Toyota Yaris Testbericht




Auf yopi.de gelistet seit 09/2007
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von Arti25
Geliebte, kleine Reisschüssel
Pro:
Hoher Fahrkomfort, hohe Sicherheit für einen "Kleinen"
Kontra:
Etwas teurer
Empfehlung:
Ja
Die Gliederung des Berichts:
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Warum ein Yaris?
Preis
Das sagt der Hersteller zum Modell
Eigenschaften (Aussehen und Platzangebot, Ausstattung „Cool“, Wartung und Pflege)
Unterhaltskosten
Technische Daten
Hersteller
Meine Erfahrung
Fazit
Warum ein Yaris?
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Mein erstes Auto, ein Fiesta Baujahr 1997, hat mich neun Jahre lang treu überall hingefahren. Zwar hatte er eine Kinderkrankheit, was die Bremsen betraf, aber nun ja. Doch im Januar war Schluss. Mein erstes kleines Auto versagte den Dienst. Ich stand vor dem Problem, dass binnen eines Tages ein neuer Wagen her musste. Und das ich finanziell auf meine Eltern angewiesen war. Ich träumte schon seit längerem von einem Yaris, seit ich den vor inzwischen fünf Jahre einmal Probe gefahren war und mich in dem Wagen gleich wie zuhause fühlte. Zudem fährt mein Vater inzwischen seinen dritten Toyota und die Wagen haben sich immer als äußerst zuverlässig und sicher erwiesen. Doch ein Blick in die Preislisten sagte mir schnell, dass ich den Traum wohl begraben könnte. Einzig und allein das Basismodell lag um 500 Euro unter der gesetzten Grenze von 12.000 Euro. Mein Vater meinte gleich, dass sich kein Händler ein Basismodell hinstellen würde. Dennoch fuhren wir zu dem Händler, wo er seinen Corolla gekauft hatte. Ich fuhr den Yaris erneut und wäre am liebsten gar nicht mehr ausgestiegen. Doch beim Preis war nichts zu machen. Untergrenze: 15.000. Es war eine höhere Ausstattungsklasse. Den Daihatsu Sirion, der mir angeboten wurde lehnte ich ab. Ebenso den Hyundai Getz – obwohl der eigentlich ganz nett zu fahren und billig war. Meine Eltern hatten noch gute Angebote für einen Polo und einen Corsa. Beide mochte ich nicht sonderlich, aber ich hatte auch ein schlechtes Gewissen. Schließlich dachte ich daran, dass es meine Eltern waren, die mir das Geld vorstrecken würden. Und die Zeit drängte. Es war Samstag und ich musste an diesem Tag ein Auto finden. Keine guten Vorraussetzungen. Ich konnte meinen Vater erweichen, noch mal nach Wuppertal zu fahren. Dort gab es einen Händler, bei dem er den Vorgänger seines jetzigen Wagens gekauft hatte. Schon als wir in den Hof fuhren, sah ich das Auto meiner Träume in der Halle stehen. In der Basisfarbe Rot (die ich eh’ wollte). Nichtsahnend, dass es nicht das erhoffte Basismodell war...
Preis
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...sondern die Sonderedition Yaris Cool. Eine Ausstattungsvariante, die zwischen den Varianten Luna und Sol liegt. Sprich, sie hat mehr Extras als Luna, aber weniger als Sol. Beim Listenpreis verging mir das Lachen: Als Dreitürer (auch das war mein Wunsch) mit dem schwächsten Motor kostete das Modell 13.100 Euro. Mein Paps wollte gerade handeln, als ich dazwischen platzte. Ich erklärte dem Verkäufer mein Dilemma, und sagte, dass wir jetzt gerne handeln könnten, er mir aber lieber gleich seine absolute Schmergrenze nennen sollte. Er fragte nach meiner und ich sagte, dass bei 12.000 Schicht sei. Im Endeffekt haben wir uns auf 11.900 Euro geeinigt. Der Verkäufer war auch supernett – und er merkte, das es mir nicht um ein Schnäppchen ging, sondern das dieses Auto mein Herzenswunsch war (und das er es definitiv nicht verkauft hätte, wenn er nicht unter die 12.000 gegangen wäre). Mein Paps unterschrieb den Vertrag – und ich war stolze Besitzerin des Yaris Cool. Auch wenn der Preis immer noch teuer erscheinen mag – nach unzähligen Vorab-Preisvergleichen im Netz für den Yaris weiß ich, dass ich ein gutes Auto zu einem sehr guten Preis für ebendieses Modell bekommen habe. Fußmatten und Verbandskasten sowie die erste Inspektion inklusive.
Das sagt der Hersteller über das Modell
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Schicker Flitzer oder flexibler Kompaktwagen? Diese Fragen stellen sich beim Yaris Cool erst gar nicht. Sein sportliches und kompaktes Aussehen vereint sich gekonnt mit einem überraschend großen und variablen Innenraum. Gleichzeitig ist er ein cleverer Partner für jegliche Freizeitaktivitäten. Dafür sorgt besonders das Toyota Easy-Flat-Sitzsystem: Mit nur einem Handgriff lässt sich die hintere Sitzbank 60:40 teilen oder zu einer völlig ebenen Ladefläche verwandeln. Der ADAC bescheinigt in der ADAC motorwelt 03/2006 sogar die geringsten Unterhaltskosten seiner Klasse.
In puncto Ausstattungskomfort und stilvollem Auftritt hat der Yaris Cool sogar noch mehr zu bieten – zu einem attraktiven Preisvorteil von 500 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell. Wie sein Name schon verrät, gehört bei ihm die Klimaanlage zur Serienausstattung.
Eigenschaften
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Aussehen und Platzangebot
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Manche mögen den Yaris Osterei oder Knutschkugel nennen, doch das ist mir ziemlich egal. Ich mag ihn so wie er ist. Ich besitze den Yaris in Rot. Offizielle Werksbezeichnung der Farbe: vulcanorot. Für einen Kleinwagen ist das Auto relativ hoch, und auch deutlich breiter als beispielsweise der Fiesta. In die Garage muss ich dieses Auto schon reinzirkeln, wo ich mit dem Fiesta locker Platz hatte. Also eher ein großer Kleinwagen. Die Motorhaube wirkt recht kurz und die Gepäckraumklappe fällt recht steil ab, so dass der Wagen dennoch sehr kompakt wirkt.
Dafür hat man im Innenraum auch reichlich Platz. Vorne sowieso. Die Rückbank ist variabel. Entweder, man schiebt sie ganz nach vorn, dann kann hinten niemand mehr sitzen, aber man hat einen riesigen Kofferraum, oder man schiebt die Rückbank ganz nach hinten, in den Kofferraum gehen gerade noch zwei Getränkekisten, dafür haben aber drei Leute reichlich Platz auf der Rückbank. Hinten gibt es übrigens drei Dreipunktgurte – der Beckengurt ist passé. Als ich erstmals mit fünf Personen gefahren bin, äußersten die Hinterbänkler (bzw. der in der Mitte sitzende) erfreut, dass es keine störende Erhebung zu seinen Füßen gab. Eine Tatsache, die auch das Saugen des Fußraums vereinfacht *gg*. Ein variables Raumwunder also.
Die Rückbank lässt sich zudem 1 zu 2 umklappen und durch zwei Klappelemente im Kofferraumboden in eine vollkommen ebene Fläche verwandeln. Zu zweit in den Urlaub? In den Yaris passt glatt noch der halbe Hausstand (na ja, nicht ganz, aber es ist massig Platz). Der Kofferraumboden ist zudem noch aufklappbar, darunter befinden sich drei Fächer, in denen man hervorragend Warndreieck, Warnweste und Co. unterbringen kann. Wenn man den Kofferraum voll belädt, sollte man diese Sachen aber woanders unterbringen, sonst muss man erst alles wieder auspacken. Da ich aber meist mit leerem Kofferraum fahre, nutze ich die Versteckfächer ausgiebig.
Am Besten am ganzen Auto gefällt mir jedoch das digitale Display, das sich beim Yaris nicht mehr hinter dem Lenkrad, sonder auf der Mittelkonsole befindet. Ein digitales Tiefendisplay der Extraklasse. Was alles dazugehört, steht weiter unten. Zu meinen bevorzugten Funktionen gehört vor allem die Außentemperaturanzeige und die Anzeige des durchschnittlichen Spritverbrauchs. Die Nutzung der Anzeige für die Reichweite der aktuellen Tankfüllung habe ich mir sehr schnell wieder abgewöhnt. Die macht im Zweifelsfall nur nervös und stimmt nicht immer. Überhaupt die Tankanzeige – bei meinem Fiesta wusste ich nach neun Jahren sehr genau, wie viel Spielraum ich im roten Bereich noch hatte. Hier besteht die Tankanzeige aus acht digitalen „Klötzchen“, die nach und nach verschwinden. Wenn das letzte erreicht wird, beginnt dieses zu blinken. Und zwar je schneller, desto weniger Sprit ist noch im Tank. Der Verkäufer meinte, sobald das Blinken einsetzt hat man noch Benzin für etwa 30 Kilometer. Inzwischen habe ich gelernt, auch beim Yaris die Spielräume einzuschätzen. Dennoch bin ich immer noch vorsichtig und tanke lieber rechtzeitig – übrigens Super bleifrei.
Unterhalb des Displays befinden sich Radio und CD-Player. Es gibt sechs Speicherplätze für die liebsten Radiosender, der CD-Player verfügt über einen Random- und Repeat-Modus. Ich höre gern Musik im Auto, aber ich gehöre nicht zu den Leuten, die technisch jetzt eine ultramoderne Anlage haben müssen – mir reicht diese ganz vollkommen und im Gegensatz zu dem was ich vorher hatte, ist sie wahrer Luxus. Radio und CD-Player sind übrigens komplett in die Mittelkonsole integriert. Einzeln ausbauen ist somit unmöglich.
Darunter sind drei runde Knöpfe für Heizung und Klimanlage. Der obere steuert die Intensität der Lüftung und die Umluftschaltung, der zweite die Richtung der Lüftung und die Klimaanlage und der untere Knopf ist für den Wärmegrad der Heizung und die Heckscheibenheizung verantwortlich. Alles sehr übersichtlich angeordnet und auch beim Fahren einfach zu bedienen.
Da, wo bei den meisten anderen Autos der Tacho sitzt, hat der Yaris ein zusätzliches Ablagefach mit Klappe. Für mich eine ideale Ablage für meine Brille, die sonst immer auf dem Armaturenbrett rumflog. Auf Fahrer- und Beifahrerseite gibt es zudem ein kleines Fach unter der Lüftung und das Handschuhfach auf der Beifahrerseite ist zweigeteilt und auch getrennt zu öffnen. Oben ist Platz für Kleinigkeiten (Ja, ich gebe es zu. Bei mir liegen da Haarbürste, Spiegel und Nagelfeilen drin). Im unteren Fach liegt bei mir beispielsweise das Wartungsbuch und ein paar CDs. Ferner gibt es noch Ablagen links und rechts der Mittelkonsole und gleich darunter. Hier befindet sich ein Becherhalter, ebenso wie ein zweiter hinter der Handbremse. Auch in den Türen sind Ablagefächer. In diesem Fall mit einer Ausbuchtung, so dass man dort auch kleine Flaschen unterbringen kann. Alles in allem also genug Platz für den üblichen Kram.
Ausstattung "Cool"
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Die Infos stammen vom Ausstattungsblatt auf der Herstellerhomepage. Dort kann man sich – wenn man mag – die Unterschiede zu den anderen Varianten anzeigen lassen. Dazu muss man sagen, dass mir die Sicherheitsausstattung des Wagens sehr wichtig war - und ich finde, da kann sich der Kleine echt sehen lassen. PS: Kommentare hier und da konnte ich mir nicht verkneifen.
Außen:
- Scheinwerfer (Halogen) mit Freiflächenreflektoren unter Klarglasabdeckung, Leuchtweitenregulierung und akustischer Licht-an-Warnung
- Seitenaufprallschutz mit zusätzlichen energieabsorbierenden Materialien in A-,B-,C- und Dachsäule sowie in allen Türen
- Elektrisch verstellbare Außenspiegel
- Frontscheibenwischer mit Intervallschaltung und Wisch-Wasch-Funktion und beidseitig einklappbar
- Beheizbare Heckscheibe (gibt’s noch Autos, die das nicht haben?!)
- Heckscheibenwischer mit Intervallfunktion und Wisch-Wasch-Automatik
- Radvollabdeckungen "Yaris Luna"
- Stahlfelgen, Bereifung 185/60 R 15 (für die Männer unter uns)
- Stoßfänger in Wagenfarbe lackiert
- Wärmeschutzverglasung, getönt mit erhöhter Schutzwirkung gegen UV/-Infrarotlicht
- Antenne (man glaubt es nicht, aber die wird tatsächlich aufgeführt???)
Innen:
- Zentralverriegelung mit schlüsselintegrierter Funkfernbedienung und Blinker-Bestätigung (ich liebe es, wenn er mir zur Begrüßung zublinkt *gg*)
- Ablagemöglichkeiten: Ablagefach im Armaturenbrett, verschließbar (auf Fahrerseite) (ach, das ist verschließbar? Muss ich noch mal gucken *smile*)
- Ablagemöglichkeiten: Handschuhfach, 2-geteilt, separat zu öffnen (auf Beifahrerseite)
- Ablagemöglichkeiten in den vorderen Türen und in der Mittelkonsole
- Aschenbecher vorne
- Audiosystem beinhaltet: RDS-Radio, CD-Player, 4 Lautsprecher
- Einstiegshilfe für Fondpassagiere auf der Beifahrerseite (Auf gut Deutsch: Man kann den Sitz vorklappen)
- Fensterheber vorne (elektrisch), mit Auf-/Abwärtsautomatik an der Fahrertür (und man kann als Fahrer den Fensterheber des Beifahrers kontrollieren und blockieren *fg*)
- Fernentriegelung für Tankklappe
- Fußstütze für Fahrer
- Getränkehalter vorne
- Gepäckraumbeleuchtung (Für mich echt Luxus! Hatte der Fiesta nämlich nicht), Gepäckraumbodenfach und Gepäckraumabdeckung
- Heizung/Lüftung mit mehrstufigem Gebläse, Luftaustrittssteuerung (d.h. ich bestimme, wo es hinpustet) und Umluftschaltung
- Innenraumdeckenleuchte
- Instrumenteneinsatz – zentrales, 3-dimensionales Tiefendisplay – mit: Airbagkontrollleuchte, digitalem Drehzahlmesser, Kraftstoffvorratsanzeige mit Warnleuchte (echt gewöhnungsbedürftig), Kühlmitteltemperaturwarnleuchte, Motorkontrollleuchte, Nebelschlussleuchtenkontrollleuchte (oh Gott, was für ein Wortungetüm), digitaler Tachometer, 2 Tages- und ein Gesamtkilometerzähler, Türkontrollleuchte, Öldruckkontrollleuchte,
- Manuelle Klimanalage (Yippiehh!)
- Höhenverstellbares Lenkrad (ist mir noch gar nicht aufgefallen, ups)
- Multi-Info-Display, im Instrumenteneinsatz integriert, mit: Außentemperaturanzeige, Durchschnittsverbrauch, Momentanverbrauch, Reichweite der aktuellen Tankbefüllung, gefahrene Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit und Uhr (dieses Display liebe ich besonders, besser gesagt: seine Funktionen)
- Toyota Easy-Flat-Sitzsystem mit Rücksitzbank im Verhältnis 60:40 in Längsrichtung verstellbar, Rücksitzbank mit Flat-Floor-Funktion im Verhältnis 60:40 und Rücksitzlehnen, neigungsverstellbar
- Sonnenblenden mit abdeckbarem Make-up Spiegel auf Beifahrerseite
- Zigarettenanzünder vorne
- Und ganz wichtig: Airbags für Fahrer und Beifahrer (Beifahrer-Airbagabschaltung, manuell für Kindersitzschalen-Transport), Kopfairbags (Curtain Shield) vorne und hinten und Knieairbag für Fahrer (das hat in der Klasse nicht jeder Wagen)
- 3. Bremsleuchte
- Antiblockiersystem (ABS) mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) (man, habe ich mich bei der ersten Vollbremsung erschrocken)
- Bremsassistent (BA)
- Aufprallenergieabsorbierende Sicherheitskarosserie
- Blinkleuchten, seitlich
- Energieabsorbierende Lenksäule
- ISOFIX-Kindersitzbefestigung, hinten (auf den äußeren Sitzplätzen)
- Kopfstützen vorne (2), hinten (3), höhenverstellbar
- Leuchtweitenregulierung
- Nebelschlussleuchte
- Sicherheitsgurte: 3-Punkt-Automatikgurte vorne und hinten, Gurtstraffersystem und Gurtkraftbegrenzersystem für Fahrer und Beifahrer und Gurtwarnsystem, optisch und akustisch für Fahrer und Beifahrer
- Elektronische Wegfahrsperre
- WIL (Schleudertrauma-Schutzsystem), vorne
- Servolenkung
Wartung und Pflege
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Okay – Pflege. Ich persönlich mache kein großes Bohei darum. Ich stehe bestimmt nicht jeden Samstag vor dem Haus, um das Auto zu putzen. Alle ein bis zwei Wochen kommt der Wagen in die Waschanlage (natürlich eine ohne kratzige Bürsten, da achte ich dann schon drauf) und je nach Bedarf wird der Wagen von innen gesaugt und die Scheiben geputzt. Die Fußmatten sind aus Velours und schon etwas empfindlicher, als die Matten des Vorgängers. Daher sauge ich hier schon alle zwei Wochen. Manchmal gibt’s für den Wagen auch nur eine Dusche mit dem Hochdruckreiniger. Alles in allem ist ihm die Behandlung bisher gut bekommen. Zumal ich alle drei Monate die teure Wäsche inklusive Heißwachs mache. Wie ihr auf den Fotos unten seht, wird es dafür mal wieder Zeit *gg*.
Was die Wartung angeht, so muss der Yaris alle 15.000 Kilometer oder nach einem Jahr (je nachdem, was früher eintritt) zum Fitness-Check. Der erste wurde bei meinem Wagen umsonst gemacht, gleich nach dem Kauf. Beim Fitness-Check werden Öl- und Luftfilter, Auspuffrohre und deren Befestigung, Bremsscheiben und Bremsbeläge sowie Reifen, Leuchten und Wischblätter untersucht.
Alle 30.000 Kilometer oder alle 2 Jahre muss der Wagen dann zum Service-Check. Dabei wird so ziemlich alles untersucht, was irgendwie möglich ist, außerdem werden dann Klimaanlagenfilter, Bremsflüssigkeit und Motoröl erneuert. Bis es bei meinem Yaris soweit ist, dauert es aber noch etwas.
Unterhaltskosten
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Spritverbrauch:
Der Hersteller gibt an, dass man innerorts 6,4 Liter auf 100 km verbraucht, außerorts 4,9 Liter auf 100 km. Ich fahre sowohl Stadtverkehr, als auch häufig Land- und Bundesstraßen und wenig Autobahn. Mein Verbrauch hat sich bei 5,3 bis 5,5 Liter auf 100 Kilometern eingependelt. Mit einer Tankfüllung fahre ich im Winter um die 500 bis 550 Kilometer und im Sommer bis knapp 600 Kilometer oder knapp darüber, was ich recht ordentlich finde. Zumindest war der Vorgänger nicht so sparsam.
Steuer- und Versicherungskosten:
Ich zahle für den Wagen 67 Euro Steuern pro Jahr. Bei der Versicherung kann es ja variieren. Ich habe eine Vollkasko, SFK 9, die mich pro Jahr rund 480 Euro kostet. Teilkasko dürfte billiger sein, aber wer macht das bei einem Neuwagen?
Technische Daten
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Auch die stammen vom Datenblatt auf der Hersteller-Homepage. Vieles sagt mir nichts und ich habe auch vieles rausgekürzt und versucht, nur das wichtigste für Ottonormalverbraucher zu nennen. Das Autofreaks (oder Männer) andere Ansprüche haben, ist klar. Aber da erlaube ich mir, auf eben jenes Datenblatt auf der unten genannten Homepage zu verweisen.
CO²-Emission: 127
Schadstoffarm nach Abgasnorm: EURO 4
Anzahl Zylinder: 3
Motorbauart: Reihenmotor
tatsächlicher Hubraum in ccm: 998
Motorleistung in KW bei Umdrehung: 51 KW/6000 upm
Motorleistung in PS bei Umdrehung: 70 PS/6000 upm
Art der Bremsen vorne: innenbelüftete Scheibenbremsen
Art der Bremsen hinten: Trommelbremsen
Getriebe: 5-Gang-Schaltgetriebe
Antriebsart: Zwei-Rad-Frontantrieb
Höchstgeschwindigkeit: 155 km/h
Beschleunigung von 0 - 100 Km/h: 15,7 sec
Beladung minimal mit umgeklappter Rückbank, fensterhoch: 737 l
Beladung minimal: 275 l
Beladung maximal mit umgeklappter Rückbank, dachhoch: 1183 l
Anzahl Türen inkl. Heckklappe: 3
Anzahl Sitzplätze: 5 (vorne 2, hinten 3)
Zuladung: 340 kg - 385
Leergewicht: 1055 kg - 1100 kg
Zulässiges Gesamtgewicht:1440
Wendekreis: 9,4 m
Tankinhalt: 42 l
Hersteller
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Toyota
Toyota Deutschland GmbH
Toyota-Allee 2
50420 Köln
www.toyota.de
Meine Erfahrung
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Wie ich die Ausstattung finde, bzw. wie ich damit zurecht komme, steht ja größtenteils schon im Kapitel Aussehen und Platzangebot. Hier soll es daher primär um meine Erfahrungen bezüglich des Fahrverhaltens gehen. Seit ich den Yaris vor fünf Jahren zum ersten Mal gefahren bin, liebe ich dieses Auto. Ich hatte vom ersten Moment an das Gefühl, beim Fahren mit dem Auto zu verschmelzen. Daran hatte sich auch nichts geändert, seit ich ihn tatsächlich besitze. Vom ersten Moment an hatte ich – rein fahrtechnisch – das Gefühl, als hätte ich nie ein anderes Auto gefahren. Auch, wenn ich mich anfangs an ein paar mechanische Kleinigkeiten gewöhnen musste. So hatte mein Fiesta am Schluss zum Beispiel eine ziemlich desolate Kupplung, die erst sehr spät kam. Beim Yaris musste ich da ziemlich umdenken, aber diese Gewöhnung dauerte nur ein paar Stunden. Ungewohnt war auch der Blick in den Rückspiegel, der mir noch recht viel vom Innenraum zeigt, weil der Yaris eine relativ kleine Heckscheibe hat. Zumindest im Vergleich zu dem, was ich bisher kannte. Aber das sind ja eigentlich Marginalien, wenn denn der Rest stimmt. Und der stimmt. Ich fühle mich in meinem Auto sehr sicher. Die Lenkung reagiert auf die kleinste Bewegung und auch bei heftigen Ausweichmanövern bricht der Wagen nicht so schnell aus (was man bei einem Sicherheitstraining doch so alles lernen kann). Bei der ersten Vollbremsung habe ich mich aber ziemlich erschrocken. Mal abgesehen davon, dass der Yaris bombig reagiert und sehr schnell steht, so hat mich doch das laute Geräusch ziemlich erschreckt. Welche Technik war das doch gleich? Die Herren vor, bitte. Egal ob Landstraße, Stadtverkehr oder Autobahn – der Yaris hält überall super mit. Auch wenn für mich auf der Autobahn bei 130 km/h Schluss ist. Bei allem, was darüber hinausgeht habe ich für mich das Gefühl, den Wagen nicht mehr sicher zu beherrschen.
In Sachen Einparken musste ich mich auch umgewöhnen. Der Fiesta hatte zwar eine längere „Schnauze“, dafür ist der Yaris aber um einiges breiter. Aber da mir Paps vom ersten Tag meiner Autofahrerkarriere an eingetrichtert hat, immer beide Außenspiegel zu nutzen, habe ich damit keine größeren Probleme. Man muss halt bei einem neuen Auto erst lernen, die Dimensionen einzuschätzen. Gleiches gilt für so simple Sachen wie den Scheibenwischerhebel. Gerade für den Heckwischer habe ich anfangs oft falsch gedreht, weil ich vom Fiesta eine andre Einstellung gewohnt war, die ich neun Jahre lang verinnerlicht hatte.
Vor allem genieße ich das Gefühl, in einem Auto mit hohen Sicherheitsstandards – für einen Kleinwagen – zu sitzen. Diese Gefühl hatte ich bei meinem alten Wagen einfach nicht mehr. Und der Yaris hat ja auch in den ADAC-Tests immer sehr gut abgeschnitten. Außerdem genieße ich auch Kleinigkeiten, wie die Klimaanlage, die ich diesen Sommer zwar nur selten gebraucht habe, aber wenn, dann hat sie mich vollauf begeistert. Binnen weniger Minuten war der Wagen, der den ganzen Tag in der Sonne geparkt war, auf ein erträgliches Maß abgekühlt. Umgekehrt heizt der Wagen an kalten Tagen auch schnell auf. Die elektrischen Fensterheber begeistern mich ebenso wie der CD-Player, die Ablagemöglichkeiten und die Zentralverriegelung. Was für viele normal ist, ist für mich halt Luxus – so was hatte ich vorher schließlich nicht. Am meisten aber liebe ich das Fahrgefühl – wenn der Sprit nicht so teuer wäre, würde ich gern die eine oder andere Landpartie unternehmen, so viel Spaß macht das Fahren mit dem Yaris. Und zuverlässig ist er obendrauf. Bis jetzt hat er mich – toi toi toi – noch nicht einmal im Stich gelassen. Wer jetzt denkt, das sei nach sechs Monaten auch nicht anders zu erwarten, dem sei gesagt, dass ich auch schon andere Fälle erlebt habe. Beim Fiesta beispielsweise haben sich die Bremsen schon nach wenigen Wochen als Problem erwiesen. Beim Yaris kann ich diesbezüglich nur Positives vermelden.
Fazit
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Ihr merkt schon, ich liebe mein kleines Auto heiß und innig. Er ist zuverlässig, egal ob Stadt- oder Landverkehr, bergauf oder bergab. Auch wenn er nicht die größte Motorenleistung hat, so kann ich mich nicht beklagen. Auf der Autobahn zieht er richtig gut mit und das Überholen von größeren Fahrzeugen stellt kein Problem dar, auch wenn man gerade bergauf schon mal kräftiger aufs Gas treten muss. Im Wageninnern ist es auch bei hohen Geschwindigkeiten angenehm ruhig, nur beim Anfahren röhrt der Kleine schon mal auf – als wolle er beweisen, dass er Power hat. Der Verbrauch ist angenehm gering, der Fahrkomfort dafür aber umso höher. Elektrische Fensterheber, Klimaanlage, viel Stauraum und der CD-Player machen jede Fahrt zu einem kurzweiligen Vergnügen. Das Yaris-Fieber hat inzwischen auch meinen Paps erfasst. Er spielt mit dem Gedanken, sich als nächstes Auto ebenfalls den Kleinen von Toyota anzuschaffen. Der Yaris kann eben schnell begeistern. Ich vergebe 5 Sterne und eine klare Weiterempfehlung für den Yaris „Cool“.
© Arti
PS: Modelljahr ist 2006 - das bietet Yopi aber unten nicht an. Und auch bei Dauer der Nutzung kann man mal wieder nicht genauer werden - 1 Jahr entspricht dem halt am Ehesten.
20 Bewertungen, 10 Kommentare
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01.02.2010, 12:26 Uhr von pinna
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht....LG
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19.12.2008, 23:30 Uhr von MaKu
Bewertung: sehr hilfreichSehr schön geschrieben! Matthias
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19.12.2008, 17:49 Uhr von marina71
Bewertung: besonders wertvollWow, toll beschrieben! BW
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26.03.2008, 20:18 Uhr von thiemann2000
Bewertung: sehr hilfreichSehr ausführlich. Gegenlesen lohnt sich!
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16.10.2007, 15:39 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichtoller Bericht, schöne Bilder - aber wäre nie ein Auto für mich
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06.10.2007, 11:08 Uhr von freshmaik
Bewertung: sehr hilfreichsuper super super!
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11.09.2007, 13:34 Uhr von evafl
Bewertung: sehr hilfreichHm, sieben mal sieben ist doch eigentlich feiner Sand....
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05.09.2007, 20:43 Uhr von gerrhosaurus1978
Bewertung: sehr hilfreichLG, Daniela
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05.09.2007, 16:33 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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05.09.2007, 14:43 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichsh & lg Alan
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