Erfahrungsbericht von Favaretto
wenn die Weihnachtszeit mich einholt..
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
eder der mich kennt weiss ich bin ein lebensfroher, lustiger, meist etwas fieser kleiner Kerl mit einem meist guten Herzen. Doch was keiner weiss, meist Anfang Dezember überkommt es mich, das düstere Gefühl, die Ohnmacht, der Schatten in meinem Leben.. ja ich hab eine Winterdepression. Ich weiss es, auch wenn dieses Jahr vieles anders sein wird, einfach schon des Lebenswandels wegen, werd ich doch wieder dieses beklemmende Gefühl bekommen, das Gefühl des einsam seins tief im Herzen. Da spielt es für mich keine Rolle ob ich nun alleine bin oder nicht, denn im innersten Drinnen bin ich es. Ich baue mir üblicher weise eine Mauer auf, einen Schutzwall gegen all die Einflüsse, gegen all die Gefühle und Emotionen die ich einfach nicht zulassen will. Ich bin dann schon früh Morgens komplett matt, ungewillt auch nur irgendetwas zu tun, am liebsten würde ich mich unter meiner Bettdecke verkriechen bis die Feiertage vorbei sind.
Ich weiss nicht auf was ich meine Gefühlslage in diesen Tagen zurückführen kann ich denke mal es ist einfach nur ein Trauma aus der Kindheit. Bei uns zuhause war Weihnachten nie eine grosse Sache da wurden nur hektisch die Geschenke ausgepackt während nebenbei im Fernsehen die Lindenstrasse das perfekte Weihnachtsglück demontrierte, und dann ist jeder seines Weges gegangen. Meist bin ich dann noch zu meiner Grossmutter gefahren, denn bei ihr war Weihnachten noch einigermassen erträglich familiär. Ein riesengrosser Weihnachtsbaum mit jeder Menge Süssigkeiten (die bestimmt schon aus den Jahren zuvor über waren aber egal) und Weihnachtsmusik aus dem Radio. Dann eine Tasse Weihnachtkakao und dann einfach nur den Baum betrachten und im Arm der Grossmutter einfach nur Kind sein.
Diese Zeiten sind vorbei. Die Harmonie ist weg, komplett, man kann sagen ich bin ein Sträfling meines Weihnachtstraumas. Seit dem Tod meiner Grossmutter hasse ich Weihnachten. Oh ja, das meine ich wirklich so. Schlagartig fand ich keinerlei Sinn mehr in diesen Feierlichkeiten wo es ja doch nur darum geht dem anderen etwas u schenken das man so aussucht das derjenige es einem gerne überlässt. Ich bin kein Unmensch, ich weiss ich habe in Zukunft die Verpflichtung Weihnachten wieder zu dem zu machen was es sein sollte, ein Familienfest. Doch noch nicht dieses Jahr. Dieses Jahr verkrieche ich mich wieder unter meiner Bettdecke mit meiner Depression möcht ich dann doch lieber alleine sein. Ganz alleine. Dort, fern ab jedem Festtagsgehabes kann ich so sein wie ich will, ich kann sie ausleben. Und man spreche mich bitte nicht an. Nicht an diesen Tagen, nicht mehr als nötig, man verschwende bitte keine freundlichen Worte wie: \"fröhliche Feiertage\" da könnte es passieren dass ich etwas sage das ich nicht so meine. Ich hasse meine Winter-Weihnachtsdepression ich hasse diese Zeit im Jahr wo ich immer mehr daran erinnert werde das ich eigentlich fast alleine auf dieser verd*** Welt bin und dass das schöne, freundliche Getue aller spätestens nach den Feiertagen wieder in den Alltagsunmut übergeht. Das ist dann die zeit wo ich unter meiner Bettdecke hervorkomme, wo ich mich befreit fühle von all dem Druck der Weihnachtzeit.
Oh du fröhliche - welch ein Hohn für einen Menschen wie mich der dieser Zeit nichts abgewinnen kann.
© Faval für yopi & ciao (Brainymax)
Ich weiss nicht auf was ich meine Gefühlslage in diesen Tagen zurückführen kann ich denke mal es ist einfach nur ein Trauma aus der Kindheit. Bei uns zuhause war Weihnachten nie eine grosse Sache da wurden nur hektisch die Geschenke ausgepackt während nebenbei im Fernsehen die Lindenstrasse das perfekte Weihnachtsglück demontrierte, und dann ist jeder seines Weges gegangen. Meist bin ich dann noch zu meiner Grossmutter gefahren, denn bei ihr war Weihnachten noch einigermassen erträglich familiär. Ein riesengrosser Weihnachtsbaum mit jeder Menge Süssigkeiten (die bestimmt schon aus den Jahren zuvor über waren aber egal) und Weihnachtsmusik aus dem Radio. Dann eine Tasse Weihnachtkakao und dann einfach nur den Baum betrachten und im Arm der Grossmutter einfach nur Kind sein.
Diese Zeiten sind vorbei. Die Harmonie ist weg, komplett, man kann sagen ich bin ein Sträfling meines Weihnachtstraumas. Seit dem Tod meiner Grossmutter hasse ich Weihnachten. Oh ja, das meine ich wirklich so. Schlagartig fand ich keinerlei Sinn mehr in diesen Feierlichkeiten wo es ja doch nur darum geht dem anderen etwas u schenken das man so aussucht das derjenige es einem gerne überlässt. Ich bin kein Unmensch, ich weiss ich habe in Zukunft die Verpflichtung Weihnachten wieder zu dem zu machen was es sein sollte, ein Familienfest. Doch noch nicht dieses Jahr. Dieses Jahr verkrieche ich mich wieder unter meiner Bettdecke mit meiner Depression möcht ich dann doch lieber alleine sein. Ganz alleine. Dort, fern ab jedem Festtagsgehabes kann ich so sein wie ich will, ich kann sie ausleben. Und man spreche mich bitte nicht an. Nicht an diesen Tagen, nicht mehr als nötig, man verschwende bitte keine freundlichen Worte wie: \"fröhliche Feiertage\" da könnte es passieren dass ich etwas sage das ich nicht so meine. Ich hasse meine Winter-Weihnachtsdepression ich hasse diese Zeit im Jahr wo ich immer mehr daran erinnert werde das ich eigentlich fast alleine auf dieser verd*** Welt bin und dass das schöne, freundliche Getue aller spätestens nach den Feiertagen wieder in den Alltagsunmut übergeht. Das ist dann die zeit wo ich unter meiner Bettdecke hervorkomme, wo ich mich befreit fühle von all dem Druck der Weihnachtzeit.
Oh du fröhliche - welch ein Hohn für einen Menschen wie mich der dieser Zeit nichts abgewinnen kann.
© Faval für yopi & ciao (Brainymax)
33 Bewertungen, 1 Kommentar
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08.02.2009, 21:26 Uhr von AngelikaR
Bewertung: sehr hilfreichDa höre ich aber jede Menge Selbstmitleid;-) Ging mir früher auch mal so, aber das geht vorbei. LG



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