Titanic Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Jakini
In Hamburg geht sie bald für immer unter
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wie ich zu Titanic kam:
=======================
Vor hatte ich schon lange, mir dieses Musical in Hamburg in der neuen Flora anzusehen, doch bisher fehlte mir auch für andere Musicals das Geld, und durch meine Kinder dann auch die Zeit. Doch Titanic hatte es mir so sehr angetan, daß für mich bei der Abkündigung fest stand, da muß ich hin, das darf ich nicht auch noch verpassen. Und so freute ich mich natürlich, als es über die Hamburger Sparkasse, als Joker Kunde, die Möglickeit gab, zwei Karten zum Preis von einer zu bekommen. Gemeinsam mit einer Freundin nutzte ich dieses Angebot und konnte letzte Woche Freitag, am 12.9.2003 endlich mal die neue Flora in Hamburg betreten, um Titac zu erleben.
Wie sind meine Erfahrungen:
============================
Die letzten Tage vor dem Musical war ich schon ein wenig in Sorge, denn in unserer Familie ging ein Magen- Darm Virus herum und später eine heftige Erkältung, doch ich blieb verschont und konnte mich am Freitag Abend auf den Weg machen.
Die neue Flora ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, so hatten wir keine Parkplatzprobleme, denn wir fuhren zu einem größeren S-Bahnhof mit dem Auto und von dort dann mit der S Bahn bis zur Holstenstraße, wo wir nur noch über die Straße gehen mußten, um die neue Flora zu betreten.
Ein bisschen Sorge hatte ich mir bezüglich der Kleidung gemacht, ich hatte mich für mittelmäßige Feinheit entschieden, war aber unsicher, ob es nicht zu legär wäre, doch schon als wir die Treppe zum Eingang hinnauf gingen, waren diese Bedenken zerschlagen, denn das Puplikum war gemischt bekleidet. Einige hatten sehr feine Abendkleider an, andere kamen dafür in Jeans. Die meisten hatten aber solche Gardrobe wie ich, eine Stoffschlaghose und ein Samtoberteil, dazu passende Halbschuhe.
An der Gardrobe konnten wir unsere Jacken abgeben, zwar war es noch warm, als wir zu Hause losgefahren sind, doch nach Ende war es dann kalt draußen, und so waren Jacken angebracht. Hier mußten wir trotz der vielen Menschen nicht lange warten.
Wir waren zeitig gefahren, so blieb noch Zeit, um eine Cola zu trinken, und diese dann auch wieder wegzubringen. Kurz vor Beginn nahmen wir unsere Plätze ein, die wir sehr leicht gefunden haben, da in der neuen Flora alles übersichtlich angelegt ist.
Schon beim Betreten des Saales war ich überwältigt, man hatte eine Blick auf die Bühne, die komplett Stahl darstellte.
Pünktlich um 20.00 Uhr wurde begonnen, was ich sehr positiv finde, andere Vorstellungen, die ich besucht habe, die fingen meistens mit 10 Minuten Verspätung an.
Beim ersten Lied fing die Fazination dann schon an und Gänsehaut begleitete mich durch das gesamte Musical.
Etwas verwirrt war ich allerdings von der Geschichte, denn nach den Plakaten hatte ich schon erwartet, daß der 1998 in den deutschen Kinos gelaufene Film nachgespielt wurde, doch es handelte sich um komplett andere Geschichten, auch wenn einer der Hauptdarsteller sehr an Leonardo erinnert, das sollte wohl das Zugpferd für dieses Musical sein. Auf jeden Fall hatte dieser Hauptdarsteller eine super Stimme, die unter die Haut ging. Ebenso eine der anderen Hauptdarstellerinnen, hat mich mit ihrere Stimme sehr beeindruckt.
Aber auch die übrigen Darsteller haben eine wahre Meisterleistung hingelegt. Ich habe die Darsteller nicht sehr gut erkennen können, dennoch denke ich von der Stimme her, daß nicht alle sonderlich jung waren, sie spielten zum Teil auch reifere Passagiere, brachten dabei aber sehr gute tänzerische Einladen. Allerdings ist es hier auch gut möglich, daß es sich um sehr junge Darsteller handelte, die entsprechend geschminkt wurden, wobei die Stimmen auch sehr reif klangen.
Bewunderswert fand ich die Darstellung des Untergangs der Titanic, die Bühne war hier in Schräglage, was für die Darsteller sicherlich sehr schwer war, ihre Rolle zu spielen und sich dann auf dieser schrägen Bühne zu halten, vorallem entsprechend zu fallen, ohne sich wirklich zu verletzen.
Auch das Bühenbild fand ich sehr schön gemacht, so gab es bei Szenen auf der Brücke einen schönen blauen Himmel als Hintergrund, den wir aber leider nur zum Teil genißen konnte. Da wir sehr am Rand saßen, hatten wir meistens einen Blick auf die Wände, die zum Bühnenbild Wechsel genutzt wurden. Von den Darstellern und den Geschnehnissen auf der Bühne haben wir allerdings nicht verpaßt, das war alles sehr gut zu sehen, nur die Wirkung des Bühnenbildes, die fehlte leider ein wenig, so würde ich das Musical gerne noch einmal sehen. Doch das wird leider nicht drin liegen, denn Titanic demnächst die letzte Vorstellung der neuen Flora und so kurz nacheinander muß ich dieses Erlebnis, so schön es auch war, dann doch nicht haben.
Die Vorstellung begann um 20.00 Uhr und endete um 22.30 Uhr. Dazwischen gab es eine kurze Pause, die aber auch notwendig war, denn ein wenig anstrengend fand ich das Zuhören doch, da man den Gesang ja als Text verstehen mußte, dennoch habe ich das Musical sehr genossen. Meine große Tochter hätte mich sehr gerne begleitet, und auch wenn viele Kinder in ihrem Alter an diesem Abend in der neuen Flora den Untergang der Titanic angesehen haben, so denke ich, daß sie zu jung dafür gewesen wäre. Die Aufführung war sehr lang, und das Zuhören eben sehr anstrengend, unter 14 Jahren sollten Kinder sich dieses Musical meiner Meinung nach nicht ansehen, auch wenn es noch so schön ist.
Auf die einzelnen Geschichten, die in dem Musical gezeigt werden, möchte ich nicht eingehen. Sie sind unterhaltsam, könnten wirklich so geschehen sein und waren zum Teil auch humorvoll. Das Musical ist also nicht ausschließlich ernst, auch wenn es ein erstes Ende hat, was ja jedem bekannt ist.
Besonders gut hat mir gefallen, daß am Ende einige Überlebende zu Wort kamen, die dann noch viele Hintergrundinformationen weitergaben. So z.B. daß viele den Untergang gar nicht ernst genommen haben, weil es ja hieß, die Titanic sei unsinkbar. Ebenso, daß noch 450 Personen mehr gerettet hätten werden können, wenn man die wenigen Rettungsbote besser eingeteilt hätte, abgesehen davon, daß es mehr Rettungsboote hätte geben müssen, damit alle Menschen gerettet werden konnten. Viele Menschen, zu viele Menschen haben auf der Titanic ihr Leben verloren, und hoffe von ganzem Herzen, daß dieses Musical dazu beiträgt, daß so ein Unglück nicht wieder passiert. Ich hoffe, die Menschen haben aus diesem Unglück gelernt, daß man nie mehr Passagiere mitnehmen sollte, als man im Notfall retten kann, daß man die Maschinen nicht überschätzen sollte, nur weil man schneller und besser sein will, als andere.
Die Titanic sollte eine Legende werden, und nun ist sie es auch geworden, leider anders, als sich die Reederei es damals vorgestellt hat.
Fazit:
======
Wer noch die Möglichkeit hat, dieses Musical zu besuchen, dem kann ich es auf jeden Fall empfehlen, es ist ein Erlebnis und geht Musikalisch und Darstellerisch unter die Haut. Allerdings sollte man versuchen, gute Plätze zu bekommen, am besten in der Mitte, da ist es dann aber auch egal, wie hoch man sitzt, denn sehen kann man in der Flora sehr gut, da die Plätze steil nach oben gebaut sind. Man hat also niemanden vor seiner Nase sitzen, ein sehr gut durchdachter Bau.
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Vor hatte ich schon lange, mir dieses Musical in Hamburg in der neuen Flora anzusehen, doch bisher fehlte mir auch für andere Musicals das Geld, und durch meine Kinder dann auch die Zeit. Doch Titanic hatte es mir so sehr angetan, daß für mich bei der Abkündigung fest stand, da muß ich hin, das darf ich nicht auch noch verpassen. Und so freute ich mich natürlich, als es über die Hamburger Sparkasse, als Joker Kunde, die Möglickeit gab, zwei Karten zum Preis von einer zu bekommen. Gemeinsam mit einer Freundin nutzte ich dieses Angebot und konnte letzte Woche Freitag, am 12.9.2003 endlich mal die neue Flora in Hamburg betreten, um Titac zu erleben.
Wie sind meine Erfahrungen:
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Die letzten Tage vor dem Musical war ich schon ein wenig in Sorge, denn in unserer Familie ging ein Magen- Darm Virus herum und später eine heftige Erkältung, doch ich blieb verschont und konnte mich am Freitag Abend auf den Weg machen.
Die neue Flora ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, so hatten wir keine Parkplatzprobleme, denn wir fuhren zu einem größeren S-Bahnhof mit dem Auto und von dort dann mit der S Bahn bis zur Holstenstraße, wo wir nur noch über die Straße gehen mußten, um die neue Flora zu betreten.
Ein bisschen Sorge hatte ich mir bezüglich der Kleidung gemacht, ich hatte mich für mittelmäßige Feinheit entschieden, war aber unsicher, ob es nicht zu legär wäre, doch schon als wir die Treppe zum Eingang hinnauf gingen, waren diese Bedenken zerschlagen, denn das Puplikum war gemischt bekleidet. Einige hatten sehr feine Abendkleider an, andere kamen dafür in Jeans. Die meisten hatten aber solche Gardrobe wie ich, eine Stoffschlaghose und ein Samtoberteil, dazu passende Halbschuhe.
An der Gardrobe konnten wir unsere Jacken abgeben, zwar war es noch warm, als wir zu Hause losgefahren sind, doch nach Ende war es dann kalt draußen, und so waren Jacken angebracht. Hier mußten wir trotz der vielen Menschen nicht lange warten.
Wir waren zeitig gefahren, so blieb noch Zeit, um eine Cola zu trinken, und diese dann auch wieder wegzubringen. Kurz vor Beginn nahmen wir unsere Plätze ein, die wir sehr leicht gefunden haben, da in der neuen Flora alles übersichtlich angelegt ist.
Schon beim Betreten des Saales war ich überwältigt, man hatte eine Blick auf die Bühne, die komplett Stahl darstellte.
Pünktlich um 20.00 Uhr wurde begonnen, was ich sehr positiv finde, andere Vorstellungen, die ich besucht habe, die fingen meistens mit 10 Minuten Verspätung an.
Beim ersten Lied fing die Fazination dann schon an und Gänsehaut begleitete mich durch das gesamte Musical.
Etwas verwirrt war ich allerdings von der Geschichte, denn nach den Plakaten hatte ich schon erwartet, daß der 1998 in den deutschen Kinos gelaufene Film nachgespielt wurde, doch es handelte sich um komplett andere Geschichten, auch wenn einer der Hauptdarsteller sehr an Leonardo erinnert, das sollte wohl das Zugpferd für dieses Musical sein. Auf jeden Fall hatte dieser Hauptdarsteller eine super Stimme, die unter die Haut ging. Ebenso eine der anderen Hauptdarstellerinnen, hat mich mit ihrere Stimme sehr beeindruckt.
Aber auch die übrigen Darsteller haben eine wahre Meisterleistung hingelegt. Ich habe die Darsteller nicht sehr gut erkennen können, dennoch denke ich von der Stimme her, daß nicht alle sonderlich jung waren, sie spielten zum Teil auch reifere Passagiere, brachten dabei aber sehr gute tänzerische Einladen. Allerdings ist es hier auch gut möglich, daß es sich um sehr junge Darsteller handelte, die entsprechend geschminkt wurden, wobei die Stimmen auch sehr reif klangen.
Bewunderswert fand ich die Darstellung des Untergangs der Titanic, die Bühne war hier in Schräglage, was für die Darsteller sicherlich sehr schwer war, ihre Rolle zu spielen und sich dann auf dieser schrägen Bühne zu halten, vorallem entsprechend zu fallen, ohne sich wirklich zu verletzen.
Auch das Bühenbild fand ich sehr schön gemacht, so gab es bei Szenen auf der Brücke einen schönen blauen Himmel als Hintergrund, den wir aber leider nur zum Teil genißen konnte. Da wir sehr am Rand saßen, hatten wir meistens einen Blick auf die Wände, die zum Bühnenbild Wechsel genutzt wurden. Von den Darstellern und den Geschnehnissen auf der Bühne haben wir allerdings nicht verpaßt, das war alles sehr gut zu sehen, nur die Wirkung des Bühnenbildes, die fehlte leider ein wenig, so würde ich das Musical gerne noch einmal sehen. Doch das wird leider nicht drin liegen, denn Titanic demnächst die letzte Vorstellung der neuen Flora und so kurz nacheinander muß ich dieses Erlebnis, so schön es auch war, dann doch nicht haben.
Die Vorstellung begann um 20.00 Uhr und endete um 22.30 Uhr. Dazwischen gab es eine kurze Pause, die aber auch notwendig war, denn ein wenig anstrengend fand ich das Zuhören doch, da man den Gesang ja als Text verstehen mußte, dennoch habe ich das Musical sehr genossen. Meine große Tochter hätte mich sehr gerne begleitet, und auch wenn viele Kinder in ihrem Alter an diesem Abend in der neuen Flora den Untergang der Titanic angesehen haben, so denke ich, daß sie zu jung dafür gewesen wäre. Die Aufführung war sehr lang, und das Zuhören eben sehr anstrengend, unter 14 Jahren sollten Kinder sich dieses Musical meiner Meinung nach nicht ansehen, auch wenn es noch so schön ist.
Auf die einzelnen Geschichten, die in dem Musical gezeigt werden, möchte ich nicht eingehen. Sie sind unterhaltsam, könnten wirklich so geschehen sein und waren zum Teil auch humorvoll. Das Musical ist also nicht ausschließlich ernst, auch wenn es ein erstes Ende hat, was ja jedem bekannt ist.
Besonders gut hat mir gefallen, daß am Ende einige Überlebende zu Wort kamen, die dann noch viele Hintergrundinformationen weitergaben. So z.B. daß viele den Untergang gar nicht ernst genommen haben, weil es ja hieß, die Titanic sei unsinkbar. Ebenso, daß noch 450 Personen mehr gerettet hätten werden können, wenn man die wenigen Rettungsbote besser eingeteilt hätte, abgesehen davon, daß es mehr Rettungsboote hätte geben müssen, damit alle Menschen gerettet werden konnten. Viele Menschen, zu viele Menschen haben auf der Titanic ihr Leben verloren, und hoffe von ganzem Herzen, daß dieses Musical dazu beiträgt, daß so ein Unglück nicht wieder passiert. Ich hoffe, die Menschen haben aus diesem Unglück gelernt, daß man nie mehr Passagiere mitnehmen sollte, als man im Notfall retten kann, daß man die Maschinen nicht überschätzen sollte, nur weil man schneller und besser sein will, als andere.
Die Titanic sollte eine Legende werden, und nun ist sie es auch geworden, leider anders, als sich die Reederei es damals vorgestellt hat.
Fazit:
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Wer noch die Möglichkeit hat, dieses Musical zu besuchen, dem kann ich es auf jeden Fall empfehlen, es ist ein Erlebnis und geht Musikalisch und Darstellerisch unter die Haut. Allerdings sollte man versuchen, gute Plätze zu bekommen, am besten in der Mitte, da ist es dann aber auch egal, wie hoch man sitzt, denn sehen kann man in der Flora sehr gut, da die Plätze steil nach oben gebaut sind. Man hat also niemanden vor seiner Nase sitzen, ein sehr gut durchdachter Bau.
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