Tiere Allgemein Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Anonym126
Er ist wieder da !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Wie in jedem Jahr besucht er uns regelmäßig und unterlegt unseren gepflegten Rasen mit seinen Zickzack Gängen. Ich spreche von unserem Maulwurf, der sich in unserem Garten \"sauwohl\" fühlt und fast allen Vertreibungsversuchen getrotzt hat. Ich mag Maulwürfe und könnte ihnen nie etwas antun. Wer sich so ein niedliches Tierchen mal genauer betrachtet hat, wird mich verstehen.
Doch wenn der Garten im wahrsten Sinne des Wortes \"umgegraben\" wird, ist das nicht besonders lustig und sieht auch nicht toll aus. So holten wir uns im Laufe der Jahre immer wieder Tipps von Nachbarn und Freunden ein die, ich nehme es einfach mal vorweg, nichts brachten.
So wurde uns empfohlen in der Abenddämmerung Stellung vor dem Maulwurfhügel zu beziehen und zu warten, bis der kleine Kerl anfängt zu graben. Das sieht man daran, dass sich die oberste Schicht der Erde bewegt. Dann soll man schnell mit dem Spaten tief in den Hügel stechen und die Erde samt Maulwurf auf den Rasen befördern. Da Maulwürfe bei Tagslicht blind sind, kann man sie leicht fangen und einige Straßen weiter in Nachbars Garten entsorgen*g*
Mein Mann und ich standen wie erstarrt lange Zeit vor dem Hügel, doch der Wühler hatte wohl den sechsten Sinn, denn er ließ uns einfach stehen und warten und es geschah zunächst nichts. Doch wir versuchten es einen Tag später noch ein Mal und als sich schließlich die Erde auf dem frisch aufgeworfenen Hügel leicht bewegte, stach mein Mann hastig zu... doch ohne sichtbaren Erfolg. Den Maulwurf hatten wir nicht.
Ein weiterer Tipp brachte auch nicht den erwünschten Erfolg, stattdessen nur Arbeit. Wir sollten einfach den Lauf des Maulwurfs an Hand der Hügel zurück verfolgen und dieses Strecke umgraben und dem Maulwurf dann sozusagen den Zugang zu unserem Garten erschweren. Wir versuchten es, doch wohl nur sehr halbherzig. Einen Tag hatten wir auch Ruhe, weil sich das arme Tier wohl erschreckt hatte, doch am nächsten Tag war er wieder da und hatte bereits voller Begeisterung weitergegraben.
Nun gibt es ja auch Mittelchen zu kaufen. Gifte und Gase, die ich in die Hügel und Gänge streuen und blasen kann, Rauch, der durch die Höhlen dringt oder das Überfluten der Gänge mit Hilfe eines Gartenschlauchs. Vielleicht bringen diese Tipps ja etwas, doch für mich kamen sie nicht in Frage. Ich wollte das Tier auf keinen Fall töten und auch nicht in Todesangst versetzen. Ich wollte es eigentlich feundlich davon überzeugen, meinen Garten zu verlassen und sich auf dem großen, nebenan liegenden Acker auszubreiten. Doch meine Überzeugungskraft war wohl nicht groß genug.
Mittlerweile waren wir ziemlich hilflos und konnten nur zusehen, wie sich unserer Rasen langsam in eine Kraterlandschaft verwandelte. Doch dann las ich in einer Zeitschrift zufällig einen Bericht über Maulwürfe und bekam kostenlos einen Rat wie ich ihn überzeugen könnte, meinen Garten zu verlassen.
Dieser Tipp ist nicht nur für Maulwürfe gültig sondern hilft auch bei Wühlmäusen. Alle diese Tiere lieben ihre Ruhe. Alles Laute und Unruhige mögen sie nicht. Geräusche an der Erdoberfläche übertragen sich sehr deutlich bis in die Gänge der Mäuse und Maulwürfe und sind für deren empfindliche Ohren höchst unangenehm. Regelmäßiges Dröhnen und Stampfen, Springen und Rennen stört die Tiere auf Dauer und sie verlassen freiwillig und fluchtartig den Garten.
Ich wollte es zuerst nicht glauben und kam mir auch etwas komisch vor, als mein Mann und ich bei jeder Gelegenheit auf die aufgeworfenen Hügel traten und alles niederstampften. Die absackende Erde füllte mein Mann sofort mit Sand auf und wir verstopften das Ganze sehr fest. Der Erfolg gab dieser harmlosen Methode recht. Es dauerte einige Tage, da war mein Maulwurf weg. Ich bemerkte es erst gar nicht. Doch dann viel mir auf, dass es keine neu aufgeworfenen Hügel mehr gab. Diese ständige Unruhe um ihn herum, war ihm wohl zu viel.
Ich hoffe wir haben für dieses Jahr Ruhe. Doch ich befürchte, dass uns das liebe Tier im nächsten Sommer wieder heimsuchen wird. Wir werden es weiterhin mit der \"Stampfmethode\" versuchen und sollte sich der Maulwurf an diese Geräuschkulisse gewöhnen und sich nicht mehr verscheuchen lassen, werden wir wohl mit ihm in unserem Garten zusammen leben müssen, so lange er möchte,*g*
Liebe Grüße
Catty
Doch wenn der Garten im wahrsten Sinne des Wortes \"umgegraben\" wird, ist das nicht besonders lustig und sieht auch nicht toll aus. So holten wir uns im Laufe der Jahre immer wieder Tipps von Nachbarn und Freunden ein die, ich nehme es einfach mal vorweg, nichts brachten.
So wurde uns empfohlen in der Abenddämmerung Stellung vor dem Maulwurfhügel zu beziehen und zu warten, bis der kleine Kerl anfängt zu graben. Das sieht man daran, dass sich die oberste Schicht der Erde bewegt. Dann soll man schnell mit dem Spaten tief in den Hügel stechen und die Erde samt Maulwurf auf den Rasen befördern. Da Maulwürfe bei Tagslicht blind sind, kann man sie leicht fangen und einige Straßen weiter in Nachbars Garten entsorgen*g*
Mein Mann und ich standen wie erstarrt lange Zeit vor dem Hügel, doch der Wühler hatte wohl den sechsten Sinn, denn er ließ uns einfach stehen und warten und es geschah zunächst nichts. Doch wir versuchten es einen Tag später noch ein Mal und als sich schließlich die Erde auf dem frisch aufgeworfenen Hügel leicht bewegte, stach mein Mann hastig zu... doch ohne sichtbaren Erfolg. Den Maulwurf hatten wir nicht.
Ein weiterer Tipp brachte auch nicht den erwünschten Erfolg, stattdessen nur Arbeit. Wir sollten einfach den Lauf des Maulwurfs an Hand der Hügel zurück verfolgen und dieses Strecke umgraben und dem Maulwurf dann sozusagen den Zugang zu unserem Garten erschweren. Wir versuchten es, doch wohl nur sehr halbherzig. Einen Tag hatten wir auch Ruhe, weil sich das arme Tier wohl erschreckt hatte, doch am nächsten Tag war er wieder da und hatte bereits voller Begeisterung weitergegraben.
Nun gibt es ja auch Mittelchen zu kaufen. Gifte und Gase, die ich in die Hügel und Gänge streuen und blasen kann, Rauch, der durch die Höhlen dringt oder das Überfluten der Gänge mit Hilfe eines Gartenschlauchs. Vielleicht bringen diese Tipps ja etwas, doch für mich kamen sie nicht in Frage. Ich wollte das Tier auf keinen Fall töten und auch nicht in Todesangst versetzen. Ich wollte es eigentlich feundlich davon überzeugen, meinen Garten zu verlassen und sich auf dem großen, nebenan liegenden Acker auszubreiten. Doch meine Überzeugungskraft war wohl nicht groß genug.
Mittlerweile waren wir ziemlich hilflos und konnten nur zusehen, wie sich unserer Rasen langsam in eine Kraterlandschaft verwandelte. Doch dann las ich in einer Zeitschrift zufällig einen Bericht über Maulwürfe und bekam kostenlos einen Rat wie ich ihn überzeugen könnte, meinen Garten zu verlassen.
Dieser Tipp ist nicht nur für Maulwürfe gültig sondern hilft auch bei Wühlmäusen. Alle diese Tiere lieben ihre Ruhe. Alles Laute und Unruhige mögen sie nicht. Geräusche an der Erdoberfläche übertragen sich sehr deutlich bis in die Gänge der Mäuse und Maulwürfe und sind für deren empfindliche Ohren höchst unangenehm. Regelmäßiges Dröhnen und Stampfen, Springen und Rennen stört die Tiere auf Dauer und sie verlassen freiwillig und fluchtartig den Garten.
Ich wollte es zuerst nicht glauben und kam mir auch etwas komisch vor, als mein Mann und ich bei jeder Gelegenheit auf die aufgeworfenen Hügel traten und alles niederstampften. Die absackende Erde füllte mein Mann sofort mit Sand auf und wir verstopften das Ganze sehr fest. Der Erfolg gab dieser harmlosen Methode recht. Es dauerte einige Tage, da war mein Maulwurf weg. Ich bemerkte es erst gar nicht. Doch dann viel mir auf, dass es keine neu aufgeworfenen Hügel mehr gab. Diese ständige Unruhe um ihn herum, war ihm wohl zu viel.
Ich hoffe wir haben für dieses Jahr Ruhe. Doch ich befürchte, dass uns das liebe Tier im nächsten Sommer wieder heimsuchen wird. Wir werden es weiterhin mit der \"Stampfmethode\" versuchen und sollte sich der Maulwurf an diese Geräuschkulisse gewöhnen und sich nicht mehr verscheuchen lassen, werden wir wohl mit ihm in unserem Garten zusammen leben müssen, so lange er möchte,*g*
Liebe Grüße
Catty
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