Tipps und Tricks zum Trockenwerden Testbericht

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Erfahrungsbericht von LillyMarlene

Für manche mag ich eine Rabenmutter sein, aber ...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Mein Sohn ist mittlerweile 3,5 Jahre alt und war bis vor 3 Wochen immer ein bekennender Windelpupser. Ohne seine geliebte Pampers lief überhaupt nichts und wenn ich sie einfach abgelassen habe, dann mache er aus Trotz einfach in die Hose. Egal ob Pipi oder auch AA.

Ihr könnt Euch vorstellen, das es nicht gerade angenehm ist, ein Kind von fast einem Meter und 17 Kilo Lebendgewicht mehrmals am Tag zu wickeln, vorallem dann, wenn er sein \"großes\" Geschäft mindestens 2 bis 3 mal Tag ausdauernd in die Windel gemacht hat.

Alles gute Zureden brachte nichts und da entschied ich mich zu ganz drastischen Mitteln, um ihn endlich trocken zu bekommen.

Ich habe ihn einfach nicht mehr gewickelt. Denn mein Sohn hatte schon ein Gefühl dafür, wann er mußte und wenn die Windel dann voll war, wollte er sie natürlich so schnell wie möglich auch los werden. Doch ich habe mich geweigert, ihn zu wickeln. Jammernd stand er oft vor mir und sagte \"hab schissen, Du mußt mich wickeln\" und ich antwortete nur \"NEIN\". Dann sagte ich ihm, er solle zur Toilette gehen, schließlich wäre er ein großer Junge, der bald in den Kindergarten kommt. Und dort dürfe er mit Windeln eh nicht hin kommen. Aber alles ließ ihn kalt.

Manchmal hing die Windeln bis an den Knieen und er setze sich auch nicht mehr hin, weil es ihm einfach zu ekelig wurde. Oft stand er bis zu 2 Stunden irgendwo am Tisch und spielte, hauptsache nicht sitzen :-). Aber kaum hatte, er eine neue frische Windeln um den Po, ging das Spiel wieder von vorne los. Aber er hat wohl nicht mehr der Ausdauer seiner Mutter gerechnet *g*.

Das Spiel habe ich mit ihm eine Woche gespielt und siehe da, plötzlich hieß es: Ich muß Pipi machen oder auch ich muß Kacke machen (ich weiß mein Sohn ist nicht gerade zimperlich in der Wortwahl *g*) und er war von heute auf morgen trocken. Eine Woche später war er auch nachts schon trocken, weil er einfach nicht mehr das Gefühl einer vollen Windel am Po haben wollte.

Viele, mit denen ich darüber geredet habe, wie ich meinen Sohn zur Trockenheit erzogen habe, haben mich völlig verständnislos angeschaut und mich gefragt, wie ich denn so hart zu meinem Kind sein könnte. Doch warum bin ich hart? Ich habe mein Kind deshalb doch nicht weniger lieb und sage mir, wenn ein gesundes Kind 3,5 Jahre alt ist und nur aus Bequemlichkeit in den Windeln pullert, dann MUß man einfach hart durchgreifen, weil das Kind schlicht und ergreifend zu faul ist, auf die Toilette zu gehen.

Wenn ich heute mit einer Windel angekommen, dann ergreift Söhnchen kreischend die Flucht, denn eine Windel möchte er nie wieder haben, denn die sind ekelig sagt er!!!!.

Nun meine Erfahrungswerte beziehen sich auf ein 3,5 Kind und jedes Kind ist natürlich anders. Daher kann man es nicht pauschalisieren und ich kann auch nicht behaupten, das meine Methode bei allen Kindern Früchte tragen würde. Aber ein Versuch ist es alle Male wert und keine Sorge das Kind nimmt keinen Schaden an, wenn man es mal etwas länger in einer vollen Windel laufen läßt, denn nur so kann man ihm ein Gefühl für Unangenehmes vermitteln. Denn wenn es jedesmal sofort einen frischen Po bekommt, wird es dieses Gefühl nie kennenlernen und wohl noch lange ein Windelkacker bleiben *g*.

Und ein ganz großer Vorteil ist, man hat eine Menge Geld gespart, denn Windeln und Feuchttücher sind nicht gerade billig.

Ich hoffe ein wenig geholfen zu haben und vielleicht erzählt mir der ein oder andere User im Kommentar ja, wie sein Kind trocken wurde.

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