Tupperware Kanne Testbericht

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ab 26,53
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Summe aller Bewertungen
  • Funktionalität:  sehr gut
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Design:  gut

Erfahrungsbericht von Mausbaer1977

Die ultimative Kanne

5
  • Funktionalität:  sehr gut

Pro:

eine blaue Kanne, vielseitig verwendbar

Kontra:

stolzer Preis

Empfehlung:

Ja

Okay, einige mögen sagen, mein „Pro“ ist zum Teil nicht wirklich ein „Pro“, andere wiederum werden im Verlauf des Berichts sagen „so ultimativ wie in der Überschrift ist die Kanne doch gar nicht...“. Leute, ich sage euch: die Macht der Ironie...

Aber seht selbst...

Das Produkt
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Bei der Microplus handelt es sich um eine speziell für die Mikrowelle geeignete Kanne, die aus einem dunkelblauen Hartkunststoff gefertigt ist. Sie hat einen Durchmesser von 15,5 cm und ist 14 cm hoch, was einen Inhalt von 1,0 l bedeutet. Skalierung versteht sich.

Sie verfügt über einen großen Henkel, den man auch mit Wurstfingern greifen kann.

Außerdem gibt es einen ebenfalls blauen Deckel dazu mit Griff daran. Den Deckel kann man drehen. Steht der Griff des Deckels parallel zum Henkel, ist die Kanne mehr oder weniger geschlossen, es entweicht nur wenig Wärme. Steht der Griff des Deckels senkrecht auf den Henkel, kann man aus der Kanne ausgießen, ohne selbigen von der Kanne nehmen zu müssen.

Die Eigenschaften
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Die Kanne ist speziell als Mikrowellenbehälter entwickelt worden. Dafür ist sie auch gut geeignet.

Man kann sie wunderbar mit der Hand ausspülen, weil sich für gewöhnlich keine Reste fest pappen. Meine Kanne hat bisher auch den Waschgang in der Spülmaschine wunderbar überlebt. Sollte dennoch mal was passieren, geht die berühmte Tupper-Garantie wohl flöten.

Stellt die Kanne aber bitte nicht auf die Herdplatte, sonst habt ihr die nächste Zeit den Gestank von geschmolzenen Plastik in der Wohnung. Kling verführerisch, nicht?

Ach ja, bitte nicht mit scharfen Gegenständen darin herumschaben, sonst habt ihr irgendwann unschöne Kratzer darin. Aber wer schabt schon mit spitzen Gegenständen auf Plastik herum?

Der Hersteller
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Na ja, die Kategorie spricht für sich: Tupperware.

Tupperware Deutschland GmbH
Postfach 93 01 20
60456 FFM

Homepage: www.tupperware.de
Hier findet man Auskünfte über die Tupperparty, die Tätigkeit als Tupperberaterin und natürlich alles rund um’s Produkt. Bei jedem Produkt sind die Maße sowie die Preise angegeben. Selbige sind in der Regel verbindlich, weil man Tupperware nur auf Tupperparties erstehen kann. Aber wenn man Glück hat, gibt es vielleicht das Produkt, das man sich wünscht gerade im Angebot?!

Noch ein Tipp: Tupperware bietet eine 30-jährige Garantie auf Material- und Verarbeitungsfehler, die andere (billigere) Hersteller nicht bieten.

Der Preis
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Mit stolzen 29,90 EUR gibt es sicherlich günstigere Kannen im Handel, die den selben Zweck erfüllen. Vielleicht bekommt ihr aber auf eurer eigenen Tupperparty so viele Sternchen zusammen, dass ihr sie euch schenken lassen könnt, dann „kostet“ sie nämlich 69 Sternchen (Anm: Bei der Tupperparty bekommt die Gastgeberin je nach Umsatz eine bestimmte Anzahl von Sternchen. Und jedem Tupperprodukt ist eine Anzahl von Sternchen zugeordnet, die Gastgeberin kann sich also aussuchen, welche Produkte sie gerne für ihre Sternchen hätte.)

Die Errungenschaft
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Wenn ich ehrlich bin, gekauft hätte ich mir die Kanne wohl nicht, weil sie mir einfach eine Preisklasse zu hoch ist und man andere hochwertige Produkte beispielsweise aus Porzellan für einen weitaus geringeren Preis erstehen kann.

Die Kanne war aber im Lieferumfang meiner ersten Vorführtasche, und nun habe ich sie nun mal und verwende sie auch regelmäßig.

Die Verwendung
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Fangen wir mal mit etwas Einfachem an: ich koche mir einen Tee. Das war auch, womit ich meine Kanne eingeweiht habe. Wir wollen ja keine Experimente wagen. Dafür habe ich die Kanne einfach mit Leitungswasser gefüllt und ab damit in die Mikrowelle. 5 Minuten auf höchster Stufe (fragt mich nicht, wie viel Watt das waren. 600? 700?). Dann Mikrowelle auf, Kanne raus, Decke auf, kocht’s schon? Nein. Also Deckel drauf, Kanne rein, Mikrowelle zu, noch mal 3 Minuten auf höchster Stufe. Selbes Spiel. Mikrowelle auf, Kanne raus, Deckel auf, kocht’s schon? Ja. Gut. Teebeutel rein, Deckel drauf, ziehen lassen. Der Tee hat geschmeckt, wie Tee halt nun mal schmeckt. Aber hätte ich mal eben den Wasserkocher aus dem Schrank genommen, hätte es sicher nicht so lange gedauert. Einziger feststellbarer Vorteil: Die Kanne kann man auch wo anders anfassen als am Griff und man verbrennt sich nicht die Finger. Und anders als bei Glaskannen, kann man die Microplus ohne Untersetzer auf die Plastik-Tischdecke stellen.

Gut, gehen wir einen Schritt weiter. Man kann ja in der Kanne auch Reis kochen. Gut, eine Tasse Reis in die Kanne, zwei Tassen Wasser darauf, etwas Salz dazu und ab damit wieder auf höchster Stufe in die Mikrowelle. Nach Angabe sollte ich 5 Minuten auf 600 Watt erhitzen, dann auf 300 Watt noch mal 10 Minuten und hinterher 10 Minuten ausquellen lassen. Gesagt, getan, kein Problem, dauert allerdings genauso lange wie auf dem Ofen. Vorteil: man muss nicht ständig daneben stehen, um zu verhindern, dass der Reis im Topf anbrennt und sich in den Boden frisst. Das hinterlässt ja immer so schöne schwarze Spuren und riecht so lecker. Und das passiert euch in der Kanne ganz sicher nicht!

Puddingkochen geht wohl auch, allerdings hab ich das noch nicht probiert, weil ich nicht wirklich oft Pudding koche. Geht wohl so: Milch und angerührtes Puddingpulver in die Kanne. Erhitzen, umrühren, erhitzen, umrühren, erhitzen, umrühren, fertig. Angeblich ohne Klümpchen. Hab ich (noch) nicht probiert, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass da was anbrennt. Glatter Vorteil für die Kanne.

Na ja, und dann könnte ich mir noch gut vorstellen, dass man – wenn man schon Reis kochen kann – auch Nudeln oder Kartoffeln rein packen kann. Die Garzeit richtet sich dann nach dem Inhalt. Man sollte die Reste des Selbigen jedoch nicht wochenlang im Kühlschrank stehen lassen, sonst passiert’s euch wie mir, nämlich man öffnet den Kühlschrank und es duftet einem so schön gammelig entgegen. Darauf hin habe ich den Inhalt der Kanne entsorgt und den Kühlschrank desinfiziert.

Und meine Tuppertante hat schon mal eine Marmelade darin gemacht, das WIE weiß ich allerdings nicht mehr genau, also möchte ich euch dies lieber vorenthalten, bevor ich Käse erzähle.

Wenn ich kräftig nachdenke, fallen mir bestimmt noch mehrere Verwendungsmöglichkeiten wie Suppe kochen, Reste erwärmen oder Saft aufbewahren ein, was ich alles im Laufe der Zeit nach und nach ausprobieren werde.

Das Fazit
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Na ja, ehrlich gesagt, das Produkt ist schon gut und auch wunderbar für das geeignet, für das es entwickelt wurde: für die Mikrowelle. Ob zum Zubereiten, Erwärmen oder Kochen hat sie ihren Dienst bisher nie versagt. Aber von selber hätte ich mir die Kanne höchtsens zum halben Preis gekauft. Dafür ist mir bisher noch wirklich rein gar nichts in der Kanne angebrannt.

Entscheidet selbst, ob ihr der Meinung seid, dass die Kanne einen stolzen Preis hat oder ob euch die Ausgaben es wert sind, eine Kanne zu besitzen, die man leicht auswaschen kann.

Wie immer bedankt sich der Mausbaer1977 für’s Lesen, Bewerten und Kommentieren und wünscht euch noch einen schönen Abend, Eure Mausbaer1977

©by Mausbaer1977

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