Tiramisu Testbericht

Tiramisu
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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von BeastyGirl

Beeriges Tiramisu

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nachdem ich am Wochenende mal wieder Freunde zu Besuch hatte, die ich mit einem leckeren italienischen Abend verwöhnt habe (wie sollte es auch anders sein), möchte ich euch mal das Rezept für einen sehr leckeren Nachtisch verraten, was bei meinen Freunden ganz besonders gut angekommen ist.

Es handelt sich um ein Beeren-Tiramisu, was auch mit Löffelbiskuits und Mascarpone zubereitet wird, aber eben ohne Kaffee ist. Geschmacklich ist es ganz anders als das normale Tiramisu, eben sehr fruchtig, frisch und ebenfalls super lecker!

Hier das Rezept für

BEEREN-TIRAMISU

(für 8 Portionen)

ZUTATEN:

600 g Beerenmischung, TK (wahlweise auch Himbeeren oder andere Beeren)
200 g Puderzucker
200 ml Rotwein
3 EL Orangensaft
3 EL Kirschlikör
4 EL Cassis
2 Eigelb
2 Päckchen Vanillezucker
4 EL Amaretto
400 g Mascarpone
400 g Schlagsahne
300 g Löffelbiskuits
60 g Mandelblättchen

Für die Soße:

500 g Himbeeren
1 EL Zitronensaft
2 EL Puderzucker


ZUBEREITUNG:

Die tiefgekühlten Beeren auftauen und gut abtropfen lassen. In einer Pfanne100 g Puderzucker schmelzen bis er goldgelb wird. Dann erst den Rotwein zugeben (ablöschen), dann den Orangensaft, den Kirschlikör und Cassis dazugeben. Den Sirup klar kochen, die Beeren darin wenden und die Pfanne vom Herd nehmen. Die Beeren in dem Sirup auskühlen lassen.

Das Eigelb mit 100 g Puderzucker, Vanillezucker und Amaretto schaumig schlagen, dann den Mascarpone einrühren. Die Sahne separat steif schlagen und zu der Masse geben.

Die Beeren nun aus der Pfanne nehmen und die Hälfte der Löffelbiskuits in dem Sirup wenden. Den Boden einer Auflaufform damit auslegen. Die Hälfte der Mascarpone-Creme darauf streichen und dann die Hälfte der Beeren darauf verteilen.

Die restlichen Löffelbiskuits in dem Sirup wenden und in die Form legen. Jetzt erst die Beeren und dann die Creme einfüllen.

Die Mandelblättchen in einer trockenen, heißen Pfanne goldgelb rösten, mit 1 EL Puderzucker vermischen, bis er leicht karamellisiert. Die Mandelblättchen dann über die Speise streuen.

Die Form mit Folie abdecken und mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank stellen.

Wer dazu eine Himbeersoße machen möchte, hier die Zubereitung dafür:

Die Himbeeren pürieren. Dann 2 EL Puderzucker mit dem Zitronensaft vermischen und durch ein Sieb streichen. Den restlichen Sirup – falls etwas übriggeblieben ist – einrühren.


FAZIT:

Wie gesagt, hört sich recht aufwendig an und das ist es auch! Da will ich euch nix vormachen!
Das Schöne ist, wie gesagt, dass man es bereits am Vortag vorbereiten und dann in den Kühlschrank stellen kann.

Wenn man es direkt vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nimmt, ist die Masse sehr fest und schmeckt fast wie ein Kuchen! Kann man also durchaus auch mal für den Sonntagsnachmittags-Kaffee machen!

Es schmeckt wirklich hervorragend, sehr fruchtig und ist nicht zu süß. Die Himbeersoße schmeckt auch sehr gut dazu, ist aber nicht unbedingt notwendig. Man kann das Beeren-Tiramisu auch sehr gut ohne die Soße essen. Je nach Jahreszeit kann man natürlich auch frische Beeren nehmen, mir sind diese zur Zeit noch zu teuer, so dass man gut auf tiefgekühlte Beeren zurückgreifen kann.

Meinen Gästen und mir hat es jedenfalls super geschmeckt, alle waren so begeistert, dass kaum etwas übrig blieb! Die Menge ist übrigens wirklich reichlich, da braucht man schon eine recht große Form dazu.

Wen es interessiert, dem verrate ich jetzt noch, was es alles leckeres zu Essen gab bei meinem „italienischen Abend“.

Also, als Vorspeisen gab es:

Bruschetta, selbstgemachte Knoblauch-Kräuter-Butter (Gruß an Sgt. Pepper, der sie zärtlich „Beastybutter“ nennt..:-)), getrocknete Tomaten, Oliven, Käsewürfel und Trauben und Baguette. Außerdem noch einen Feldsalat mit Champignons und einen gemischten Salat.

Das alles stellte ich schon auf den Tisch, bevor die Gäste kamen und es sah wirklich appetitlich und einladend aus!

Dann gab es als Hauptgericht zwei Nudelsorten: „Pastaauflauf mit Ruccola und Mozzarella überbacken“ und „Penne mit Broccoli und Gorgonzolasoße mit Parmesan überbacken“. Beides war gut gelungen und schmeckte meinen Gästen hervorragend.

Und zum krönenden Abschluss (nachdem wir allerdings erst mal ein kleines Verdauungspäuschen eingelegt hatten), gab es dann das köstliche Beeren-Tiramisu, was so lecker war, dass ich es garantiert noch öfter machen werde!

Vielleicht habe ich Euch ja auch Lust gemacht auf einen leckeren italienischen Abend mit netten Freunden! (Einige Rezepte wie z. B. für Bruschetta, Knoblauch-Kräuter-Butter und den Pastaauflauf mit Ruccola findet ihr in meinen Berichten).

So, ich hoffe, ich hab euch mal wieder den Mund wässrig gemacht und danke euch fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.

Euer
Italienisches
BeastyGirl

38 Bewertungen