Tod eines geliebten Menschen Testbericht
ab 5,46 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von Michaela36
Ich werde Euch nie vergessen !!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Ich habe heute einen Beitrag gelesen,über den Tod eines geliebten Menschen.
Da möchte ich mein Schicksal auch einaml zu Pappier bringen.
Alles hat angefangen hat alles im August 1997.
Meine über alles geliebte Oma,fiel in Ihren Zimmer hin und hat dabei eine Schrere in der Hand.
Diese hatte sie sich aus ihrer Schale geholt und wollte damit zu ihrem Sessel gehen.
Es gab einen lauten Schmerzschrei und wir liefen schnell die Treppe zu ihr herauf.
Dort lag sie dann auf der Erde und die Schere hatte sich durch ihren dünnen Unterarm gebort.
Mein Vati hob meine Oma auf und legte sie auf ihr Bett.
Zwischenzeitlich riefen wir den Notarzt.
Als dieser eintraf,entfernte er die Schere aus dem Arm meiner Oma.
Eigentlich sollte sie ins Krankenhaus,aber meine Oma wollte nicht.
Unsere Familie hat ihrem Wunsch entsprochen.
Da wir einen sehr guten Hausarzt haben,genehmigte er das und kam selbst jeden Tag vorbei um zu schauen,wie die Wunde aussieht.
Von diesem Tage an stand meine Oma aus dem Bett nicht mehr auf.
Warum das so war,konnte sich niemand erklären.
Wir haben alles versucht,damit sie wenigstens für ein paar Minuten aufsteht.
Aber wir hatten keine Chance.Als wir den Hausarzt danach befragten,sagte er uns,daß es ganz normal sei,denn ihr Herz ist nun mit ihren 87 Jahren einfach zu schwach.
Meine Oma wurde von diesem Tage an tag und Nacht gepflegt.
Da sie im Obergeschoß wohnt,hat mein Vati ihr eine Klingel an die Wand gebaut,wo sie dann klingeln konnte,wenn sie etwas brauchte.
Tag für Tag konnte man zusehen,wie meine Oma abbaute.
Sie nahm auch kindliche Züge an.
Jeden Abend,wenn wir sie gewaschen hatten,dann haben wir mit Ihr Kinderlieder gesungen,die sie sich immer gewünscht hat.
Der Hausarzt teilte uns dann Anfang Dezember mit,das meine Oma Weihnachten nicht mehr erleben wird,da sie ja zu dieser Zeit auch nichts mehr gegessen hat,sondern nur noch ganz wenig getrunken.
Eine Woche vor Weihnachten,sagte meine Oma auf einmal,Michaela heute ist Weihnachten,stellst Du mir mal meinen Weihnachtsbaum und die Pyramide auf.
Ich war sehr erschrocken und es tat mir sehr weh,daß meine Oma nicht mehr wußte,was für ein Tag war.
Aber ich stimmte ihr zu und holte den künstlichen Weihnachtsbaum und die Pyramide vom Dachboden herunter und stellte ihr alles auf.Das ganze Zimmer haben wir ihr etwas weihnachtlich eingerichtet.Als ich die Freude in ihren Augen sah,kamen mir die Tränen.
Jetzt kam der Januar und unser hausartz sagt,er könne es kaum glauben,wei meine Oma mit dem Tod kämpfte.
Am 2.Januar 1998 erzählte uns meine Oma,daß sie heute Geburtstag hat und 88 Jahre alt geworden ist.Sie hatte sich schon lange auf ihren 88 igsten Geburtstag gefreut.
Dies entsprach natürlich nicht der Wahrheit,denn sie wäre am 6. Januar 88 Jahre alt geworden.Aber wir machten ihr diese Freunde,kauften ihr Blumen und gratulierten ihr.
Sie hatte wieder ein sehr glücklichen Gesichtsaudruck.
In der Nacht von 2.zum 3.Januar wurde ich in ein Krankenhaus eingeliefert.
Am Morgen sagte mir der Chefarzt,das unser Hausartz angerufen hat und das meine Oma die Nacht verstorben ist.
Da brach für mich eine Welt zusammen.Einerseits,das ich nicht bei ihr sein konnte,als sie uns verließ und zweitens habe ich einen sehr geliebten Menschen verloren.
Ich hätte für meineOma sehr gewünscht,das sie wirklich noch die 88 Jahre alt geworden wäre,denn ihr Geburtsatg,war der 6 Januar.
Und als ob das nicht an Schicksal genug war,kam sofort das nächste fürchterliche über unsere Familie.
Im Jahre 1998 im März,wollte ich meinen Vati zu seinem Geburtstag gratulieren.
Meine Mutti war am Telefon und sie sagte mir,Vati ist nicht da.Ich sagte zu ihr,gut dann rufe ich heute Abend noch einaml an.Dann mußte ich erfahren,daß mein Vati im Krankenhaus lag.
Also machte sich meine Familie sofort auf den Weg nach Braunschweig in das Krankenhaus.Dort fand ich meinen Vater sehr zerstört vor.Es sagte immer nur Michaela ich kann nie mehr arbeiten.
Ich fragte dort das unfreundliche personal,was mein Vati für eine Krankheit hatt.
Mir wurde gesagt,er ist hingefallen und hat sich den Oberschenkel gebrochen.
Da dachte ich mir,ein Oberschenkelbruch der heilt doch wieder und man kann auch wieder arbeiten.
Ich versuchte meinem Vati Mut zu zu reden,aber leider ohne Erfolg.
Als ich dann das Krankenhaus verließ,mußte ich bitterlich weinen und war Fix und Fertig.Ich war froh,daß ich kein Auto mehr fahren mußte,denn das hat mein Mann übernommen.Ich habe jeden Abend angerufen und meinen Vati gefragt,wie es ihm geht.
Eine Woche später erfuhr ich von meiner Mutti,daß mein Vater verlegt wurde und er jetzt im Krankenhaus in Wernigerode liegt.Weiterhin erzählte mir meine Mutti,daß mein Vati keinen normalen Oberschenkelhalsbruch hatte,sondern das die Knochen innen gebrochen sind.
Im Krankenhaus in Wernigerode sollte untersucht werden,woran das liegen könnte.
Leider konnten die Ärzte nichts feststellen und mein Vati wurde wieder entlassen.
Kurze Zeit später mußte ich erfahren,daß mein Vati wieder ins Krankenhaus mußte,da er eine schwere Lungenentzündung hatte.Wir fuhren ihn im Krankenhaus besuchen und er wirkte sehr schwach.Aber es besserte sich und er konnte erneut entlassen werden.
Aber leider dauerte es nicht lange und die nächste Lungenenzündung war da.
Also wieder ab ins Krankenhaus.Nun wurde nach der Ursache gesucht,aber nichts gefunden.Als die 3.Lungentzündung da war,entdeckten die Ärzte die Ursache.
Das Blut von meinem Vater war nicht in Ordnung,welche die spröden Knochen und die Lungenentzündungen ausgelöst haben.
Welche Krankeit das ist,konnte leider keiner sagen,denn diese Krankheit hatte noch niemand in Deutschland.
So wurde mein Vati fast zum Versuchskanienchen.Jeder setzte irgenwelche Medikamente an,um zu schauen,welche davon eine positive Wirkung haben.
Aber was sollte man tun,denn wir wollten unseren lieben Vati nicht verlieren.
Ende 98 haben wir das schlimmste erfahren,was einem nur passieren kann.
Uns wurde gesagt,das unser Vati nur noch höchstens 2 Jahre zu leben hat.
Das Blut,welches in seinem Körper ist tötet alle Organe ab und zerstört die Knochen.
Am 8.März zu seinem Geburstag lag er weider im Krankenhaus.Er bekam Medikamente,daß er die ständigen Schmerzen nicht mehr merkte.
Mein Vati war ein großer starker Mann und an diesem Geburtstag war er nur noch die Hälfte.Das hat mich sehr erschrocken,wie ein Mensch so langsam eingeht.
Jetzt mußte mein Vati alle 4 Wochen zu einer Blutwäsche und einmal im Monat auch zur Bestrahlung.Nebenbei bekam er auch keine Luft mehr und mußte ständig wieder für 14 Tage ins Krankenhaus.Bei jedem Besuch von uns,sah er immer mikrieger aus.
das tat weh,das kann ich Euch sagen.Ich weinte manchmal ganze Nächte.
Kurz vor Weihnachten 1999 bekam mein Vati seine letzte Blutwäsche und seine letzte Bestahlung.Die Ärzte sagten,es hat keinen Sinn mehr auf weiter Behandlung,denn er stirbt sowieso bald.Als ich das gehört habe,dachte ich ,ich platze vor Wut.Aber die Ärzte blieben bei ihrer Entscheidung.
Weihnachten 1999 besuchte ich meinen Vati noch einmal und war positiv überrascht,denn er kam mit nach draußen in den Garten und er ging auch etwas spatzieren durch den Ort.
Aber dieser schöne Zustand hielt leider nicht lange an.Mitte Januar ging es wieder los.Krankenhaus 2 Wochen,1 Woche zu Hause,wieder 2 Wochen Krankenhaus,1 Woche zu Hause.
Mitlerweile konnte man meinen Vati nicht mehr anfassen,denn sonst hätte man seine Knochen zerbrochen.
Wenn ich ihn im Krankenhaus angerufen habe,dann konnte er kaum noch antworten.
Am 8. März zu seinem Geburtstag lag er wieder mal im Krankenhaus.
Wir haben in der Cafeteria des Krankenhauses einen Tisch betsellt und haben an diesen Tag alle mit ihm eine kleine Weile zusammen gesessen.
Er war sehr schwach,sodaß er bald wieder ins Bett mußte.
Am 6. April rief meine Mutti mich an und sagte,ich sollte bald nochmal schnell vorbei kommen,es wird immer schlechter mit Vati.
Also setzten wir uns ins Auto und fuhren los.Mein Vati lag zu Hause in seinem Bett und er war nur noch Haut und Knochen.Er redete zwar noch mit mir,aber man merkte wie es ihm schwer fiehl.Ich streichelte ganz vorsichtig seine Hand.
Als ich das Zimmer verließ,brach in in großen Tränen aus,denn ich hatte soviel Elend noch nie gesehen.
An diesem Tag kam auch unser Hausarzt um meinen Vati zu untersuchen.
Er sagte zu uns,wir sollen froh sein,wenn unser Vati jetzt die Augen für immer schließt,denn es dauert keine Woche mehr,dann bricht die Wirbelsäule durch und mein Vati wäre Querschittsgelämt.
Ich konnte das erst nicht verstehen,denn ich wollte lieber meinen Vati haben,auch wenn er Querschnittsgelämt ist ,als gar keinen Vati mehr.Der Hausarzt erklärte mir dann,daß so nach und nach alle Knochen brechen,auch dann wenn sich mein Vati im Bett herum dreht.
Ich ging dann noch einmal in das Schlafzimmer und verabschiedete mich von meinem Vati und sagte ihm,ich komme bal wieder.Da wußte ich aber noch nicht,daß dies das letzte mal war,daß ich meinen Vati gesehen habe.
Am 10 Januar 2000 rief ich bei meinen Eltern zu Hause an und fragte meine Mutti,wie es meinem Vati geht.Sie sagte mir,daß er gerade wieder ins Krankenhaus mußte,da er wieder keine Luft bekommen hat.
An diesem Abend und 20.18 Uhr ist mein lieber Vati im Krankenhaus in Wernigerode verstorben.
Die war für mich der Weltuntergang.Mir ging es von Tag zu Tag schlechter.
Es war so schlimm,das ich 6 Wochen ins Krankenhaus mußte.
Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich mich damit abgefunden,das niemand das ewige Leben hat.Aber ich sage immer,warum gerade meine Oma und warum gerade mein Vati,denn er war doch erst 56 Jahre alt.
Verfasst und Eigentum von Michaela
Da möchte ich mein Schicksal auch einaml zu Pappier bringen.
Alles hat angefangen hat alles im August 1997.
Meine über alles geliebte Oma,fiel in Ihren Zimmer hin und hat dabei eine Schrere in der Hand.
Diese hatte sie sich aus ihrer Schale geholt und wollte damit zu ihrem Sessel gehen.
Es gab einen lauten Schmerzschrei und wir liefen schnell die Treppe zu ihr herauf.
Dort lag sie dann auf der Erde und die Schere hatte sich durch ihren dünnen Unterarm gebort.
Mein Vati hob meine Oma auf und legte sie auf ihr Bett.
Zwischenzeitlich riefen wir den Notarzt.
Als dieser eintraf,entfernte er die Schere aus dem Arm meiner Oma.
Eigentlich sollte sie ins Krankenhaus,aber meine Oma wollte nicht.
Unsere Familie hat ihrem Wunsch entsprochen.
Da wir einen sehr guten Hausarzt haben,genehmigte er das und kam selbst jeden Tag vorbei um zu schauen,wie die Wunde aussieht.
Von diesem Tage an stand meine Oma aus dem Bett nicht mehr auf.
Warum das so war,konnte sich niemand erklären.
Wir haben alles versucht,damit sie wenigstens für ein paar Minuten aufsteht.
Aber wir hatten keine Chance.Als wir den Hausarzt danach befragten,sagte er uns,daß es ganz normal sei,denn ihr Herz ist nun mit ihren 87 Jahren einfach zu schwach.
Meine Oma wurde von diesem Tage an tag und Nacht gepflegt.
Da sie im Obergeschoß wohnt,hat mein Vati ihr eine Klingel an die Wand gebaut,wo sie dann klingeln konnte,wenn sie etwas brauchte.
Tag für Tag konnte man zusehen,wie meine Oma abbaute.
Sie nahm auch kindliche Züge an.
Jeden Abend,wenn wir sie gewaschen hatten,dann haben wir mit Ihr Kinderlieder gesungen,die sie sich immer gewünscht hat.
Der Hausarzt teilte uns dann Anfang Dezember mit,das meine Oma Weihnachten nicht mehr erleben wird,da sie ja zu dieser Zeit auch nichts mehr gegessen hat,sondern nur noch ganz wenig getrunken.
Eine Woche vor Weihnachten,sagte meine Oma auf einmal,Michaela heute ist Weihnachten,stellst Du mir mal meinen Weihnachtsbaum und die Pyramide auf.
Ich war sehr erschrocken und es tat mir sehr weh,daß meine Oma nicht mehr wußte,was für ein Tag war.
Aber ich stimmte ihr zu und holte den künstlichen Weihnachtsbaum und die Pyramide vom Dachboden herunter und stellte ihr alles auf.Das ganze Zimmer haben wir ihr etwas weihnachtlich eingerichtet.Als ich die Freude in ihren Augen sah,kamen mir die Tränen.
Jetzt kam der Januar und unser hausartz sagt,er könne es kaum glauben,wei meine Oma mit dem Tod kämpfte.
Am 2.Januar 1998 erzählte uns meine Oma,daß sie heute Geburtstag hat und 88 Jahre alt geworden ist.Sie hatte sich schon lange auf ihren 88 igsten Geburtstag gefreut.
Dies entsprach natürlich nicht der Wahrheit,denn sie wäre am 6. Januar 88 Jahre alt geworden.Aber wir machten ihr diese Freunde,kauften ihr Blumen und gratulierten ihr.
Sie hatte wieder ein sehr glücklichen Gesichtsaudruck.
In der Nacht von 2.zum 3.Januar wurde ich in ein Krankenhaus eingeliefert.
Am Morgen sagte mir der Chefarzt,das unser Hausartz angerufen hat und das meine Oma die Nacht verstorben ist.
Da brach für mich eine Welt zusammen.Einerseits,das ich nicht bei ihr sein konnte,als sie uns verließ und zweitens habe ich einen sehr geliebten Menschen verloren.
Ich hätte für meineOma sehr gewünscht,das sie wirklich noch die 88 Jahre alt geworden wäre,denn ihr Geburtsatg,war der 6 Januar.
Und als ob das nicht an Schicksal genug war,kam sofort das nächste fürchterliche über unsere Familie.
Im Jahre 1998 im März,wollte ich meinen Vati zu seinem Geburtstag gratulieren.
Meine Mutti war am Telefon und sie sagte mir,Vati ist nicht da.Ich sagte zu ihr,gut dann rufe ich heute Abend noch einaml an.Dann mußte ich erfahren,daß mein Vati im Krankenhaus lag.
Also machte sich meine Familie sofort auf den Weg nach Braunschweig in das Krankenhaus.Dort fand ich meinen Vater sehr zerstört vor.Es sagte immer nur Michaela ich kann nie mehr arbeiten.
Ich fragte dort das unfreundliche personal,was mein Vati für eine Krankheit hatt.
Mir wurde gesagt,er ist hingefallen und hat sich den Oberschenkel gebrochen.
Da dachte ich mir,ein Oberschenkelbruch der heilt doch wieder und man kann auch wieder arbeiten.
Ich versuchte meinem Vati Mut zu zu reden,aber leider ohne Erfolg.
Als ich dann das Krankenhaus verließ,mußte ich bitterlich weinen und war Fix und Fertig.Ich war froh,daß ich kein Auto mehr fahren mußte,denn das hat mein Mann übernommen.Ich habe jeden Abend angerufen und meinen Vati gefragt,wie es ihm geht.
Eine Woche später erfuhr ich von meiner Mutti,daß mein Vater verlegt wurde und er jetzt im Krankenhaus in Wernigerode liegt.Weiterhin erzählte mir meine Mutti,daß mein Vati keinen normalen Oberschenkelhalsbruch hatte,sondern das die Knochen innen gebrochen sind.
Im Krankenhaus in Wernigerode sollte untersucht werden,woran das liegen könnte.
Leider konnten die Ärzte nichts feststellen und mein Vati wurde wieder entlassen.
Kurze Zeit später mußte ich erfahren,daß mein Vati wieder ins Krankenhaus mußte,da er eine schwere Lungenentzündung hatte.Wir fuhren ihn im Krankenhaus besuchen und er wirkte sehr schwach.Aber es besserte sich und er konnte erneut entlassen werden.
Aber leider dauerte es nicht lange und die nächste Lungenenzündung war da.
Also wieder ab ins Krankenhaus.Nun wurde nach der Ursache gesucht,aber nichts gefunden.Als die 3.Lungentzündung da war,entdeckten die Ärzte die Ursache.
Das Blut von meinem Vater war nicht in Ordnung,welche die spröden Knochen und die Lungenentzündungen ausgelöst haben.
Welche Krankeit das ist,konnte leider keiner sagen,denn diese Krankheit hatte noch niemand in Deutschland.
So wurde mein Vati fast zum Versuchskanienchen.Jeder setzte irgenwelche Medikamente an,um zu schauen,welche davon eine positive Wirkung haben.
Aber was sollte man tun,denn wir wollten unseren lieben Vati nicht verlieren.
Ende 98 haben wir das schlimmste erfahren,was einem nur passieren kann.
Uns wurde gesagt,das unser Vati nur noch höchstens 2 Jahre zu leben hat.
Das Blut,welches in seinem Körper ist tötet alle Organe ab und zerstört die Knochen.
Am 8.März zu seinem Geburstag lag er weider im Krankenhaus.Er bekam Medikamente,daß er die ständigen Schmerzen nicht mehr merkte.
Mein Vati war ein großer starker Mann und an diesem Geburtstag war er nur noch die Hälfte.Das hat mich sehr erschrocken,wie ein Mensch so langsam eingeht.
Jetzt mußte mein Vati alle 4 Wochen zu einer Blutwäsche und einmal im Monat auch zur Bestrahlung.Nebenbei bekam er auch keine Luft mehr und mußte ständig wieder für 14 Tage ins Krankenhaus.Bei jedem Besuch von uns,sah er immer mikrieger aus.
das tat weh,das kann ich Euch sagen.Ich weinte manchmal ganze Nächte.
Kurz vor Weihnachten 1999 bekam mein Vati seine letzte Blutwäsche und seine letzte Bestahlung.Die Ärzte sagten,es hat keinen Sinn mehr auf weiter Behandlung,denn er stirbt sowieso bald.Als ich das gehört habe,dachte ich ,ich platze vor Wut.Aber die Ärzte blieben bei ihrer Entscheidung.
Weihnachten 1999 besuchte ich meinen Vati noch einmal und war positiv überrascht,denn er kam mit nach draußen in den Garten und er ging auch etwas spatzieren durch den Ort.
Aber dieser schöne Zustand hielt leider nicht lange an.Mitte Januar ging es wieder los.Krankenhaus 2 Wochen,1 Woche zu Hause,wieder 2 Wochen Krankenhaus,1 Woche zu Hause.
Mitlerweile konnte man meinen Vati nicht mehr anfassen,denn sonst hätte man seine Knochen zerbrochen.
Wenn ich ihn im Krankenhaus angerufen habe,dann konnte er kaum noch antworten.
Am 8. März zu seinem Geburtstag lag er wieder mal im Krankenhaus.
Wir haben in der Cafeteria des Krankenhauses einen Tisch betsellt und haben an diesen Tag alle mit ihm eine kleine Weile zusammen gesessen.
Er war sehr schwach,sodaß er bald wieder ins Bett mußte.
Am 6. April rief meine Mutti mich an und sagte,ich sollte bald nochmal schnell vorbei kommen,es wird immer schlechter mit Vati.
Also setzten wir uns ins Auto und fuhren los.Mein Vati lag zu Hause in seinem Bett und er war nur noch Haut und Knochen.Er redete zwar noch mit mir,aber man merkte wie es ihm schwer fiehl.Ich streichelte ganz vorsichtig seine Hand.
Als ich das Zimmer verließ,brach in in großen Tränen aus,denn ich hatte soviel Elend noch nie gesehen.
An diesem Tag kam auch unser Hausarzt um meinen Vati zu untersuchen.
Er sagte zu uns,wir sollen froh sein,wenn unser Vati jetzt die Augen für immer schließt,denn es dauert keine Woche mehr,dann bricht die Wirbelsäule durch und mein Vati wäre Querschittsgelämt.
Ich konnte das erst nicht verstehen,denn ich wollte lieber meinen Vati haben,auch wenn er Querschnittsgelämt ist ,als gar keinen Vati mehr.Der Hausarzt erklärte mir dann,daß so nach und nach alle Knochen brechen,auch dann wenn sich mein Vati im Bett herum dreht.
Ich ging dann noch einmal in das Schlafzimmer und verabschiedete mich von meinem Vati und sagte ihm,ich komme bal wieder.Da wußte ich aber noch nicht,daß dies das letzte mal war,daß ich meinen Vati gesehen habe.
Am 10 Januar 2000 rief ich bei meinen Eltern zu Hause an und fragte meine Mutti,wie es meinem Vati geht.Sie sagte mir,daß er gerade wieder ins Krankenhaus mußte,da er wieder keine Luft bekommen hat.
An diesem Abend und 20.18 Uhr ist mein lieber Vati im Krankenhaus in Wernigerode verstorben.
Die war für mich der Weltuntergang.Mir ging es von Tag zu Tag schlechter.
Es war so schlimm,das ich 6 Wochen ins Krankenhaus mußte.
Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich mich damit abgefunden,das niemand das ewige Leben hat.Aber ich sage immer,warum gerade meine Oma und warum gerade mein Vati,denn er war doch erst 56 Jahre alt.
Verfasst und Eigentum von Michaela
Bewerten / Kommentar schreiben