Tierpflege Allgemein Testbericht

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Erfahrungsbericht von Skurie

Die Pflege für das geliebte Pferd

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich habe mich durch verschiedene Bücher über Pferde schlauer gemacht und auch bei einer Freundin (sie hat selber seit 2 Jahren ein Pferd) mir einige Infos geholt und hoffe euch jetzt so Tipps und Informationen geben zu können. Ich hoffe, dass ich alles richtig wieder gebe.

Pferde werden nicht nur geputzt, damit sie schön aussehen, sondern auch, damit die Haut gereinigt wird (damit die Haut gut arbeiten kann). Ein weiterer Grund ist auch, dass durch die rhythmischen Bewegungen beim Putzen die Muskeln auf den Schultern, die Hinterhand sowie der Nacken massiert und gelockert werden.

Wann sollte man putzen?:
Stallpferde, die geschoren werden, unter „unnatürlichen“ Umständen leben und größere Mengen Kraftfutter bekommen, bilden Abfallstoffe im Körper. Über den Kot und über schnelles Atmen wird ein Teil davon ausgeschieden. Der andere Teil wird über die Haut abgegeben und dafür sollten die Poren sauber sein, damit sie ihre Funktion erfüllen können.
Stallpferde sollten morgens geputzt werden, da dann das Pferd warm ist und dann die Poren offen sind.
Kräftiges Putzen (fördert wie bei Menschen die Muskelbildung) sollte besser Abends gemacht werden, da so die Blutzirkulation über die Nacht gefördert wird.
Weidepferde sollten nicht so gründlich geputzt werden, da man zu leicht die Talgschicht aus der Haut putzt welche vor Regen und Kälte schützt. Es reicht vollkommen aus, wenn man vor dem reiten des Pferdes den gröbsten Schmutz aus dem Fell bürstet.

Wie sollte man putzen?:
Man sollte am besten von vorne nach hinten putzen und bei den Ohren anfangen. Man sollte dabei etwas Abstand zum Pferd halten, um so das ganze Gewicht seines eigenen Körpers auf die Bürste zu legen. Den Eisenstriegel sollte man in der andern Hand halten und darin die Bürste immer nach ein paar Strichen ausstreichen.
Da die Beine meistens zum Schutz gegen Kälte und Dornen im Gelände nicht geschoren werden, sollten diese mit einer festen Reisbürste gereinigt werden. Für den Körper ist diese Bürste zu steif und zu hart.
Das Pferd sollte schnell von vorne nach hinten mit festen Bürstenstrichen gebürstet werden, wobei eine Hand am Pferdekörper gehalten werden sollte. Die Hand am Pferdkörper beruhigt das Pferd. Wenn man das Pferd vorne bürstet, kann man sich vor dem Beknabbern des Pferdes schützen, indem man eine Hand an den Hals des Pferdes legt.
In der Lendenpartie sollte man auch vorsichtig sein, da für die Nieren ein kraftvolles Bürsten nicht gut ist.
Da manche Pferde am Bauch und zwischen den Hinterbeinen kitzelig sind, kann man dort die Partien mit der einfachen Hand reinigen.
Das Putzzeug des Pferdes sollte regelmäßig gesäubert werden (um den Schweiß zu entfernen).

Die Meinungen, ob das Waschen des Pferdes wichtig ist, sind sehr unterschiedlich. Die meisten Turnierpferde werden aber regelmäßig gewaschen. Für das Waschen des Pferdes sollte ein warmer Tag ausgesucht werden, wo das Pferd danach gut trockenen kann, damit es ihm gesundheitlich nicht schadet.
Die Putzmaterialien sollten in einem dafür vorgesehenen Behälter aufbewahrt werden, damit man sie immer zur Hand hat, wenn man sie benötigt.
Nach dem Kämmen und Bürsten der Mähne kann man ihr mit einer feuchten Bürste den letzten Schliff verleihen.
Bei dem Schweif geht man genauso vor. Allerdings hält man den Schweif mit der anderen Hand fest und kämmt nur einzelne Strähnen.
Man kann, um den Schweif in Form zu bringen, eine Schweifbandage anlegen. Allerdings sollten Bandagen höchsten 2 Stunden angelegt werden, damit die Haare nicht beschädigt werden.
Die Hufe von Stallpferden bekommen ausreichend Feuchtigkeit, wenn man sie regelmäßig wäscht, abtrocknet und die Feuchtigkeit im Huf durch leichtes Einfetten haltbar macht.

Meine Freundin meinte, dass Hufpolitur wohl nicht benutzt werden sollte, da diese die Feuchtigkeitsaufnahme verhindert. Allerdings bin ich, mir nicht sicher, da ich in einem Pferdebuch es anders gelesen habe. Ich hoffe, dass ich alles soweit richtig wieder gegeben habe. Wenn ich etwas vergessen oder falsch wieder gegeben haben sollte, sagt es mir, damit ich es noch einbringen oder auch verbessern kann.kann.

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