Topinambur Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2004
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Erfahrungsbericht von eppoh
Topinambur- die fast vergessene Superknolle
Pro:
unverwüstlich und leicht anzubauen
Kontra:
gewöhnungsbedürftig
Empfehlung:
Ja
Topinambur- die fast vergessene Superknolle
Kürzlich sind wir durch unsere Nachbarn darauf aufmerksam gemacht worden, was so alles in unserem Garten unbeachtet vor sich hin wächst. Habe gleich noch ein Foto mit hochgeladen, damit man sich besser ein Bild machen kann, und wer weiß?
Vielleicht wächst die Knolle ja auch in eurer Nähe?!
Wir hatten nicht die geringste Ahnung, was sich in den Knollen dieser sonnenblumenähnlichen Pflanzen verbirgt.
Daraufhin machten wir uns ein bisschen schlau und testeten die etwas unansehnlichen Knollen sogar in der Küche ----und sind begeistert.
Aber erstmal etwas zur Pflanze selbst:
Sie ist eine ausdauernde, buschige Pflanze. Sie gehört zur Gattung der Sonnenblumen und kommt mit nahezu allen Böden zurecht. Bescheiden im Anspruch schießt sie dennoch bis zu 3 m hoch ins Kraut. Obwohl sehr dünnhäutig, besitzt sie eine unglaubliche Frosthärte bis zu -15 grad Celsius Gegen alle Schädlinge, ob Bakterien, Pilze etc. erweist sich das Kraftpaket als weitgehend resistent.
Haupterntezeit liegt zwischen November und April.
Die kleinen bis mittelgroßen kartoffelähnlichen Knollen haben eine bräunliche Farbe. Ihr Fruchtfleisch ist beige bis gelblich.
Vom Geschmack her erinnert sie an Artischocke und Schwarzwurzel.
Ein paar Worte zur Geschichte:
Anfang des 17. Jahrhunderts wurde bei einer Hungersnot in Europa die Topinambur von Indianern (einem Stamm der in Kanada lebenden Topinambur) übernommen. Sie gelangte durch Seefahrer nach Frankreich und wurde an den Fürstenhöfen als Delikatesse angebaut.
Hoch geschätzt war sie als Speise- und Futterpflanze bis zum 18. Jahrhundert. Doch genauso schnell wie sie aufkam, verschwand sie wieder- verdrängt durch unsere allseits bekannte Kartoffel.
Erst in den letzten Jahren wird sie auf Grund ihrer hervorragenden Eignung für Diabetiker und im Rahmen einer kalorienarmen und gesunden Ernährung wieder verstärkt angebaut.
Ein paar Worte zu den Inhaltsstoffen:
Kalium, Natrium, Phosphor, Calcium, Phosphat, Schwefel, Kieselsäure und Eisen
Betain Vitamin B1, Vitamin B2, Biotin Vitamin B6, Vitamin A - Beta-Carotine, Vitamin C, Inulin Vitamin D Saponine Cholin
Von besonderer Bedeutung ist der hohe Gehalt an Inulin.
Inulin wird unter Einwirkung von Enzymen und Säuren in eine speziell für Diabetiker verträgliche Zuckerform umgewandelt (\"Diabetikerkartoffel\").
Die Inhaltsstoffe Cholin und Betain gelten als krebshemmend und stärken die Abwehrkräfte.
Zum Schluss noch ein paar praktische Tipps
- möglichst Topinambur mit heller Schale verwenden, sind einfach feiner im Geschmack
- Knollen nicht länger als fünf Tage aufbewahren, keine Plastiktüten verwenden, da die Knollen sehr schnell schimmeln, wenn keine Luft rankommt,
wer die Möglichkeit hat, sollte die Knollen in Sand eingraben, so halten sie bis zu zwei Monaten
- Topinambur nach dünnem Schälen in kaltes Wasser mit etwas Zitronensaft legen ,sonst werden sie schnell grau
- Zubereitung ist nach fast allen Kartoffelrezepten möglich.
- einfach mal ausprobieren!
Kürzlich sind wir durch unsere Nachbarn darauf aufmerksam gemacht worden, was so alles in unserem Garten unbeachtet vor sich hin wächst. Habe gleich noch ein Foto mit hochgeladen, damit man sich besser ein Bild machen kann, und wer weiß?
Vielleicht wächst die Knolle ja auch in eurer Nähe?!
Wir hatten nicht die geringste Ahnung, was sich in den Knollen dieser sonnenblumenähnlichen Pflanzen verbirgt.
Daraufhin machten wir uns ein bisschen schlau und testeten die etwas unansehnlichen Knollen sogar in der Küche ----und sind begeistert.
Aber erstmal etwas zur Pflanze selbst:
Sie ist eine ausdauernde, buschige Pflanze. Sie gehört zur Gattung der Sonnenblumen und kommt mit nahezu allen Böden zurecht. Bescheiden im Anspruch schießt sie dennoch bis zu 3 m hoch ins Kraut. Obwohl sehr dünnhäutig, besitzt sie eine unglaubliche Frosthärte bis zu -15 grad Celsius Gegen alle Schädlinge, ob Bakterien, Pilze etc. erweist sich das Kraftpaket als weitgehend resistent.
Haupterntezeit liegt zwischen November und April.
Die kleinen bis mittelgroßen kartoffelähnlichen Knollen haben eine bräunliche Farbe. Ihr Fruchtfleisch ist beige bis gelblich.
Vom Geschmack her erinnert sie an Artischocke und Schwarzwurzel.
Ein paar Worte zur Geschichte:
Anfang des 17. Jahrhunderts wurde bei einer Hungersnot in Europa die Topinambur von Indianern (einem Stamm der in Kanada lebenden Topinambur) übernommen. Sie gelangte durch Seefahrer nach Frankreich und wurde an den Fürstenhöfen als Delikatesse angebaut.
Hoch geschätzt war sie als Speise- und Futterpflanze bis zum 18. Jahrhundert. Doch genauso schnell wie sie aufkam, verschwand sie wieder- verdrängt durch unsere allseits bekannte Kartoffel.
Erst in den letzten Jahren wird sie auf Grund ihrer hervorragenden Eignung für Diabetiker und im Rahmen einer kalorienarmen und gesunden Ernährung wieder verstärkt angebaut.
Ein paar Worte zu den Inhaltsstoffen:
Kalium, Natrium, Phosphor, Calcium, Phosphat, Schwefel, Kieselsäure und Eisen
Betain Vitamin B1, Vitamin B2, Biotin Vitamin B6, Vitamin A - Beta-Carotine, Vitamin C, Inulin Vitamin D Saponine Cholin
Von besonderer Bedeutung ist der hohe Gehalt an Inulin.
Inulin wird unter Einwirkung von Enzymen und Säuren in eine speziell für Diabetiker verträgliche Zuckerform umgewandelt (\"Diabetikerkartoffel\").
Die Inhaltsstoffe Cholin und Betain gelten als krebshemmend und stärken die Abwehrkräfte.
Zum Schluss noch ein paar praktische Tipps
- möglichst Topinambur mit heller Schale verwenden, sind einfach feiner im Geschmack
- Knollen nicht länger als fünf Tage aufbewahren, keine Plastiktüten verwenden, da die Knollen sehr schnell schimmeln, wenn keine Luft rankommt,
wer die Möglichkeit hat, sollte die Knollen in Sand eingraben, so halten sie bis zu zwei Monaten
- Topinambur nach dünnem Schälen in kaltes Wasser mit etwas Zitronensaft legen ,sonst werden sie schnell grau
- Zubereitung ist nach fast allen Kartoffelrezepten möglich.
- einfach mal ausprobieren!
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