Tool Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Gymnasiast-84
Unglaublicher Sound!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Tool ist eine wahnsinns-Band. soviel schon mal im voraus...
Ich schreibe zuerst einmal über ihren Live Auftritt bei Rock im Park '02.
Tool war für mich das absolute Highlight.
Der Auftritt war so mitreißend.
Die Leute, die schon mal bei Rock im Park waren, können es sich vielleicht vorstellen:
Freitag, vorletzter Act, auf der Centerstage wurden noch drei Leinwände, zusätzlich zu den eh vorhandenen Leinwänden neben der Stage aufgebaut. Dort liefen den Auftritt über die ganze Zeit, zugegeben etwas kranke Videos, die aber auch immer ineinander übergingen. Auf der Bühne waren neben den zwei großen Leinwänden noch eine kleinere aufgebaut, vor der der Sänger stand. Dieser hatte nur eine enge Badehose an, war am ganzen Körper lila bemalt, und hatte auf dem Körper verteilt neon-rot leuchtende punkte.
Der erste song, Triad (track 12 auf der CD), vermittelte schon diese unbeschreiblich Tool-Stimmung.
Der ganze Auftritt war musikalisch so perfekt, dass man meinem könnte, man hört die CD. Es war so unbeschreiblich, so mitreißend, in der Menge zu stehen und sich diesen Sound anzuhören. Ich war so gefesselt, unbeschreiblich. Ich habe von einigen Leuten gehört, dass sie scheiße fanden, dass die Band überhaupt nicht auf das Publikum eingeht. Dazu kann ich nur sagen, dass es mich nicht gestört hat, weil ich es absolut verstehen kann, dass man sich konzentrieren muss um solche Musik zu spielen. Ich fand es auch super geil, als sie sich am Ende bedankten und sich umarmten.
Ich rate allen, auf ein Konzert zu gehen, da es einfach eine unglaubliche Erfahrung ist.
Nun zur CD:
Um die CD wirklich zu hören, muss man sich Zeit nehmen, da es so viele Einzelheiten gibt, die man erst nach und nach bemerkt.
Tool fällt auf und ist so einzigartig, weil sie "ungerade" spielen. Damit meine ich, z.B. die Gitarren-Riffs: man kann sich das so vorstellen, wenn man ein Riff 2-mal spielt, stimmt die erste Betonung wieder mit dem Takt-Anfang überein. Das gleiche ist es beim Schlagzeug, Bass und auch beim Gesang. Anderes Beispiel: Der Schlagzeuger spielt z.B. einen 4/4 takt, wobei der Gitarrist nur einen 3/4 takt hat. Nach 3 bzw. 4 Abläufen stimmen die Betonungen wieder überein. Tool beherrscht diese "ungerade" spielen so perfekt, dass es einfach ein Genuss ist, zuzuhören.
Die einzelnen Lieder sind doch recht unterschiedlich, wobei man bei allen hört, dass es sich um Tool handelt.
Ich werde nun versuchen, auf die Songs einzugehen:
1. The Grudge (8:38 min.)
Am Anfang erklingt ein Tool-mäßiger Gitarren-Riff, unverzerrt, abgestoppt, dann ein super Bridge (=Übergang), dann wieder ein geiler Riff, diesmal verzerrt. Der Song dauert 8 Minuten, steigert sich zur Mitte hin und endet dann nochmal mit dem Anfangs-Riff, welches sich noch einmal steigert. Lied ende.
2. Eon Blue Apocalypse (1:04)
ist ein einminütiger Übergang zum nächsten Lied.
3. The Patient (7:13)
beginnt wieder sehr ruhig. Wie in allen Liedern sind Schlagzeug, Bass und Gitarre überzeugend. Der Sänger summt leise im Hintergrund und fängt nach ca. 1 min etwas gedrückt an zu singen.
Es folgen wieder mehrere, rythmisch geprägte Teile. Zum Ende hin gibt es wieder eine Steigerung in Sachen Lautstärke und härterer Gitarre, dann klingt das Lied aus, mit dem Anfangs-Riff und Gesang.
4. Mantra (1:12)
ist wieder ein Übergang
5. Schism (6:47)
Dieses Lied ist wohl das bekannteste, da es erstens auch im Fernsehen lief und zweitens am bestens ins Gehör geht. Im Grunde besteht es aus nur 2 verschiedenen Teilen, die aber in unterschiedlichen Tonlagen und variiert gespielt werden. Am Ende kommt nochmal ein anderer Teil mit sehr, sehr überzeugendem Schlagzeug.
6. Parabol (3:04)
ist ein sehr ruhiges Lied, auch sehr langsam. Sowohl Gesang als auch die Instrumente. Schlagzeug ist nicht wirklich vorhanden.
7. Parabola (6:03)
Wie eigentlich der Name schon sagt, die Weiterführung von Parabol. Nr. 7 ist aber das Gegenteil von Nr. 6.
Den Welchsel der Song-Nummer hört man nicht.
Zu Beginn ist es gleich hart, sehr rythmisch. Der Refrain geht ziehmlich gut ins Ohr.
Das Lied steigert sich kaum, in der Mitte kommt ein ruhigerer Part, mit Taktwechsel, dann nochmal das Anfangs-Riff und das Ende kling ganz anders als die vorherigen Lieder aus.
8. Ticks & Leeches (8:10)
Beginnt mit sehr Rythmischem Schlagzeug. Es ist auch gar nicht mit den vorhergehenden Songs zu vergleichen.
Der Gesangt ist total anders, irgendwie gepresst und auch aggressiver. In der Mitte ist ein einminütiger, sehr ruhiger Part, ohne Schlagzeug. Das Ende ist wieder so bombastisch wie der Anfang.
9. Lateralus (9:24)
ist mein Lieblingslied (zur Zeit).
Es fängt mit einem "gewöhnlichen (für Tool)" Riff an. Dann kommt der (etwas härtere) "Gitarren-Refrain". Dann fogen 2 verschiedene Parts, dann nochmal das gleiche, also "Refrain" und die zwei, übrigens sehr unterschiedlicheren Parts (ruhig und hart). Dann wieder ein anderer Teil mit allen, dann ein ruhiger Bass-Teil. Dann Anfangs-Riff, diesmal mit Gesang.
Es folgen nochmal mehrerer verschidenen Gitarren-Teile. Zum Ende hin steigert sich die Spannung. Verdammt geiler Track.
10. Disposition (4:46)
beginnt ruhig, perfekt gespielter Gitarre. Ein wenig später setzt der Gesang ein. Das ganze Lied ist sehr ruhig.
11. Reflection (11:07)
beginnt mit Schlagzeug, nach und nach setzen Bass, Gitarre und Gesang ein. Der Gesang aber erst bei der Hälfte des Liedes. Dieses Lied ist auch vergleichsweise ruhig, aber nicht vergleichbar mit Disposition. Es zeugt vor allem vom Können, vom musikalischen Gefühl von Tool.
12. Triad (6:37)
Triad ist härter. Es ist aber auch verdammt geil. Die Gitarre macht am Anfang den Rythmus. Das Schlagzeug ist auch wieder super fit. Nach 40 sek. ertönt ein undefinierbares Geräusch, vielleicht aus einer Art Flöte, einer tieferen verzerrten Flöte. Berauschend. Kurz später nochmal. Dann Gitarre. Ziehmlch hoch. Der Rythmus des Schlagzeuges erkling durchgehend. Dann folgt wieder der härtere Anfangsteil der Gitarre.
Gesang gibt es in diesem Lied nicht wirklich. Wenn man genau hinhört, kann man manchmal Schreie erkennen.
Nach 5:40 min erreicht das Lied seinen Höhepunkt. Dann klingt es aus.
13. FAAIP DE OIAD
Nach Triad kommt eine Pause von 2 Minuten.
FAAIP DE OIAD ist keine Lied. Ich kann es leider nicht bewschreiben. Es ist krank, zugegeben. Ich denke es ist bestimmt irgendeine Botschaft. Für mich endet die CD mit Triad.
An Lied Nummer 9 und 12 könnt ihr sehen wie umfangreich ein Lied von Tool ist. Dieses Lied habe ich ungefähr bis zur 6ten Minute relativ "genau", insofern das möglich ist, beschrieben. In jedem Song gibt es nicht nur sehr viele verschiedene Gitarren, sondern auch Bass und Schlagzeug Rythmen und Teile. Die Verschiebung von Betonungen ist bei Tool auch ein sehr wichtiger Bestandteil.
Wenn ich jeden Song so ausführlich beschrieben hätte wie Lateralus und Triad, dann wäre der Bericht ungefähr doppelt so lange.
Ich hoffe, dass die Beschreibung der Lieder Euch neugierig gemacht hat.
Abschließend will ich noch sagen, dass Tool keine Musik ist, die man sich immer und zu allem Nebenbei anhören sollte. Man sollte die CD auf sich wirken lassen, und diesen unglaublichen Sound genießen.
Ich schreibe zuerst einmal über ihren Live Auftritt bei Rock im Park '02.
Tool war für mich das absolute Highlight.
Der Auftritt war so mitreißend.
Die Leute, die schon mal bei Rock im Park waren, können es sich vielleicht vorstellen:
Freitag, vorletzter Act, auf der Centerstage wurden noch drei Leinwände, zusätzlich zu den eh vorhandenen Leinwänden neben der Stage aufgebaut. Dort liefen den Auftritt über die ganze Zeit, zugegeben etwas kranke Videos, die aber auch immer ineinander übergingen. Auf der Bühne waren neben den zwei großen Leinwänden noch eine kleinere aufgebaut, vor der der Sänger stand. Dieser hatte nur eine enge Badehose an, war am ganzen Körper lila bemalt, und hatte auf dem Körper verteilt neon-rot leuchtende punkte.
Der erste song, Triad (track 12 auf der CD), vermittelte schon diese unbeschreiblich Tool-Stimmung.
Der ganze Auftritt war musikalisch so perfekt, dass man meinem könnte, man hört die CD. Es war so unbeschreiblich, so mitreißend, in der Menge zu stehen und sich diesen Sound anzuhören. Ich war so gefesselt, unbeschreiblich. Ich habe von einigen Leuten gehört, dass sie scheiße fanden, dass die Band überhaupt nicht auf das Publikum eingeht. Dazu kann ich nur sagen, dass es mich nicht gestört hat, weil ich es absolut verstehen kann, dass man sich konzentrieren muss um solche Musik zu spielen. Ich fand es auch super geil, als sie sich am Ende bedankten und sich umarmten.
Ich rate allen, auf ein Konzert zu gehen, da es einfach eine unglaubliche Erfahrung ist.
Nun zur CD:
Um die CD wirklich zu hören, muss man sich Zeit nehmen, da es so viele Einzelheiten gibt, die man erst nach und nach bemerkt.
Tool fällt auf und ist so einzigartig, weil sie "ungerade" spielen. Damit meine ich, z.B. die Gitarren-Riffs: man kann sich das so vorstellen, wenn man ein Riff 2-mal spielt, stimmt die erste Betonung wieder mit dem Takt-Anfang überein. Das gleiche ist es beim Schlagzeug, Bass und auch beim Gesang. Anderes Beispiel: Der Schlagzeuger spielt z.B. einen 4/4 takt, wobei der Gitarrist nur einen 3/4 takt hat. Nach 3 bzw. 4 Abläufen stimmen die Betonungen wieder überein. Tool beherrscht diese "ungerade" spielen so perfekt, dass es einfach ein Genuss ist, zuzuhören.
Die einzelnen Lieder sind doch recht unterschiedlich, wobei man bei allen hört, dass es sich um Tool handelt.
Ich werde nun versuchen, auf die Songs einzugehen:
1. The Grudge (8:38 min.)
Am Anfang erklingt ein Tool-mäßiger Gitarren-Riff, unverzerrt, abgestoppt, dann ein super Bridge (=Übergang), dann wieder ein geiler Riff, diesmal verzerrt. Der Song dauert 8 Minuten, steigert sich zur Mitte hin und endet dann nochmal mit dem Anfangs-Riff, welches sich noch einmal steigert. Lied ende.
2. Eon Blue Apocalypse (1:04)
ist ein einminütiger Übergang zum nächsten Lied.
3. The Patient (7:13)
beginnt wieder sehr ruhig. Wie in allen Liedern sind Schlagzeug, Bass und Gitarre überzeugend. Der Sänger summt leise im Hintergrund und fängt nach ca. 1 min etwas gedrückt an zu singen.
Es folgen wieder mehrere, rythmisch geprägte Teile. Zum Ende hin gibt es wieder eine Steigerung in Sachen Lautstärke und härterer Gitarre, dann klingt das Lied aus, mit dem Anfangs-Riff und Gesang.
4. Mantra (1:12)
ist wieder ein Übergang
5. Schism (6:47)
Dieses Lied ist wohl das bekannteste, da es erstens auch im Fernsehen lief und zweitens am bestens ins Gehör geht. Im Grunde besteht es aus nur 2 verschiedenen Teilen, die aber in unterschiedlichen Tonlagen und variiert gespielt werden. Am Ende kommt nochmal ein anderer Teil mit sehr, sehr überzeugendem Schlagzeug.
6. Parabol (3:04)
ist ein sehr ruhiges Lied, auch sehr langsam. Sowohl Gesang als auch die Instrumente. Schlagzeug ist nicht wirklich vorhanden.
7. Parabola (6:03)
Wie eigentlich der Name schon sagt, die Weiterführung von Parabol. Nr. 7 ist aber das Gegenteil von Nr. 6.
Den Welchsel der Song-Nummer hört man nicht.
Zu Beginn ist es gleich hart, sehr rythmisch. Der Refrain geht ziehmlich gut ins Ohr.
Das Lied steigert sich kaum, in der Mitte kommt ein ruhigerer Part, mit Taktwechsel, dann nochmal das Anfangs-Riff und das Ende kling ganz anders als die vorherigen Lieder aus.
8. Ticks & Leeches (8:10)
Beginnt mit sehr Rythmischem Schlagzeug. Es ist auch gar nicht mit den vorhergehenden Songs zu vergleichen.
Der Gesangt ist total anders, irgendwie gepresst und auch aggressiver. In der Mitte ist ein einminütiger, sehr ruhiger Part, ohne Schlagzeug. Das Ende ist wieder so bombastisch wie der Anfang.
9. Lateralus (9:24)
ist mein Lieblingslied (zur Zeit).
Es fängt mit einem "gewöhnlichen (für Tool)" Riff an. Dann kommt der (etwas härtere) "Gitarren-Refrain". Dann fogen 2 verschiedene Parts, dann nochmal das gleiche, also "Refrain" und die zwei, übrigens sehr unterschiedlicheren Parts (ruhig und hart). Dann wieder ein anderer Teil mit allen, dann ein ruhiger Bass-Teil. Dann Anfangs-Riff, diesmal mit Gesang.
Es folgen nochmal mehrerer verschidenen Gitarren-Teile. Zum Ende hin steigert sich die Spannung. Verdammt geiler Track.
10. Disposition (4:46)
beginnt ruhig, perfekt gespielter Gitarre. Ein wenig später setzt der Gesang ein. Das ganze Lied ist sehr ruhig.
11. Reflection (11:07)
beginnt mit Schlagzeug, nach und nach setzen Bass, Gitarre und Gesang ein. Der Gesang aber erst bei der Hälfte des Liedes. Dieses Lied ist auch vergleichsweise ruhig, aber nicht vergleichbar mit Disposition. Es zeugt vor allem vom Können, vom musikalischen Gefühl von Tool.
12. Triad (6:37)
Triad ist härter. Es ist aber auch verdammt geil. Die Gitarre macht am Anfang den Rythmus. Das Schlagzeug ist auch wieder super fit. Nach 40 sek. ertönt ein undefinierbares Geräusch, vielleicht aus einer Art Flöte, einer tieferen verzerrten Flöte. Berauschend. Kurz später nochmal. Dann Gitarre. Ziehmlch hoch. Der Rythmus des Schlagzeuges erkling durchgehend. Dann folgt wieder der härtere Anfangsteil der Gitarre.
Gesang gibt es in diesem Lied nicht wirklich. Wenn man genau hinhört, kann man manchmal Schreie erkennen.
Nach 5:40 min erreicht das Lied seinen Höhepunkt. Dann klingt es aus.
13. FAAIP DE OIAD
Nach Triad kommt eine Pause von 2 Minuten.
FAAIP DE OIAD ist keine Lied. Ich kann es leider nicht bewschreiben. Es ist krank, zugegeben. Ich denke es ist bestimmt irgendeine Botschaft. Für mich endet die CD mit Triad.
An Lied Nummer 9 und 12 könnt ihr sehen wie umfangreich ein Lied von Tool ist. Dieses Lied habe ich ungefähr bis zur 6ten Minute relativ "genau", insofern das möglich ist, beschrieben. In jedem Song gibt es nicht nur sehr viele verschiedene Gitarren, sondern auch Bass und Schlagzeug Rythmen und Teile. Die Verschiebung von Betonungen ist bei Tool auch ein sehr wichtiger Bestandteil.
Wenn ich jeden Song so ausführlich beschrieben hätte wie Lateralus und Triad, dann wäre der Bericht ungefähr doppelt so lange.
Ich hoffe, dass die Beschreibung der Lieder Euch neugierig gemacht hat.
Abschließend will ich noch sagen, dass Tool keine Musik ist, die man sich immer und zu allem Nebenbei anhören sollte. Man sollte die CD auf sich wirken lassen, und diesen unglaublichen Sound genießen.
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