Toshiba SD220 Testbericht

Toshiba-sd220
ab 69,17
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Summe aller Bewertungen
  • Ausstattung:  gut
  • Bedienkomfort:  sehr gut
  • Bildqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von dottigross_juliaa

Die ideale Übergangslösung: DVD-Player von Toshiba

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Anfang September war es, als meine bessere Hälfte beschloss, einen DVD-Player zu kaufen. Eigentlich wollte er damit warten, bis der Preis für DVD-Recorder (also DVD-Anlagen, mit denen man nicht nur Abspielen, sondern auch Aufnehmen kann) soweit gesunken ist, dass es auch für uns interessant sein würde. Nun, seine Ungeduld siegte und als er den Toshiba SD-220E in silber bei Fröschl im Angebot sah, schlug er zu. Ein Kollege hatte ihm das Gerät empfohlen und meinte, der Preis von 183.- EUR sei nicht zu toppen, zumal er angeblich einmal 399.- EUR gekostet haben soll.


Aussehen
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Das Aussehen möchte ich hier nur kurz beschreiben, weil sich der Toshiba nicht sonderlich von anderen Geräten unterscheidet. Gefallen hat uns das edle silberne Design. Außerdem ist er angenehm klein (430 x 69 x 222 mm), was ihn von anderen DVD-Playern unterscheidet. Die geringe Tiefe ermöglicht es uns, das Gerät auch in unseren Wohnzimmerschrank zu stellen, was uns nicht bei allen Geräten möglich ist. Außerdem wiegt er nur 2,4 kg. Aber ein Auswahlgrund war diese Tatsache nicht. Uns war es wichtig, dass wir eine solide Qualität für einen möglichst geringen Preis erhalten.


Auspacken und Anschließen
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Die Verpackung war recht umweltfreundlich, da die meisten Teile aus Pappe und nicht wie üblich aus Styropor bestanden. Im Lieferumfang waren das Gerät (logisch!), ein Audio-Video-Kabel, ein Netzkabel, eine Fernbedienung inkl. zwei 1,5-Volt-Mignon-Batterien und eine sehr ausführliche Bedienungsanleitung enthalten. Dabei handelt es sich um die Grundausstattung eines DVD-Players. Je nach bestehenden Komponenten und Räumlichkeiten muss man spezielle Kabel nachkaufen. So auch bei uns...

Mein Freund überlegte noch, wie sich der Anschluss am besten bewerkstelligen lies. Da sein Fernseher und der Surroundverstärker etwa 5 Meter (Luftlinie) entfernt voneinander stehen, stellte sich die Frage, wohin mit dem DVD-Player. Stellt man ihn in die Nähe des Fernsehers, benötigt man ein etwa 10 m langes Lichtleiterkabel, dass aber sehr teuer ist. Ein 1,5 m langes Kabel kostet immerhin schon 18 EUR. Nun kann man sich selber ausrechnen, was dann ein etwa 10 m langes Kabel kosten würde. Also entschied er sich, den Toshiba auf die Surroundanlage zu stellen. Die Verbindung zwischen DVD-Player/Surroundanlage und Fernseher kostete meinem Freund nur 35 EUR (5,5 m). Hierbei ging er jedoch mit dem Kabel quer durch den Raum, anstatt es sauber an der Außenmauer zu verlegen. Dadurch wurden die Kosten immerhin um die Hälfte reduziert, wenn auch der Anblick eines quer durch den Raum gespannten Kabels nicht sonderlich schön ist. Doch für die wenigen Male, in denen vier einen DVD-Film ansehen, macht uns das nichts aus.

Also nochmal zusammenfassend: Zwischen Fernseher und DVD-Player befindet sich nun ein 5,5 m langes S-Video-Kabel mit Goldstecker, der einen besseren Kontakt bietet und dadurch weniger Verluste bei der Übertragung erzeugt. Leider ist das keine optimale Lösung. Besser wäre es natürlich, das Kabel wäre so kurz wie möglich. Zwischen DVD-Player und Surroundverstärker ist ein optisches Kabel angebracht. Optische Kabel übertragen den Ton mit Licht und nicht über Kupferdrähte, die wiederum einen Verlust bedeuten würden.


Weitere Anschlussmöglichkeiten
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Für uns unrelevant sind einige Anschlussmöglichkeiten, da wir sie nicht nutzen. Trotzdem möchte ich sie hier erwähnen, da sie dem ein oder anderen hilfreich sein könnten. Angefangen mit den Analog-Audio-Out-Buchsen und eine Bitstream/PCM Coaxial Audio Out-Buchse, mit denen man den Ton auch übertragen kann. Für die Bildübertragung gibt es noch die Video-Out-Buchse, eine AV(Scart)-Buchse und die exklusive Video-Out-(Y/Pb/Pr)(Komponenten-Video)-Buchsen.


Auf geht’s
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Als erstes legten wir eine handelsübliche DVD ins Laufwerk ein. Die Laufwerk-Schublade öffnete sich geräuschvoll, nachdem wir den Eject-Knopf gedrückt hatten. Es fiel uns dabei auf, dass dieser Vorgang relativ laut ist. Eine CD-Schublade ist wesentlich leiser. Auch das Laufwerk selbst gehört nicht zu den leisesten Einrichtungen. Ein hörbares Summen ist beim Einlesen der Disc zu vernehmen. Doch stört das im weiteren Verlauf nicht mehr, da wir im Besitz einer ausgesprochen guten Surroundanlage sind, die jede Nebengeräuche beflissen übertönt.

Die Kauf-DVD machte natürlich keine Probleme. Aber auch MP3, Audio-CDs, selbstgebrannte CDR und CDRW laufen einwandfrei. Da wir eine DV-Kamera besitzen und in unserer Freizeit Filme selbst drehen und verarbeiten, war es uns wichtig, dass der Player VCD/SVCD lesen kann. Wir mussten aber dabei feststellen, dass die Qualität von normalen Videokassetten wesentlich besser ist, als bei SVCD. Die Qualität von VCD ist nochmals um einiges schlechter. Die Bilder erscheinen extrem gepixelt und wir raten guten Gewissens davon ab. Damit möchten wir aber nicht sagen, dass dies ein Problem des DVD-Players ist. Vielmehr liegt es an Datenkomprimierung von PC auf eine handelsübliche CD.

Das gesamte DVD-Menü des Toshiba SD 220E ist sehr übersichtlich und harmonisch gestaltet. Schon das Einrichten der Grundeinstellungen ist sehr einfach zu handhaben.So muss man vorab einige Funktionen einstellen, wie zum Beispiel Bild, Ton, Sprache und diverse Anzeigemöglichkeiten (Hintergrundfarbe/-bild, OSD-Anzeige, Bildschirmschoner, Kindersicherung usw.), was jedoch keine Probleme macht. Zum Ton möchte ich noch bemerken, dass man in diesem *Vorab*-Menü den dazugehörigen Audioausgang ansteuern muss. So wählt man zwischen Bitstream, 2-Kanal-Analog oder PCM. Im Bildbereich kann man 4:3-Letterbox, 4:3-normal oder 16:9-Breitwand einstellen. Auch hier muss man die jeweiligen Ausgänge zuweisen, was schnell und übersichtlich erledigt werden kann.


Bild- und Tonqualität
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Natürlich sind Bild- und Tonqualität nicht nur vom DVD-Player abhängig. Der Fernseher und die Surroundanlage spielen definitiv die Hauptrollen. Doch kann man sagen, dass der Toshiba seine Aufgabe sehr gut erfüllt. Er gibt die Signale klar und deutlich an die einzelnen Geräte weiter. Wir hatten bis jetzt nur zweimal einen Aussetzer beim Abspielen eines Films. Ob das jedoch am DVD-Player oder an der Disc selber lag, können wir nicht sagen. Deshalb möchten wir dem Toshiba nichts absprechen.


Funktionen
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Bei den Funktionen bietet der Toshiba SD 220E ein breites Angebot. So können Zeitlupenwiedergabe, Einzelbildweiterschaltung und mehrere Zeitrafferstufen (vorwärts und rückwärts) ausgenützt werden. Den Zeitraffer nehmen wir öfters in Anspruch, um vor- oder zurück zu spulen. Dabei arbeitet er exakt und hält genau dort, wo man will. Die meisten DVDs sind in einzelne Kapitel aufgeteilt. Diese kann man im Top-Menü manuell anwählen. Eine kinderleichte Angelegenheit, die zwar ein technischen Grundwissen voraussetzen, aber nicht unbedingt das genaue Studieren der Gebrauchsanweisung voraus setzen. Die Repeat-Funktion benutzen wir nur selten. Sie ermöglicht ein mehrmaligen Wiederholen einer vorgewählten Spur, Kapitel oder Titel. Dabei kann man sich auch selbst eine Anfangs- und Endmarke setzen, in der der Player nun ständig hin- und herroutiert.
Die Zoom-Möglichkeit benutzen wir auch äußerst selten. Wann hat man schon mal das Bedürfnis einen Bildausschnitt zu vergrößern? Nun, aber manche halten diese Einrichtung vielleicht für wichtig und erwähnenswert.

Es gibt einige Nachbesserungen, die man an Bild und Ton manuell einstellen kann. So ist das E.P.M (Enhanced Picture Mode) für den verbesserten Bildmodus zuständig. In fünf verschiedenen Stufen (Licht - Normal - Film1 - Film2 - Animation) kann Licht und Farbe reguliert werden. Das gleiche gilt für den Tonmodus E.A.M (Enhanced Audio Mode), der in drei verschiedenen Stufen (normal - 3D - Dialog) verändert werden kann. Wir benützen diese Einstellungen nicht, da wir mit der Standardeinstellung vollkommen zufrieden sind. Bis jetzt hatten wir auch noch keinen DVD-Film, den wir korrigieren mussten.

Eine witzige Einrichtung ist das sogenannte *Ändern der Kameraposition*. Es gibt DVDs, die mit mehrfachen Kamerapositionen aufgezeichneten Szenen verfilmt wurden. Wer sich darunter nichts vorstellen kann, kennt vielleicht das Angebot, für das Premiere ständig Werbung macht. Hier ist es ähnlich. Mit der Fernbedienung kann man zwischen den einzelnen Positionen hin- und herzappen. Wir sind von dieser Funktion ganz begeistert, mussten allerdings feststellen, dass es leider noch nicht viele Filme gibt, die so aufgenommen worden sind.

Weitere Funktionen (von der DVD anhängig) und keiner näheren Erklärung nötig: Untertitel einblenden, Wahl der Sprache.


Fernbedienung
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Die Fernbedienung sieht recht langweilig und *altertümlich* aus. Wichtige Tasten sind nur unwesentlich größer bzw. nicht farblich markiert. Die Größe ist ausreichend und handlich. Das Batterienfach ist leicht zu öffnen, was allerdings unrelevant sein sollte, da wir hoffen, dass die Batterien sehr lange halten. Die Fernbedienung ist äußerst wichtig, da sämtliche Funktionen über sie laufen. Am Gerät selbst befinden sich nämlich nur die wichtigsten Bedienelemente (Start, Stopp usw.).


Fazit
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Ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und eine Möglichkeit die Zeit bis zu günstigen DVD-Recordern zu überbrücken. Wichtig beim Toshiba SD 220E: Er liest alle gängien Speichermedien u.a. auch wiederbeschreibbare CDs (CDRW).

15 Bewertungen