Der kleine Hobbit (Taschenbuch) / J. R. R. Tolkien Testbericht
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Erfahrungsbericht von Maggifu
Mit einer Teestunde fing alles an
Pro:
leicht zu lesen, sehr unterhaltsam, durchgehende Spannung
Kontra:
keine Nachteile zu finden
Empfehlung:
Ja
Die Herr der Ringe Triologie kennen wohl die meisten von euch. Viele kennen bestimmt auch die Bücher. Doch was geschah vor den Abenteuern von Frodo und seinen Gefährten? Das erfahrt ihr in dem Buch „Der Kleine Hobbit“ von J.R.R.Tolkien.
--> Die Story (in aller Kürze)
Bilbo Beutlin lebt vergnügt und vor allem in Ruhe und Frieden – wie es sich für einen Hobbit gehört – in seiner Hobbithöhle am Berg. Er ist zufrieden, hat seine regelmäßigen Mahlzeiten und raucht seine Pfeife.
Die Ruhe ist vorbei, als der Zauberer Gandalf und 13 Zwerge auftauchen, die den Hobbit als Meisterdieb für ihre Jagd nach verlorenen Schätzen, welche der Drache Smaug den Zwergen vor langer Zeit gestohlen hat, anheuern wollen. Eigentlich hat der Hobbit gar kein Interesse seine gemütliche Höhle zu verlassen, bis er sich in seiner Ehre verletzt fühlt und eher überrumpelt als überzeugt zusagt.
So ziehen die 15 (13 Zwerge, 1 Zauberer und 1 Hobbit) los um den Schatz der Zwerge dem Drachen wieder abzunehmen. Die Reise führt sie vorbei an drei Trollen, welche Gandalf überlisten kann, über die Nebelberge (wo sie es mit einem ganzen Orkstamm zu tun bekommen) und durch den Nachtwald mit seinen Riesenspinnen und Waldelben. Auch eine eher ungemütliche Flussreise (im Fässern) ist auf dem Reiseplan.
In den Orkhöhlen findet Bilbo auch den einen Ring und trifft auf Gollum, welcher ihn fressen will. Nun entwickelt es sich, dass die beiden ein Rätsel-Duell austragen. Sollte Gollum gewinnen, darf er den Hobbit fressen. Andernfalls muss er Bilbo aus den Höhlen führen.
Angekommen am einsamen Berg, wo der Drache den Schatz der Zwerge bewacht, dringen sie durch eine Geheimtür in den Drachenhort ein, wo sie riesige Schätze finden. Aber da ist ja noch der Drache...
Der Höhepunkt am Schluss ist übrigens nicht mehr direkt mit dem Drachen in Verbindung zu bringen. Aber lasst euch überraschen.
--> Das Buch
Die folgenden Zeilen beziehen sich auf die Taschenbuchausgabe von „Der kleine Hobbit“, welche im dtv Verlag unter der Reihe junior Klassiker unter der ISBN 3-423-07151-6 erschienen ist.
Es handelt sich um eine Übersetzung der 8. Auflage aus dem Jahre 1956 (Erstausgabe 1937). Wie die Bücherreihe des Verlags schon erahnen lässt, ist die Ausgabe eigentlich für eine junge Leserschaft gemacht. Das ist auch an der Aufmachung des Buches zu erkennen.
Der rot/gelbe Einband ist vorne mit der Zeichnung eines Drachen mit sehr blödem Gesichtsausdruck versehen, der auch noch eher nach einem Knuddelmonster aussieht, als nach dem im Buch beschriebenen Untier.
Diese eher kindlichen Zeichnungen sind auch immer wieder zwischen den Seiten zu finden.
Das Buch hat 479 Seiten insgesamt, wobei auf 471 Seiten die Geschichte selbst steht. Der Rest ist Impressum und Werbung. Auf einer Seite ist eine Karte der Umgebung gezeichnet, worauf man sich orientieren Kann, wo sich die Personen gerade befinden.
Die Schrift ist nicht allzu klein gehalten, so dass ich die Länge der Geschichte als nicht zu lang und nicht zu kurz finde. Auch ist diese Schriftgröße angenehm zu lesen.
--> Was ich von dem Buch halte
Das Buch ist sehr schön zu lesen. Es ist von der Sprache her wesentlich einfacher und schlichter als Der Herr der Ringe. Somit ist es genau das richtige zum Entspannen zwischendurch oder wenn man, wie ich momentan, nicht allzu viel Zeit zum lesen hat und dadurch größere Pausen einlegen muss. Eine komplizierte Story verliert man da leicht mal aus den Augen.
Richtig langweilige Stellen sind mir in den ganzen Buch nicht aufgefallen. Es wird eigentlich immer ein gewisses Maß an Spannung aufrecht gehalten, welches allerdings auch nie soweit aufgebaut wurde, dass ich sagen konnte: „Ich kann jetzt nicht aufhören, ich muss weiterlesen“.
Der Anfang des Buches hat aus seine Weise Charme und Witz. Wenn die Zwerge so einer nach dem anderen an die Tür des Hobbits klopfen und er immer mehr Angst um seine Vorräte bekommt, das ist meiner Meinung nach ein unterhaltsamer Einstieg. Bereits nach dem ersten Kapitel wusste ich, dass mir das Buch gefällt.
Besonders schön fand ich auch das Rätselduell zwischen Bilbo und Golum. Dieser Teil ist besonders gut beschrieben.
Auch die Dialoge zwischen Bilbo und dem Drachen finde ich ganz amüsant. So stellt sich heraus, dass Smaug, der Drache, und Thorin vom Charakter her auch Gemeinsamkeiten haben. Denn am Schluss lässt Thorin an seinem Schatz genau so wenig ab, wie der Drache. Hätte er die Kraft und Macht des Drachen besessen, so wäre die Geschichte wohl anders ausgegangen.
Auch gut finde ich, dass das Buch nicht einfach am Ende der Story aufhört, sondern man auf ein paar Seiten noch die Rückreise des Hobbits verfolgen kann und man auch einen Überblick über die Geschehnisse am einsamen Berg nach dem Tod des Drachen bekommt.
Insgesamt würde ich das Buch als eine gelungene Mischung aus Märchen und Fantasy-Abenteuer bezeichnen. Auch sind Ansätze von Fabeln (sprechende Tiere) anzutreffen.
--> Einige Darsteller
Bilbo Beutlin:
ist natürlich die Hauptfigur in der Geschichte. Der kleine Hobbit ist ein kleiner (noch kleiner als die Zwerge) und sehr sympathischer Kerl. Eigentlich ist er eher gemütlich und will seine Ruhe und vor allem seine regelmäßigen Mahlzeiten. Er ist eigentlich nur durch eine Intrige des Zauberers Gandalf in dieses Abenteuer hineingezogen worden. Allerdings wächst er öfter über sich hinaus, als er selbst mitbekommt.
Gandalf, der Zauberer:
Gandalf (der in dieser Geschichte nicht der Graue genannt wird) hat die Zwerge auf die Idee gebracht, dass sie für ihr Vorhaben einen Meisterdieb brauchen und dass Bilbo genau der richtige wäre. Gandalf spielt eine große, aber nicht zu große Rolle. Er ist große Teile des Buches gar nicht bei den Abenteurern dabei.
Thorin Eichenschild, König unter dem Berg
Thorin ist der Erbe der Schätze, die der Drache den Zwergen geraubt hat und auch des Berges, in dem die Zwerge lebten und nun der Drache haust. Er will zweierlei: Rache und Gold. Er ist an sich ein sehr edler Charakter, jedoch auch sehr Goldgierig.
--> Zusammenfassung
Das Buch ist eine leichte, fantastische und unterhaltsame Lektüre, welche man auch mal zwischendurch lesen kann. Wer das Genre mag und dieses Buch noch nicht gelesen hat, dem lege ich es ans Herz, es doch mal zu lesen.
Ich gebe volle Punktzahl.
Vielen Dank fürs lesen.
Maggifu im Mai 2003
--> Die Story (in aller Kürze)
Bilbo Beutlin lebt vergnügt und vor allem in Ruhe und Frieden – wie es sich für einen Hobbit gehört – in seiner Hobbithöhle am Berg. Er ist zufrieden, hat seine regelmäßigen Mahlzeiten und raucht seine Pfeife.
Die Ruhe ist vorbei, als der Zauberer Gandalf und 13 Zwerge auftauchen, die den Hobbit als Meisterdieb für ihre Jagd nach verlorenen Schätzen, welche der Drache Smaug den Zwergen vor langer Zeit gestohlen hat, anheuern wollen. Eigentlich hat der Hobbit gar kein Interesse seine gemütliche Höhle zu verlassen, bis er sich in seiner Ehre verletzt fühlt und eher überrumpelt als überzeugt zusagt.
So ziehen die 15 (13 Zwerge, 1 Zauberer und 1 Hobbit) los um den Schatz der Zwerge dem Drachen wieder abzunehmen. Die Reise führt sie vorbei an drei Trollen, welche Gandalf überlisten kann, über die Nebelberge (wo sie es mit einem ganzen Orkstamm zu tun bekommen) und durch den Nachtwald mit seinen Riesenspinnen und Waldelben. Auch eine eher ungemütliche Flussreise (im Fässern) ist auf dem Reiseplan.
In den Orkhöhlen findet Bilbo auch den einen Ring und trifft auf Gollum, welcher ihn fressen will. Nun entwickelt es sich, dass die beiden ein Rätsel-Duell austragen. Sollte Gollum gewinnen, darf er den Hobbit fressen. Andernfalls muss er Bilbo aus den Höhlen führen.
Angekommen am einsamen Berg, wo der Drache den Schatz der Zwerge bewacht, dringen sie durch eine Geheimtür in den Drachenhort ein, wo sie riesige Schätze finden. Aber da ist ja noch der Drache...
Der Höhepunkt am Schluss ist übrigens nicht mehr direkt mit dem Drachen in Verbindung zu bringen. Aber lasst euch überraschen.
--> Das Buch
Die folgenden Zeilen beziehen sich auf die Taschenbuchausgabe von „Der kleine Hobbit“, welche im dtv Verlag unter der Reihe junior Klassiker unter der ISBN 3-423-07151-6 erschienen ist.
Es handelt sich um eine Übersetzung der 8. Auflage aus dem Jahre 1956 (Erstausgabe 1937). Wie die Bücherreihe des Verlags schon erahnen lässt, ist die Ausgabe eigentlich für eine junge Leserschaft gemacht. Das ist auch an der Aufmachung des Buches zu erkennen.
Der rot/gelbe Einband ist vorne mit der Zeichnung eines Drachen mit sehr blödem Gesichtsausdruck versehen, der auch noch eher nach einem Knuddelmonster aussieht, als nach dem im Buch beschriebenen Untier.
Diese eher kindlichen Zeichnungen sind auch immer wieder zwischen den Seiten zu finden.
Das Buch hat 479 Seiten insgesamt, wobei auf 471 Seiten die Geschichte selbst steht. Der Rest ist Impressum und Werbung. Auf einer Seite ist eine Karte der Umgebung gezeichnet, worauf man sich orientieren Kann, wo sich die Personen gerade befinden.
Die Schrift ist nicht allzu klein gehalten, so dass ich die Länge der Geschichte als nicht zu lang und nicht zu kurz finde. Auch ist diese Schriftgröße angenehm zu lesen.
--> Was ich von dem Buch halte
Das Buch ist sehr schön zu lesen. Es ist von der Sprache her wesentlich einfacher und schlichter als Der Herr der Ringe. Somit ist es genau das richtige zum Entspannen zwischendurch oder wenn man, wie ich momentan, nicht allzu viel Zeit zum lesen hat und dadurch größere Pausen einlegen muss. Eine komplizierte Story verliert man da leicht mal aus den Augen.
Richtig langweilige Stellen sind mir in den ganzen Buch nicht aufgefallen. Es wird eigentlich immer ein gewisses Maß an Spannung aufrecht gehalten, welches allerdings auch nie soweit aufgebaut wurde, dass ich sagen konnte: „Ich kann jetzt nicht aufhören, ich muss weiterlesen“.
Der Anfang des Buches hat aus seine Weise Charme und Witz. Wenn die Zwerge so einer nach dem anderen an die Tür des Hobbits klopfen und er immer mehr Angst um seine Vorräte bekommt, das ist meiner Meinung nach ein unterhaltsamer Einstieg. Bereits nach dem ersten Kapitel wusste ich, dass mir das Buch gefällt.
Besonders schön fand ich auch das Rätselduell zwischen Bilbo und Golum. Dieser Teil ist besonders gut beschrieben.
Auch die Dialoge zwischen Bilbo und dem Drachen finde ich ganz amüsant. So stellt sich heraus, dass Smaug, der Drache, und Thorin vom Charakter her auch Gemeinsamkeiten haben. Denn am Schluss lässt Thorin an seinem Schatz genau so wenig ab, wie der Drache. Hätte er die Kraft und Macht des Drachen besessen, so wäre die Geschichte wohl anders ausgegangen.
Auch gut finde ich, dass das Buch nicht einfach am Ende der Story aufhört, sondern man auf ein paar Seiten noch die Rückreise des Hobbits verfolgen kann und man auch einen Überblick über die Geschehnisse am einsamen Berg nach dem Tod des Drachen bekommt.
Insgesamt würde ich das Buch als eine gelungene Mischung aus Märchen und Fantasy-Abenteuer bezeichnen. Auch sind Ansätze von Fabeln (sprechende Tiere) anzutreffen.
--> Einige Darsteller
Bilbo Beutlin:
ist natürlich die Hauptfigur in der Geschichte. Der kleine Hobbit ist ein kleiner (noch kleiner als die Zwerge) und sehr sympathischer Kerl. Eigentlich ist er eher gemütlich und will seine Ruhe und vor allem seine regelmäßigen Mahlzeiten. Er ist eigentlich nur durch eine Intrige des Zauberers Gandalf in dieses Abenteuer hineingezogen worden. Allerdings wächst er öfter über sich hinaus, als er selbst mitbekommt.
Gandalf, der Zauberer:
Gandalf (der in dieser Geschichte nicht der Graue genannt wird) hat die Zwerge auf die Idee gebracht, dass sie für ihr Vorhaben einen Meisterdieb brauchen und dass Bilbo genau der richtige wäre. Gandalf spielt eine große, aber nicht zu große Rolle. Er ist große Teile des Buches gar nicht bei den Abenteurern dabei.
Thorin Eichenschild, König unter dem Berg
Thorin ist der Erbe der Schätze, die der Drache den Zwergen geraubt hat und auch des Berges, in dem die Zwerge lebten und nun der Drache haust. Er will zweierlei: Rache und Gold. Er ist an sich ein sehr edler Charakter, jedoch auch sehr Goldgierig.
--> Zusammenfassung
Das Buch ist eine leichte, fantastische und unterhaltsame Lektüre, welche man auch mal zwischendurch lesen kann. Wer das Genre mag und dieses Buch noch nicht gelesen hat, dem lege ich es ans Herz, es doch mal zu lesen.
Ich gebe volle Punktzahl.
Vielen Dank fürs lesen.
Maggifu im Mai 2003
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