Titanic Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Gesi42
tolles Musical um die Titanic
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor einigen Monaten hatte ich die Gelegenheit mir das neue Musical \"Titanic\" in Hamburg anzusehen. Es ist ein sehr eindrucksvolles Musical gewesen, das mit einer hervorragenden Bühnentechnik und auch entsprechender Musik aufwartet.
Das Musical
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Bereits am Broadway hat \"Titanic – Das Musical\" für Furore gesorgt und wurde insgesamt mit fünf Tony-Awards ausgezeichnet. Der Tony ist das musikalische Pendant zum Oscar und das Titanic-Musical heimste hier immerhin die Preise für das beste Musical, beste Musik und bestes Buch ein. Allein diese Preise sagen bereits sehr viel darüber aus, was für ein hervorragendes Musical jetzt in Hamburg in der Neuen Flora zu sehen ist.
Wir schreiben den 10. April 1912. Die Jungfernfahrt der Titanic steht an. Verschiedene Passagiere aus den verschiedensten Schichten hoffen auf ein besseres Leben in Amerika und bereiten sich auf eine wunderschöne Reise vor. Vor allem aber die Passagiere der 3. Klasse hoffen in Amerika das große Glück zu finden. Die High Society möchte diese Luxusreise dazu nutzen, zu den ersten Gästen eines neuen Ozeanriesen zu gehören. Ganz im Gegensatz dazu werden die Heizer vorgestellt, die diese Reise benötigen, um ihre Familien zu ernähren. Die fahrt soll vier Tage dauern und alle freuen sich schon auf den Empfang in New York. Leider kommt das Schiff hier nie an.....
Der Kapitän Edward J. Smith und der Besitzer J. Bruce Ismay diskutieren bereits am ersten Tag über die Geschwindigkeit, denn dem Besitzer geht es nicht schnell genug. Er möchte einen neuen Streckenrekord aufstellen und die Strecke in 3 ½ Tagen schaffen. Die Titanic soll der schnellste Ozeanriese aller Zeiten werden. Der Kapitän ist aber strikt dagegen, aber er kann sich nicht gegen die Pflichten gegenüber dem Besitzer wehren und er befiehlt den Heizern mehr Dampf zu geben. Eine folgenschwere Entscheidung, die sich aber erst später herausstellt.
Es dauert nicht lange und der Mann im Krähennest, wie der Ausgucker genannt wird, erblickt den ersten Eisberg. Leider zu spät und die Titanic kann dem Eisberg nicht mehr ausweichen. Das Schiff wird längs regelrecht aufgeschlitzt und dieser Kontakt mit dem Eisberg wird mut einem ohrenbetäubendem Lärm auf der Bühne dargestellt, so dass die Zuschauer sich mitten auf der Titanic befinden und dies noch einmal miterleben. Hiermit endet der 1. Akt und die Zuschauer können sich ein wenig die Beine vertreten.
Der 2. Akt befasst sich mit den Rettungsmaßnahmen der Funker, wie sie verzweifelt versuchen, andere Schiffe zu kontaktieren, um die Passagiere aufzunehmen. Leider sind alle Schiffe viel zu weit entfernt, um die Rettung vorzunehmen. Auf der Titanic sind leider viel zu wenig Rettungsboote angebracht, die gerade mal ein Drittel der Passagiere aufnehmen können. Die Reederei war es damals wichtiger, mehr Passagiere aufzunehmen als Rettungsboote anzubringen. Ein folgenschwerer Fehler.
Die Rettung der Passagiere beginnt und es wird auch dargestellt, wie die Passagiere der 3. Klasse einfach eingesperrt werden und sie keine Chance haben, die wenigen Rettungsboote zu erreichen. Als sie dann doch einen Weg aus ihrem Gefängnis finden, ist es leider zu spät und das letzte Rettungsboot wurde gerade zu wasser gelassen. Es gibt kaum noch eine Rettung für die verbleibenden Passagiere.
Die Bühnentechnik
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Dieses Musical besticht vor allem durch die ausgefeilte Bühnentechnik. Hier werden durch die Hydraulikanlage bestimmte Bereiche des Schiffes vorgestellt. So bekommt der Zuschauer einen Einblick in das Verhalten der 1. oder auch 3. Klasse oder auch ein Einblick in die Welt der Heizer gibt es hier. Die verschiedenen Segmente des Schiffes sind hier hervorragend umgesetzt und deshalb werde ich mir dieses Musical vielleicht noch einmal ansehen.
Die Titanic
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Das neue Passagierschiff Titanic galt damals als unsinkbar und war das Kronjuwel der Reederei White Star. Die unterschiedlichsten Menschen bestiegen am 12. April 1912 das neue Passagierschiff auf ihrer Jungfernfahrt. Die Erlebnisse der Passagiere wurden hier hervorragend in ein Musical verpackt, die durch den packenden Kampf gegen den Ozean den Zuschauer sehr berührt und noch einmal beweist, dass der Mensch die Natur nicht besiegen kann. Die Musik ist hervorragend umgesetzt und die Darsteller stellen noch einmal eindrucksvoll den Untergang der Titanic auf der Bühne nach.
Wie komme ich hin?
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Das Theater neue Flora liegt direkt an der S-Bahn-Linie S31, S21 und S11, so dass man das Theater sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann. Die Haltestelle heißt Holstenstrasse und liegt in unmittelbarer Nähe der Holstenbrauerei.
Aber auch mit dem PKW ist das Theater sehr gut zu erreichen. Aus dem Norden her ist das Theater über die B4 gut zu erreichen und führt direkt durch Altona.
Parkplätze sind reichlich vorhanden, denn das Theater verfügt über ein eigenes Parkhaus, das aber Parkgebühren kostet. Wer diese Parkgebühren sparen will, kann in der unmittelbaren Umgebung nach Parkplätzen suchen und ich habe hier bei meinen bisherigen Besuchen in der Neuen Flora immer einen Parkplatz gefunden.
Die Preise
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Musical-Aufführungen sind leider nicht immer billig und dies musste ich leider auch bei meinem Besuch feststellen. Aber wenn man wochentags das Musical besuchen möchte, wird man noch günstige Preise bekommen. Am Wochenende werden ziemlich heftige Preise verlangt, was ich eigentlich überhaupt nicht verstehe.
Ich habe für meine Karte in der Preiskategorie 4 nur 27 Euro bezahlt. Dieser Preis bezog sich auf die Vorstellungen Dienstags, Mittwochs und Donnerstags. An diesen tagen ist auch die Preiskategorie 1 (ganz vorne an der Bühne) noch recht günstig mit 69 Euro. Am Wochenende kosten diese Tickets dann schon stolze 95 Euro.
Vorstellungen finden übrigens zu folgenden Terminen statt:
Dienstag, Donnerstag und Freitag um 20 Uhr
Samstag um 15 Uhr und 20 Uhr
Mittwoch um 18:30 Uhr
Sonntag um 14 Uhr und 19 Uhr
Meine Meinung
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Wer mal wieder Lust hat, ein eindrucksvolles und gesangsstarkes Musical zu erleben, sollte sich das Musical Titanic in den Terminkalender notieren. Aber gerade in Hamburg fällt einem die Wahl eines Musicals wirklich sehr schwer, denn hier hat man die Auswahl zwischen \"Titanic – Das Musical\", \"Mamma Mia\" und \"Der König der Löwen\". Die anderen beiden Musicals stehen aber auch noch auf meiner Wunschliste.
Das Titanic-Musical besticht durch seine tolle Bühnentechnik und auch akustisch ist man auch auf den etwas billigeren Plätzen voll im Geschehen und der Kontakt mit dem Eisberg, womit der 1. Akt endet, ist allein ein großes Erlebnis. Man fühlt sich hier fast so, als wenn man sich persönlich auf der Titanic befindet. Aber auch die Kostüme haben mir hier sehr gut gefallen, denn diese müssen ja auch in die damalige Zeit passen und sie wurden wirklich sehr sorgfältig ausgewählt.
Alles in allem hat mir das Musical wirklich sehr gut gefallen und ich habe diese Ausgabe nicht bereut. Auf ein Getränk in der Pause habe ich allerdings verzichtet, denn die Preise fand ich einfach viel zu hoch und ich mache mir dann lieber daheim eine Flasche Wein auf. Ich kann jedem Hamburg-Besucher nur raten, sich dieses Musical einmal anzuschauen.
Das Musical
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Bereits am Broadway hat \"Titanic – Das Musical\" für Furore gesorgt und wurde insgesamt mit fünf Tony-Awards ausgezeichnet. Der Tony ist das musikalische Pendant zum Oscar und das Titanic-Musical heimste hier immerhin die Preise für das beste Musical, beste Musik und bestes Buch ein. Allein diese Preise sagen bereits sehr viel darüber aus, was für ein hervorragendes Musical jetzt in Hamburg in der Neuen Flora zu sehen ist.
Wir schreiben den 10. April 1912. Die Jungfernfahrt der Titanic steht an. Verschiedene Passagiere aus den verschiedensten Schichten hoffen auf ein besseres Leben in Amerika und bereiten sich auf eine wunderschöne Reise vor. Vor allem aber die Passagiere der 3. Klasse hoffen in Amerika das große Glück zu finden. Die High Society möchte diese Luxusreise dazu nutzen, zu den ersten Gästen eines neuen Ozeanriesen zu gehören. Ganz im Gegensatz dazu werden die Heizer vorgestellt, die diese Reise benötigen, um ihre Familien zu ernähren. Die fahrt soll vier Tage dauern und alle freuen sich schon auf den Empfang in New York. Leider kommt das Schiff hier nie an.....
Der Kapitän Edward J. Smith und der Besitzer J. Bruce Ismay diskutieren bereits am ersten Tag über die Geschwindigkeit, denn dem Besitzer geht es nicht schnell genug. Er möchte einen neuen Streckenrekord aufstellen und die Strecke in 3 ½ Tagen schaffen. Die Titanic soll der schnellste Ozeanriese aller Zeiten werden. Der Kapitän ist aber strikt dagegen, aber er kann sich nicht gegen die Pflichten gegenüber dem Besitzer wehren und er befiehlt den Heizern mehr Dampf zu geben. Eine folgenschwere Entscheidung, die sich aber erst später herausstellt.
Es dauert nicht lange und der Mann im Krähennest, wie der Ausgucker genannt wird, erblickt den ersten Eisberg. Leider zu spät und die Titanic kann dem Eisberg nicht mehr ausweichen. Das Schiff wird längs regelrecht aufgeschlitzt und dieser Kontakt mit dem Eisberg wird mut einem ohrenbetäubendem Lärm auf der Bühne dargestellt, so dass die Zuschauer sich mitten auf der Titanic befinden und dies noch einmal miterleben. Hiermit endet der 1. Akt und die Zuschauer können sich ein wenig die Beine vertreten.
Der 2. Akt befasst sich mit den Rettungsmaßnahmen der Funker, wie sie verzweifelt versuchen, andere Schiffe zu kontaktieren, um die Passagiere aufzunehmen. Leider sind alle Schiffe viel zu weit entfernt, um die Rettung vorzunehmen. Auf der Titanic sind leider viel zu wenig Rettungsboote angebracht, die gerade mal ein Drittel der Passagiere aufnehmen können. Die Reederei war es damals wichtiger, mehr Passagiere aufzunehmen als Rettungsboote anzubringen. Ein folgenschwerer Fehler.
Die Rettung der Passagiere beginnt und es wird auch dargestellt, wie die Passagiere der 3. Klasse einfach eingesperrt werden und sie keine Chance haben, die wenigen Rettungsboote zu erreichen. Als sie dann doch einen Weg aus ihrem Gefängnis finden, ist es leider zu spät und das letzte Rettungsboot wurde gerade zu wasser gelassen. Es gibt kaum noch eine Rettung für die verbleibenden Passagiere.
Die Bühnentechnik
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Dieses Musical besticht vor allem durch die ausgefeilte Bühnentechnik. Hier werden durch die Hydraulikanlage bestimmte Bereiche des Schiffes vorgestellt. So bekommt der Zuschauer einen Einblick in das Verhalten der 1. oder auch 3. Klasse oder auch ein Einblick in die Welt der Heizer gibt es hier. Die verschiedenen Segmente des Schiffes sind hier hervorragend umgesetzt und deshalb werde ich mir dieses Musical vielleicht noch einmal ansehen.
Die Titanic
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Das neue Passagierschiff Titanic galt damals als unsinkbar und war das Kronjuwel der Reederei White Star. Die unterschiedlichsten Menschen bestiegen am 12. April 1912 das neue Passagierschiff auf ihrer Jungfernfahrt. Die Erlebnisse der Passagiere wurden hier hervorragend in ein Musical verpackt, die durch den packenden Kampf gegen den Ozean den Zuschauer sehr berührt und noch einmal beweist, dass der Mensch die Natur nicht besiegen kann. Die Musik ist hervorragend umgesetzt und die Darsteller stellen noch einmal eindrucksvoll den Untergang der Titanic auf der Bühne nach.
Wie komme ich hin?
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Das Theater neue Flora liegt direkt an der S-Bahn-Linie S31, S21 und S11, so dass man das Theater sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann. Die Haltestelle heißt Holstenstrasse und liegt in unmittelbarer Nähe der Holstenbrauerei.
Aber auch mit dem PKW ist das Theater sehr gut zu erreichen. Aus dem Norden her ist das Theater über die B4 gut zu erreichen und führt direkt durch Altona.
Parkplätze sind reichlich vorhanden, denn das Theater verfügt über ein eigenes Parkhaus, das aber Parkgebühren kostet. Wer diese Parkgebühren sparen will, kann in der unmittelbaren Umgebung nach Parkplätzen suchen und ich habe hier bei meinen bisherigen Besuchen in der Neuen Flora immer einen Parkplatz gefunden.
Die Preise
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Musical-Aufführungen sind leider nicht immer billig und dies musste ich leider auch bei meinem Besuch feststellen. Aber wenn man wochentags das Musical besuchen möchte, wird man noch günstige Preise bekommen. Am Wochenende werden ziemlich heftige Preise verlangt, was ich eigentlich überhaupt nicht verstehe.
Ich habe für meine Karte in der Preiskategorie 4 nur 27 Euro bezahlt. Dieser Preis bezog sich auf die Vorstellungen Dienstags, Mittwochs und Donnerstags. An diesen tagen ist auch die Preiskategorie 1 (ganz vorne an der Bühne) noch recht günstig mit 69 Euro. Am Wochenende kosten diese Tickets dann schon stolze 95 Euro.
Vorstellungen finden übrigens zu folgenden Terminen statt:
Dienstag, Donnerstag und Freitag um 20 Uhr
Samstag um 15 Uhr und 20 Uhr
Mittwoch um 18:30 Uhr
Sonntag um 14 Uhr und 19 Uhr
Meine Meinung
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Wer mal wieder Lust hat, ein eindrucksvolles und gesangsstarkes Musical zu erleben, sollte sich das Musical Titanic in den Terminkalender notieren. Aber gerade in Hamburg fällt einem die Wahl eines Musicals wirklich sehr schwer, denn hier hat man die Auswahl zwischen \"Titanic – Das Musical\", \"Mamma Mia\" und \"Der König der Löwen\". Die anderen beiden Musicals stehen aber auch noch auf meiner Wunschliste.
Das Titanic-Musical besticht durch seine tolle Bühnentechnik und auch akustisch ist man auch auf den etwas billigeren Plätzen voll im Geschehen und der Kontakt mit dem Eisberg, womit der 1. Akt endet, ist allein ein großes Erlebnis. Man fühlt sich hier fast so, als wenn man sich persönlich auf der Titanic befindet. Aber auch die Kostüme haben mir hier sehr gut gefallen, denn diese müssen ja auch in die damalige Zeit passen und sie wurden wirklich sehr sorgfältig ausgewählt.
Alles in allem hat mir das Musical wirklich sehr gut gefallen und ich habe diese Ausgabe nicht bereut. Auf ein Getränk in der Pause habe ich allerdings verzichtet, denn die Preise fand ich einfach viel zu hoch und ich mache mir dann lieber daheim eine Flasche Wein auf. Ich kann jedem Hamburg-Besucher nur raten, sich dieses Musical einmal anzuschauen.
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