Torten Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von ursand

Weihnachtstorte mit Möhren?

5
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  durchschnittlich
  • Kosten:  durchschnittlich
  • Geeignet für:  Sonn- & Feiertage

Pro:

Wird zwei Tage vorher gebacken

Kontra:

Sie wird (bei uns) zu schnell aufgegessen

Empfehlung:

Ja

Liebe Leser,

vorgestern war der erste Advent. Ein willkommener Anlass für mich, hier einmal eine leckere Weihnachtstorte vorzustellen.

Möhren machen diese Torte saftig und ersparen Kalorien. Wenn Ihr vorhabt, sie nachzubacken, solltet Ihr sie zwei Tage vor dem Verzehr backen, damit sie gut durchgezogen ist. Das finde ich außerordentlich vorteilhaft!

Diese Weihnachtstorte besteht aus zwei übereinander gesetzten Böden, die entweder in Springformen oder mit Kuchenringen bebacken werden.

Wir haben sie selbst schon öfter gebacken, deshalb kann ich Euch sagen, sie schmeckt nach mehr...


Weihnachtstorte mit Möhren
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Zutaten
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Für die Böden benötigt Ihr:
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10 Eigelb
10 Eiweiß
500 g braunen Rohrzucker
650 g ungeschälte Mandeln
500 g Möhren
100 g Speisestärke
2 cl Kirschwasser
1 TL gemahlener Zimt
2 TL Zitronensaft
je eine herzhafte Prise Nelke, Kardamon, Salz
abgeriebene Schale einer Zitrone
Butter und Brösel für die Backformen


Für das Marzipan:
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300 g Mandeln
300 g Puderzucker
3 – 4 EL Rosenwasser


Für die Glasur:
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300 g Halbbitter-Kuvertüre



Zubereitung
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Die Eigelb und 350 g des Rohrzuckers werden mit dem Schneebesen oder Mixer zu einer dicken, hellen Creme geschlagen und dabei mit dem Kirschwasser und Zitronenschale gewürzt.

Die Mandeln und Möhren werden fein gerieben, wobei das mit einer Küchenmaschine am einfachsten ist, und diese werden mit der Speisestärke und den Gewürzen rasch unter die Creme gemischt. Damit ist der erste Teil der Teigmasse geschafft.

Das Eiweiß steif schlagen und dabei den restlichen Rohrzucker und etwas Salz zufügen. Dabei solltet ihr den Eischnee nicht flockig aufschlagen, sondern nur soweit, bis eine steife sahnige Creme entstanden ist, die Ihr nun unter die erste Teigmasse hebt.

Es ist Zeit, sich den Backformen zu widmen, die Ihr mit der Butter fettet und anschließend mit den Bröseln bestreut. In diese gebt Ihr die Teigmasse. Habt Ihr das erledigt, setzt Ihr die kleine Form auf die größere und schiebt beides zusammen in den Backofen.

Ich backe es mit Heißluft bei 175 Grad etwa 55 – 60 Minuten.



Während der Backzeit habt Ihr Zeit Euch der Zubereitung des Marzipans zu widmen:
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Auch hier werden die Mandeln zuerst fein gerieben, dann mit dem Puderzucker vermischt und mit dem Rosenwasser angefeuchtet.

Am besten könnt Ihr es in kleineren Portionen durchkneten bis Ihr alles zu einer geschmeidigen Masse verarbeitet habt. Davon gebt Ihr eine Hälfte auf ein Stück Klarsichtfolie und rollt es mit einer Backrolle ca. 2 mm dünn aus. Hieraus werden im Durchmesser der Backformen 2 Kreise „ausgeschnitten“. Das restliche Marzipan wird ebenfalls ausgerollt und daraus könnt Ihr weihnachtliche Formen ausstechen und – schneiden, wobei Ihr Eurer Phantasie freien Lauf lassen könnt, sie dienen zur späteren Dekoration der Torte, Ich finde Sterne und Sternschnuppen allerdings am schönsten darauf.

Falls Ihr die Backzeit lieber zum Ausruhen nutzen möchtet, könnt Ihr auch fertige Marzipan Rohmasse verwenden ;-).



Fertigstellen der Weihnachtstorte
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Sind die Böden fertig gebacken, nehmt Ihr sie aus den Formen und lasst sie auf einem Gitterrost auskühlen.

Anschließend setzt Ihr sie auf die ausgeschnittenen Marzipanböden, wobei dann wieder der kleinere Boden auf den größeren gelegt wird.

Im Wasserbad oder am einfachsten in der Mikrowelle ( zweieinhalb Minuten bei 600 Watt) lasst Ihr nun die Kuvertüre schmelzen.

Diese dickflüssige Masse mit einem Messer mit einer langen Klinge (oder was Ihr sonst für das Auftragen von Kuvertüre benutzt) auf die Böden auftragen und trocknen lassen, aber nicht zu fest, denn auf den eben noch weichen Schokoladenüberzug solltet Ihr die ausgestochene Marzipandekoration setzen.

Fertig ist die Weihnachtstorte. Kurz vor dem Servieren könnt Ihr sie noch mit etwas Puderzucker berieseln, so dass es wie Puderschnee wirkt.

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Bleibt noch, eine wunderschöne Adventszeit und viel Spaß beim Nachbacken zu wünschen.

Ich hoffe, sie schmeckt auch Euch und freue mich über entsprechende Rückmeldungen.

Für den Geschmack vergebe ich 5 Sterne.

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Zum Schluss danke ich allen für das Lesen und Bewerten. Auf Kommentare freue ich mich!

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ursand @02.12.2003
Ich schreibe meine Bericht auch für ciao.

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