Über Themen mit B Testbericht

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Erfahrungsbericht von Jakini

Basteln kommt von Herzen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Ich bastel total gerne und verschenke lieber Selbstgemachtes, als daß ich stundenlang durch die Stadt renne, um nach passenden Geschenken zu suchen. Auf diese Weise finde ich, kommen die Geschenke wirklich von Herzen, während ich beim Kaufen irgendwann genervt bin und irgendetwas kaufe, nur um endlich fertig zu sein.

Wenn wir eingeladen sind, dann bringe ich anstatt Blumen lieber ein kleines Marmelade mit, kostet weniger, hält aber länger als ein Blumenstrauß, der gerade zu Geburtstagen in Massen verschenkt wird und in dieser Masse gar nicht wirken würde. Dazu gibt es dann eine hübsche Serviette, oder ein Stofftaschentusch, das den Deckel verziehrt, und schon hat man ein schönes Geschenk.

Gestern bekamen wir dann auch kurzfristig von einem Nachbarn für heute Nachmittag eine Einladung zu seinem Geburtstag. Eigentlich wollte der Nachbar nicht feiern, da sich das Wetter aber offensichtlich hält und er nach draußen ausweichen kann, hat er sich umentschieden.

Tja, da stellte sich gestern Abend dann die Frage, was schenken wir? Wir haben unter uns Nachbarn ausgemacht, daß wir nur Kleinigkeiten schenken, keine großen Sachen, meistens endet dies dann in Pflanzschalen, was sicher von den anderen Nachbarn auch wieder kommen wird. Nun waren wir neulich bei Freunden zum Geburtstag und dort standen selbstgemacht Aschenbecher auf dem Tisch, ganz einfach aus Tontöpfchen, Untersetzern und beides schön mit Serviettentechnik verziehrt. Der Tontopf steht kopfüber auf dem Untersetzer, also beides auf diese Weise anpassen, ob es paßt. Durch das kleine Loch, das eigentlich im Buden des Topfes ist, wird geascht, ein großer Vorteil für Nichtraucher, sie müssen den Geruch der kalten Asche nicht ertragen, denn diese ist ja überwiegend eingeschlossen.

Ausgewählt für diesen Aschenbecher haben wir einen Tontopf der einen Durchmesser von 10 cm hat, doch das kann man nach Belieben auswählen. Der Untersetzer sollte somit einen Durchmesser von min. 15 cm haben, damit der Topf kopfüber drin stehen kann, aber das kann man im Geschäft, sei es Baumarkt oder aber Blumenladen testen. So ein Tontopf ist schön günstig, der Untersetzer da schon etwas teuere. Für den Topf haben wir 75 Pfennig gezahlt, für den Untersetzer DM 2,15.

Nun habe ich den Topf mit weißer Farbe grundiert, den Untersetzer nur von der Unterseite, die zu sehen ist. Das Innenteil ist ja meistens lackiert, wegen dem Wasser, welches bei normaler Nutzung aus dem Topf läuft, wenn die Blumen gegossen werden. Dieses lackiertes Innenteil eignet sich sehr gut für die Asche, die dort gut entleert werden kann und wo man das Innenteil einfach auswischen kann.

Als dann die weiße Farbe trocken war, habe ich auf den Topf mit dem Lack für die Serviettentechnik lackiert und mit hellbauen Glitter bestreut. Die Stelle für mein Serviettenmotiv habe ich frei gelassen, aber auch schon mit dem Lack bepinselt. Dann wird vorsichtig, damit es glatt liegt (ist bei dem runden Topf gar nicht so leicht) auf den Topf gegeben. Nun noch einmal alles mit dem Lack überlackieren, damit das Motiv, wie auch der Glitter wirklich auf dem Tontopf bleiben. Den Untersetzer habe ich dann von außen, wo ich ihn weiß angemalt hatte, auch mit dem Lack bestrichen, damit dieses Teil des Aschenbeschers auch Wasserfest wird.

Nach gut zwei Stunden war das alles schön trocken und ich konnte den Tontopf in den Untersetzer stellen und das Geschenkt in durchsichtiger Folie verpacken. Eigentlich würde ich dazu noch Zigaretten schenken, doch diese Sucht möchte ich nicht fördern.

Ich hoffe, mein Geschenk kommt nachher gut an, bin mal gespannt, meine Freundin hatte damit bischer sehr gute Erfolge. Und für uns ist es nicht uneigennützig, denn riecht man die kalte Asche vom Nachbarn nicht mehr :-)

Man kann natürlich mit der Serviettentechnik noch viel machen. Unsere große Tochter, die übermogen sechs Jahre alt wird, hat uns zu Weihnachten mit einem Tontopf und Serviettentechnik eine Futterglocke gemacht. Hierfür hat sie ebenfalls einen Tontopf mit weißer Farbe angemalt. Als dies dann trocken war, hat sie ein passendes Motiv mit Vögeln auf die Glocke lackiert (hierbei dran denken, daß der Tontopf kopfüber hängt), ebenfalls mit Serviettentechnik und den gesamten Tontopf mit dem Lack lackiert, damit dieser Wetterfest ist. Anchließend hat sie den Topf noch mit Kunstschnee besprücht, so daß es aussieht, als würde Schnee drauf liegen.
Als alles getrocknet war, hat sie dann eine dickes Tau durch das Loch des Tontopfbodesn gebunden, hier einen Dicken Knoten reingemacht und an das andere Ende einen Maisenknödel gebunden.

Die Vögel waren davon offensichtlich ebenso begeistert, wie wir, denn das ist ein tolles Geschenk und vorallem eine tolle Idee!!! Genutzt wurde diese Glocke von den Vögeln auf jeden Fall, nicht weniger als unser Vogelhäuschen, das wir sonst immer im Winter auf der Terrasse hängen hatten.

Sicher ist es noch etwas hin bis zum nächsten Winter, doch wer über ein solches Geschenk zu Weihnachten nachdenkt, der könnte sich nun schon einmal mit dem Material eindecken, denn gerade zur Weihnachtszeit wird viel gebastelt und oft sind die erforderlichen Dinge ausverkauft. Ich für meinen Teil werde mit meiner Tochter für die Großeltern in den Herbstferien solche Futterglocken basteln, dann ganz alleine hatte sie die für uns natürlich auch nicht gemacht, etwas Hilfe war dabei. Doch ich denke, dann kann man auf jeden Fall schon an Weihnachten denken, da ich nach den Ferien Entbidungstermin habe, fehlt mir später eh die Zeit für solche Bastelleien, doch ich finde es wichitg, daß gerade Kinder viel selber basteln, denn so lernen sie, daß Geschenke von Herzen kommen und nicht nur aus der Geldbörse.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-22 11:49:43 mit dem Titel Babynahrung selber kochen, oder Gläschen füttern?

Vor knapp sieben Jahren stand ich zum ersten Mal vor der Frage, ob ich für meine Tochter selber kochen, oder auf Gläser zurückgreife sollte. Ich entschied mich für die Mischung, mal so, mal so.
Für den Anfang fand ich es besonders praktisch, daß man von den Firmen die kleinen Probegläschen bekommt, die einfach nur warm gemacht werden und schon kann man sie füttern, denn die ersten Male ißt das Kind gar nicht so sehr viel.
Doch dann habe ich angefangen, für meine Tochter selber zu kochen, man muß ja nicht jeden Tag frisch kochen, sondern kann an einem Tag in der Woche für die gesamte Woche vorkochen, den Rest dann einfrieren.
Praktisch für das selber Kochen von Babynahrung ist auf jeden Fall ein Pürrierstab, mit dem man das gekochte Gemüse zerkleinert. Anfangen sollte man immer mit Karotten und Kartoffeln, nur Karotten wie man sie im Glas bekommt, die können zu Blähungen beim Kind führen.
Hat das Kind sich an feste Nahrung gewöhnt, dann sollte es einmal die Woche min. Fleisch geben, denn Fleisch ist für das Kind wichtig zur Eisenaufnahme. Auch dies kann man gekocht einfrieren, ich habe von Tupperware den verschlossenen Eisbehälter, in dem kann man wunderbare gekochtes Hackfleisch in kleinen Portionen einfrieren.

Im Grunde kann ein Baby alles essen, was auch wir an Gemüse essen, nur sollte man zu Beginn vorsichtig wegen Blähungen sein, also keine Zwiebeln zum Würzen nutzen. Im Grunde sollte man sich komplett vorsehen, was das Würzen angeht, Salz nur sehr sparsam verwenden, am besten weglassen. Ich habe somit unser Gemüse und die Kartoffeln immer ohne Salz gekocht, Kartoffeln grundsätzlich als Pellkartoffeln und habe dann häufig eine kleine Protion für meine Töchter abgenommen, die ich dann pürriert und verfüttert habe. Gab es etwas, was für die Kinder nicht geeignet war, dann hatte ich immer etwas im Gefrierschrank engefrohren, was man naütlich rechtzeitig rausnehmen sollte. Hierfür bietet es sich z.B. an, nach dem Essen die restlichen Kartoffeln und das restliche Gemüse grundsätzlich zu pürrieren, denn zum Einfrieren muß das Ganze ja eh abekühlt sein. Und so lange man nicht direkt auf dem Topf ißt, sondern nur auffüllt, kann man dieses Essen auch noch für das Baby verwenden. Auf diese Weise sind Reste gut verwertet, anstatt, daß sie im Müll landen und man muß nicht für das Baby extra kochen oder einkaufen.

Wer jedoch die Gläser nutzen möchte, der soll das ruhig tun. Wenn ich unterwegs war habe ich immer ein Glas für meine Kinder dabei gehabt, dann ist es besonders praktisch und aufgewährmt bekommt man es im Grunde überall. Auch wenn man am Wochenende keine Lust zum Kochen hat, wir gönnen uns ab und zu mal den Lieferdienst, dann gab es für die Kleinen eben ein Gläschen, das ich für solche Fälle immer im Haus hatte.

Beim Obst war ich jedoch merkwürdig, da habe ich sehr ungerne die Gläser gefüttert, ein Apfel ist schnell gerieben, wie auch eine Banane schnell zerdrückt. Meistens habe ich am Nachmittag für meine Kinder einen Reisschleim mit geriebenem Apfel zubereitet, das geht ganz schnell. Reiflocken hierfür bekommt man in jeder Drogerie, dieser wird mit abgekochtem Wasser angerührt und der geriebene Apfel untergemischt. Man kann aber auch ganz einfach einen Zwieback in etwas abgekochtem Wasser aufweichen und mit einem Apfel verfeinern. Nach eine Weile wurde der Apfel dann durch eine Birne ersetzt und bei weichem Stuhlgang durch eine Banane.
Besonders bei Durchfall bietet sich ein Brei aus geriebenem Apfel mit Zwieback und Banane an, gegessen wurde von meinen Kindern auf jeden Fall imm sehr gerne.
Für unterwegs habe ich dann aber auch ab und zu auf ein Glas zurückgegriffen, denn wenn man den Brei zu Hause vorbereitet, dann sieht er nach einer gewissen Zeit nicht mehr sehr appetitlich aus, also immer frisch zu bereiten.


Nun fängt meine Kleine gerade an, zu essen, und ich fange wieder mit Gläschen an, zumindest bei dem Gemüse. Obst wird es wieder frisches geben, in ein paar Wochen sicher auch wieder gemischt mit Reisschleim.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-11 12:17:45 mit dem Titel Kinder mit Behinderungen

Ich bin mir nicht sicher, ob ich mit meiner Geschichte hier wirklich richtig bin. Doch es geht um meinen Sohn, der auch behindert war, leider lebt er nun aber nicht mehr.

Jannik wurde am 29.11.1997 um 23.59 Uhr geboren, gerade noch so an einem Samstag, kaum lag er auf meinem Bauch, da war auch schon Sonntag, der erste Advent.
Nach ca. 3 Stunden brachte man uns auf die Wochenstation, wo mein Sohn die Nacht im Säuglingszimmer verbringen sollte, da wir am nächsten Morgen wieder heim gehen wollten.
Die Untersuchungen waren alles in Ordnung, somit durften wir dann am nächsten Tag auch gehen.

Schon am ersten Abend kam die Hebamme vorbei und sah sich uns beide an, war mit uns zufrieden. Am nächsten Tag fiel ihr jedoch auf, daß unser Sohn beim Schreien aufhörte, zu atmen, am übernächsten Tag noch einmal das Gleiche, aus diesem Grund schickte sie uns zur Kinderärztin, die uns wegen Gelbsuch in die Kinderklinik überwies.
Doch da war unser Sohn unauffällig uns so konnten wir nach 24 Stunden und einer überstandenen U 2 wieder nach Hause gehen.

Mit vier Wochen war es dann bei meinem Sohn mit dem Stillen vorbei, ich gab mir selber die Schuld, denn mich hatte ein Magen- und Darmvirus erwischt, wenn mein Sohn dann an meiner Brust schrie meinte ich, er bekäme nichts und so fütterte der Papa dann mit der Flasche nach. Auch nach dem Virus schrie mein Sohn an der Brust wie verrückt, ich fühlte mich mies, hatte aber auf den Streß keine Lust, denn meine Tochter war auch noch da und wollte etwas von der Mama haben. Somit gab ich auf, und dachte, er hat wie die große Schwester eine Saugverwirrung und Sylvester entschied ich, abzustillen.

Mit der Flasche schien mein Sohn dann recht zufrieden, hier langte er gut zu, bis er mit sechs Wochen eine Bronchitis bekam. Am Abend vor der U 3 hatte ich ein merkwürdiges Gefühl, daß mein Sohn schwer atmet, doch mein Mann beruhigte mich, daß es normal sei, wenn ein Baby gerade so geschrien hat. Ich traute mir selber nicht und war dann aber verwirrt, als die Kinderärztin meinte, das wäre nicht normal, weil mein Sohn eine Bronchitis hätte.

Mit dem Taxi ging es auf direktem Weg in die Kinderklinik, wo man unseren Sohn eigentlich nicht aufnehmen wollte, denn so schlimm wäre die Bronchitis eigentlich nicht.
Seit diesem Tag hat unser Sohn fast nur noch geschrien und mußte ständig auf dem Unterarm durch die Gegend getragen werden, angeblich hatte er Blähungen, meinte man im Kinderkrankenhaus. Hinzu kam, daß er verdammt schlecht getrunken hat, ich war in den letzten drei Lebensmonaten meines Sohnes nur dabei, ihm alle Stunde eine Flasche mit ca. 50 - 100 ml zu füttern.
Dennoch stellte man am vierten Auffenthaltstag im Kinderkrankenhaus fest, daß mein Sohn Herznebengeräusche hatte. Leider erst am vierten Tag, denn bei der Schreierei wurde unser Sohn blau, was man in der Klinik abtat, wie sich aber nach seinem Tod herausstellt, handelte es sich hier um Herzinfarkte, die sein Herz verändert hatten und letzten Endes zu seinem Tode gut zwei Monate später geführt hatten.

Die lange Krankengeschichte meines Sohnes möchte ich nun nicht weiter erklären, doch das Schreien meines Sohnes basierte auf keinen Fall auf Blähungen, sondern unter anderem von dem sog. Kiss-Syndrom.
Hierbei handelt es sich um ein sog. Schleudertrauma, daß die Babys unter der Geburt erleiden können, vorallem, wenn es sich um schnelle Geburten handelt. Da mein Sohn das zweite Kind, war kam er verdammt schnell, innerhalb von zwei Stunden nach einsetzen der Wehen. Außerdem habe ich am Ende recht lange in der Preßphase gebraucht, mein Sohn stieß mit seinem Kopf immer wieder an den Damm, bis dieser dann geschnitten wurde. Dies hilt ich mit, für eine der Ursachen.

Das Kinderkrankenhaus sperrte sich über die Diagnose, einen Tag bevor wir bei einem Chiropraktiker in Eckerförde einen Termin zum Einrenken hatten, kam mein Sohn wieder in das Kinderkrankenhaus, denn sein Überwachungsmonitor, den ich unbedingt haben wollte, da ich panische Angst hatte, daß mein Kind sterben könnte, schlug Alarm.
Der Chiropraktiker wurde vom Kinderkrankenhaus sogar als Spinner dargestellt, und obwohl mein Sohn offensichtlich nicht nach rechts sehen konnte, oder besser seinen Kopf nicht in die Richtung drehen konnte, stritt man ab, das dort etwas nicht stimmen würde.

Dennoch konnte unsere Kinderärztin durchsetzen, daß wir unseren Sohn am nächsten Morgen früh aus der Klinik holen und zum Einrenken fahren konnten. Innerlich hatte ich das Gefühl, daß dies eine der Ursache für sein schlechtes Befinden war und wir nun eine große Besserung erwarten konnten.

Tatsächlich steigerten sich die Trinkmengen meines Sohnes, wie auch die Schlafenszeiten. Zum ersten Mal seit dem er sechs Wochen alt war, schlief er mal vier Stunden am Stück. Drei Wochen später fuhren wir noch einmal zum Chiropraktiker und danach ging es meinem Sohn eigentlich viel besser, meine Hoffnung, auf eine vollständige Genesung wurde immer Größer.

Dann waren wir mal wieder beim Kinderkardiologen, wegen seinem Herzfehler. Dieser meinte zu sehen, daß das Herz langsam besser aussieht, aber weiterhin eine Aortenstenose zu erkennen wäre. Er hatte sich in den letzten Woche auch viele Gedanken zu unserem Sohn gemacht, und kam zu dem Verdacht, daß unser Sohn das
Williams-Beurem-Syndrom haben könnte, zu dem unter anderem der Herzfehler einer Aortenstenose gehört.
Zu erkennen wären diese Kinder auch an einem bestimmten Aussehen, was er selber aber nicht so unbedingt beurteilen kann, weswegen er uns gerne zu einem Spezialisten schicken wollte.

An diesem Abend, wo die Diagnose ausgesprochen war, sperrte ich mich gegen dieses Endgültige Urteil, daß mein Sohn sein Leben lang krank sein würde. Auch stellte ich mir die Frage, was die Nachbarn wohl von uns denken würden und ich hatte Angst davor, ein behindertes Kind zu haben.
Heute schäme ich mich für die Gedanken, lieber hätte ich meinen behinderten Sohn, als daß ich sein Grab auf dem Friedhof pflegen muß!!!! Auch wäre es mir inzwischen egal, was andere darüber denken würden, egal was mit meinem Sohn war, ich habe ihn geliebt und tue es auch heute noch.

Ob unser Sohn dieses Syndrom nun wirklich hatte, das werden wir leider nie wirklich erfahren, denn zwei Tage nach dem letzten Besuch beim Kinderkardiologen stab unser Sohn, wenige Stunden bevor wir noch einmal einen Termin im Kinderkrankenhaus hatten, da der Radiolog der Kinderklinik schon beim zweiten Auffenthalt, bei dem der Herzfehler festgestellt wurde, diagnostizierte, daß die Wirbelsäule unseres Sohnes nicht in Ordnung sei, man dies dringend untersuchen muß, da es die Ursache für die Herzrythmusstörungen sein können. Dieses Ausführungen wurden in einem internen Bericht in der Klinik ignoriert, somit fand die Untersuchung nie statt.

Nun wissen wir zwar, daß unser Sohn auf jeden Fall das Kiss-Syndrom hatte, doch ob dies mit Ursache für seinen Herzfehler war, oder der Verdacht des Williams-Beurem-Syndrom, das werden wir leider nie erfahren. Für mich wäre es im Umgang mit meinen anderen Kindern leichter, dies zu wissen, denn die Angst, noch ein Kind zu verlieren ist natürlich verdammt groß.

Auf jeden Fall wird Jannik für uns immer ein besonderes Kind bleiben und einen besonderen Platz in unseren Herzen behalten, denn er hat in seinem kurzem Leben eine Menge durchgemacht. Und wenn mein Arzt sich nicht geirrt hat, dann wird er auch unser einziger Sohn bleiben, denn lt. Ultraschall wächst unsere dritte Tochter in meinem Bauch, was vielleicht auch besser und einfacher ist. Dennoch hätte ich gerne auch einen Sohn aufwachsen sehen.

Sollte man Euch sagen, daß Euer Kind behindert sein könnte, dann schämt Euch nicht deswegen (ich schäme mich, damals so gedacht zu haben), sondern seit stolz, daß Gott Euch diese Herausforderung gegeben hat, so ein Kind ist etwas besonderes, das besonders viel Liebe braucht und sie auf jeden Fall auch zurück gibt.
Ein behindertes Kind ist ehrlich und nimmt kein Blatt vor den Mund, nur aus falschem Charme. Aber es ist auf keinen Fall fies und berechnend, wie so maches gesundes Kind. Seit stolz auf Euer Kind und genießt die Momente, die hoffentlich recht lange sein werden.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-11 12:23:57 mit dem Titel Jedes Baby entwickelt sich verschieden

Die meisten Eltern machen sich logischer Weise Sorgen um Ihre Kinder, dennoch kann man diese Sorge auch als übertriebenen Sport ansehen, denn Kinder lassen nicht nun einmal nicht vergleichen.

Ich habe leider nur meine drie Töchter vor Augen, mein Sohn starb schon im Alter von vier Monaten, dennoch kann ich bis zu diesem Zeitpunkt alle vier Kinder ein bisschen vergleichen.

Meine große Tochter z.B. hat nach der Geburt viel geschlafen, so hat es damals mit dem Stillen nicht geklappt, die Kleine hat vom ersten Tag an einen kräftigen Zug am Laib, schon mal ein recht großer Unterschied zwischen den beiden.

Die Große konnte erst mit 15 Monaten alleine laufen, damals machten wir uns schon Sorgen, besonders da von meiner Schwiegermutter immer Sprüche kamen, daß mein Mann und meine Schwägerin schon mit 10 Monaten laufen konnten (vielleicht waren das auch nur Traumerinnerungen), auch waren die schon viel früher trocken. Damit fing die Große nämlich leider erst nach vollendung des dritten Lebensjahres, was aber auch sehr gut mit dem Tod des Bruders zu tun hatte.

Dafür konnte unsere große Tochter schon früh malen und redete mit einem Jahr, wie ihr der Mund gewachsen war.

Meine mittlere Tochter hingegen hat sich mit zwei Monaten schon durch unser Wohnzimmer gerollt, wo ich noch gar nicht damit gerechnet hatte und fing an, die Schränke auszuräumen, gekrabbelt ist sie mit sechs Monaten, eine Woche später fing sie an, sich hochzuziehen und mit 11 Monaten lief sie dann frei, also schneller als die große Schwester. Hätte sie ihren Fieberkrampf nicht gehabt, wäre sie sicher noch früher gelaufen. Ganz klar, sie wollte es der Schwester gleich tun und auch Laufen. Dafür fing sie aber später mit dem Reden an. Inzwischen ist sie zwei einhalb und redet ebenfalls wie ein Wasserfall, nur leider nicht immer klar zu verständlich.

Unsere Kleine ist nun fünf Monate, und hat erst angefangen, sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen. Mehr erwarte ich von dem Kind auch nicht, denn sie liegt nicht oft auf dem Boden, weil ich Angst habe, unsere Mittlere, die sehr wild ist, könnte auf sie treten oder fallen. Also sitzt sie viel im Wipper, wo sie dies natürlich gar nicht lernen kann.

Jedes Kind ist verschieden, hat seine eigenen Talente. Natürlich sollten Eltern zum Arzt gehen, wenn sie den Verdacht haben, daß mit dem Kind etwas nicht stimmt.

Spätes Sprechen kann z.B. auch eine Ursache für Hörprobleme sein. Meine kleine Tochter hatte leider vom 10. bis 15. Lebensmonat häufig eine Mittelohrenentzündung. Vielleicht mit einer der Ursachen, warum sie später sprach, als die große Schwester.

Besonders nervig find ich noch immer den Vergleich zwischen unserem großen Neffen und unserer mittleren Tochter, die beiden sind gerade mal zwei Wochen auseinander, meine Tochter ist in der Entwicklung immer ein paar Schritte vorraus, und das wird so dermaßen betont, daß es mich schon nervt und ich oft das Gefühl habe, von meiner Tochter wird einfach zu viel verlangt.

Natürlich gibt es Tips, wie man seine Kinder fördern sollte, ich rede(te) mit meinen Kindern immer beim Wickeln, so lerne die Große dann recht schnell, welches der rechte Arm und welches der linke Arm ist, denn ich habe immer gesagt, war wir nun machen. Und so halte ich es auch mit der Kleinen.

Auch hilft es bestimmt, wenn man mit den Kindern Bilderbücher ansieht, da lernen sie dann Begriffe kennen und somit auch das Sprechen. Aber man darf bitte nicht vergessen, daß es auch Kinder gibt, die eben noch nicht so sprechen wollen.
Das Patenkind meines Mannes z. B. fing erst mit über zwei Jahren richtig an zu sprechen, hatte vorher einfach keine Lust, obwohl die Mutter viel mit ihm gesprochen hat. Und trotzdem ist dieses Kind gesund und gut entwickelt.

Laßt Euch also bei Sprüchen wie: "Ach ihr Kind läuft noch nicht?", oder "Ach, ihr Kind spricht noch nicht?" oder "Ach, ihr Kind ist noch nicht trocken?" nicht aus der Ruhe bringen, wenn Euer Gefühl Euch sagt, daß alles mit dem Kind in Ordnung ist, dann ist es auch in Ordnung. Jedes Kind ist anders und Kinder lassen nicht vergleichen, auch wenn noch so viele Mamas auf dem Spielplatz aus den Vergleichen und den Angeberein mit ihren Kindern einen Sport machen, oftmals wird damit übertrieben!!!!

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-29 12:19:57 mit dem Titel Babywanne mit Gestell

Warum ich über dieses Thema schreibe:
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Meine kleine Tochter ist nun neun Monate alt, sie ist das vierte Kind, das auf meiner Wickelkombi, die auf der Badewanne stehen habe, gewickelt wird. Den Kauf habe ich bis heute nicht bereut, denn hier habe ich alles komplett für die Babapflege beisammen, für mich einfach optimal.
Doch ich habe es auch anders kennengelernt, zwar nur Besuchsweise, aber es hat meine gute Meinung über meine Wickelkombi verstärkt.
Doch nun hießt es Abschied nehmen, den die Wickelauflage geht leider langsam kaputt, nun noch eine neue kaufen? Ich denke, das lohnt nicht mehr, ich habe noch eine weitere Wickelmöglichkeit und wenn wir umziehen, dann landet meine Combi leider auf dem Müll.

Welche Modelle gibt es:
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Zum einen gibt es das einfache Gestell, hierbei handelt es sich um zwei Stangen, die geweils zu einem großen U gebogen sind und so über Kreuz auseinander geklappt werden, daß die Wanne oben in der Öffnung reingestellt werden kann. Dieses Gestell kann man überall verwenden, am einfachsten ist es aber in der Wann, wo es sehr wackelig steht. Somit sollte man dann doch einen anderen Platz dafür suchen, muß dann aber zusehen, wie man das Wasser in die Wanne bekommt. Ist das Bad groß genug, stellt dies kein Problem dar, man kann den Schlauch der Dusche oder Badewanne einfach in die Wanne halten und schon wird diese gefüllt. Muß man dann aber woanders baden, wird es schon schwerer, das Wasser in die Wanne und nach dem Bad aus der Wanne wieder raus zubekommen.

Dieses Problem und unser damals kleines Badezimmer hat mir die Entscheidung für ein anderes Gestellt einfacher gemacht, was für das Baden wesentlich einfacher und praktischer ist:

Eine Wickel und Badekombination, die man auf die normale Badewanne stellen kann.

Vorteile:
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Bei uns ist es im Bad eigentlich immer warm, so braucht man über dem Wickelplatz keinen extra Heizer, sondern nutzt die Wärme zum Wickeln, die sowieso vorhanden ist, somit habe ich ein extra aufheißen gespart, wie auch die Kosten für eine Heizlampe. Aber auch Zeit spare ich, denn ich kann mein Kind immer und sofort wickeln, wenn es notwendig ist.
Ebenso ist es mit dem Baden, die Badwanne ist in einem Gestellt, daß bei unserer Auflage rechts neben der Wickelauflage ist. Auch in diesem Fall ist es praktisch, wenn das Bad immer warm ist, das Kind kann auch ungeplant, wenn es z.B. übergelaufen ist, schnell gebadet werden. Sind die Kleinen noch sehr klein, dann kann man auch schnell man das Waschbecken zum Baden nutzen, schon sind sie wieder sauber.

Die Badewanne hängt in diesem Fall auf jeden Fall über der normalen Wanne, das ist zwar lästig, weil man alles abräumen muß, wenn man selber baden möchte, doch man muß nicht mit dem Wasser hantieren. Bei dieser Konstellatione kann man ganz einfach mit dem Schlauch der Wanne da Wasser einlaufen lassen und nach dem Bad läuft das Wasser einfach in die Badewanne und von dort in dem Abfluß, man muß nur den Stöpsel ziehen und kann sich so die ganze Zeit um sein Kind kümmern, das weiterhin im warmen Badezimmer auf der Wickelauflage abgetrocknet, eingekremt und angezogen werden kann. Die Handgriffe gehen alle sehr schnell und die Kleinen können gar nicht auskühlen. Außerdem ist es so einfacher, das Kind zu baden und wieder anzuziehen.

Wie sind meine Erfahrungen:
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Ich habe beide Gestelle kennengerlert, das eine einfache Gestellt hat meine Schwägerin und als wir dort zu Besuch waren, mußte ich meine Tochter auf diese Weise baden. Ich fand das Gestell sehr wackelig, vorallem aber war auch der Fußboden naß auf dem das Gestell stand, auch wenn es im Bad war, wo man da Wasser wieder gut beseitigen kann, so war es doch nervig. Die Wanne mußte mein Mann entleren, zur Badewanne waren es nur wenige Schritte, aber die Wanne mit dem Wasser ist doch sehr schwer, für mich zu schwer. Außerdem mußte ich mich um die Kleine kümmern und damit unsere Mittlere in der Zwischenzeit die Wanne mit dem Wasser nicht umwirft, mußte dieses gleich raus.

Auch war es umständlich, die Kleine in eine Handtuch zu bekommen, keine Ablagemöglichkeit, wie sie mir meine Wickelauflage bietet, so nahm ich das nasse Babe auf den Arm und kuschelte es dann vor meiner Brust in sein Handtuch, wobei ich natürlich sehr nass wurde. So mußte ich dann mit der Kleinen ins Kinderzimmer gehen, wo die Wickelauflage stand. Dort war es deutlich kälter als im Bad, was mir schon mißfiel und so haben ich meine Tocher schnell, ohne Massage beim Eincremen angezogen, damit sie sich nicht erklältet.

Nein, dies war mir viel zu umständlich und brachte zu viel Arbeit mit sich, alleine schon das Bad wieder aufwischen, das mußte ich nicht haben und so war ich froh, mich vor sieben Jahren für meine Wickelkombination entschieden zu haben. So kann nach dem Bad beim Anziehen ein wenig geschmust werden, ohne Streß und Sorge, die Kleine könnte auskühlen. Vorallem aber wird nicht der gesamte Fußboden beim Baden naß, denn das Wasser, das über den Rand läuft, das läuft in die Badewanne, die ganz einfach gereinigt werden kann.

Fazit:
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Ein einfaches Gestell kann ich auf keinen Fall empfehlen, natürlich sind die Geschmäcker und Handhabungen verschieden, doch ich bin mit meiner Wickel- Badekombination sehr zufrieden und kann somit jedem, der ein Baby bekommt und nach der Wickel und Bademöglichkeit sucht, diese Kombination empfehlen, das ist eine wirklich sinnvolle Anschaffung. Zu kaufen gibt es diese in allen Babymärkten, ich habe meine damals bei Baby Direkt gekauft, wo sie am günstigsten war. Aber es lohnt sich bestimmt auch solche Auflage gebraucht zu kaufen, denn meine ist nun sieben Jahre alt und auf ihr habe alle meine vier Baby´s gewickelt, viele bekommen heute nur ein Kind, warum also nicht von einem Einzelkind solche Kombination abkaufen.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-29 09:56:52 mit dem Titel Babywipper oder reicht die Babyschale

Warum ich über dieses Thema schreibe:
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Mein viertes Baby entwickelt sich langsam zum Kleinkind und wächst aus so manchen Dingen raus, da lasse ich einiges beim Wegräumen noch einmal Revue passieren, so z.B. unsere Babyschale, die wir im Auto nutzen.

Die Kleine ist nun neun Monate alt und paßt inzwischen in einen gröperen Sitz, die Schale wird nun weiterverkauft, doch was hat die Schale alles mitgemacht:

Mein erstes Kind habe ich 1995 bekommen, damals war ich der Meinung, einen extra Wipper für zu Hause muß ich nicht haben, wir hatten ja die Babyschale für das Auto, und so kam meine Tochter ab und zu in diese Schale. Meistens jedoch, wenn wir mit dem Auto fahren wollten, schlief sie aber während der Fahrt ein, dann ließen wir sie in der Schale, bis sie wieder aufgewacht ist. Dies aber nie länger als 3 Stunden am Tag, und nicht ehe sie 3 Monaten alt war, denn vorher sollten die Kleinen möglichst nicht in diese Schale, da der Rücken Schaden davon tragen könnte, weil die Kinder leicht gebogen in dieser Schale liegen.

Meine große Tochter fand es toll, wenn sie in dieser Schale lag und darin dann schaukeln konnte, für sie war das ein passender Schaukelstuhl. Besonders praktisch natürlich unterwegs, wenn wir z.B. bei den Großeltern waren, dann fand sie es klasse, wenn si ihren Sitz dabei hatte und beschäftigt war. Gerne hatte sie wegen der krummen Lagen jedoch nicht in dieser Schale sitzen und somit kam das auch max. einmal die Woche, nämlich am Wochenende, wenn wir die Großeltern besuchten, vor.

Vorteilte der Schale als Wippe:
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Die Kleinen beruhigen sich durch das sanfte Schaukeln, was mit der Schale möglich ist, denn sie ist wirklich wie ein Schaukelstuhl gestaltet, wenn die Kleinen unruhig sind, dann kann man sie für kurze Zeit in den Wipper legen, wo sie gut angeschnallt sind und darin schaukeln. Sind sie etwas größer, dann können sie dies auch schon von ganz alleine schaffen und das mit viel Freude.

Nachteile der Schale:
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Die Kinder liegen krumm und können sich nicht bewegen, liegen sie zu lange in der Schale, dann können sie sich nicht so gut entwickeln. Deswegen lagen meine Kinder meistens auf einer Decke, eine Krabbeldecke ist ein bisschen klein, ich habe da immer einen Schlafsack genommen, denn man komplett zu einer Decke öffnen kann, hier war es immer angenehm warm drauf für die Kleinen und sie hatten einen größeren Bewegungskreis als auf der kleinen Krabbeldeckel. Als Anregegung, sich zu bewegen, lagen einige Spielzeuge, wie ein Ball, eine Rasse oder das Fitneßcenter etc. auf der Decke und die Kinder spielten sehr gerne damit.

Meine Empfehlung:
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Bisher habe ich nicht bemerkt, daß die Babyschale meinen Kinder geschadet hat, wir haben sie gerne mal als Schaukel eingesetzt, bis wir dann doch einen Wipper gekauft haben, weil es mir zu mühsehlig war, die Babyschale immer im Auto an und ab zu schnalle, zum Auto und vor dort nach Hause hatte ich eh immer den Kinderwagen dabei, das war für mich auch einfacher, als die Schale immer zu tragen, denn unser Auto steht ein ganzes Ende von der Wohnung entfernt. Mit einem Wipper kann das Baby zwar nicht so schaukeln, wie in der Schale, aber eben wippen, was ebenso viel Spaß macht. Zu lange sollten die Kleinen jedoch nicht darin sein, so als eine kleine Ruhepause zwischen den Spielzeiten ist es sicher angehnehm, so z.B. wenn die Mama sauber macht und das Kleine in der Zwischenzeit nicht schlafen will.
Auch sind Schale und Wipper praktisch, wenn man sein Kind füttern möchte, meine Kleine bekam mit 5 Monaten die erste Beikost, sollte sie, da sie leichten Eisenmangel hatte. Doch sie konnte im Hochstuhl noch nicht sitzen, bei mir auf dem Schoß, das tat meinem Rücken nicht gut und sie wäre dann in eine Position gezwängt worden, die sie auch noch gar nicht mochte, nämlich aufrechtes sitzen. So kam sie in den Wipper, dort lag sie erhöht und konnte sehr gut gefüttert werden, ohne, daß man sie dabei festhalten mußte. Auf diese Weise konnte sogar meine große Tochter ihre kleine Schwester füttern, was ihr Spaß gemacht hat und mir Zeit einbrachte, wo ich dann für uns große das Essen bereiten konnte.

Insgesamt finde ich, daß die Kinder in einem Wipper besser liegen, deswegen würde ich eine Schale dann doch auch besser nicht als Wipper benutzen, nur noch unterwegs.

Fazit:
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Lieber einen Wipper extra kaufen, gebraucht ist diese Anschaffung gar nicht so teuer und die Kinder können darin auch ein bisschen geschaukelt werden, dies dann mit ca. 6 Monaten auch selber machen. Aber sie liegen insgesamt besser darin, als in einer Schale und im Wipper kann man sie sehr gut füttern, ohne sie zu früh zum Sitzen zu zwingen. Dieses Einsehen hatte ich übrigens schon beim zweiten Kind, wo ich dann den Wipper gekauft habe, der dann von zwei weiteren Kinder genutzt wurde.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-09 15:23:04 mit dem Titel So langsam muß man Frühlingszwiebeln kaufen

Warum ich über dieses Thema schreibe:
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Wir haben zwar nur eine Mietwohnung mit einer kleinen Terrasse, aber auch hier muß ein bisschen was gepflegt werden und soll schön sein. So konnte ich hier ein paar Erfahrungen sammeln, in den letzten sechs Jahren wo wir in dieser Wohnung gewohnt haben.
Ende Oktober bekommen wir endlich unser Eigenheim und da soll es natürlich im nächsten Frühjahr so richtig schön sein, aus dem Grunde haben ich mich natürlich eingehend mit dem Thema Gartengestaltung in den letzten Tagen beschäftigt, auch wenn der Garten noch lange nicht fertig ist. Ich gehöre zu dem Menschen, die alles planen, damit es dann auch klappt, wenn es so weit ist. Und so bereite ich inzwischen ein bisschen die Gartengestaltung vor.

Wann sollten man Blumenzwiebeln pflanzen:
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Ich habe meine Blumenzwiebeln bisher immer im Oktober eingepflanzt, so hatte ich dann Glück, daß im März die Osterglocken (Narzissen) und Tuplen ihre Blüten aus unserem kleinen Beet gesteckt haben. So wollte ich es eigentlich auch in diesem Jahr halten, doch dann werde ich leider keine Gelegenheit dazu haben, die Zwiebeln für diese Blumen einzupflanzen, da unser Garten dann noch nicht fertig sein wird. Also mußte ich mir etwas anderes überlegen, denn später einpflanzen, dann kommen die Blumen auch später.
Das ist mir vor drei Jahren passiert, damals kam Anfang Oktober unsere zweite Tochter auf die Welt und ich kam erst Anfant November dazu, die Zwiebeln einzusetzen. Die Tupen haben dann auch lange auf sich warten lassen und standen Ende April in voller Blüte, mir war das eindeutig zu spät und das möchte ich im nächsten Frühling nicht erleben.

Somit habe ich beschlossen, daß die meine Blumenzwiebeln in diesem Jahr in Blumenkästen einpflanzen werde. Und da bin ich sehr guter Hoffnung, daß dies auch klappen wird, denn entgegen vieler Gerüchte, brauchen die Zwiebeln keine so arge Tiefe, es reicht vollkommen aus, wenn sie doppelt so tief eingepflanzt werden, wie die Zwiebeln groß sind.

Viel wichtiger ist es, daß man die Blumenzwiebeln in geeigneter Erde einpflanzt und daß diese gut aufgelockert ist. So werde ich frische Muttererde kaufen und diese in unserer schon vorhandenen Pflanzkästen geben. Dort werden in einem Pflanzkasten in einem Abstand von 10 cm die Tulpenzwiebeln eingepflanzt, in einem anderen die Krokusse.

Für die Osterglocken werde ich Terrakotta Töpfe nehmen, auch diese werden mit fricher Muttererde gefüllt, in die jeweils drei der Zwiebeln hinneingegeben werden.

Im Frühjahr, wenn die Zwiebeln anfangen zu blühen, dann werde ich sie entsprechend in das dann vorhandene Beet umtopfen. Vorallem mit dem Narzissen wird es einfach werden, die kann man zu Ostern oftmals in kleinen Töpfen als Bund kaufen, für das Grab unsereres Sohnes haben wir das bisher jedes Jahr getan, nächstes Jahr gibt es dort auch selbstgezogene.

Was sollte man bei den Blumenzwiebeln beachten:
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Die meisten Blumenzwiebeln blühen mehrmals. So habe ich meine Tulpen insgesamt drei Mal einpflanzen können, dieses Jahr sind neue Zwiebeln an der Reihe, denn im vierten Jahr kommen nur die Halme zum Vorschein, Blüten gibt es keine mehr, denn die Zwiebeln haben durch die anderen Pflanzen die dann im Beet gefolgt sind, zu viel Dünger abbekommen.

Viele Blumenzwiebeln, das gilt nicht nur für Tuplen und Narzissen, sondern für alle Blumenzwiebeln, vertragen keinen Dünger, denn sie bringen die notwendigen Nährstoffe, die sie brauchen in ihren Vorratskammern in der Zwiebeln schon selber mit. Höchstens ein bisschen speziellen Blumenzwiebelünger darf man verwenden, aber wirklich notwendig ist dieser nicht.

Wenn man will kann man die Zwiebeln ausgraben, wenn die Blüten verblüht sind, ist der Boden locker, dann kann man sie einfach rausziehen. Der Trieb wird abgeschnitten und zum Einlagern bis zum nächsten Einpflanzen können die Zwiebeln dann schön heiß abgewaschen werden.
Ich mache mir diese Mühe meistens nicht, sondern schneide einfach nur den Trieb ab und lasse die Zwiebeln im Boden. Auch so kommen die Tulpen und Narzissen im nächsten und übernächsten Frühling noch einmal wieder. Dabei passiert es dann auch, daß die Zwiebeln sich vermehren, besonders bei den Narzissen konnte ich das beobachen und unser kleines Beet ist in diesem Frühjahr mit insgesamt vier mal so vielen Narzissen bestückt gewesen, wie vor zwei Jahren, als ich die Narzissen eingepflanzt hatte, sie haben sich also in beiden Jahren verdoppelt.

Welche Zwiebeln kann man in welchem Boden pflanzen:
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Nicht jede Blumenzwiebeln braucht den gleichen Boden, somit sollte man schon darauf achten, daß man den passenden Boden für die Zwiebeln auswählt:

Krokusse und Narzissen mögen z.B. lieber einen sandigen Boden. Hier wird es nicht so sehr freucht, denn Sand läßt das Wasser besser absacken.

Tulpen und Traubenhyazinthen haben es ebenfalls lieber trocken, was man bei der Wahl des Pflanzortes beachten sollte.

Lilienarten und Alpenveilchen brauchen einen kalkhaltigen Boden. Diese Sorten habe ich bisher noch nicht selber als Zwiebeln gepflanzt, sondern dann doch immer fertig gekauft, aber vielleicht werde ich für den eigenen Garten im nächsten Jahr einen Versuch starten.

In diesem Jahr bleibe ich bei meinen recht anspruchslosen Blumenzwiebeln, den Krokussen, Narzissen, Tulpen und Traubenhyazinthen. Bei diesen Sorten kann man eigentlich gar nichts falsch machen und sie bieten einen sehr schönen Anblick im Garten, der nach einem langen und grauen Winter die Stimmung hebt.

Fazit:
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Blumenzwiebeln sind sehr anspruchslos, kaufen kann man sie in fast allen Baumärkten oder inzwischen auch über das Internet. Auf der Rückseite der Verpackung findet man meistens Pflege und Pflanzhinweise, anahnd denen man eigentlich gar nichts falsch machen kann.
Die meisten Blumenzwiebeln können nach der Blüten im Boden gelassen werde für das nächste Jahr. Das erspart Arbeit und die Zwiebeln vermehren sich auf diese Weise oftmals.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-18 10:07:51 mit dem Titel Boßeln, ein Spaß in Ostfriesland

Wie habe ich Boßen kennen gelernt:
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Ich muß gleich gestehen, das richtige Boßeln, wie es in Ostfriesland ein Volkssport ist, habe ich nicht kennengelernt, wohl aber das Gästeboßeln in Werdum, wo wir in diesem Jahr unseren Urlaub verbraucht haben. Und das hat unserer gesamten Familie Spaß gemacht, deswegen will ich über das Gästeboßeln, das aus oranisatorischen Gründen ein wenig anders verläuft, als das normale Boßeln, einmal ein weig beschreiben:

Wie funktioniert das Gästeboßeln:
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Jeder Gast in Werdum, der eine Kurkarte hatte, durfte sich eine Startkarte kaufen, die kostete 2 Euro, was der Spaß auf jeden Fall wert war.

Dann wurden die Teilnehmer namentlich aufgerufen, und jeder Teilnehmer bekam drei Boßelkugeln, die er die Straße entlange werfen sollte. Die beiden weitesten Würfe gezählt und wer die höhste Gesamtlänge seiner beiden guten Würfe erziehlt hatte, der war Sieger. Aber im Grunde hatte jeder gewonnen, denn was wirklich gezählt hat, das war der Spaß an der Sache.

In Werdum ist eigens dafür die Dorfstraße vorbereitet, die Meter sind an den Straßenrändern eingezeichnet. Solche Kennzeichnungen haben wir in Ostfriesland auf vielen Landstraßen gesehen, denn nicht nur in Werdum wird das Boßeln für Gäste angeboten, sondern auch in anderen Ortschaften. Außerdem gibt es im Herbst, wenn die Urlaubszeit in Orstfriesland vorbei ist, an den Wochenende Turniere, wo die Ostfriesen dann richtig Boßeln, auch hierfür werden die Landstraßen genutzt.

Wenn richtig geboßelt wird, dann haben die Boßler Vorfahrt, die Autos müssen auf der Straße abwarten, bis die Boßler durch sind, leider war dies beim Gästeboßeln nicht der Fall. Es stand auf beiden Seiten zu Beginn der Boßelstrecke ein Wahrnschild, was auf das Boßeln hingewiesen hat.

Wie hat uns das Boßeln gefallen:
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Wir haben zwei Mal am Gästeboßeln teilgenommen, beim ersten Mal war ich ehrlich gesagt sehr genervt, wir kamen relativ am Ende dran mit dem Boßeln und mußten so über eine Stunde zusehen, standen am Ende im Regen, was natürlich auch den Verlauf der Kugeln behindert hat. Die meisten Teilnehmer, sind in das Brauhaus in Werdum geflüchtet, so gab es auch kein wirklich gemütliches Beisammensein, denn ein Teil der Gäste stand am Straßenrand unter Regenschirmen gedrängt und wartete darauf, daß sie an der Reihe waren, die anderen saßen im Trocknen.

Besonders nervig fand ich es, daß ausrechnet zu der Zeit so viele Autos diese Straße entlang fahren mußten, die meisten Fahrzeuge waren sogar Einheimische, die ja inzwischen wissen müßten, daß es dieses Boßeln gibt, und selbst wir als Urlaubsgäste wußten am dritten Urlaubstag schon, daß man einen anderen Weg hätte wählen können, um an sein Ziel zu kommen. Uns kam es so vor, als würden die meisten sich einen Spaß daraus machen, das Gästeboßeln zu stören.

Als dann endlich alle Teilnehmer durch waren, gab es eine Siegerehrung, wo jeder Teilnehmer eine Urkunde bekam und die ersten drei sogar eine Medaille. Die Kinder bekamen alle einen schönen kleinen Preis.

Eigentlich wollte ich wegen dem ersten Mal nicht noch einmal mit boßeln, da es aber am Geburtstag unserer großen Tochter stattfand und sie sich beim ersten Mal nicht traute, dann aber unbedingt dabei sein wollte, machten wir noch mal mit. Diesmal waren wir die ersten Teilnehmer und konnten uns dann gemütlich an den aufgestellten Tischen und Bänken setzen, mußten nicht die ganze Zeit am Straßenrand stehen und auf unseren Start warten. Außerdem war das Wetter super, als dies hat dazu beigetragen, daß wir beim zweiten Mal viel mehr Spaß hatten, als beim ersten Mal. Außerdem kannten wir inzwischen einige andere Leute und kamen mit denen ins Gespräch, die Kinder spielten miteinander auf der Wiese des Dorfplatzes und wir haben den Abend so richtig genossen und hatte meine Menge Spaß dabei. Und genau das ist das entscheidende beim Boßeln, man soll Spaß dabei haben. Den hatten wir beim zweiten Mal zu Genüge. Mein Mann hat dann sogar noch gewonnen, keine Ahnung wie er das geschafft hat, aber seine beiden besten Würfe ergaben zusammen knapp 500 Meter.

Worauf muß man beim Boßeln achten:
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Die Kugeln muß man immer im Auge behalten, denn sie kann arge Verletzungen verusachen, so war es z.B. verboten, sich an den Straßenrand zu setzen, denn dann kann man in einem Notfall nicht schnell genug aufspringen und der Kugel ausweichen. Einen Gast hat die Kugeln an der Wade getroffen, er hatte Glück, daß diese nicht gebrochen war, aber ein dicker blauer Fleck war am nächsten Tag zu sehen. Somit saßen wir gerade beim zweiten Durchgang sehr gut auf unserer Bank, von der aus wir alles mitbekommen haben, aber weit weg von den Kugeln waren.

Die Kugel soll natürlich so weit wie möglich rollen, man wirft sich nicht wirklich, sondern nur ein kleines Stück, so daß sie dann weiter rollt. Hierbei muß man den Verlauf der Straße im Auge behalten, gerade werfen führt zu viel zu kurzen Würfen, somit muß man schon ein bisschen schräg werfen, damit der Fall der Straße dann hilft, daß die Kugeln weiter rollt.

Fazit:
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Das normale Boßeln haben wir nicht kennengelernt, in Ostfriesland wird das vorzugsweise im Herbst und Winter gespielt, da gibt es inzwischen Damen und Herren Mannschaften, die Damen spielen am Samstag, die Herren gewohnt am Sonntag Vormittag. Boßeln ist in Ostfriesland ein richtiger Sport und dort populärer als Fußball, wo so mancher Fan am Wochenende ins Stadion rennt.

Stark sporlich aktiv ist man beim Boßeln nicht, außer daß man dabei viel laufen muß, wenn es richtig gespielt wird, doch das gleich eher einem Spaziergang, denn beim normalen Boßeln geht man zur ersten Kugeln und wirft von dort aus ein zweites Mal, das wäre mit so vielen Gästen bestimmt nicht möglich gewesen. Trotzdem hat es uns beim zweiten Mal sehr viel Spaß gemacht, unsere Kugeln durch die Dorfstraße in Werdum zu werfen.

Wer also Urlaub in Ostfriesland macht, der sollte ruhig einmal beim Gästeboßeln teilnehmen, uns hat es sehr viel Spaß gemacht und es war eine gute Gelegenheit, andere Urlauber kennen zu lernen. Allerdings sollte das Wetter hierbei auch schon mitspielen, bei Regen macht es nicht so viel Spaß.



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-01-03 13:03:42 mit dem Titel Basteln kommt von Herzen

Ich bastel total gerne und verschenke lieber Selbstgemachtes, als daß ich stundenlang durch die Stadt renne, um nach passenden Geschenken zu suchen. Auf diese Weise finde ich, kommen die Geschenke wirklich von Herzen, während ich beim Kaufen irgendwann genervt bin und irgendetwas kaufe, nur um endlich fertig zu sein.

Wenn wir eingeladen sind, dann bringe ich anstatt Blumen lieber ein kleines Marmelade mit, kostet weniger, hält aber länger als ein Blumenstrauß, der gerade zu Geburtstagen in Massen verschenkt wird und in dieser Masse gar nicht wirken würde. Dazu gibt es dann eine hübsche Serviette, oder ein Stofftaschentusch, das den Deckel verziehrt, und schon hat man ein schönes Geschenk.

Gestern bekamen wir dann auch kurzfristig von einem Nachbarn für heute Nachmittag eine Einladung zu seinem Geburtstag. Eigentlich wollte der Nachbar nicht feiern, da sich das Wetter aber offensichtlich hält und er nach draußen ausweichen kann, hat er sich umentschieden.

Tja, da stellte sich gestern Abend dann die Frage, was schenken wir? Wir haben unter uns Nachbarn ausgemacht, daß wir nur Kleinigkeiten schenken, keine großen Sachen, meistens endet dies dann in Pflanzschalen, was sicher von den anderen Nachbarn auch wieder kommen wird. Nun waren wir neulich bei Freunden zum Geburtstag und dort standen selbstgemacht Aschenbecher auf dem Tisch, ganz einfach aus Tontöpfchen, Untersetzern und beides schön mit Serviettentechnik verziehrt. Der Tontopf steht kopfüber auf dem Untersetzer, also beides auf diese Weise anpassen, ob es paßt. Durch das kleine Loch, das eigentlich im Buden des Topfes ist, wird geascht, ein großer Vorteil für Nichtraucher, sie müssen den Geruch der kalten Asche nicht ertragen, denn diese ist ja überwiegend eingeschlossen.

Ausgewählt für diesen Aschenbecher haben wir einen Tontopf der einen Durchmesser von 10 cm hat, doch das kann man nach Belieben auswählen. Der Untersetzer sollte somit einen Durchmesser von min. 15 cm haben, damit der Topf kopfüber drin stehen kann, aber das kann man im Geschäft, sei es Baumarkt oder aber Blumenladen testen. So ein Tontopf ist schön günstig, der Untersetzer da schon etwas teuere. Für den Topf haben wir 75 Pfennig gezahlt, für den Untersetzer DM 2,15.

Nun habe ich den Topf mit weißer Farbe grundiert, den Untersetzer nur von der Unterseite, die zu sehen ist. Das Innenteil ist ja meistens lackiert, wegen dem Wasser, welches bei normaler Nutzung aus dem Topf läuft, wenn die Blumen gegossen werden. Dieses lackiertes Innenteil eignet sich sehr gut für die Asche, die dort gut entleert werden kann und wo man das Innenteil einfach auswischen kann.

Als dann die weiße Farbe trocken war, habe ich auf den Topf mit dem Lack für die Serviettentechnik lackiert und mit hellbauen Glitter bestreut. Die Stelle für mein Serviettenmotiv habe ich frei gelassen, aber auch schon mit dem Lack bepinselt. Dann wird vorsichtig, damit es glatt liegt (ist bei dem runden Topf gar nicht so leicht) auf den Topf gegeben. Nun noch einmal alles mit dem Lack überlackieren, damit das Motiv, wie auch der Glitter wirklich auf dem Tontopf bleiben. Den Untersetzer habe ich dann von außen, wo ich ihn weiß angemalt hatte, auch mit dem Lack bestrichen, damit dieses Teil des Aschenbeschers auch Wasserfest wird.

Nach gut zwei Stunden war das alles schön trocken und ich konnte den Tontopf in den Untersetzer stellen und das Geschenkt in durchsichtiger Folie verpacken. Eigentlich würde ich dazu noch Zigaretten schenken, doch diese Sucht möchte ich nicht fördern.

Ich hoffe, mein Geschenk kommt nachher gut an, bin mal gespannt, meine Freundin hatte damit bischer sehr gute Erfolge. Und für uns ist es nicht uneigennützig, denn riecht man die kalte Asche vom Nachbarn nicht mehr :-)

Man kann natürlich mit der Serviettentechnik noch viel machen. Unsere große Tochter, die übermogen sechs Jahre alt wird, hat uns zu Weihnachten mit einem Tontopf und Serviettentechnik eine Futterglocke gemacht. Hierfür hat sie ebenfalls einen Tontopf mit weißer Farbe angemalt. Als dies dann trocken war, hat sie ein passendes Motiv mit Vögeln auf die Glocke lackiert (hierbei dran denken, daß der Tontopf kopfüber hängt), ebenfalls mit Serviettentechnik und den gesamten Tontopf mit dem Lack lackiert, damit dieser Wetterfest ist. Anchließend hat sie den Topf noch mit Kunstschnee besprücht, so daß es aussieht, als würde Schnee drauf liegen.
Als alles getrocknet war, hat sie dann eine dickes Tau durch das Loch des Tontopfbodesn gebunden, hier einen Dicken Knoten reingemacht und an das andere Ende einen Maisenknödel gebunden.

Die Vögel waren davon offensichtlich ebenso begeistert, wie wir, denn das ist ein tolles Geschenk und vorallem eine tolle Idee!!! Genutzt wurde diese Glocke von den Vögeln auf jeden Fall, nicht weniger als unser Vogelhäuschen, das wir sonst immer im Winter auf der Terrasse hängen hatten.

Sicher ist es noch etwas hin bis zum nächsten Winter, doch wer über ein solches Geschenk zu Weihnachten nachdenkt, der könnte sich nun schon einmal mit dem Material eindecken, denn gerade zur Weihnachtszeit wird viel gebastelt und oft sind die erforderlichen Dinge ausverkauft. Ich für meinen Teil werde mit meiner Tochter für die Großeltern in den Herbstferien solche Futterglocken basteln, dann ganz alleine hatte sie die für uns natürlich auch nicht gemacht, etwas Hilfe war dabei. Doch ich denke, dann kann man auf jeden Fall schon an Weihnachten denken, da ich nach den Ferien Entbidungstermin habe, fehlt mir später eh die Zeit für solche Bastelleien, doch ich finde es wichitg, daß gerade Kinder viel selber basteln, denn so lernen sie, daß Geschenke von Herzen kommen und nicht nur aus der Geldbörse.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-29 20:34:35 mit dem Titel Der Bär im blauen Haus, ein wahres Kuscheltier

Wie wir zu dem Bären kamen:
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Vor ca. zwei Jahren hatte man in einem Supermarkt in unserer Umgebung den Bären im blauen Haus im Angebot, damals fand auch meine große Tochter diese Serie noch toll, inzwischen sieht die mittlere den Bären, wenn er denn mal läuft, was leider nicht so häufig ist.
Ich hatte meinen Mann gebeten, aus der Serie zwei Kuscheltiere zu besorgen und brachte er einmal den Bären und einmal die kleine Bärendame Ojo mit nach Hause. Gezahlt hatte er damals im Angebot DM 19,--. heute kostet der Bär schon den gleichen Preis in Euro, leider.
Eigentlich wollte ich die Kuscheltiere weglegen, doch da waren meine Töchter beide krank und sie bekamen ihre Kuscheltiere sofort. Die große durfte dabei aussuchen, sie entschied sich für Ojo und die mittlere bekam damals den Bären, der heute eines ihrer Lieblingskuscheltiere geworden ist.

Wie sieht der Bär aus:
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Oftmals finde ich bei solchen Kuscheltieren, daß diese mit den Stars aus den Sendungen nur wenig Ähnlichkeit haben, so manche Ernies wurden total verhunzt und sind in meinen Augen total häßlich. Nicht so der Bär im blauen Haus, der ist wirklich optimal gelungen und wirklich sehr gut getroffen. Einziger Unterschied: Der Bär in der Sendung hat ein flauschiges Fell, der Stoffbär eines aus Frottee, was ich aber besser fand, denn so konnte die Kleine sofort mit dem Bären spielen, ohne daß ich mir Gedanken machen mußte, sie könnte die Fussen essen.

Das Gesicht stimmt auf jeden Fall mit dem Bären überein und auch die Größe von ca. 30 cm finde ich optimal gewählt.

Wie sind meine Erfahrungen mit dem Bär:
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Meine Tochter wird kommenden Mittwoch drei Jahre alt, sie hat den Bären seit sie ein gutes halbes Jahr alt war. Sie ist mit diesem Kuscheltier quasi aufgewachsen und er ist ihr ein treuer Freund geworden. Inzwischen kennt sie die Figur auch aus dem Fersehen, denn wenn diese Serie läuft, dann darf sie die auch sehen.
Wirklich spielen tut sie mit dem Bären eigentlicht nicht, ich denke um die Serie nachspielen zu können, müßte sie noch weitere Figuren aus der Sendung haben, doch das können wir uns finanziell leider nicht leisten. Allerdings hätte ich gerne für meine kleine Tochter eine weitere Figur, so hätten wir dann im Haus schon drei davon und wenn die drei Mädels sich zusammen tun würden, dann könnten sie schon was mit den Kuscheltieren anfangen.

Der Bär wird derzeit aber nur als das genutzt, was er ist, ein Kuscheltier und so liegt er im Bett und wird jeden Abend an sich gedrückt.
Ich gestehe, daß ich damals die treibenden Kraft war, diesen Bär zu kaufen, denn mir gefielt ist, daß er aus Frottee war, dieser Stoffe ist meiner Meinung nach besonders kuschelig und auch kleine Kinder können damit schon schmusen, ohne Schaden anzurichten oder Schaden zu nehmen.

Inzwischen wurde der Bär auch schon mal gewaschen, denn bei kleinen Kindern kann man Schmutz nun mal überhaupt nicht vermeiden, auch nicht an Kuscheltieren, die haben die Kinder auch mit Schokolade um den Mund lieb. Den Bären darf man bei 30 Grad in der Maschine waschen und kann ihn dann sogar trocknen, was ich regelmäßig mache. So werden beim Trocknen dann die Milben abgetötet, die Schokolade vorher beim Waschen entfernt. Sehr oft wurde der Bär zwar noch nicht in die Maschine gesteckt, doch so drei/wir Mal ist er dort schon drin gelandet und er sieht immer noch so aus, wie am ersten Tag. Die Wäsche hat ihm nichts anhaben können, das gefällt mir besonders gut, denn ich mag es nicht, wenn meine Kinder mit total eingestaubten und verschmutzen Tieren kuscheln

Fazit:
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Als Kuscheltier kann ich den Bären auf jeden Fall empfehlen, vorallem weil er auch Waschbar ist, zumindest unserer, denn es gibt ja mehrere Ausführungen vom dem Bären im blauen Haus. Bleibt ist dieser Bär auf jeden Fall bei den Kindern und sein Geld ist er meiner Meinung nach wegen seiner Langlebigkeit auf jeden Fall wert.

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