Tiere Allgemein Testbericht
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Erfahrungsbericht von Karinkroeger
Wußtet ihr eigentlich
Pro:
ein tolles Erlebnis
Kontra:
nicht so häufig zu sehen
Empfehlung:
Nein
.....,daß es Wale in der Nord- und Ostsee gibt?
Es könnte z.B. sein, daß ihr beim Schwimmen an der Küste der nordfriesischen Insel Amrum eine hochragende Rückenflosse entdeckt.
Aber keine Angst es ist kein Hai, sondern ein Schweinswal.
Man hat ihm viele Namen gegeben:
Braunfisch, Meerschwein, Schweinsfisch und Kleiner Tümmler, in Holland heißt er Bruinvis, in Dänemark Marsvin, in Frankreich Marsouin Commune. Dabei hat er weder etwas mit Fischen noch mit Schweinen zu tun. Der Schweinswal ist ein Säugetier.
Schweinswale sind leicht anhand einiger Merkmale zu erkennen.
Ihnen fehlt die schnabelförmige Nase wie sie für viele Delfine typisch ist. Ihr Kopf ist abgerundet, die Stirn schräg. Das Maul steht nicht besonders hervor. Die Rückenflosse oder besser gesagt die Finne ist besonders wichtig, um die Schweinswale im Freiland identifizieren zu können. Sie ist nicht sehr hoch, die Sichelform, für Delfine typisch, nicht besonders ausgeprägt. Die Finne setzt breit am Rücken an; die Hinterkante ist nur leicht gebogen. Bei einigen Tieren ist sie sogar gerade; die Finne ähnelt dann einem flachen Dreieck.
Typisch für Schweinswale ist ihre Farbe. Ihre glatte Haut ist auf dem Rücken und an den oberen Flanken bräunlich bis schwarz und geht in der vorderen Körperhälfte allmählich in den weißen Bauch über. Schwanzfluke und Brustflossen, die sogenannten Flipper, sind dunkel.
Die Schweinswale gehören zu den kleinsten Zahnwalen. Weibchen werden bis zu 1,80 Meter und Männchen nur 1,50 Meter lang. Sie können 40 bis 80 kilo wiegen und 15 bis 20 Jahre alt werden. Die Schweinswal-Babys kommen schon mit einer Länge von 70 bis 90 Zentimeter zu Welt und wiegen 5 bis 8 Kilo. Die meisten Schweinswale werden in der Zeit von Mai bis Juli geboren.
Schweinswale ernähren sich von Fischen vor allem Heringe, Kabeljau, Makrele, Wittling, aber auch Sandaal, Stintdorsch und Sprotte. Manchmal stehen auch Tintenfische auf dem Speiseplan. Am Tag frißt ein ausgewachsener Schweinswal etwa 2 Kilo Fisch.
Der schlimmste Feind ist der Mensch. Durch die Meeresverschmutzung, die Fischerei, Nahrungsmangel, dichter Schiffsverkehr und die Schwankungen der Umweltbedingungen tragen zum Rückgang der Schweinswale mehr oder weniger bei.
In der Nord- und Ostsee fehlen natürliche Feinde der Schweinswale wie große Haie oder Schwertwale. Nahe der Shetland-und Orkney-Inseln, wo ein großer Teil der Schweinswale Nordeuropas lebt, ist der Druck durch Beutegreifer sicherlich stärker. Der Atlantik ist nah, Blau-und Weißer Hai darher häufiger; vor der norwegischen Küste leben Schwertwale, die dort ihren kleinen Brüdern nachstellen.
Also achtet bei euern nächsten Ausflug zur Nordsee (oder Ostsee) auf Finnen im Meer. Ich selber habe leider noch keine entdecken können, aber unsere Omi hat schon welche gesehen. Vielleicht hat ja einer von euch auch so ein Glück.
Es könnte z.B. sein, daß ihr beim Schwimmen an der Küste der nordfriesischen Insel Amrum eine hochragende Rückenflosse entdeckt.
Aber keine Angst es ist kein Hai, sondern ein Schweinswal.
Man hat ihm viele Namen gegeben:
Braunfisch, Meerschwein, Schweinsfisch und Kleiner Tümmler, in Holland heißt er Bruinvis, in Dänemark Marsvin, in Frankreich Marsouin Commune. Dabei hat er weder etwas mit Fischen noch mit Schweinen zu tun. Der Schweinswal ist ein Säugetier.
Schweinswale sind leicht anhand einiger Merkmale zu erkennen.
Ihnen fehlt die schnabelförmige Nase wie sie für viele Delfine typisch ist. Ihr Kopf ist abgerundet, die Stirn schräg. Das Maul steht nicht besonders hervor. Die Rückenflosse oder besser gesagt die Finne ist besonders wichtig, um die Schweinswale im Freiland identifizieren zu können. Sie ist nicht sehr hoch, die Sichelform, für Delfine typisch, nicht besonders ausgeprägt. Die Finne setzt breit am Rücken an; die Hinterkante ist nur leicht gebogen. Bei einigen Tieren ist sie sogar gerade; die Finne ähnelt dann einem flachen Dreieck.
Typisch für Schweinswale ist ihre Farbe. Ihre glatte Haut ist auf dem Rücken und an den oberen Flanken bräunlich bis schwarz und geht in der vorderen Körperhälfte allmählich in den weißen Bauch über. Schwanzfluke und Brustflossen, die sogenannten Flipper, sind dunkel.
Die Schweinswale gehören zu den kleinsten Zahnwalen. Weibchen werden bis zu 1,80 Meter und Männchen nur 1,50 Meter lang. Sie können 40 bis 80 kilo wiegen und 15 bis 20 Jahre alt werden. Die Schweinswal-Babys kommen schon mit einer Länge von 70 bis 90 Zentimeter zu Welt und wiegen 5 bis 8 Kilo. Die meisten Schweinswale werden in der Zeit von Mai bis Juli geboren.
Schweinswale ernähren sich von Fischen vor allem Heringe, Kabeljau, Makrele, Wittling, aber auch Sandaal, Stintdorsch und Sprotte. Manchmal stehen auch Tintenfische auf dem Speiseplan. Am Tag frißt ein ausgewachsener Schweinswal etwa 2 Kilo Fisch.
Der schlimmste Feind ist der Mensch. Durch die Meeresverschmutzung, die Fischerei, Nahrungsmangel, dichter Schiffsverkehr und die Schwankungen der Umweltbedingungen tragen zum Rückgang der Schweinswale mehr oder weniger bei.
In der Nord- und Ostsee fehlen natürliche Feinde der Schweinswale wie große Haie oder Schwertwale. Nahe der Shetland-und Orkney-Inseln, wo ein großer Teil der Schweinswale Nordeuropas lebt, ist der Druck durch Beutegreifer sicherlich stärker. Der Atlantik ist nah, Blau-und Weißer Hai darher häufiger; vor der norwegischen Küste leben Schwertwale, die dort ihren kleinen Brüdern nachstellen.
Also achtet bei euern nächsten Ausflug zur Nordsee (oder Ostsee) auf Finnen im Meer. Ich selber habe leider noch keine entdecken können, aber unsere Omi hat schon welche gesehen. Vielleicht hat ja einer von euch auch so ein Glück.
20 Bewertungen, 4 Kommentare
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15.04.2002, 23:02 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichwußte ich auch :-) ...... schöner Bericht
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21.03.2002, 14:21 Uhr von TrAgIc
Bewertung: sehr hilfreichJa, wusste ich schon :)
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21.03.2002, 14:05 Uhr von clauds22
Bewertung: sehr hilfreichna, das würde mir gefallen, wenn ich mal so einen hübschen Wal sehen würde. Leider komm ich in der nächsten Zeit wohl nicht an die Nord- oder Ostsee. Liebe Grüsse, Claudi
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21.03.2002, 14:04 Uhr von Gluehsternchen
Bewertung: sehr hilfreichWußte ich noch nicht, obwohl ich schon oft an der Nordsee war... Werd das nächste mal Ausschau halten!
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