Der kleine Hobbit (Taschenbuch) / J. R. R. Tolkien Testbericht

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Erfahrungsbericht von steppo

Muß man einfach kennen!!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Noch diesen Monat kommt bekanntlich ein Kinoereignis auf uns zu, wo drauf Millionen von Tolkiens Fans schon ehrfürchtig seit Monaten, und auf die Verfilmung der Geschichte schon seit Jahren drauf, warten.
Und jetzt ist es dann endlich so weit.

Ich persönlich bin auch schon seit vielen Jahren ein Fan von Tolkiens Herr der Ringe gewesen, aber das, obwohl ich noch kein Buch von ihm gelesen hatte, einfach weil ich ein Fantasiefan bin, und Tolkiens Herr der Ringe ist ja sozusagen die Bibel von der Art Fantasie. Ich hatte es mir zigmal vorgenommen, endlich Herr der Ringe zu lesen, und jetzt, da der Film jetzt endlich in den Kinos erscheint, bin ich jetzt auch gezwungen, das Buch zu lesen.
Und von mehreren Leuten, die der Herr der Ringe bereits (mehrfach) gelesen haben, wurde mir gesagt, dass man zum besseren Verständnis unbedingt zuerst Der kleine Hobbit lesen solle.
Ob es wirklich zum besseren Verständnis beiträgt kann ich nicht sagen, da ich erst gestern Der kleine Hobbit durch habe und daher erst zwanzig Seiten im ersten Teil vom Herr der Ringe gelesen habe. Aber da in Der kleine Hobbit die Figuren gut beschrieben werden, kann ich mir es durchaus vorstellen, dass es sehr hilfreich ist, wenn man dieses Buch im voraus gelesen hat.

So, jetzt aber nach dieser langen und ermüdenden Einleitung komme ich jetzt aber endlich zum Buch, das ist ja wahrscheinlich auch der Grund, warum diese Meinung geöffnet wurde.



Die Geschichte:

In der Kleine Hobbit geht es, wie der Titel schon sagt, um einen Hobbit. Um genau zu sein, es geht hierbei um den Hobbit Bilbo Beutlin, der in dieser Geschichte einige Abenteuer erlebt.

Ein Hobbit ist ein Wesen, welches vor langer Zeit in Mittelwelt durchaus verbreitet war. Da es jedoch die Menschen scheut, hat es sich immer weiter zurückgezogen.
Ein Hobbit ist ein sehr kleines Wesen, nur bis zu vier Fuß groß, somit sogar kleiner oder genau so groß wie die Zwergenvölker. Er hat dabei große Füße und diese sind behaart und seine Fersen sind Ledern. Daher tragen die Hobbits auch keine Schuhe. Sie bewegen sich zudem fast völlig lautlos und haben ein sehr gutes Gehör.
Die Hobbits mögen zudem keine Abenteurer, es sogar beschämend, wenn jemand auf Abenteuer geht. Daher hält auch Bilbo nichts davon, als Gandalf, der Zauberer später zu ihm trifft.
Bilbo ist jedoch ein Ahne des Hobbits Tuk, der ein großer Abenteurer war. Somit hat Bilbo auch etwas von einem Abenteurer an sich, jedoch wird die abenteuerliche Seite in ihm erst spät geweckt.

Gandalf schafft es jedoch, dass sich Bilbo mit ihm und dreizehn Zwergen auf die Suche nach dem Schatz des Drachen Smaug macht, den Bilbo als Meisterdieb (so wird er von Gandalf, dem Zauberer, immer genannt) stehlen soll. Bilbo wäre aber eigentlich viel lieber in seiner warmen Höhle (Hobbits leben in Höhlen) unter dem Berg geblieben.

So geschieht dann aber, dass er sich mit den Zwergen und mit Gandalf auf den Weg macht, um den einsamen Berg zu erreichen, dort wo Smaug, der Drache, einen großen Schatz bewacht, den der Drache selbst den Menschen, Zwergen und Elben gestohlen hat.

Auf ihrer Reise bestehen die Abenteurer dabei verschiedene Abenteuer, z.B. treffen sie auf drei Trolle (Trolle sind sehr groß und stark, jedoch nicht sehr intelligent) und werden von Orks in einer Höhle gefangen genommen. Orks sind böse Wesen, die in Bergen hausen und das Tageslicht meiden. Die Orks sind zudem die Feinde der Menschen, Elben und der Zwerge und haben als Verbündete die Warge. Warge sind die alten Wölfe, sie ähneln noch den Wölfen, die wir kennen, jedoch haben die Warge noch die Fähigkeit zu reden. Die Orks reiten zudem auf den Wargen, sie haben damit dann sozusagen kämpfende Pferde.

In der Höhle der Orks trifft Bilbo dann auf Golum. Golum ist ein Mutant, der aus dem Licht in eine Höhle mit Wasser gezogen ist. Auch findet Bilbo in der Höhle der Orks einen Ring, der magische Fähigkeiten besitzt.

Kurz nach den Orks kommt es dann auch zu den ersten Kontakt mit den Wargen und später auch mit den Adlern. Die Adler sind ebenfalls nicht mit den Orks und den Wargen befreundet.

Auf ihrem weiteren Weg treffen die Reisenden unter anderem noch Beorn, einem sehr starken Menschen, der sich in einen Bären verwandeln kann, und im Nachtwald (im Nachtwald herrscht eine sehr große Dunkelheit und nur wenige Lichtstrahlen gelangen durch die Baumkronen) haben sie zudem noch unangenehmen Kontakt mit Riesenspinnen und werden, da sie sich im Nachtwald verirrt haben, von Elben gefangengenommen.

Später gelangen die Abenteurer noch nach Esgaroth, eine Menschenstadt auf dem langen See. Und von dort aus kommt die Gruppe dann zu ihrem Ziel, dem einsamen Berg samt seinem Bewohner dem Drachen Smaug.

Dort wecken sie dann den Drachen, der in seiner Wut versucht, die Diebe seines Schatzes zu töten.
Später kommt es dann auch noch zu Problemen mit den Menschen aus Eskaroth und mit den Elben. Auch werden unsere Helden erneut mit Orks und Wargen.

Schließlich, am Ende, soviel sei schon verraten, kehrt Bilbo zurück zu in sein Heim, dort, wo er sich am wohlsten fühlte (aber das konntet ihr euch sicher schon denken). Wie viele Freunde er jedoch dazugewinnt und verliert, dass sollt ihr lieber dadurch erfahren, indem ihr die Geschichte selbst lest.



Ich hoffe allgemein, dass ich nicht zuviel verraten habe. Ich habe jedenfalls versucht, möglichst viel von der Geschichte zu erzählen, ohne jedoch zu erzählen, was bei den einzelnen kleineren Abenteuern passiert (ich hasse es nämlich persönlich, wenn mir jemand zuviel über ein Buch erzählt).



Sonstige zum Buch:
Die Schreibweise von Tolkiens Herr der Ringe war für mich erst ungewohnt. Ich kann nicht genau sagen, was daran so seltsam war, da ich mich da schnell dran gewöhnt hatte. Ich weiß jedoch, dass es mir zu Anfang etwas seltsam vorkam. Allerdings hat er das Buch Der kleine Hobbit ja bereits vor dem 2. Weltkrieg geschrieben.
Vorraussetzung dafür, dass man die Geschichte gut findet, ist jedoch immerhin ein gewisses Interesse an Fantasie. Wem Fantasiegeschichten überhaupt nicht liegen, dem wird daher dieses Buch (egal ob Tokiens Bücher kult sind) wohl nicht gefallen.




Fazit:
Ich persönlich fand dieses Buch sehr gut und ich würde es auch empfehlen, wenn es rein gar nichts mit dem Herr der Ringe zu tun hätte. Da Der Herr der Ringe jedoch auf dieses Buch aufbaut, empfiehlt es sich, dieses Buch noch vorher zu lesen. Das erleichtert einem dann den Einstieg in die Herr der Ringe Trilogie.

PS: Wenn es interessiert, ich bin gestern mit dem Herr der Ringe angefangen, eine Meinung darüber (über den ersten Teil der Trilogie) werde ich veröffentlichen, sobald ich das Buch durch habe. Und dass sollte noch vor dem Kinostart sein. Allerdings wird es dann hier sicherlich nur so von Meinungen zu dem Thema Herr der Ringe wimmeln.



Nur eine Frage, warum finde ich dieses Buch eigentlich unter Kinderbücher???

17 Bewertungen, 3 Kommentare

  • Wurzelchen2

    09.02.2004, 19:52 Uhr von Wurzelchen2
    Bewertung: sehr hilfreich

    Weil es Tolkien ursprünglich für seine Kinder geschrieben hatte.

  • Mesalina

    02.05.2002, 12:55 Uhr von Mesalina
    Bewertung: sehr hilfreich

    Du findest den kleinen Hobbit unter Kinderbücher, weil Tolkien dieses Buch für seine (?) Kinder geschrieben hat. Erst daraus ist dann seine Saga um Mittelerde entstanden... CU Mesalina

  • Patrick75

    24.02.2002, 16:09 Uhr von Patrick75
    Bewertung: sehr hilfreich

    Muß man wirklich kennen! Der Klassiker und natürlich damals auch mein erstes Fantasy-Buch!