Tipps & Tricks zum Skateboarden Testbericht

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Erfahrungsbericht von Skrewman69

Material

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Sprechen wir mal das Material eines vernünftigen Skateboards an. Ein Board besteht aus dem Deck, aus den Achsen und aus den Rollen.

Das Deck:
Das Deck besteht aus kanadischem Bergahorn, auch Plywood genannt. Es besteht aus sieben Schichten, wobei fünf Lagen in Längsrichtung und zwei Lagen (die 3. und die 5.) in Querrichtung liegen. Die verschiedenen Schichten garantieren für Stabilität.

Die Achsen:
Achsen werden aus Gußaluminium hergestellt. Eine Achse besteht aus vielen Einzelteilen. Die wichtigsten sind der Hanger (der Teil, an dem die Rollen \"hängen\") und die Baseplate (der Teil, der am Deck befestigt wird). Ein \"Kingpin\" (Bolzen), der durch die Baseplate und den Hanger führt, hält die beiden Teile zusammen. Zwischen Base und Hander stecken die Cushions, auch Dodo\'s genannt. Diese sind wichtig zum lenken per Gewichtsverlagerung. Je fester der Kingpin geschraubt ist, desto härter ist das Lenkverhalten.
Für ein besseres Fahrgefühl schraubt man zwischen Deck und Baseplate ein sogenanntes \"Shockpad\", eine Gummischeibe, der den Aufprall absorbiert.

Die Rollen:
Beim Kauf der Rollen ollte man einige Sachen beachten.
Je größer der Durchmesser einer Rolle, desto schneller wird man und man kann besser über Unebenheiten fahren. Kleinere Rollen hingegen beschleunigen besser, sind leichter und sind wendiger.
Rollen mit breiter Lauffläche haben eine bessere Bodenhaftung, schmale hingegen sind schneller.
Die Härte der Rollen wird in \"A\" gemessen; je mehr A, desto härter die Rolle. Harte Rollen sind auf harten, glatten Boden (wie der in Halfpipes) schneller. Weiche Rollen verkraften unebenen Boden besser und haben hier den besseren Grip. Dafür rutschen die harten besser, z-B. für einen \"Powerslide\".


Es gibt also einen ganzen Haufen verschiedener Kriterien, die man bei der Wahl des Materials beachten muss, und ich hoffe, daß ich euch ein bisschen weiterhelfen konnte und daß ihr nicht mehr ganz wie die Laien da steht.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-02-19 09:14:54 mit dem Titel Der Primo - Mullen lässt grüssen

Ihr kennt ja mit Sicherheit die beeindrucken Primoflips von Rodney Mullen.

Hier die Anleitung:

Schritt 1:
Hakt den hinteren Fuß an der hinteren Rolle an der Zehenseite ein. Der vordere Fuß steht in Kickflip-Position. Drückt nun den vorderen Fuß runter und zieht den hinteren hoch. Wenn sich das Brett um 1/8 gedreht hat, nehmt den vorderen Fuß hoch. WICHTIG: Er darf nicht auf den Boden kommen. Zieht den hinteren weiter hoch und stellt den vorderen Fuß auf die vordere Rolle. Der hintere sollte auch der hinteren Rolle stehen. Wenn ihr einen sicheren Stand habt, dann habt ihr Schritt 1 gemeistert.

Schritt 2:
Stellt den vorderen Fuß etwas quer, damit ihr mehr Standfläche habt, denn jetzt kommt der schwierige Teil. Geht in die Hocke und stellt den hinteren Fußballen auf das Tail. ACHTUNG: Verlasst euch auf den vorderen Fuß, denn der sorgt jetzt für Gleichgewicht. Springt hoch und kickt das Brett nach !hinten! weg. Wenn alles geklappt hat, müsste das Brett jetzt eine Art \"90° ShoveIt 3/4 Kickflip\" gemacht haben. Dreht euren Körper 90° Grad Backside, so könnt ihr einfacher landen. Nicht vergessen, beim landen in die Hocke zu gehen.
Wenn ihr jetzt wieder auf dem Brett steht, könnt ihr euch schonmal freuen. Aber das war noch nicht alles. Es gibt da noch was feines:

Der Railflip:

Schritt 1:
Stellt eure Zehen auf die Kante der Zehenseite und springt mit Druck auf die kante hoch. Das Brett sollte jetzt einen 1/4 Heelflip gemacht haben. Landet auf der Kante mit den Füßen auf den Rädern. Das Griptape müsste jetzt vorne sein, also genau anders rum wie oben. (Ihr könnt jetzt auch euren Körper um 180° drehen und wieder beim Primoflip weitermachen.)

Schritt 2:
Stellt eure Fußballen auf die Spalte zwischen Holz und Rollen. Springt hoch und kickt das Brett nach vorne. Das sollte jetz eine halbe Drehung gemacht haben und wieder auf der Kante stehen. Landet auf den Rädern. Wenn ihr jetzt steht, seid ihr gut.
Wenn ihr jetzt noch einen einen Primoflip hinterher macht, dann seid ihr richtig gut.

Verzweifelt nicht, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Der Trick ist schwierig und ich habe auch einige Zeit gebraucht, aber er ist zu schaffen. Und die Zeit ist es doch wohl wert.

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