aus Eifersucht niedersticht und lebensgefährlich verletzt, fehlen die nötigen Medikamente um Lucius nicht an einer Infektion sterben zu lassen.
Die Stadt, die allen bekannt ist, aber kaum einer wirklich gesehen hat, könnte helfen und Medikamente bereit stellen. Dazu müsste aber jemand durch den Wald gehen und das Medikament aus der Stadt holen.
Wer wäre besser dafür geeignet als die blinde Ivy. Sie kann nicht sehen und könnte daher von den Unaussprechlichen verschont bleiben. Zudem liegt Ivy nichts näher, als den geliebten Lucius zu retten...
!!!ACHTUNG ... AB HIER WIRD ETWAS GESPOILERT!!!
Ivy erfährt von Ihrem Vater, noch bevor sie die Wanderung durch den Wald antritt, dass die Unaussprechlichen nur Erfindung der Dorfältesten sind, um sich komplett von der enttäuschenden Welt abzuschotten, die sich eigentlich in der Gegenwart, Ende des 20. Jahrhunderts befindet.
!!!ENDE ... AB HIER WIRD NICHT MEHR GESPOILERT!!!
...Als Ivy nach einem halben Tag den Wald durchquert hat und an eine stark von Efeu bewachsene Mauer gelangt, scheint das Ende ihrer Welt erreicht zu sein....
Meine Story endet hier vorerst, aber ich nehme sie im Fazit noch etwas auseinander.
DVD Extras:
---------------
- Making Of:
>Auswahl der Film Location, die Dreharbeiten zu „The Village“ und Interviews mit den Hauptdarstellern, dem Regisseur und Produzenten.
> Das Casting der Hauptdarsteller,
>Das Vorbereitungs- und Ausbildungs-Camp für die Darsteller
>Schnitt & Ton,
>Die Filmmusik,
>Die Unaussprechlichen. Wie sie entstanden und was die Darsteller darüber denken.
- Zusätzliche Szenen mit Einführung vom Regisseur M. Night Shyamalan:
>Alarm,
>Die Geschichte von August,
>Vor der Hochzeit,
>Pfeifen
- Ausschnitte aus dem persönlichen Tagebuch von Bryce Dalllas Howard während der Filmaufnahmen zu „The Village“
- Fotogalerie
- M. Night's Home Movie.
Das ist ein kurzes Filmchen von M. Night Shyamalan, welcher ihn als 13-15 jähriges Kind zeigt. Er läuft durch einen Wald und findet eine kleine Figur, die wie eine kleine Wurzel aussieht (kann man bei der schlechten Bildqualität dieses Filmchens schlecht genauer erkennen). An dieser Figur ist ein Band, welchem er nachgeht. Am Ende des Bandes findet er einen altdeutschen Schäferhund, der ihn anfällt. Man hat aber eher den Eindruck, das er mit M. Night Shyamalan spielt. ;o)))
Für mein Empfinden als Bonus- und Extras-Muffel, doch schon stattliche Extras, die ich mir sogar gern mal angesehen habe.
Bild, Ton und das Menü:
-----------------------------
Bild und Ton lassen keine Wünsche offen. Das Bild ist Standart aktueller DVD Produktionen.
Scharf, kontrastreich, aber wenig Farbenfroh. Das liegt aber eher an der Machart des Filmes und die Stimmung die rüber gebracht werden soll.
Den Ton gibt es in DD5.1 und DTS 5.1. Wer einen DTS tauglichen Receiver oder Player hat, sollte sich den Film in DTS anschauen. Es gibt nicht viele akustische Höhepunkte, aber die vorhandenen haben es insich...
Das Menü ist übersichtlich und birgt keine Probleme oder Geheimnisse. Akustisch ist das Menü mit Wolfsähnlichem gejaule dezent untermalt.
Mein/e Fazit und Meinung:
--------------------------------
Ich nehmen es gleich vorweg. Die Reale Zeit des Films spielt Ende des 20. oder Anfang des 21 Jh. Und nicht wie angenommen, Ende des 19. Jh.
Es haben sich ein paar Menschen aus gegenwärtiger Zeit, von der gewöhnlichen Gesellschaft verabschiedet, da diese nur Leid mitsich brachte, und in die Lebensweise des 19. Jh begeben.
Ich kannte das Ende des Filme schon bevor ich die DVD zu Gesicht bekam. Darum denke ich auch, dass es kein „Beinbruch“ ist, dass ich diesmal etwas mehr vom Film verrate, als es sonst bei mir üblich ist. Schließlich lebst der Film nicht von seinem Ende, sondern vom Verlauf und deren Umsetzung dahin.
Überraschend schnell verrät Edward Walker (Ivy´s Vater), Ivy das Geheimnis um die Unaussprechlichen. Noch bevor sich Ivy in den Wald begibt, weis sie eigentlich, dass er keine wirkliche Gefahr birgt.
Wieso nimmt M. Night Shyamalan dieses Ereignis schon so schnell aus dem Film? Ich kann nur davon ausgehen, dass Die Unaussprechlichen nicht der Aufhänger des Films sind, was man aber zu Beginn schnell glauben mag. Vielleicht ist es auch gerade aus diesem Grund gar nicht mal so verkehrt, dass ich hier eigentlich alles verrate. So erspart Ihr Euch die Enttäuschung, die viele im Kino erlitten, und Ihr seht den Film vielleicht mit anderen Augen.
Der Film lebt meiner Meinung nach von anderen Ereignissen.
So stellten sich mir beim 2. mal schauen schnell viele Fragen.
Wieso versetzt man sich in das 19.Jh und lässt jeglichen Luxus hinter sich?
Ist es eine gute Idee, seinen Kindern die wahre Welt vor zu enthalten, nur weil sie einige Gefahren birgt?
Könnte ich mit dieser Lüge leben?
Wieso zieht man die Gefahr der Unaussprechlichen, der Gefahr im realen Leben vor? Beginnt der Film doch gleich mit dem Tod einen Jungen, der aber nichts mit den Unaussprechlichen zu tun hat, dessen Beerdigung wir gerade noch filmisch miterleben dürfen.
Die Mitglieder des Ältestenrat dieses Dorfes, sind die einzigen, die von alle dem wissen, denn ihre Erfindung ist es ja, die alle dazu zwingt, das Dorf nicht zu verlassen.
Jeder aus dem Ältestenrat hat eine sehr negative Erfahrung mit der Gesellschaft des 20.Jh gemacht, sei es der ungerechte Tod eines geliebten Menschen oder die Ungerechtigkeit selbst, und so kam der Entschluss auf, sich davon komplett zu verabschieden.
M. Night Shyamalan bringt aber noch mehr in den Film ein.
Er spielt gekonnt mit 2 Farben.
Gelb und Rot. Rot steht für die Gefahr und ist die Farbe der Unaussprechlichen. So darf im Dorf kein Rot auftauchen, da es die Unaussprechlichen wütend macht. Rote Blüten und Blumen müssen vergaben werden...u.s.w. Um so effektiver wirkt das Bild, als Noah plötzlich mit blutverschmierten Händen auftaucht. Ein fast schon stechendes Bild.
Gelb hingegen, ist die Schutzfarbe, die von den Unaussprechlichen gemieden wird, und sie besänftigt. Aber wieso gerade Gelb. Gelb ist doch auch mehr oder weniger eine Signalfarbe. Jeder kennt sie von der Ampel, die uns bei Gelb sagt. „Achtung gleich wird’s Grün oder Rot. Wieso benutz M. Night Shyamalan nicht Grün als Schutzfarbe?
Wahrscheinlich weil es keine wirkliche Gefahr gibt und alles nur eine Erfindung ist, die keinen wirklichen Schutz benötigt. Und Gelb liebt zwischen Rot und GRÜN
Aber kommen wir mal zurück zum Thema Flucht.
Die Gruppe, die im Dorf den Ältestenrat ausmacht. Haben sich vom Realen Leben losgesagt und ich stellte mir die Frage ob dies wirklich eine gute Idee sei.
Wieso nicht?!
Warum lieben wir den Luxus und das bequeme? Doch sicher nur weil wir es nicht anders kennen. Uns bringt von Kindheitsbeinen auf, das Auto oder Bus und Bahn von A nach B. Aber müssen wir wirklich von A nach B? Oder ist das eher eine Folge unseres Luxus?
Wir lassen uns unterhalten von den Medien, die uns immer deutlicher klar machen, was gut und was böse, was schön und was hässlich ist.
Geld regiert den Menschen, macht ihn Habgierig und Raffsüchtig. Einher damit geht Gewalt und Verbrechen. „Du hast etwas, was ich nicht habe.“ Manche haben ihre eigenen Regeln an das zu kommen, was sie nicht besitzen.
Wir leben „NOCH“ in 3 Gesellschaftsschichten. Arm, Mittelstand und Reich. Das bringt zwangsläufig Probleme mit sich, die in Covington nicht bestehen.
Was ist also so schlecht daran, seine Kinder zu belügen um ihnen eine bessere Welt zu bieten?!
Theoretisch würde ich Covington unserer Zeit vorziehen, aber ob ich alles hinter mir lassen kann, weis ich nicht. Kenne ich aber keinen Luxus und Wohlstand, wäre ich sicher vollends zufrieden in Covington.
Nun haben wir aber immer noch die Unaussprechlichen in Covington. Wieso macht M. Night Shyamalan die Idyll im Covington mit den Unaussprechlichen kaputt?
Der Film zeigt das Leben in einer anderen Welt, die frei von menschlicher Gewalt zu sein scheint. Vorerst!
Doch Noah Percy zeigt den anderen Weg. Den Weg, dass man sich nicht schützen kann vor dem Menschen selbst. Denn nicht unsere Gesellschaft ist das Problem, sondern der Mensch.
Ist die Lüge, welche die Menschen an Covington bindet, nicht auch eine Form von Gewalt? Der Zwang, die Angst, die Farbe ROT!?
Noah kann dieser Gewalt nicht entfliehen und gleicht sie mit körperlicher Gewalt aus. Dabei ist es vollkommen egal, dass sein Geist vielleicht zu keiner anderen Regelung fähig ist. Noah ist im Film die Personifizierung derer, die nicht nachdenken, aber handeln um den eigenen Vorteil zu sichern. Von diesen Menschen haben wir im realen Leben genug.
Gib dem Menschen Geld, oder gib ihm die Liebe, jeder versucht zu nehmen was er bekommen kann. Das ist die Natur, des Menschen. Einige benutzen dazu legale Mittel, andere leider nicht. Ein Nehmen ohne Geben kann nicht funktionieren. Zumindest nicht auf Dauer.
The Village, zeigt diese Probleme gnadenlos auf. Macht deutlich, dass man nicht vor Problemen fliehen kann, sich ihnen stellen muss und der Mensch an sich zu arbeiten hat.
Sonst gibt es bald weder die reale Welt noch ein Covington.
In diesem Sinn hoffe ich das Euch meine, diesmal eine etwas andere Rezension eines Films, gefallen hat und bin auf Eure Kommentare gespannt.
Nachwort:
Ich könnte jetzt noch nahezu endlos weiter meinen geistigen Ergüssen freien Lauf lassen und dem Film komplett auseinander pflücken. Ich war wirklich sehr begeistert vom Film und er hat mich regelrecht beflügelt über das Leben nachzudenken. Aber was soll die ganze Arbeit und Zeit, die den Rahmen nur sprengen würde und viele Leser dazu bewegt, den viel zu vielen Text zu scrollen.
Ich empfehle den Film auf jeden Fall, vergebe volle Punktzahl und bin froh einen Film gesehen zu haben, der M. Night Shyamalan wahrscheinlich besser gelungen ist, als er beabsichtigte.
Aber Vorsicht! Der Film ist für viele enttäuschend, weil sie verwöhnt von spannenden und actionüberladenen Filmen sind, und enttäuscht waren, dass diesem Film ein fast schon banales Ende beschert ist.
Aber M. Night Shyamalan lässt auch offen, ob Covington weiter funktionieren kann....
Liebe Grüße,
Jens
Hallo Liebe Leserinnen und Leser,
heute kommt einer der Filme, die ich mir am Freitag letzte Woche aus der Videothek ausgeliehen habe, zur Rezension.
/_/_/_/_/_/_/_/
The Village
/_/_/_/_/_/_/_/
Ich habe schon viel über den Film gelesen und wollte mir unbedingt meine eigenen Meinung bilden.
Also viel Spass beim Lesen...und ACHTUNG! Ich verrate das erste mal ne Menge vom Film. In der Story steht ein Hinweis dazu, im Fazit aber nicht.
Vorabinfos:
-------------
-Genre: Thriller/Drama - USA 2004
-FSK: ab 12 Jahren (vollkommen angemessen)
-Spielfilmdauer: 108 Min.
-Verleih: Buena Vista
-Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
-Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Spanisch, Italienisch, Französisch, Türkisch
-Kinostart: 09.09.2004
-DVD Veröffentlichung 17. Januar 2005
Drehbuch und Regie führte M. Night Shyamalan
Die Schauspieler im Überblick:
--------------------------------------
Bryce Dallas Howard spielt Ivy Walker
William Hurt spielt Edward Walker
Jayne Atkinson spielt Tabitha Walker
Judy Greer spielt Kitty Walker
Joaquin Phoenix spielt Lucius Hunt
Sigourney Weaver spielt Alice Hunt
Adrien Brody spielt Noah Percy
Celia Weston spielt Vivian Percy
Brendan Gleeson spielt August Nicholson
Cherry Jones spielt Mrs. Clack
John Christopher Jones spielt Robert Percy
Frank Collison spielt Victor
Fran Kranz spielt Christop Crane
Michael Pitt spielt Finton Coin
Jesse Eisenberg spielt Jamison
Etwas mehr zu den Hauptdarstellern:
--------------------------------------------
Joaquin Phoenix: (Der schüchterne Lucius)
..den „kleinen Bruder“ von River Phoenix, kennt man aus „Gladiator“ mit Russel Crow. Dort hat der den skrupellosen Commodus gespielt. „In 8 MM“ mit Nicolas Cage spielt er einen Waffenverkäufer und in „Im Feuer“, ist er vielleicht noch als Feuerwehrmann bekannt.
Hier in „The Village“ spielt er sehr überzeugend den Lucius. Joaquin Phoenix hat doch recht unterkühlte Gesichtszüge, die perfekt zum etwas kühlen und schüchternen Lucius passen. Super Castingwahl des Regisseurs !
Sigourney Weaver: (Lucius Mutter)
Wohl bestens aus “Alien” und “Gorillas im Nebel” bekannt. Meiner Meinung nach eine sehr hervorragende Schauspielerin, die Ihre Qualitäten mir leider nur den beiden o.g. Filmen zeigte. Auch hier in The Village kann sie nicht wirklich viel ihres Könnens zeigen.
Bryce Dallas Howard: (Die blinde Ivy)
Vom Namen her mir vollkommen unbekannt, aber das Gesicht kam mir bekannt vor. Als ich dann im I-net nach dem Namen suchte kam dennoch nur wenig bekanntes zum Vorschein. Sie hat die Heather in „Book of Love“ gespielt. Vergleiche kann ich so schlecht anstellen, aber in „The Village“ hat sie mir sehr gut gefallen. Die verkörpert eine sehr starke Person, die mit Ihrer Blindheit teils besser zurecht kommt, als mancher sehender. Doch etwas hat mich gestört, denn mir fiel auf, dass sie beim Sprechen und umherschauen zu sehr ihre Augen bewegt, was eigentlich sehr ungewöhnlich für einen blinden Menschen ist. Davon aber abgesehen bietet sie ein sehr gutes Schauspiel.
Adrien Brody: (Der geistig benachteiligte Noah)
Vielleicht der beste Schauspieler im Film. Er bringt unglaublich authentisch seine Behinderung rüber. Er lässt dabei nichts aus. Perfekte Mimik, super Gestiken und auch das Sabbern vergisst er nicht.
Eine weitere Rollen hatte Brody in „Der schmale Grat“, in dem er den Schriftführer Corporal Fife spielte.
M. Night Shyamalan: (Der Regisseur und Drehbuchautor)
Das „M“ steht für seinen richtigen Vornamen „Manjo“. Das Night hat er wohl eingefügt um seiner Art Filme zu drehen und Drehbücher zu schreiben, den gewissen Ausdruck zu verleihen. Ich allerdings hätte nicht das doch derbe abgedroschene Wort „Night“ verwendet. Das Shyamalan sich schon früh für Filme interessiert, zeigt das kleine Home.Video von ihm, dass es in den Extras zu sehen gibt. Es gibt noch 44 weitere kleine Kurzfilme, die er alle schon im zarten Alter von 15 Jahren drehte. ( Nicht in den Extras enthalten )
Gebohren wurde Manjo Shyamalan in Philadelphia, ist aber indischer Abstammung.
Seinen Durchbruch hatte er wohl mit dem Drehbuch zu „The sixth sence“. Von da ab zählte er als innovativer und unabhängiger Drehbuchautor und Regisseur.
Story:
-------
Wir könnten uns Ende des 19. Jahrhundert befinden. Ein idyllisches Dorf in Pennsylvania, mit nur ein paar Häusern, dementsprechend wenigen Menschen und viel Wald.
Im Wald leben die Unaussprechlichen, das sind Monsterähnliche Gestalten die den Bewohnern des Dorfes Covington doch eine gewissen Angst einjagen.
So gilt die Regel: „Geh nicht in den Wald und überschreite die Dorfgrenzen nicht, dann lassen Dich die Unaussprechlichen in Ruhe“
Geld gibt es in Covington nicht, auch keine Gesellschaftsschichten. Die Menschen in diesem Dorf sind dennoch nicht frei von Zwängen, aber ausgeglichen und zufrieden, wenn da nicht die Unaussprechlichen wären. Einer der Zwänge, dem sie unterlegen sind. Sie können das Dorf nicht verlassen.
Die junge Ivy Walker (Bryce Dallas Howard), verliebt sich in Lucius Hunt (Joaquin Phoenix). Lucius ist aber ein junger Mann, der nur schlecht mit seinen Gefühlen umgehen kann und fast immer verschlossen bleibt.
An einem romantischen, aber sehr kalten Abend, kommen sich Ivy und Lucius auf der Veranda näher und gestehen sich gegenseitig ihre Liebe.
Sehr zum Ärger des etwas geistig zurück gebliebenen Noah Percy (Adrien Brody), der eine besondere Verbindung zu Ivy hat. Denn auch Ivy ist nicht ganz Makellos. Noah fühlt sich zu Ivy besonders hingezogen, weil sie blind ist und ihm so ohne Vorurteile entgegen tritt. Noah fühlt sich sicher, weil Ivy sich nicht von seinem Äußeren abschrecken lassen kann. Aber generell ist Ivy eine offene und fröhliche Persönlichkeit.
Als Noah eines Tages Lucius aus Eifersucht niedersticht und lebensgefährlich verletzt, fehlen die nötigen Medikamente um Lucius nicht an einer Infektion sterben zu lassen.
Die Stadt, die allen bekannt ist, aber kaum einer wirklich gesehen hat, könnte helfen und Medikamente bereit stellen. Dazu müsste aber jemand durch den Wald gehen und das Medikament aus der Stadt holen.
Wer wäre besser dafür geeignet als die blinde Ivy. Sie kann nicht sehen und könnte daher von den Unaussprechlichen verschont bleiben. Zudem liegt Ivy nichts näher, als den geliebten Lucius zu retten...
!!!ACHTUNG ... AB HIER WIRD ETWAS GESPOILERT!!!
Ivy erfährt von Ihrem Vater, noch bevor sie die Wanderung durch den Wald antritt, dass die Unaussprechlichen nur Erfindung der Dorfältesten sind, um sich komplett von der enttäuschenden Welt abzuschotten, die sich eigentlich in der Gegenwart, Ende des 20. Jahrhunderts befindet.
!!!ENDE ... AB HIER WIRD NICHT MEHR GESPOILERT!!!
...Als Ivy nach einem halben Tag den Wald durchquert hat und an eine stark von Efeu bewachsene Mauer gelangt, scheint das Ende ihrer Welt erreicht zu sein....
Meine Story endet hier vorerst, aber ich nehme sie im Fazit noch etwas auseinander.
DVD Extras:
---------------
- Making Of:
>Auswahl der Film Location, die Dreharbeiten zu „The Village“ und Interviews mit den Hauptdarstellern, dem Regisseur und Produzenten.
> Das Casting der Hauptdarsteller,
>Das Vorbereitungs- und Ausbildungs-Camp für die Darsteller
>Schnitt & Ton,
>Die Filmmusik,
>Die Unaussprechlichen. Wie sie entstanden und was die Darsteller darüber denken.
- Zusätzliche Szenen mit Einführung vom Regisseur M. Night Shyamalan:
>Alarm,
>Die Geschichte von August,
>Vor der Hochzeit,
>Pfeifen
- Ausschnitte aus dem persönlichen Tagebuch von Bryce Dalllas Howard während der Filmaufnahmen zu „The Village“
- Fotogalerie
- M. Night's Home Movie.
Das ist ein kurzes Filmchen von M. Night Shyamalan, welcher ihn als 13-15 jähriges Kind zeigt. Er läuft durch einen Wald und findet eine kleine Figur, die wie eine kleine Wurzel aussieht (kann man bei der schlechten Bildqualität dieses Filmchens schlecht genauer erkennen). An dieser Figur ist ein Band, welchem er nachgeht. Am Ende des Bandes findet er einen altdeutschen Schäferhund, der ihn anfällt. Man hat aber eher den Eindruck, das er mit M. Night Shyamalan spielt. ;o)))
Für mein Empfinden als Bonus- und Extras-Muffel, doch schon stattliche Extras, die ich mir sogar gern mal angesehen habe.
Bild, Ton und das Menü:
-----------------------------
Bild und Ton lassen keine Wünsche offen. Das Bild ist Standart aktueller DVD Produktionen.
Scharf, kontrastreich, aber wenig Farbenfroh. Das liegt aber eher an der Machart des Filmes und die Stimmung die rüber gebracht werden soll.
Den Ton gibt es in DD5.1 und DTS 5.1. Wer einen DTS tauglichen Receiver oder Player hat, sollte sich den Film in DTS anschauen. Es gibt nicht viele akustische Höhepunkte, aber die vorhandenen haben es insich...
Das Menü ist übersichtlich und birgt keine Probleme oder Geheimnisse. Akustisch ist das Menü mit Wolfsähnlichem gejaule dezent untermalt.
Mein/e Fazit und Meinung:
--------------------------------
Ich nehmen es gleich vorweg. Die Reale Zeit des Films spielt Ende des 20. oder Anfang des 21 Jh. Und nicht wie angenommen, Ende des 19. Jh.
Es haben sich ein paar Menschen aus gegenwärtiger Zeit, von der gewöhnlichen Gesellschaft verabschiedet, da diese nur Leid mitsich brachte, und in die Lebensweise des 19. Jh begeben.
Ich kannte das Ende des Filme schon bevor ich die DVD zu Gesicht bekam. Darum denke ich auch, dass es kein „Beinbruch“ ist, dass ich diesmal etwas mehr vom Film verrate, als es sonst bei mir üblich ist. Schließlich lebst der Film nicht von seinem Ende, sondern vom Verlauf und deren Umsetzung dahin.
Überraschend schnell verrät Edward Walker (Ivy´s Vater), Ivy das Geheimnis um die Unaussprechlichen. Noch bevor sich Ivy in den Wald begibt, weis sie eigentlich, dass er keine wirkliche Gefahr birgt.
Wieso nimmt M. Night Shyamalan dieses Ereignis schon so schnell aus dem Film? Ich kann nur davon ausgehen, dass Die Unaussprechlichen nicht der Aufhänger des Films sind, was man aber zu Beginn schnell glauben mag. Vielleicht ist es auch gerade aus diesem Grund gar nicht mal so verkehrt, dass ich hier eigentlich alles verrate. So erspart Ihr Euch die Enttäuschung, die viele im Kino erlitten, und Ihr seht den Film vielleicht mit anderen Augen.
Der Film lebt meiner Meinung nach von anderen Ereignissen.
So stellten sich mir beim 2. mal schauen schnell viele Fragen.
Wieso versetzt man sich in das 19.Jh und lässt jeglichen Luxus hinter sich?
Ist es eine gute Idee, seinen Kindern die wahre Welt vor zu enthalten, nur weil sie einige Gefahren birgt?
Könnte ich mit dieser Lüge leben?
Wieso zieht man die Gefahr der Unaussprechlichen, der Gefahr im realen Leben vor? Beginnt der Film doch gleich mit dem Tod einen Jungen, der aber nichts mit den Unaussprechlichen zu tun hat, dessen Beerdigung wir gerade noch filmisch miterleben dürfen.
Die Mitglieder des Ältestenrat dieses Dorfes, sind die einzigen, die von alle dem wissen, denn ihre Erfindung ist es ja, die alle dazu zwingt, das Dorf nicht zu verlassen.
Jeder aus dem Ältestenrat hat eine sehr negative Erfahrung mit der Gesellschaft des 20.Jh gemacht, sei es der ungerechte Tod eines geliebten Menschen oder die Ungerechtigkeit selbst, und so kam der Entschluss auf, sich davon komplett zu verabschieden.
M. Night Shyamalan bringt aber noch mehr in den Film ein.
Er spielt gekonnt mit 2 Farben.
Gelb und Rot. Rot steht für die Gefahr und ist die Farbe der Unaussprechlichen. So darf im Dorf kein Rot auftauchen, da es die Unaussprechlichen wütend macht. Rote Blüten und Blumen müssen vergaben werden...u.s.w. Um so effektiver wirkt das Bild, als Noah plötzlich mit blutverschmierten Händen auftaucht. Ein fast schon stechendes Bild.
Gelb hingegen, ist die Schutzfarbe, die von den Unaussprechlichen gemieden wird, und sie besänftigt. Aber wieso gerade Gelb. Gelb ist doch auch mehr oder weniger eine Signalfarbe. Jeder kennt sie von der Ampel, die uns bei Gelb sagt. „Achtung gleich wird’s Grün oder Rot. Wieso benutz M. Night Shyamalan nicht Grün als Schutzfarbe?
Wahrscheinlich weil es keine wirkliche Gefahr gibt und alles nur eine Erfindung ist, die keinen wirklichen Schutz benötigt. Und Gelb liebt zwischen Rot und GRÜN
Aber kommen wir mal zurück zum Thema Flucht.
Die Gruppe, die im Dorf den Ältestenrat ausmacht. Haben sich vom Realen Leben losgesagt und ich stellte mir die Frage ob dies wirklich eine gute Idee sei.
Wieso nicht?!
Warum lieben wir den Luxus und das bequeme? Doch sicher nur weil wir es nicht anders kennen. Uns bringt von Kindheitsbeinen auf, das Auto oder Bus und Bahn von A nach B. Aber müssen wir wirklich von A nach B? Oder ist das eher eine Folge unseres Luxus?
Wir lassen uns unterhalten von den Medien, die uns immer deutlicher klar machen, was gut und was böse, was schön und was hässlich ist.
Geld regiert den Menschen, macht ihn Habgierig und Raffsüchtig. Einher damit geht Gewalt und Verbrechen. „Du hast etwas, was ich nicht habe.“ Manche haben ihre eigenen Regeln an das zu kommen, was sie nicht besitzen.
Wir leben „NOCH“ in 3 Gesellschaftsschichten. Arm, Mittelstand und Reich. Das bringt zwangsläufig Probleme mit sich, die in Covington nicht bestehen.
Was ist also so schlecht daran, seine Kinder zu belügen um ihnen eine bessere Welt zu bieten?!
Theoretisch würde ich Covington unserer Zeit vorziehen, aber ob ich alles hinter mir lassen kann, weis ich nicht. Kenne ich aber keinen Luxus und Wohlstand, wäre ich sicher vollends zufrieden in Covington.
Nun haben wir aber immer noch die Unaussprechlichen in Covington. Wieso macht M. Night Shyamalan die Idyll im Covington mit den Unaussprechlichen kaputt?
Der Film zeigt das Leben in einer anderen Welt, die frei von menschlicher Gewalt zu sein scheint. Vorerst!
Doch Noah Percy zeigt den anderen Weg. Den Weg, dass man sich nicht schützen kann vor dem Menschen selbst. Denn nicht unsere Gesellschaft ist das Problem, sondern der Mensch.
Ist die Lüge, welche die Menschen an Covington bindet, nicht auch eine Form von Gewalt? Der Zwang, die Angst, die Farbe ROT!?
Noah kann dieser Gewalt nicht entfliehen und gleicht sie mit körperlicher Gewalt aus. Dabei ist es vollkommen egal, dass sein Geist vielleicht zu keiner anderen Regelung fähig ist. Noah ist im Film die Personifizierung derer, die nicht nachdenken, aber handeln um den eigenen Vorteil zu sichern. Von diesen Menschen haben wir im realen Leben genug.
Gib dem Menschen Geld, oder gib ihm die Liebe, jeder versucht zu nehmen was er bekommen kann. Das ist die Natur, des Menschen. Einige benutzen dazu legale Mittel, andere leider nicht. Ein Nehmen ohne Geben kann nicht funktionieren. Zumindest nicht auf Dauer.
The Village, zeigt diese Probleme gnadenlos auf. Macht deutlich, dass man nicht vor Problemen fliehen kann, sich ihnen stellen muss und der Mensch an sich zu arbeiten hat.
Sonst gibt es bald weder die reale Welt noch ein Covington.
In diesem Sinn hoffe ich das Euch meine, diesmal eine etwas andere Rezension eines Films, gefallen hat und bin auf Eure Kommentare gespannt.
Nachwort:
Ich könnte jetzt noch nahezu endlos weiter meinen geistigen Ergüssen freien Lauf lassen und dem Film komplett auseinander pflücken. Ich war wirklich sehr begeistert vom Film und er hat mich regelrecht beflügelt über das Leben nachzudenken. Aber was soll die ganze Arbeit und Zeit, die den Rahmen nur sprengen würde und viele Leser dazu bewegt, den viel zu vielen Text zu scrollen.
Ich empfehle den Film auf jeden Fall, vergebe volle Punktzahl und bin froh einen Film gesehen zu haben, der M. Night Shyamalan wahrscheinlich besser gelungen ist, als er beabsichtigte.
Aber Vorsicht! Der Film ist für viele enttäuschend, weil sie verwöhnt von spannenden und actionüberladenen Filmen sind, und enttäuscht waren, dass diesem Film ein fast schon banales Ende beschert ist.
Aber M. Night Shyamalan lässt auch offen, ob Covington weiter funktionieren kann....
Liebe Grüße,
Jens
23 Bewertungen, 1 Kommentar
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24.02.2005, 15:01 Uhr von kleineswoelkchen
Bewertung: sehr hilfreichhier kann man sehr viele Info´s finden. gruss andy
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