Der kleine Hobbit (Taschenbuch) / J. R. R. Tolkien Testbericht
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Erfahrungsbericht von Anonym134
Kleine Schritte auf Mittelerde!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute schreib ich mal wieder einen Bericht über ein Buch, und zwar über das Buch „Der kleine Hobbit“ von J.R.R Tolkien.
Wie kam ich auf das Buch?
*********************
Nun ja, ehrlich gesagt musste ich mir das Buch gezwungener Maßen holen. Meine heiß geliebte (*grrrr* *knurr* *hass*) Englischlehrerin kam auf die mit uns eine Lektüre zu lesen und da sie so ein Fan von Fantasy Büchern ist meinte sie, wir würden uns jetzt „den kleinen Hobbit“ antun. Ich konnte mit dem Titel ganz ehrlich nix anfangen, bis mir gesagt wurde das dies eine Art Vorgeschichte zu dem „Herr der Ringe“ ist, den ich mir kurz vorher im Kino angesehen hab. Fand die Idee also recht gut. Als das Buch aber kam und ich es mal angefangen hab zu lesen, war ich gar nicht mehr so begeistert, weil ich recht wenig verstanden hab. Natürlich hab ich den Sinn schon verstanden, aber ich finde, man muss bei einem Buch jede Einzelheit richtig verstehen damit die gewisse Atmosphäre aufkommt. Also hab ich es mir in Deutsch geholt und hab den Kauf wirklich nicht bereut (vor allem war es eh von den angegebenen 17,50 DM auf 9,90 DM herabgesetzt *g*).
Aber nun zum wichtigen Teil des Berichtes...
Story:
****
Eigentlich ist Bilbo Beutlin ein ganz normaler Hobbit, er ist am liebsten zu Hause, da wo alles geregelt abläuft. Er lebt in einer gemütlichen kleinen Hobbit Höhle und lässt es sich gut gehen. Wie andere Hobbits auch, ist Bilbo nicht gerade auf Abenteuer versessen und versucht diesen auch aus dem Weg zu gehen. Bis er eines Tages dem Zauberer Gandalf über den Weg läuft. Der gute Gandalf versucht Bilbo zu einem Abenteuer zu überreden, doch dieser lehnt strickt ab, lädt Gandalf aber für den nächsten Tag zum Tee ein. Dieser nimmt die Einladung natürlich an und geht wieder. Am nächsten Tag hat Bilbo schon fast wieder vergessen, das er den Zauberer eingeladen hat, und wird erst wieder daran erinnert, als es an der Tür bimmelt. Voll Schreck trifft er alle Vorbereitungen zum Tee und will Gandalf ins Haus lassen, doch anstatt Gandalfs stehen Zwerge vor der Tür. Und nach und nach werden es immer mehr, bis auch Gandalf schließlich zu ihnen stößt. Und schon ist der gute Bilbo mitten in das Abenteuer verwickelt. Die Zwerge wollen sich nämlich ihren Schatz zurück holen, der von dem Drachen Smaug bewacht wird. Man fragt sich natürlich wie die Zwerge auf so einen unscheinbaren Hobbit wie Bilbo gekommen sind, aber da hatte Gandalf natürlich seine Finger im Spiel, der von Bilbo, aus welchem Grund auch immer, eine recht hohe / gute Meinung hat und ihn Lobt und den anderen öfters sagt, das er genau der richtige für den „Job“ sei. Jedenfalls hat er den Zwergen erzählt, das Bilbo ein ganz erfahrener Meisterdieb sei. Was natürlich nicht gerade der Wahrheit entspricht. Das merken auch die Zwerge schnell und meinen, das er nicht der richtige Mann (t’schuldigung, Hobbit) für die Sache wäre. Als Bilbo das hört (er war gerade nicht im Raum) macht er schon alleine aus trotz mit. Zudem ist in ihm aber auch seine vererbte Abenteuerlust erwacht, denn auch seine Vorfahren hatten hier und da etwas mit Abenteuern zu tun. Jedenfalls macht sich die ganze Schar nun auf den Weg und erleben viele spannende Abenteuer. Aber ob sie es nun schaffen, den Schatz wieder zu bekommen, das wird an der Stelle nicht verraten. ;o)
zum Buch:
********
Das Cover des Taschenbuches zeigt einen Fluss an dessen Ufer Wälder, Berge und auch ein paar Häuser zu sehen sind. Auf der Mitte des Covers steht in roter Schrift „Der kleine Hobbit“ darüber in großen roten Buchstaben der Autor und darüber kleiner und in weißer Schrift dtv.
Mir persönlich gefällt das Cover nicht so gut, weil es wirklich an ein Buch für kleine Kinder erinnert, das Cover der Englischen Fassung hingegen gefällt mir viel besser (Cover in schwarz gehalten, auf der Mitte ein silbernes Zeichen und darunter ein roter Drache, Schrift in Silber gehalten, am oberen Rand ein Muster, das an Gebirge erinnert und am unteren Rand Runen „eingestampft“). Hinter der Seite für den Inhalt ist eine Karte aufgedruckt, die den Weg zeigt, den die Freunde zurücklegen. Auch hier muss ich etwas meckern, denn die Karte in dem englischen Buch ist wesentlich genauer und außerdem sind in dem Buch auch noch ein paar weitere Bilder drin, die einige Szenen darstellen (es sind insgesamt 10 Bilder, 2 Karten und dann eben noch 8 „Szenen“). Finde ich persönlich schöner. Aber trotzdem finde ich es gut, das sie die Karte überhaupt übernommen haben und nicht so wie die weiteren Bilder einfach weggelassen haben. Die Karte finde ich nämlich auch wichtiger als die restlichen Bilder, von daher sind diese kein so großer Verlust, vor allem nicht für Menschen mit einer blühenden Fantasie die so etwas eh nicht benötigen.
Das Buch hat insgesamt 331 Seiten (die engl. Fassung 310).
weitere Infos:
***********
Autor: J.R.R. Tolkien
Verlag: dtv (Deutscher Taschenbuch Verlag)
Preis: 9€/ 17,50 DM
ISBN 3-423-20277-7
(für die, die eventuell die englische Fassung bevorzugen hier die ISBN Nummer von dieser: 0-261-10221-4)
Im deutschen geschrieben von: Walter Scherf
Karte gemalt von: Juliane Hehn- Kynast
eigene Meinung:
*************
„Eine wunderliche, farbenprächtige Abenteuersage, in die Elemente aus Märchen und Ritterepen eingeschmolzen sind... eine Mischung aus unbändiger Phantasie und sprachlicher Akrobatik“
(René Ith in ’Luxemburger Wort’)
Dem kann ich voll und ganz zustimmen. Das Buch ist einfach klasse geschrieben, sprachlich schön und vor allem spannend erzählt. Die Story gefällt mir sehr gut und ich finde, das wenn man sich die „Herr der Ringe“ Bände durchlesen will, sollte man als erstes aber den kleinen Hobbit lesen, weil man dort schon einiges erfährt. Ich konnte die „Herr der Ringe“ Bände noch nicht lesen, werde damit aber so bald wie möglich anfangen. Falls es denen, die sich den ersten Teil der „Herr der Ringe“ Trilogie schon angesehen haben aufgefallen ist, wird das Buch „Der kleine Hobbit“ auch in dem Film erwähnt (es ist das Buch das Bilbo bei den Elben fertig geschrieben hat, „Hin und wieder zurück“=> dieser Titel steht auch in dem Englischen Buch, als erstes steht dort: „The Hobbit“ und darunter „or: There and back again“) und am Anfang wird auch kurz die Geschichte mit dem Drachen erwähnt. Ich habe nicht verstanden, was damit gemeint war, bis ich das Buch gelesen habe. Also finde ich schon, das es zum „Grundwissen“ von Herr der Ringe gehört. „Der kleine Hobbit“ ist ganz einfach ein schönes Buch das ich jedem wärmstens empfehlen kann, der auf Fantasy Bücher steht.
So, vielleicht habe ich ja nun einige von euch dazu angeregt euch das Buch auch einmal durchzulesen. Ihr werdet es sicher nicht bereuen.
Viel Spaß beim schmökern!
Wie kam ich auf das Buch?
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Nun ja, ehrlich gesagt musste ich mir das Buch gezwungener Maßen holen. Meine heiß geliebte (*grrrr* *knurr* *hass*) Englischlehrerin kam auf die mit uns eine Lektüre zu lesen und da sie so ein Fan von Fantasy Büchern ist meinte sie, wir würden uns jetzt „den kleinen Hobbit“ antun. Ich konnte mit dem Titel ganz ehrlich nix anfangen, bis mir gesagt wurde das dies eine Art Vorgeschichte zu dem „Herr der Ringe“ ist, den ich mir kurz vorher im Kino angesehen hab. Fand die Idee also recht gut. Als das Buch aber kam und ich es mal angefangen hab zu lesen, war ich gar nicht mehr so begeistert, weil ich recht wenig verstanden hab. Natürlich hab ich den Sinn schon verstanden, aber ich finde, man muss bei einem Buch jede Einzelheit richtig verstehen damit die gewisse Atmosphäre aufkommt. Also hab ich es mir in Deutsch geholt und hab den Kauf wirklich nicht bereut (vor allem war es eh von den angegebenen 17,50 DM auf 9,90 DM herabgesetzt *g*).
Aber nun zum wichtigen Teil des Berichtes...
Story:
****
Eigentlich ist Bilbo Beutlin ein ganz normaler Hobbit, er ist am liebsten zu Hause, da wo alles geregelt abläuft. Er lebt in einer gemütlichen kleinen Hobbit Höhle und lässt es sich gut gehen. Wie andere Hobbits auch, ist Bilbo nicht gerade auf Abenteuer versessen und versucht diesen auch aus dem Weg zu gehen. Bis er eines Tages dem Zauberer Gandalf über den Weg läuft. Der gute Gandalf versucht Bilbo zu einem Abenteuer zu überreden, doch dieser lehnt strickt ab, lädt Gandalf aber für den nächsten Tag zum Tee ein. Dieser nimmt die Einladung natürlich an und geht wieder. Am nächsten Tag hat Bilbo schon fast wieder vergessen, das er den Zauberer eingeladen hat, und wird erst wieder daran erinnert, als es an der Tür bimmelt. Voll Schreck trifft er alle Vorbereitungen zum Tee und will Gandalf ins Haus lassen, doch anstatt Gandalfs stehen Zwerge vor der Tür. Und nach und nach werden es immer mehr, bis auch Gandalf schließlich zu ihnen stößt. Und schon ist der gute Bilbo mitten in das Abenteuer verwickelt. Die Zwerge wollen sich nämlich ihren Schatz zurück holen, der von dem Drachen Smaug bewacht wird. Man fragt sich natürlich wie die Zwerge auf so einen unscheinbaren Hobbit wie Bilbo gekommen sind, aber da hatte Gandalf natürlich seine Finger im Spiel, der von Bilbo, aus welchem Grund auch immer, eine recht hohe / gute Meinung hat und ihn Lobt und den anderen öfters sagt, das er genau der richtige für den „Job“ sei. Jedenfalls hat er den Zwergen erzählt, das Bilbo ein ganz erfahrener Meisterdieb sei. Was natürlich nicht gerade der Wahrheit entspricht. Das merken auch die Zwerge schnell und meinen, das er nicht der richtige Mann (t’schuldigung, Hobbit) für die Sache wäre. Als Bilbo das hört (er war gerade nicht im Raum) macht er schon alleine aus trotz mit. Zudem ist in ihm aber auch seine vererbte Abenteuerlust erwacht, denn auch seine Vorfahren hatten hier und da etwas mit Abenteuern zu tun. Jedenfalls macht sich die ganze Schar nun auf den Weg und erleben viele spannende Abenteuer. Aber ob sie es nun schaffen, den Schatz wieder zu bekommen, das wird an der Stelle nicht verraten. ;o)
zum Buch:
********
Das Cover des Taschenbuches zeigt einen Fluss an dessen Ufer Wälder, Berge und auch ein paar Häuser zu sehen sind. Auf der Mitte des Covers steht in roter Schrift „Der kleine Hobbit“ darüber in großen roten Buchstaben der Autor und darüber kleiner und in weißer Schrift dtv.
Mir persönlich gefällt das Cover nicht so gut, weil es wirklich an ein Buch für kleine Kinder erinnert, das Cover der Englischen Fassung hingegen gefällt mir viel besser (Cover in schwarz gehalten, auf der Mitte ein silbernes Zeichen und darunter ein roter Drache, Schrift in Silber gehalten, am oberen Rand ein Muster, das an Gebirge erinnert und am unteren Rand Runen „eingestampft“). Hinter der Seite für den Inhalt ist eine Karte aufgedruckt, die den Weg zeigt, den die Freunde zurücklegen. Auch hier muss ich etwas meckern, denn die Karte in dem englischen Buch ist wesentlich genauer und außerdem sind in dem Buch auch noch ein paar weitere Bilder drin, die einige Szenen darstellen (es sind insgesamt 10 Bilder, 2 Karten und dann eben noch 8 „Szenen“). Finde ich persönlich schöner. Aber trotzdem finde ich es gut, das sie die Karte überhaupt übernommen haben und nicht so wie die weiteren Bilder einfach weggelassen haben. Die Karte finde ich nämlich auch wichtiger als die restlichen Bilder, von daher sind diese kein so großer Verlust, vor allem nicht für Menschen mit einer blühenden Fantasie die so etwas eh nicht benötigen.
Das Buch hat insgesamt 331 Seiten (die engl. Fassung 310).
weitere Infos:
***********
Autor: J.R.R. Tolkien
Verlag: dtv (Deutscher Taschenbuch Verlag)
Preis: 9€/ 17,50 DM
ISBN 3-423-20277-7
(für die, die eventuell die englische Fassung bevorzugen hier die ISBN Nummer von dieser: 0-261-10221-4)
Im deutschen geschrieben von: Walter Scherf
Karte gemalt von: Juliane Hehn- Kynast
eigene Meinung:
*************
„Eine wunderliche, farbenprächtige Abenteuersage, in die Elemente aus Märchen und Ritterepen eingeschmolzen sind... eine Mischung aus unbändiger Phantasie und sprachlicher Akrobatik“
(René Ith in ’Luxemburger Wort’)
Dem kann ich voll und ganz zustimmen. Das Buch ist einfach klasse geschrieben, sprachlich schön und vor allem spannend erzählt. Die Story gefällt mir sehr gut und ich finde, das wenn man sich die „Herr der Ringe“ Bände durchlesen will, sollte man als erstes aber den kleinen Hobbit lesen, weil man dort schon einiges erfährt. Ich konnte die „Herr der Ringe“ Bände noch nicht lesen, werde damit aber so bald wie möglich anfangen. Falls es denen, die sich den ersten Teil der „Herr der Ringe“ Trilogie schon angesehen haben aufgefallen ist, wird das Buch „Der kleine Hobbit“ auch in dem Film erwähnt (es ist das Buch das Bilbo bei den Elben fertig geschrieben hat, „Hin und wieder zurück“=> dieser Titel steht auch in dem Englischen Buch, als erstes steht dort: „The Hobbit“ und darunter „or: There and back again“) und am Anfang wird auch kurz die Geschichte mit dem Drachen erwähnt. Ich habe nicht verstanden, was damit gemeint war, bis ich das Buch gelesen habe. Also finde ich schon, das es zum „Grundwissen“ von Herr der Ringe gehört. „Der kleine Hobbit“ ist ganz einfach ein schönes Buch das ich jedem wärmstens empfehlen kann, der auf Fantasy Bücher steht.
So, vielleicht habe ich ja nun einige von euch dazu angeregt euch das Buch auch einmal durchzulesen. Ihr werdet es sicher nicht bereuen.
Viel Spaß beim schmökern!
15 Bewertungen, 1 Kommentar
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05.04.2002, 20:39 Uhr von Mesalina
Bewertung: sehr hilfreichUnd wem hast du diesen tollen Tipp zu verdanken? Deiner Englischlehrerin ;) Wirklich tolle Beschreibung! CU Mesalina
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