Erfahrungsbericht von Achim1967
Tauben - Aufzucht mit Beoperlen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Zur Zeit bin ich damit beschäftigt, eine kleine Haustaube, die ihre Mutter verloren hat, mit Beoperlen aufzuziehen.
Beoperlen sind zwar eigentlich Spezialfutter für diese netten sprechenden und furchtbar laut kreischenden Starenvögel mit dem wunderschönen Namen „Beo“, aber durch ihre Handlichkeit (kleine rote und gelbe Kugeln) sind sie auch anderweitig gut zu verwenden. Da meine Schwiegereltern einen dieser Beos zu Hause haben, lag es nahe, es einmal mit diesem Futter zu probieren. Beoperlen bekommt man in jedem gut sortierten Zoofachgeschäft in 250, 500 und 1000 g- Paketen.
Ich habe mir für die Aufzucht ein paar Plastikpritzen besorgt und die Spitzen der Spritzen abgeschnitten. Die Spritzen fülle ich jeweils mit Beoperlen, da Beoperlen alle Vitamine und Nährstoffe enthalten, die die Taube zum Leben benötigt. Die Spritzen werden sodann mit Wasser aufgefüllt, damit die einzelnen Beoperlen sich richtig vollsaugen und die Taube auch genügend Flüssigkeit erhält. Ich lasse die so vorbereiteten Spritzen für 10 Minuten stehen, bis die Beoperlen das ganze Wasser aufgesogen haben.
Die Taube halte ich in einem Käfig in meiner Küche, da es für das kleine Tier draußen noch zu kalt ist. Die frostigen Nächte würden sie umbringen. Das Gefieder der Taube ist erst im Aufbau und so ist sie noch ziemlich nackt. Den Käfig habe ich mit Küchenpapier ausgelegt, da er so leicht und schnell zu reinigen ist. Außerdem habe ich Beoperlen und Wasser für die Taube bereitgestellt für den Fall, dass sie von sich aus anfängt zu fressen.
Nach der 10-minütigen Wartezeit nehme ich die Taube aus ihrem Käfig und setze sie auf ein Stück Küchenpapier. Die Taube greife ich dann von links (da ich Rechtshänder bin), halte ihr so die Flügel fest und mache ihr ebenfalls mit der linken Hand den Schnabel auf. Mit der rechten Hand drücke ich eine Spritze nach der anderen in ihren Schnabel. Das Futter sammelt sich zunächst im Kropf, der richtig schön dick und voll wird.
Die Taube bekommt so zu jeder Mahlzeit sechs Spritzen mit Beoperlen und Wasser. Sie wird viermal am Tag gefüttert: morgens, mittags, abends und nachts.
Jeden Tag mache ich auch den Käfig sauber und lege ihn neu mit Küchenpapier aus, da die Beoperlen nach einer gewissen Verdauungszeit
wieder den Weg ins Freie suchen.
Die Taube hat in den letzten zwei Wochen bereits ordentlich zugelegt und wird hoffentlich bald von sich aus anfangen zu fressen.
Langsam wird es auch Zeit, der Taube das Fliegen beizubringen. Leider kann ich der Taube keine praktischen Flugerfahrungen mit auf den Weg geben, es verbleibt bei theoretischen Tipps. Die Taube kommt jetzt - wenn die Nächte nicht mehr so kalt sind - in eine Außenvoliere und wird dort die erste Zeit auf dem Boden verbringen. Da sie aber bereits in meiner Küche ordentlich mit den Flügeln geschlagen hat und die ersten Flugversuche über die Arbeitsplatte unternommen hat, habe ich keine Bedenken, dass sie das Fliegen ganz von allein in kürzester Zeit lernen wird.
Auch wenn Beoperlen vielleicht nicht ursprünglich für Tauben gedacht sind, sind sie doch eine einfache und gute Alternative, einer kleinen Taube einen angenehmen Start ins Leben zu verschaffen.
Beoperlen sind zwar eigentlich Spezialfutter für diese netten sprechenden und furchtbar laut kreischenden Starenvögel mit dem wunderschönen Namen „Beo“, aber durch ihre Handlichkeit (kleine rote und gelbe Kugeln) sind sie auch anderweitig gut zu verwenden. Da meine Schwiegereltern einen dieser Beos zu Hause haben, lag es nahe, es einmal mit diesem Futter zu probieren. Beoperlen bekommt man in jedem gut sortierten Zoofachgeschäft in 250, 500 und 1000 g- Paketen.
Ich habe mir für die Aufzucht ein paar Plastikpritzen besorgt und die Spitzen der Spritzen abgeschnitten. Die Spritzen fülle ich jeweils mit Beoperlen, da Beoperlen alle Vitamine und Nährstoffe enthalten, die die Taube zum Leben benötigt. Die Spritzen werden sodann mit Wasser aufgefüllt, damit die einzelnen Beoperlen sich richtig vollsaugen und die Taube auch genügend Flüssigkeit erhält. Ich lasse die so vorbereiteten Spritzen für 10 Minuten stehen, bis die Beoperlen das ganze Wasser aufgesogen haben.
Die Taube halte ich in einem Käfig in meiner Küche, da es für das kleine Tier draußen noch zu kalt ist. Die frostigen Nächte würden sie umbringen. Das Gefieder der Taube ist erst im Aufbau und so ist sie noch ziemlich nackt. Den Käfig habe ich mit Küchenpapier ausgelegt, da er so leicht und schnell zu reinigen ist. Außerdem habe ich Beoperlen und Wasser für die Taube bereitgestellt für den Fall, dass sie von sich aus anfängt zu fressen.
Nach der 10-minütigen Wartezeit nehme ich die Taube aus ihrem Käfig und setze sie auf ein Stück Küchenpapier. Die Taube greife ich dann von links (da ich Rechtshänder bin), halte ihr so die Flügel fest und mache ihr ebenfalls mit der linken Hand den Schnabel auf. Mit der rechten Hand drücke ich eine Spritze nach der anderen in ihren Schnabel. Das Futter sammelt sich zunächst im Kropf, der richtig schön dick und voll wird.
Die Taube bekommt so zu jeder Mahlzeit sechs Spritzen mit Beoperlen und Wasser. Sie wird viermal am Tag gefüttert: morgens, mittags, abends und nachts.
Jeden Tag mache ich auch den Käfig sauber und lege ihn neu mit Küchenpapier aus, da die Beoperlen nach einer gewissen Verdauungszeit
wieder den Weg ins Freie suchen.
Die Taube hat in den letzten zwei Wochen bereits ordentlich zugelegt und wird hoffentlich bald von sich aus anfangen zu fressen.
Langsam wird es auch Zeit, der Taube das Fliegen beizubringen. Leider kann ich der Taube keine praktischen Flugerfahrungen mit auf den Weg geben, es verbleibt bei theoretischen Tipps. Die Taube kommt jetzt - wenn die Nächte nicht mehr so kalt sind - in eine Außenvoliere und wird dort die erste Zeit auf dem Boden verbringen. Da sie aber bereits in meiner Küche ordentlich mit den Flügeln geschlagen hat und die ersten Flugversuche über die Arbeitsplatte unternommen hat, habe ich keine Bedenken, dass sie das Fliegen ganz von allein in kürzester Zeit lernen wird.
Auch wenn Beoperlen vielleicht nicht ursprünglich für Tauben gedacht sind, sind sie doch eine einfache und gute Alternative, einer kleinen Taube einen angenehmen Start ins Leben zu verschaffen.
20 Bewertungen, 1 Kommentar
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13.04.2002, 22:47 Uhr von Lorenor_Zorro
Bewertung: sehr hilfreichSuper Meinung, zwar ein etaws ungewöhliches Thema!!! Bis denn, Zorro
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