Tipps und Tricks zum Trockenwerden Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von *LeeLa*
Externe Blasenkontrolle? Nix da!
Pro:
Tipps sind immer gut
Kontra:
Was soll an Tipps schlecht sein???
Empfehlung:
Ja
Mein Sohn wird jetzt zweieinhalb und bis vor kurzem mußte ich mir manch unnötiges Kommentar anhören, wieso er keinerlei Anstalten machte Toilette, Töpfchen oder ähnliches zu nutzen. Solche Aussagen gibt’s kostenlos an jeder Ecke und haben mit Sicherheit schon manch eine Mutter um den Verstand gebracht. Aber mein Sohn hat mich bestätigt - er gab das Startzeichen und nun...Lest selbst...
So wars bei uns
°°°°°°°°°°°°°°°°
Als Sebastian 2 Jahre alt wurde waren Töpfchen und Toilettentrainer in unserem Haushalt zwar präsent wurden aber nur zum Spielen benutzt. Mein Sohn weigerte sich wehhemmend sein Geschäft außerhalb der Windel zu verrichten und so ließ ich ihn. Vor etwa 3 Wochen aber, nach dem Baden, meinte er plötzlich „So Mama, jetzt muß ich aber Pipi machen“, stapfte zielsicher zur Toilette und kam irgendwann verrichteter Dinge wieder herunter. Dieses Ereignis habe ich als Startschuß seinerseits angesehen. Am nächsten Tag ließen wir die Windel weg und hatten eine nasse Hose nach der Anderen. Jedes Mal einen Tick zu spät bemerkte er das Malheur, ich wischte, wusch Wäsche wie ein Doofe und verlor kein Wort darüber. Nach etwa 2 Tagen klappte das Ganze schon besser. Er sagte rechtzeitig Bescheid und bekam jedes mal wenn er Pipi in Toilette machte ein Lachgesicht auf ein Blatt Papier gemalt, dass ich am Kühlschrank gut sichtbar aufgehängt hatte.
Nach etwa einer Woche klappte dasselbe mit dem großen Geschäft. Und heute? Innerhalb rasend kurzer Zeit ist mein Kind tagsüber sauber geworden. Sobald er auf Toilette muß sagt er Bescheid, geht eigentätig dorthin und ruft anschließend wenn mal die Mithilfe eines Erwachsenen gefragt ist. Nachts trägt er noch eine Windel und auch hier werde ich warten bis von ihm das Startzeichen kommt. Alles in allem lief alles viel leichter als erwartet, ganz ohne Zwang und das was ich externe Blasenkontrolle nenne. Doch dazu gleich mehr.
Meine Tipps und Tricks
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
1) Bücher!
Mittlerweile gibt es Bücher wie Sand am Meer die sich rund um die Sauberkeitserziehung drehen. In meinen Augen besonders empfehlenswert sind „Der kleine Zauberer Windelfutsch “ und „Julchen geht aufs Töpfchen“. Beide Bücher kommen nicht nur gut bei Kids an sondern geben auch Eltern Tipps bezüglich Gelassenheit und Kreativität.
2) Spielerfahrung
Obwohl unser Sohn sich letztlich gegen das Töpfchen entschieden hat war es doch ein wichtiger Bestandteil des Kennenlernens. Puppen und Bären haben darauf gesessen, Entchen sind darin geschwommen und als Hut wurde er genutzt *g* . Ihr solltet den Kindern unbedingt die Möglichkeit geben sich mit den verschiedenen Möglichkeiten bekannt zu machen.
3) Auch Mama muß Pipi
Kinder mit auf Toilette zu nehmen ist nicht gerade ungewöhnlich. Sie merken, dass es sich um einen ganz natürlichen Prozeß handelt und auch Erwachsene die Toilette benutzen. Mein Sohn wollte unbedingt wissen wie Pipi usw. zustande kommt und so hat ihm mein Mann den gesamten Verdauungstrakt und die Hintergründe erklärt *g*. Wenn euer Kind daran Interesse hat- ich kanns nur empfehlen.
4) Ungezwungener Umgang
Pipi und das große Geschäft dürfen den Kleinen niemals als „eklig“ verkauft werden. Kinder könnten sich herabgesetzt fühlen. Kinder sehen ihre Ausscheidungen nämlich als Teil ihrer selbst, etwas dass von ihnen kommt. Ich habe meinem Sohn erklärt, dass der Körper in den Ausscheidungen Bakterien versteckt hat und man es deshalb unter keinen Umständen in dem Mund nehmen soll und wenn man dran kommt die Hände waschen muß um nicht krank zu werden. Hat bei uns wunderbar funktioniert ohne ihn zu verletzen.
5) Welches Alter ist das Richtige?
Viele Leute schwören mittlerweile auf das sogenannte „Infant Potty Training“ kurz IPT genannt. Von Geburt bekommen diese Kinder keine Windel und werden immer aufs Töpfchen gesetzt wenn sie müssen. Im Laufe der Zeit weiß die Mutter wie das Baby bzw. der Säugling reagiert bevor es muß. Wenn ihr mich fragt- schrecklich!!!! Zumal erwiesen ist, dass diese Kinder auch nicht früher trocken werden als Kinder mit normaler Windelzeit!
Fakt ist, wenn Kinder noch bis zum Alter von 4 Jahren eine Windel bevorzugen ist das kein Grund zur Sorge. Es mag Eltern geben die es vorziehen ihrem Kind ständig mit einem Töpfchen hinterher zu rennen und monatelang nachzufragen „Mußt du Pipi?“. Für mich hat in diesem Fall die Mutter die Blasenkontrolle übernommen. Das Kind ist nicht sauber. Es wird sauber gehalten...
Wann genau das richtige Alter gekommen ist wird euch euer Kind zeigen- versprochen!
6) Weghören und cool bleiben
Bereits ab einem Alter von einem Jahr kommen in der Regel die Schwiegereltern zu Wort „Aber unser Kind war schon mit....sauber“ Ihr könntet doch mal anfangen. Weghören- zu seiner Überzeugung stehen und bloß nicht den Fehler machen irgendwas wissenschaftlich begründen zu wollen *g*. Dann kommen nämlich Reaktionen wie „Ach ja die haben doch keine Ahnung“ oder “Wieso sollte das heute nimmer gehen? Alles Humbug!“ Früher war es üblich externe Blasenkontrolle zu betreiben. Es gab keine Papierwindeln, man wollte die Kinder schnell sauber haben weil damit mehr Arbeit verbunden war und die Psyche des Kindes spielte noch eine untergeordnete Rolle. Damals gab es übrigens auch etwas, was es heute gibt. Die Folgen wenn man zu früh mit der Sauberkeitserziehung anfängt können fatal sein.
Fazit
°°°°°
Auch wenn ich dachte mein Sohn würde noch mit 18 in Pampers rumlaufen- es kam anders. Jedes Kind wird sich irgendwann von der Windel verabschieden und dabei brauch es unsere Hilfe, unser Verständnis und unsere Unterstützung. Was wir Eltern brauchen? Gelassenheit, Ruhe, Verständnis, eine Waschmaschine, einen Berg Unterhosen und das Gefühl unser Kind zu nichts drängen zu müssen. Und wenn noch mit 3 Jahren eine Pampers vergöttert wird - keine Angst. Heutzutage müssen Kindergärten auch Kinder aufnehmen die noch nicht sauber sind. In diesem Sinne- keep cool und viel Erfolg!
LG *LeeLa*
(ciao,yopi)
So wars bei uns
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Als Sebastian 2 Jahre alt wurde waren Töpfchen und Toilettentrainer in unserem Haushalt zwar präsent wurden aber nur zum Spielen benutzt. Mein Sohn weigerte sich wehhemmend sein Geschäft außerhalb der Windel zu verrichten und so ließ ich ihn. Vor etwa 3 Wochen aber, nach dem Baden, meinte er plötzlich „So Mama, jetzt muß ich aber Pipi machen“, stapfte zielsicher zur Toilette und kam irgendwann verrichteter Dinge wieder herunter. Dieses Ereignis habe ich als Startschuß seinerseits angesehen. Am nächsten Tag ließen wir die Windel weg und hatten eine nasse Hose nach der Anderen. Jedes Mal einen Tick zu spät bemerkte er das Malheur, ich wischte, wusch Wäsche wie ein Doofe und verlor kein Wort darüber. Nach etwa 2 Tagen klappte das Ganze schon besser. Er sagte rechtzeitig Bescheid und bekam jedes mal wenn er Pipi in Toilette machte ein Lachgesicht auf ein Blatt Papier gemalt, dass ich am Kühlschrank gut sichtbar aufgehängt hatte.
Nach etwa einer Woche klappte dasselbe mit dem großen Geschäft. Und heute? Innerhalb rasend kurzer Zeit ist mein Kind tagsüber sauber geworden. Sobald er auf Toilette muß sagt er Bescheid, geht eigentätig dorthin und ruft anschließend wenn mal die Mithilfe eines Erwachsenen gefragt ist. Nachts trägt er noch eine Windel und auch hier werde ich warten bis von ihm das Startzeichen kommt. Alles in allem lief alles viel leichter als erwartet, ganz ohne Zwang und das was ich externe Blasenkontrolle nenne. Doch dazu gleich mehr.
Meine Tipps und Tricks
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1) Bücher!
Mittlerweile gibt es Bücher wie Sand am Meer die sich rund um die Sauberkeitserziehung drehen. In meinen Augen besonders empfehlenswert sind „Der kleine Zauberer Windelfutsch “ und „Julchen geht aufs Töpfchen“. Beide Bücher kommen nicht nur gut bei Kids an sondern geben auch Eltern Tipps bezüglich Gelassenheit und Kreativität.
2) Spielerfahrung
Obwohl unser Sohn sich letztlich gegen das Töpfchen entschieden hat war es doch ein wichtiger Bestandteil des Kennenlernens. Puppen und Bären haben darauf gesessen, Entchen sind darin geschwommen und als Hut wurde er genutzt *g* . Ihr solltet den Kindern unbedingt die Möglichkeit geben sich mit den verschiedenen Möglichkeiten bekannt zu machen.
3) Auch Mama muß Pipi
Kinder mit auf Toilette zu nehmen ist nicht gerade ungewöhnlich. Sie merken, dass es sich um einen ganz natürlichen Prozeß handelt und auch Erwachsene die Toilette benutzen. Mein Sohn wollte unbedingt wissen wie Pipi usw. zustande kommt und so hat ihm mein Mann den gesamten Verdauungstrakt und die Hintergründe erklärt *g*. Wenn euer Kind daran Interesse hat- ich kanns nur empfehlen.
4) Ungezwungener Umgang
Pipi und das große Geschäft dürfen den Kleinen niemals als „eklig“ verkauft werden. Kinder könnten sich herabgesetzt fühlen. Kinder sehen ihre Ausscheidungen nämlich als Teil ihrer selbst, etwas dass von ihnen kommt. Ich habe meinem Sohn erklärt, dass der Körper in den Ausscheidungen Bakterien versteckt hat und man es deshalb unter keinen Umständen in dem Mund nehmen soll und wenn man dran kommt die Hände waschen muß um nicht krank zu werden. Hat bei uns wunderbar funktioniert ohne ihn zu verletzen.
5) Welches Alter ist das Richtige?
Viele Leute schwören mittlerweile auf das sogenannte „Infant Potty Training“ kurz IPT genannt. Von Geburt bekommen diese Kinder keine Windel und werden immer aufs Töpfchen gesetzt wenn sie müssen. Im Laufe der Zeit weiß die Mutter wie das Baby bzw. der Säugling reagiert bevor es muß. Wenn ihr mich fragt- schrecklich!!!! Zumal erwiesen ist, dass diese Kinder auch nicht früher trocken werden als Kinder mit normaler Windelzeit!
Fakt ist, wenn Kinder noch bis zum Alter von 4 Jahren eine Windel bevorzugen ist das kein Grund zur Sorge. Es mag Eltern geben die es vorziehen ihrem Kind ständig mit einem Töpfchen hinterher zu rennen und monatelang nachzufragen „Mußt du Pipi?“. Für mich hat in diesem Fall die Mutter die Blasenkontrolle übernommen. Das Kind ist nicht sauber. Es wird sauber gehalten...
Wann genau das richtige Alter gekommen ist wird euch euer Kind zeigen- versprochen!
6) Weghören und cool bleiben
Bereits ab einem Alter von einem Jahr kommen in der Regel die Schwiegereltern zu Wort „Aber unser Kind war schon mit....sauber“ Ihr könntet doch mal anfangen. Weghören- zu seiner Überzeugung stehen und bloß nicht den Fehler machen irgendwas wissenschaftlich begründen zu wollen *g*. Dann kommen nämlich Reaktionen wie „Ach ja die haben doch keine Ahnung“ oder “Wieso sollte das heute nimmer gehen? Alles Humbug!“ Früher war es üblich externe Blasenkontrolle zu betreiben. Es gab keine Papierwindeln, man wollte die Kinder schnell sauber haben weil damit mehr Arbeit verbunden war und die Psyche des Kindes spielte noch eine untergeordnete Rolle. Damals gab es übrigens auch etwas, was es heute gibt. Die Folgen wenn man zu früh mit der Sauberkeitserziehung anfängt können fatal sein.
Fazit
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Auch wenn ich dachte mein Sohn würde noch mit 18 in Pampers rumlaufen- es kam anders. Jedes Kind wird sich irgendwann von der Windel verabschieden und dabei brauch es unsere Hilfe, unser Verständnis und unsere Unterstützung. Was wir Eltern brauchen? Gelassenheit, Ruhe, Verständnis, eine Waschmaschine, einen Berg Unterhosen und das Gefühl unser Kind zu nichts drängen zu müssen. Und wenn noch mit 3 Jahren eine Pampers vergöttert wird - keine Angst. Heutzutage müssen Kindergärten auch Kinder aufnehmen die noch nicht sauber sind. In diesem Sinne- keep cool und viel Erfolg!
LG *LeeLa*
(ciao,yopi)
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