Der kleine Hobbit (Taschenbuch) / J. R. R. Tolkien Testbericht
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Erfahrungsbericht von JustOliver
Der Herr der Ringe - Wie alles begann
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
DER AUTOR
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John Ronald Reuel Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfontein in Südafrika geboren.Drei Jahre kehrt die Familie zurück nach England und läßt sich in der Nähe von Birmingham nieder. 1904 stirbt seine Mutter, so dass die Kinder fortan von der Tante und Pater Francis Morgan aufgezogen werden. Im Jahre 1912 beginnt Tolkien mit dem Studium der englischen Sprache und Literatur. 1913 verlobt er sich mit Edith Bratt, deren Umgang ihm lange Zeit untersagt worden war. 1915 beendet er sein Studium in Oxford und 1916 heiratet er seine Verlobte. 1920 wird Tolkien Lektor für englische Sprache an der Universität Leeds. Hier wird er 1924 auch Professor für englische Sprache. Ein Jahr später übernimmt er eine Professur in Oxford, wo er angelsächsisch unterrichtet. 1929 beginnt er mit der Arbeit an dem "Hobbit", das 1936 angenommen wird um ein Jahr später veröffentlicht wird. 1954 erscheinen der erste und der zweite Teil des "Herr der Ringe". Kurioserweise wurde dieses Manuskript zunächst durch den Verlag abgelehnt. Der dritte Teil erscheint ein Jahr später. Im Jahre 1959 wird Tolkien pensioniert. 1971 stirbt seine Frau Edith. Ein Jahr später erhält er die Ehrendoktorwürde für Literaturwissenschaft der Universität Oxford. Im Alter von einundachzig verstirbt Tolkien am 2. September des Jahres 1973.
DAS BUCH
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Das Buch behandelt die Abenteuer des Hobbit Bilbo Beutllin. Bilbo Beutlin ist ein kleiner harmloser Hobbit, der in Frieden lebt, bis eines Tages der Zauberer Gandalf vor ihm steht. Dieser verwickelt Bilbo in ein aufregendes Abenteuer zusammen mit 13 befreundeten Zwergen. Ziel dieses Abenteuers ist es, das einst verlorene Königreich unter dem Berg, das im Besitz der Zwerge war, zurück zu erobern. Dies war an den Drachen Smaug verloren gegangen. Thorin heißt der Anführer der Zwerge und er will seine Ansprüche auf den Thron und die damit verbundenen Reichtümer der Zwerge geltend machen. Bilbo Beutlin ist von dieser Idee eigentlich wenig begeistert und muss durch Gandalf eigentlich mehr oder weniger zu diesem Abenteuer gezwungen werden. Dennoch, eines schönen Tages geht es los und die Zwerge und der Hobbit, begleitet durch den Zauberer Gandalf starten ihre lange beschwerliche Reise. Hierbei handelt es sich nicht nur um ein Abenteuer. Vielmehr sind es viele unterschiedliche Abenteuer, die diese bunte Truppe zusammen zu durchstehen hat. So müssen sie gegen Trolle und Orks im Kampf bestehen und geraten ein ums andere Mal in Gefangenschaft. Sie finden jedoch auch Freunde bei den eigentümlichsten Völkern, die ihnen in bremslichen Lagen aus der Klemme helfen. Um zu ihrem Ziel zu gelangen müssen sie sich durch die unterschiedlichsten Landschaften schlagen, von hohen Gebirgen, die auf schmalen Pfaden durchquert werden müssen, bishin zu finsteren Wäldern, in denen giftige Bäche, gefährliche Spinnen und nicht zu findende Wege, ihnen das Leben erschweren. Doch all diese Abenteuer durchstehen sie tapfer, nicht zuletzt auch mit einer großen Portion Glück, so dass sie bald am Fuße des Berges stehen, der durch den Drachen Smaug bewacht wird. Alles läuft also auf das letzte Abenteuer hinaus, doch hier nimmt die Handlung noch mal eine überraschende Wendung. Mehr soll an dieser Stelle erst einmal nicht verraten werden, sonst ist ja die ganze Spannung schon weg.
MEIN EINDRUCK
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Das Buch ist relativ drollig geschrieben. Teilweise wurde es mir sogar als Kinderbuch empfohlen. Diese Einschätzung teile ich jedoch keineswegs. Dafür ist die Handlung eigentlich zu aufregend und kämpferisch. Faszinierend an diesem Buch ist vor allem der Schreibstil Tolkiens. Mit einer herrlichen blumigen Sprache und sehr detailverliebt beschreibt er die Landschaften und die unterschiedlichen Charaktere, denen Bilbo in seine Abenteuer begegnet. Herrlich auch der Einfallsreichtum Tolkiens bei der Schaffung neuer Charaktere. Allein dies macht das Buch schon lesenswert.
Gleichzeitig fordert diese Art und Weise jedoch auch den Leser heraus. Denn man muss sich schon ziemlich konzentrieren, um die verschiedenen Figuren und auch die Handlung zu verstehen. Ein Kapitel mal eben so zwischen Suppe und Kartoffel zu lesen, ist mir persönlich sehr schwer gefallen, da mir dann häufig im späteren Verlauf Details fehlten. Von daher muss man sich schon ziemlich konzentrieren, da auch durchaus Dinge, die auf den 1. Blick nebensächlich erscheinen, später durchaus relevant sind. Was ich ein wenig enttäuschend fand, war, dass der Erzählstil doch ein wenig seltsam ist. Verwirrend ist bspw. der Spannungsbogen. So erzählt Tolkien in der Mitte des Buches bereits, dass die Zwerge die Adler, die ihnen auf dem Hinweg geholfen haben, mit ihrer späteren Beute reich entlohnen. Hierdurch wird natürlich die Spannung völlig genommen, weil man im Grunde ja schon alles weiß. Ist wohl vergleichbar, mit dem Schauen von ran am Samstag abend, wenn man vorher schon die Ergebnisse in den Nachrichten gesehen hat. Den Einsatz dieses Stilmittels finde ich ein wenig enttäuschend, weil hierdurch ein großer Teil der Spannung des Buchs genommen wird. Teilweise ist auch die Vielfalt der Abenteuer störend, da einige der Abenteuer doch nur recht oberflächlich erzählt werden. Manchmal bricht Tolkien auch mittendrin ab und springt ohne Umschweife zur Erzählung des Endes des Abenteuers. Auch dies ist recht enttäuschend. Hier wäre es vielleicht dienlich gewesen, auf das ein oder andere Erlebnis zu verzichten, dafür jedoch die anderen Erlebnisse detaillierter zu schildern.
Insgesamt ist das Buch jedoch allein aufgrund der phantasievollen Inszenierung und der herrlichen Sprache absolut lesenswert.
28 Bewertungen, 5 Kommentare
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23.05.2007, 18:45 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichSh & lg Sarah
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18.04.2002, 17:45 Uhr von schopfi
Bewertung: sehr hilfreichIch bin gerade im dritten Buch vom Herrn der Ringe, lese es jetzt schon zum dritten Mal und verliere nie die Lust daran. Viele Grüße wünscht Tanja!
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27.03.2002, 12:42 Uhr von sidhe
Bewertung: sehr hilfreichschön geschrieben! Das Buch ist wirklich gut, gerade als eine Art "Einstieg" für Herr der Ringe! *liebe gruesse*
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17.02.2002, 10:05 Uhr von grunow
Bewertung: sehr hilfreichHallo, ich habe das Buch nicht vorher gelesen und muss sagen, dass mir der Film sehr gut gefallen hat. Gruss Grunow
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17.02.2002, 09:41 Uhr von madhead
Bewertung: sehr hilfreichTolkin soll´ja auch ein relativ "drolliger" Mensch gewesen sein! Madhead
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