Tiramisu Testbericht

Tiramisu
ab 13,82
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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von verystef

Nein, Sahne kommt hier nicht 'rein!!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

„Hm, ich glaube ich bestelle mir noch den Tiramisù.“ sage ich und freue mich schon auf mein Lieblingsdessert. Bis der dann ankommt und anstelle des zu erwarteten Mascarpone-Vergnügens ein Stück Sahne Kuchen mit Kaffe Geschmack vor mir steht.

Ich liebe richtigen Tiramisù und esse ihn dann doch lieber, wenn er selbst gemacht ist.
„Tira mi sù“ heißt übrigens „Zieh mich hoch“, da es, wohl dank des Alkohols und Kaffees, früher als Kraftnahrung für Kranke diente. Es kommt, wie so vieles Leckeres aus Italien auch nicht von den Reichen, sondern war eher ein „Arme-Leute-Essen“, die Zutaten, sind ja auch im Prinzip sehr einfach.

Dieses Rezept, das ich übrigens von meiner besten Freundin übernommen habe, ist einfach am besten, und ist außerdem auch ganz einfach. Da dürfen sich ruhig auch mal die Männer dran wagen. Besonders gut, wenn Ihr mal wieder was verbrochen habt ;)....

Zutaten: (für 6 Personen)
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eine Packung Löffelbiskuit
500g Mascarpone
3 Eier
ca. 100g Zucker
etwas Espresso (starker Kaffee tut´s zur Not auch)
Amaretto (am besten ist Disaronno), manche schwören auch auf Marsala
Kakao Pulver (dunkler sieht am schönsten aus)

Die Eier schön sorgfältig trennen (es darf auf keinen Fall Eigelb mit in das Eiweiß gelangen) und dann das Eiweiß steif schlagen („stiff peak“ sagt man in England, also so, dass beim Herausnehmen der Rührstäbe nicht „runde Spitzen“, die wieder in sich zusammenfallen, sondern schöne steife Spitzen entstehen).

Das Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen und dann mit dem Mascarpone vermischen. Je nach Geschmack mehr oder weniger Amaretto Beimischen.

Nun das Eiweiß unter die Mascarpone Mischung geben, d. h. immer schön vorsichtig „hineinfalten“ und dabei möglichst wenig der Luft verlieren, die wir vorhin so lange in das Eiweiß geschlagen haben.

Zum Kaffe nochmals ein wenig Amaretto geben und nun die Biskuits kurz eintauchen (nicht zu lang sonst zerbrechen sie) und den Boden einer Form belegen. (Ich benutze immer eine kleine Auflaufform).

Die Hälfte der Creme darauf verteilen, noch mal eine Schicht getunkte Biskuits darauf legen und dann mit der restlichen Creme abschließen.

In den Kühlschrank damit und am besten mindestens 1 Stunde dort „setzen“ lassen.

Vor dem Servieren gebe ich noch ein wenig Kakao-Pulver darauf, am besten finde ich hier das richtig schön dunkle, aber Nesquik geht natürlich auch...

Also, das perfekte Mitbringsel zur Party, weil die meisten Kartoffelsalat, Kuchen oder Sekt anschleppen.

Guten Appetit!

Ach ja: Wegen der rohen Eier ist dieses Rezept leider nicht für Ältere Menschen, Schwangere oder leicht Anfälligen zu empfehlen, da Salmonellen-Gefahr entsteh. Keine Angst! Wenn der Tiramisù im Kühlschrank steht und am Tag der Zubereitung, bzw. spätestens am nächsten Tag gegessen wird, ist für normal gesunde Menschen nichts zu befürchten.

20 Bewertungen, 4 Kommentare

  • magicred

    06.08.2002, 03:25 Uhr von magicred
    Bewertung: sehr hilfreich

    lecker Bericht!

  • Nanie

    13.03.2002, 22:00 Uhr von Nanie
    Bewertung: sehr hilfreich

    Oh. da läuft mir ja direkt das Wasser im Mund zusammen! Einer Portiton Tiramisu kann wohl niemand widerstehen! Liebe Grüße, Nanie

  • NB112

    13.03.2002, 21:53 Uhr von NB112
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schmeckt richtig lecker, ich bevorzuge allerdings ungezuckerte Biskuits... gibt es zwar nicht überall , aber man bekommt sie... Gruß Norbert

  • Ricke

    13.03.2002, 21:50 Uhr von Ricke
    Bewertung: sehr hilfreich

    lecker Bericht